Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Ich glaube? - Ich glaube schon!

4. Jänner 2018 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Was ich da lese, fragte mich mein Besuch, als er das Büchlein „Dem Credo auf der Spur“ auf meinem Tischchen liegen sah. - Kolumne „Gedanken eines Nichttheologen“. Von Stefan Fleischer


Grenchen (kath.net/sf) Was ich da lese, fragte mich mein Besuch, als er das Büchlein „Dem Credo auf der Spur“ auf meinem Tischchen liegen sah. Ich erklärte ihm kurz, um was es da geht und sagte dann, boshaft wie immer: „Ich glaube, dass würde auch Herrn X gut tun.“ Da fiel mir plötzlich auf, dass „Ich glaube“ in der Sprache des Glaubens und in der Alltagssprache zwei grundverschiedene Bedeutungen haben können. „Credo, ich glaube“ heisst doch, für wahr halten, was Gott uns geoffenbart hat. So wenigstens erklärte es damals unser alter Herr Pfarrer. „Ich glaube, morgen wird es regnen“ zum Beispiel aber heisst; ich bin mir ziemlich sicher, aber behaftet mich nicht darauf.

„Credo, ich glaube“ heisst also im christlichen Sinn, wahrnehmen und für wahr nehmen, was Gott uns Menschen über sich geoffenbart hat. „Ich glaube schon, dass es eine höhere Macht gibt“ dagegen heisst; es besteht eine gewisse, vielleicht sogar sehr grosse Wahrscheinlichkeit, dass es so etwas wie einen Gott gibt. Aber es könnte durchaus sein, dass ich mich da irre. Wissen kann man das nicht. Hinter der ersten Aussage steht eine Gewissheit und damit ein Bekenntnis, hinter der anderen – um es einmal brutal auszudrücken – die Feigheit, Gott ins Auge zu blicken.


„Ich glaube Dir!“ Haben wir nicht auch im Umgang unter uns Menschen beide Möglichkeiten? Ich kann damit ausdrücken; ich bin sicher, dass Du die Wahrheit kennst und sie mir sagst, oder dann; schon möglich, dass das stimmt, aber wissen man es nicht. Hinter der ersten Bedeutung steht ein grosses Vertrauen in meinen Nächsten, hinter der zweiten stehen - oftmals sogar berechtigte - Bedenken und Zweifel.

„Glauben und Vertrauen sind eins.“ habe ich einmal irgendwo gelesen. Wenn ich also an Gott glaube, dann vertraue ich, nicht nur dass es ihn gibt, sondern auch dass er die Wahrheit kennt, ja die Wahrheit selber ist, und dass er mir diese Wahrheit offenbart, so und soweit ich fähig bin, sie zu erfassen, mit all den Fähigkeiten, welche er mir geschenkt hat. Das Wissen darum, dass meine menschlichen Fähigkeiten nicht ausreichen, ihn ganz zu erfassen, wird mich dann zur Bescheidenheit führen, und zur Dankbarkeit für all das, was er mir über sich zu wissen erlaubt. Und diese Dankbarkeit ist dann zumindest ein wesentlicher Bestandteil jener Liebe, die Gott von mir im ersten und wichtigsten Gebot erwartet.

kath.net-Buchtipp
Glaubenswege IV: Dem Credo auf der Spur
Von Petra Lorleberg (Hrsg.)
Vorwort Paul Badde
Mit Beiträgen von Paul Josef Kardinal Cordes, Sigrid Grabner, Martin Lohmann, Rudolf Gehrig, P. Johannes Paul Chavanne OCist, Bernhard Meuser, Peter Winnemöller, Weihbischof Dominikus Schwaderlapp, Michael Schneider-Flagmeyer
184 Seiten, Taschenbuch
2016 Dip3 Bildungsservice Gmbh
ISBN 9783903028500
Preis 9,80 Euro

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

Link zum kathShop

Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus, Linz:
Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]

Buchhandlung Provini Berthier GmbH, Chur:
Für Bestellungen aus der Schweiz/Liechtenstein: [email protected]

Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und der Provini Buchhandlung (Auslieferung Schweiz und Lichtenstein) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 4. Jänner 2018 

Zukünftiges-(?) Weihnachtsgeschenk...

Danke- liebe @lesa für Ihren Tip!
Aber warum nun soo lange- weit über 300 Tage damit warten..?

Viell. gibt`s da doch noch viel früher kleine oder größere Anlässe, diese Glaubenswahrheit weiter
“zu verschenken”?!
Und damit, unser kleines Apostolat?

So dankend froh verbunden..


2
 
 lesa 4. Jänner 2018 

Ich glaube

Danke Stefan Fleischer, danke kath.net.
Ich glaube, das Buch ist ein zukünftiges Weihnachtsgeschenk für 2018!


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Credo

  1. Papst veröffentlicht Schreiben zur Einheit der Christen
  2. Auf den Spuren von Nicäa – Das Erste Konzil der Christenheit in einer neuen Dokumentation
  3. Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz