Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Jesus ist lebendige Gegenwart
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

USA: Wieder Klage eines LGBT-Paares gegen christliche Bäckerei

23. Dezember 2017 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Inhaberin hatte sich geweigert, eine Hochzeitstorte für das lesbische Paar anzufertigen und verwies es an eine befreundete Bäckerei.


Bakersfield (kath.net/LSN/jg)
In den USA macht derzeit ein neuer Fall Schlagzeilen, in dem eine christliche Bäckerei gerichtlich gezwungen werden soll, gegen die religiöse Überzeugung der Eigentümerin eine Hochzeitstorte für ein lesbisches Paar anzufertigen.

Im August 2017 wollte das lesbische Paar bei Cathy Miller, der Eigentümerin der Tastries Bakery, eine Hochzeitstorte bestellen. Die Gerichtsdokumente zeigen, dass das Paar bereits im Dezember 2016, also mehr als ein halbes Jahr früher, eine „Homo-Ehe“ eingegangen ist. Miller informierte die beiden, dass sie aus ihrer religiösen Überzeugung heraus keine Torte für eine „Hochzeit“ eines gleichgeschlechtlichen Paares anfertigen würde. Gleichzeitig bot sie an, einen Termin mit einer anderen Bäckerei zu vereinbaren, die sie wegen ihrer guten Qualität empfehlen könne.

Das lesbische Paar verließ daraufhin Millers Bäckerei und tat seinen Unmut zunächst über soziale Medien kund. Die Reaktionen reichten von Unterstützung bis zu auch Ablehnung bis hin zu Drohungen an die Adresse der Bäckerin und ihrer Mitarbeiter.

Zwei Monate nach ihrem Besuch in der Tastries Bakery reichten die beiden Frauen Beschwerde beim Department of Fair Employment and Housing (DFEH) des Staates Kalifornien ein. Diese Behörde vollzieht auch die Bestimmung, die es untersagt, Personen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Dienstleistungen zu verweigern.

Das DFEH leitete ein offizielles Verfahren ein und stellte den Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen Millers Bäckerei. Diese hätte Tastries Bakery dazu verpflichtet, entweder Hochzeitstorten auch für gleichgeschlechtliche Paare zu backen. Andernfalls wäre es ihr untersagt, überhaupt Hochzeitstorten zu verkaufen.

Der Richter, der den Antrag des DFEH bearbeitete, lehnte eine einstweilige Verfügung ab. Miller habe zu dem Fall noch nicht Stellung nehmen können. Es seien nicht nur die Grundrechte der beiden Frauen betroffen, sondern auch jene Cathy Millers. Darüber hinaus sah er bei dem Fall keine Dringlichkeit, die eine einstweilige Verfügung gerechtfertigt hätte.

Für den 2. Februar 2018 ist eine Anhörung vor Gericht angesetzt.





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Cremarius 23. Dezember 2017 

Bewusste Provokationen, Einbahnstrasse

Das Absurde an diesen Fällen ist, dass es stets nur in eine Richtung geht.

Man stelle sich einmal vor, ein Christ verlangte in einer Metzgerei, die von Muslimen betrieben
werde, Schweinefleisch...

Ein Christ beauftragte einen atheistisch - kirchenfeindlichen Bäcker damit, eine Torte anzufertigen, die mit christlichen Symbolen verziert sei...

Gäbe es auch einen Aufschrei, wenn der Muslim, der Atheist das Ersuchen zurückwiesen?

Hat ein öffentliches Unternehmen ein Monopol, z. B. ein Wasserwerk, dann gibt es einen sog. Kontrahierungszwang, d. h. Verträge müssen abgeschlossen werden.

Auf Bäckereien oder Metzgereien trifft das jedoch nicht zu, da es genügend Alternativen gibt.

Diese Beispiele zeigen, wie Freiheit durch eine Ideologie zerstört werden soll und wie hochgradig intolerant diese zugleich ist. Auch wenn sie anderes behauptet.

Vermutlich liegt ferner ein Minderwertigkeitskomplex vor. Die Opferrolle gewährt immerhin die berühmten 15 Minuten Ruhm (Warhol)...

Frohes Fest!


18
 
  23. Dezember 2017 
 

das ganze ist völliger blödsinn

jeder wird doch wohl entscheiden dürfen wen er zum kunden haben will
es muß aber auch einem atheistischen oder LGBT Bäcker frei stehen einen christlichen Auftrag ab zu lehnen


7
 
 Marcus, der mit dem C 23. Dezember 2017 
 

Das Gericht

sollte eine Offenlegung aller geplanten und eingereichten Klagen des Paares anordnen. Es riecht nämlich nach einem Mißbrauch des Rechtsystems. Zudem könnte ein gewerbliches Interesse bestehen, man hat den Eindruck daß manche Lirgendwas-Paare gezielt nach christlich eingestellten Dienstleistern Ausschau halten, um diese für ihr ausgeübtes Recht auf Meinungs- und Religionsfreiheit zu bestrafen.


18
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenphobie

  1. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  2. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  3. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  4. „Aufgrund der religiösen Ausrichtung können wir Ihre Dreharbeiten nicht gestatten“
  5. „Beschmierte Kreuze, Sprayparolen, Bekennervideo: Wie Wien mit Kirchen-Vandalismus konfrontiert ist“
  6. Frankreich: Öffentliche Werbekampagne für katholischen Film „Sacre Coeur“ wurde abgelehnt
  7. Bombendrohung bei Hl. Messe in Wien - ÖVP und FPÖ üben Kritik - Schweigen bei 'Katholischer Aktion'
  8. Deutschland: Anzahl der Angriffe auf Christen deutlich gestiegen
  9. Christliche Studenten sprechen über Veranstaltung von Kamala Harris
  10. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  6. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  12. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Streit um Notre-Dame eskaliert: Macron forciert moderne Glasfenster gegen massiven Widerstand
  15. Was der Rosenkranz mit den Navy Seals zu tun hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz