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"Kirche in Not": "Terror kann Friedensarbeit nicht stoppen"

23. Dezember 2017 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Präsident Heereman: "Die Gefahr ist, dass wir uns an solche Vorfälle gewöhnen und diese Nachrichten außerhalb der Kirchenmedien untergehen"


Wien (kath.net/KAP) Die internationale Hilfsorganisation "Kirche in Not" will sich in ihrem Engagement für Frieden und Religionsfreiheit auch vom zunehmenden Terror gegen Christen nicht stoppen lassen. Dass Menschen in vielen Ländern etwa den Heiligen Abend mit Bangen erwarten, gelte es ins Gespräch zu bringen. "Die Gefahr ist, dass wir uns an solche Vorfälle gewöhnen und diese Nachrichten außerhalb der Kirchenmedien untergehen", warnte der Präsident des Hilfswerks, Johannes Freiherr von Heereman, am Donnerstag in einer Aussendung von "Kirche in Not Österreich".


Der international einzigartige, umfassende und regelmäßig erstellte "Bericht über die Religionsfreiheit" der Hilfsorganisation, mache den "unvergleichlich großen Druck" sichtbar, unter dem Christen derzeit in vielen Regionen stünden. Mit dem Bericht will die Organisation auf das "besondere Ausmaß und die Systematik diskriminierter und verfolgter Christen" aufmerksam machen. Die nächste Ausgabe des Papiers ist für 2018 geplant.

Sorgen mache "Kirche in Not" aktuell vor allem die Situation in Nigeria, Indien und Pakistan. Der kürzlich im Südwesten Pakistans verübte Anschlag der Terror-Miliz IS auf rund 400 Christen in der Bethel Memorial Kirche in der Stadt Quetta, bei dem mindestens acht Menschen starben und über ein Dutzend verletzt wurde, sei ein "weiterer feiger Angriff auf wehrlose Menschen, die lediglich zum Gottesdienst gekommen waren", sagte Heereman und rief zum Gebet für den Frieden auf, "denn dieses lasse sich nicht erschießen".

Und auch in der indischen Provinz Nadhaya Pradesh sei es am vergangenen Freitag zu einem Zwischenfall gekommen, als acht Priester ein Dorf besuchen wollten, um dort Weihnachtslieder zu singen. Sie wurden von einem "wütenden Mob" angegriffen, ihr Fahrzeug angezündet worden, berichtete die Organisation. Tote gab es vergangene Woche auch in Nigeria. In Pulka in der Diözese Maidiguri starben drei Katecheten bei einem Sprengstoff-Selbstmordattentat.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto: Symbolbild



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Lesermeinungen

 lesa 23. Dezember 2017 

Weihnachten. Das dritte Fatimageheimnis. Seligpreisungen.
Macht des Gebetes!


1
 

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