Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  11. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Das Martyrium des Stephanus und Weihnachten

26. Dezember 2017 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: die neue Gegenwart Gottes unter den Menschen. Vertrauen auf den Vater und Liebe zum Nächsten. Der auferstandene Christus ist der Herr, der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) ) Festtag des Protomärtyrers Stephanus. Nach der Freude von Weihnachten warf Papst Franziskus in seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet des Angelus seinen Blick auf die innere Verbindung zwischen diesem Martyrium und dem Fest.

Stephanus habe die Oberhäupter seines Volkes in eine Krise gestürzt, da er voll des Heiligen Geistes gewesen sei und an die neue Gegenwart Gottes unter den Menschen fest geglaubt und diese bezeugt habe. Er habe gewusst, dass der neue Tempel Gottes nunmehr Jesus gewesen sei, das ewige Wort, gekommen , um mitten unter uns zu wohnen, geworden wie wir außer der Sünde. Stephanus aber werde der Zerstörung des Tempels von Jerusalem angeklagt, da er gesagt habe, Jesus werde diesen Ort zerstören und die Bräuche des Mose umstürzen.


Tatsächlich sei die Botschaft Jesu „unbequem“, da sie die weltliche religiöse macht herausfordere und die Gewissen provoziere. Nach seinem Kommen sei es notwendig, umzukehren, die Denkart zu ändern, darauf zu verzichten, wie vorher zu denken.

Stephanus sei in der Botschaft Jesu verankert geblieben: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er“ (Apg 7,59-60). Seine Worte seien ein Widerhall der Worte Jesu am Kreuz. Sie seien nur deshalb möglich gewesen, da der Sohn Gottes auf die Erde gekommen, für uns gestorben und auferstanden sei. Vorher seien sie menschlich undenkbar gewesen.

Stephanus flehe zu Jesus, ihn aufzunehmen. Der auferstandene Christus „ist der Herr, und er ist der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen, nicht nur in der Stunde unseres Todes, sondern auch in jedem Moment des Lebens: ohne ihn vermögen wir nichts zu tun“. Daher könnten auch wir vor dem Kind in der Krippe so beten: „Herr, dir empfehlen wir unseren Geist, nimm ihn auf, damit unser Dasein wirklich ein gutes Leben nach dem Evangelium ist“.

Jesus sei unser Mittler und er versöhne uns nicht nur mit dem Vater, sondern auch unter uns. Er sei die Quelle der Liebe, die uns für die Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern öffne. So wollen wir Jesus bitten, uns zu helfen, „diese zweifache Haltung des Vertrauens auf den Vater und der Liebe zum Nächsten einzunehmen: das ist eine Haltung, die das Leben verwandelt und es schöner und fruchtbarer macht“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  5. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  6. „Nicht der Sturm hat das letzte Wort – Christus hat das letzte Wort. Amen.“
  7. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  8. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  9. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  10. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  11. Trauer im Bistum Hongkong: Ältester Trappist der Welt im Alter von 108 gestorben
  12. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  13. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  14. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  15. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz