Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  6. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  7. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  8. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  9. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  10. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  14. Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns
  15. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?

"Kirche in Not": "Terror kann Friedensarbeit nicht stoppen"

23. Dezember 2017 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Präsident Heereman: "Die Gefahr ist, dass wir uns an solche Vorfälle gewöhnen und diese Nachrichten außerhalb der Kirchenmedien untergehen"


Wien (kath.net/KAP) Die internationale Hilfsorganisation "Kirche in Not" will sich in ihrem Engagement für Frieden und Religionsfreiheit auch vom zunehmenden Terror gegen Christen nicht stoppen lassen. Dass Menschen in vielen Ländern etwa den Heiligen Abend mit Bangen erwarten, gelte es ins Gespräch zu bringen. "Die Gefahr ist, dass wir uns an solche Vorfälle gewöhnen und diese Nachrichten außerhalb der Kirchenmedien untergehen", warnte der Präsident des Hilfswerks, Johannes Freiherr von Heereman, am Donnerstag in einer Aussendung von "Kirche in Not Österreich".


Der international einzigartige, umfassende und regelmäßig erstellte "Bericht über die Religionsfreiheit" der Hilfsorganisation, mache den "unvergleichlich großen Druck" sichtbar, unter dem Christen derzeit in vielen Regionen stünden. Mit dem Bericht will die Organisation auf das "besondere Ausmaß und die Systematik diskriminierter und verfolgter Christen" aufmerksam machen. Die nächste Ausgabe des Papiers ist für 2018 geplant.

Sorgen mache "Kirche in Not" aktuell vor allem die Situation in Nigeria, Indien und Pakistan. Der kürzlich im Südwesten Pakistans verübte Anschlag der Terror-Miliz IS auf rund 400 Christen in der Bethel Memorial Kirche in der Stadt Quetta, bei dem mindestens acht Menschen starben und über ein Dutzend verletzt wurde, sei ein "weiterer feiger Angriff auf wehrlose Menschen, die lediglich zum Gottesdienst gekommen waren", sagte Heereman und rief zum Gebet für den Frieden auf, "denn dieses lasse sich nicht erschießen".

Und auch in der indischen Provinz Nadhaya Pradesh sei es am vergangenen Freitag zu einem Zwischenfall gekommen, als acht Priester ein Dorf besuchen wollten, um dort Weihnachtslieder zu singen. Sie wurden von einem "wütenden Mob" angegriffen, ihr Fahrzeug angezündet worden, berichtete die Organisation. Tote gab es vergangene Woche auch in Nigeria. In Pulka in der Diözese Maidiguri starben drei Katecheten bei einem Sprengstoff-Selbstmordattentat.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto: Symbolbild



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche in Not

  1. Kardinal Kurt Koch zum Präsidenten von "Kirche in Not“ ernannt
  2. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung
  3. Informationen über Freud und Leid in Afrikas Kirche
  4. Tragisches Schicksal der verfolgten Christen
  5. «Ich komme nicht, um zu weinen!»
  6. Syrien: „Eine knappe Minute war schlimmer als 12 Jahre Krieg“
  7. Weltweite Aktion lädt Kinder zum Rosenkranzgebet für den Frieden
  8. "Kirche in Not": Mord an Priestern auch in "katholischen Ländern"
  9. Kirchliche Schule in Karakosch (Nordirak) wiedereröffnet
  10. Größte katholische Kirche auf der Arabischen Halbinsel wird geweiht






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz