Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Die kleinen Handwerker des Gemeinwohls

31. Dezember 2017 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus feiert die erste Vesper des Hochfests der Gottesmutter Maria. Danksagung für die Fülle der Zeit. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Zum Jahresabschluss und Dank für das Jahr 2017 feierte Papst Franziskus der Tradition entsprechend die erste Vesper zum Hochfest der Gottesmutter Maria in der Petersbasilika. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde das allerheiligste Sakrament des Altares ausgesetzt und nach einer Zeit der Anbetung das „Te Deum“ angestimmt. Die Feier endete mit dem eucharistischen Segen.

In seiner Predigt unterstrich der Papst, dass diese Feier der Vesper eine Atmosphäre der Fülle der Zeiten atme, da uns der Glaube betrachten und spüren lasse, dass Jesus Christus der zeit der Welt und der menschlichen Geschichte Fülle geschenkt habe.

Die erste, die diesen Sinn der Fülle erfahren habe, sei die Frau gewesen, aus der Jesus geboren worden sei: „die Mutter des Mensch gewordenen Sohnes, die Theotokos, die Mutter Gottes“. Durch sie sei die Fülle der Zeit hervorgesprudelt.


Von Maria habe die Kirche diese innere Wahrnehmung der Fülle geerbt, die einen Sinn der Dankbarkeit als einzige würdige Antwort des Menschen auf das unendliche Geschenk Gottes nährt. Es sei dies ein „danke“, das über die Gnade nachdenken lasse. Es komme nicht von uns, sondern von ihm, nicht vom Ich, sondern von Gott.

Auch dieses Jahr 2017, das Gott uns ganz und gesund geschenkt hätte, hätten die Menschen auf viele Weisen vergeudet und verletzt: durch Werke des Todes, mit Lügen und Ungerechtigkeiten. Die Kriege seien ein offenkundiges Zeichen dieses absurden Stolzes. Dies gelte auch für die vielen kleinen Beleidigungen des Lebens, der Wahrheit, der Brüderlichkeit, die vielerlei Formen des menschlichen und sozialen Verfalls sowie den Verfall der Umwelt verursachten. Dafür müssten wir die Verantwortung übernehmen.

An diesem Abend jedoch sei die Gnade Jesu und deren Abglanz in Maria vorherrschen. So herrsche auch der Dank vor, „den ich als Bischof von Rom in der Seele spüre, wenn ich an die Menschen denke, die offenen Herzens in dieser Stadt leben“.

Der Papst brachte seine Sympathie und Dankbarkeit all denen zum Ausdruck, die jeden Tag im Kleinen ihren Beitrag zum Wohl Roms leisteten und ihre konkrete Liebe zur Stadt zum Ausdruck brächten: „ohne Reden, ohne Öffentlichkeit, sondern mit einem Stil der zivilen, im Alltag praktizierten Erziehung“. Ebenso dankte Franziskus den Eltern, Lehrern und Erziehern für die zivile Heranbildung der Jugend zu einer Ethik der Verantwortung.

All diese Menschen stellten den Großteil derer dar, die in Rom lebten. Unter diesen seien viele mit finanziellen Problemen und Engpässen, die dennoch kein Selbstmitleid, Groll oder Ressentiments hegten, sondern sich anstrengten, jeden Tag ihre Teil zu tun, um die Dinge etwas zu bessern:

„Heute, bei der Danksagung an Gott, lade ich euch ein, auch den Dank an alle Handwerker des Gemeinwohls zum Ausdruck zu bringen, die ihre Stadt nicht mit Worten, sondern mit Taten lieben“.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  3. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  4. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  5. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  8. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  9. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  10. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  11. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  12. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  13. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  14. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  15. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz