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„Haben dich gewählt für Reformen, nicht, damit du alles zerstörst“

13. Dezember 2017 in Aktuelles, 29 Lesermeinungen
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Am 4. Dezember scheint es im Vatikan ein Treffen zwischen Papst Franziskus und einem Kardinal gegeben zu haben, bei dem es eine heftige Auseinandersetzung gab.


Vatikan (kath.net)
"Wir haben dich gewählt, damit du Reformen durchführst und nicht, damit du alles zerstörst." Dies soll vor einigen Tagen bei einer Audienz lautstark durch Türen und Wände des Vatikans gedrungen sein. Dies berichtet der italienische Vatikanjournalist Marco Tosatti unter Berufung auf zwei Quellen innerhalb des Vatikans. Dies berichtet die "Freie Welt". Dabei soll es sich laut den Quellen um einen Kardinal "mit großem Ansehen" gehandelt haben, der auch ein ehemaliger Diplomat mit einem bedeutenden Lebenslauf war und an der Spitze einer Kongregation und an herausragender Stelle im Staatssekretariat stand.


Laut Beobachtern könnte es sich dabei um Kardinal Sandri, den ehemaligen Präfekten für die Kongregation der Ostkirchen, gehandelt haben.

Möglicherweise war es aber auch Giovanni Battista Kardinal Re, Subdiakon des Kardinalskollegiums und emeritierter Präfekt der Kongregation für die Bischöfe. Das Treffen soll am 4. Dezember stattgefunden haben.



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Lesermeinungen

 Cremarius 14. Dezember 2017 

@Chris2

Ich habe den Begriff bewusst in Anführungszeichen gesetzt. Keinesfalls wollte ich ihn negativ verstanden wissen, sondern er sollte vielmehr darauf hindeuten, dass Menschen aus dem Süden (Europas) in aller Regel ein eher heftigeres, aufbrausenderes Temperamt zugesprochen wird. Wenn bspw. zwei Italiener miteinander diskutieren, kann es rasch sehr hoch hergehen. Für den Nordländer mag das nach einem handfesten Streit aussehen, für diese ist es jedoch ein ganz normales Gespräch.

Insofern muss hier auch immer der kulturelle Hintergrund berücksichtigt werden. Um Dinge nicht falsch bzw. überzuinterpretieren. Deswegen mein, mit einem Zwinkern gemeintes, "Südländer".


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 Palmsonntag 14. Dezember 2017 
 

Das wäre sogar eine sehr lohnende Aufgabe für Kardinal Kasper ...

@ Federico R.

... und vielleicht könnte er noch von einem Mitglied der "Gruppe St. Gallen" begleitet werden - dann wären es zwei Kundschafter, wie dereinst Josua und Kaleb.


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  14. Dezember 2017 
 

Aufpassen !

dieser Papst hat noch mehr als JP II den Finger in die Wunden des westlichen "Wertesystems" gelegt. "Working Poor" der Krieg "Reich gegen Arm" ein "Finanzsystem was am Ende ist und dann wieder Krieg braucht" sind Aussagen, die ihn bei den "liberalen" Freimaurern zur Gefahr gemacht haben. Das diese Kreise längst auch im Vatikan zumindest eine starke Lobby haben ist wohl einer der Gründe gewesen weshalb Papst Benedikt abdankte und diesem lateinamerikanischen Querkopf (das meine ich positiv) mit italienischen Wurzeln, das Feld überlassen hat. Ich denke auch Kardinal Müller hatte weniger Papst Franziskus als dessen Gegner im Auge bei seiner aktuellen Kritik.

Sein Austausch mit Putin, den er als einen der wenigen Regierungschefs die sich zum christlichen Glauben offen bekennen schätzen gelernt hat- seine diplomatische Note an Assad über die Religionsfreiheit in Syrien hat das Maß voll gemacht.

U.A. Anna Katharina Emmerik sprach von einer schwierigen Zeit der Kirche unter 2 Päpsten.


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 hape 14. Dezember 2017 

Liebe @Rosenzweig,

gerne schließe ich mich heute Ihren Impulsen an.

Nächster Sonntag, 3. Advent, Gaudete. Allerhöchste Zeit, in sich zu gehen und mit heller Freude unser Herz dem göttlichen Kind zu öffnen. Unserem Erlöser, unserem Heiland.

Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch. (Ez 36,26)

Möge der Heiland auch in unserem Herzen neu geboren werden.

Im Gebet verbunden, hape


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 Chris2 14. Dezember 2017 
 

@Cremarius

Bitte nicht "Südländer". Der Begriff ist als "südländisches Aussehen in Fahndungsmeldungen und Medienberichten 'verbrannt'. Und was immer er auch bedeuten mag - er hat nichts mit dem Papst oder anderen Argentiniern zu tun.


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 Rosenzweig 14. Dezember 2017 

"Wir sagen Euch an eine heilige Zeit...

machet dem Herrn die Wege bereit!"

Beim hier Lesen unserer VIEL-deutigen Kommentare, betr. eines - sogar evtl. Gerüchtes - kommen mir spontan
"Die drei Siebe des Sokrates: Wahrheit– Güte– Notwendigkeit"- in mein Herz.

Ob wir nicht viell.- jetzt dritte Adventwoche- doch innehalten- und unsere Herzen für das Kommen des HERRN -
*demütig in einer Krippe liegend* - bereiten wollen..?

Es ist nicht mehr viel ZEIT- zum Hl. Christ-Fest!
Viell. fangen wir jetzt bei UNS selber erst einmal an - für die LIEBE des CHRIST-KINDES Uns zu bereiten? –

Dann helfen wir durch die GNADE sogar ganz sicher auch unseren Mitmenschen (ob lieb oder unlieb..)
und nicht zuletzt unserem Hl.VATER! –

Wir wissen:
“Wo die LIEBE - da ist GOTT”- auf dass möge Heiliges Weihnachten werden- in unserer “kleinen” Welt– bis hin einmal zu Grenzen der Erde..!
--
So hoffend, in adventlichem Bemühen verbunden...


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 siebenschlaefer 14. Dezember 2017 
 

@Herbstlicht: Nennen Sie Sophia Thomalla doch beim Namen:

Es geht hier nicht um "Missbrauch des Kreuzes", sondern um Blasphemie der ärgsten Form. Würde sich das hier in D jemand gegenüber dem hofierten und als Heilsbringer vergötterten Propheten herausnehmen, gäbe es landesweiten Aufruhr mit womöglich Tausenden von Toten!


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 Hadrianus Antonius 13. Dezember 2017 
 

@cremarius: Sie liegen 2x total falsch!

1. P.Franziskus hat nicht den 2., sondern den 1. Brief von Clemens an die Korinther zitiert, und wohl in Bezug auf die "parrhesia".
Dieses Wort kommt in dem 2. Brief v. Clemens a.d. Korinther nicht vor.
(Da haben sie wohl Ihre Zunge gebrannt (cremare= anzünden, niederbrennen)
2. In dem 2. Clemensbrief ist nicht das freimütige Sprechen ein Thema (in dem 1. übrigens auch nicht), sondern dagegen das Streben nach Reinlichkeit, Frömmigkeit und das Erfüllen von Gotts Gboten, mit dem wissen um die Bestrafung der Ungerechten und nicht bereuenden sündern.
Das Antiprogramm zu Amoris Laetitia und noch knackiger: die Drohung mit unlöschbarem Feuer für diejenige, die nicht gehorchen.
Das totale Kontrastprogramm zu den Predigten im domus sta. Marta.
Buon pranzo ;-) !


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 kleines Lichtlein 13. Dezember 2017 
 

Lieber / - s Herbstlicht,

das problemlose Speisen und Saufen im Kirchenraum gibt es schon !
z.B. Agape nach der Osternachtliturgie in der Kirche St. Bartholomäus in Kirspenich, oder Plätzchen essen und Kaffee trinken nach der Messe, ebenfalls in dieser Kirche, oder z.B. Eierköppen etc. in der Kirche St. Laurentius in Iversheim, alles im Seelsorgebereich Bad Münstereifel. Priester, Bischöfe und Kardinal Woelki wissen davon. Aber das passiert auch schon lange in anderen Gotteshäusern !


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 carolus romanus 13. Dezember 2017 

Entmutigung allenthalben

Die destruktiven Effekte sind überall zu spüren:
Der eklatante Bruch mit der bisherigen Lehre der Kirche. Die hilflosen Versuche der Kaschierung („2+2=5“, konstruierte Berufung auf Kirchenlehrer, „Alles im Einklang mit der Lehre“.....).
Der Bruch der Tradition - Weitergabe des Glaubens (Freigabe der Übersetzungen liturgischer Texte bis hin zur Heiligen Schrift, zuletzt des Vater-unser).
Ständige, zum Teil übelste, Beschimpfungen der Gläubigen (Pelagianer, Hartherzige) und der Priester (Alzheimer-Kranke, Klerikalisten).
Die Glaubensgewissheit der Getreuen wird täglich erschüttert (die meisten Ehen sind ungültig), potentieller geistlicher Nachwuchs entmutigt (Unterscheidung).
Selbst bei kirchenfeindlichen bisher applaudierenden Medien mehren sich kritische Stimmen.


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 Federico R. 13. Dezember 2017 
 

Lohnende Aufgabe

Das wäre ja eine echt lohnende Aufgabe für vatikanische Detektive: herauszukriegen, wer da an der Tür gelauscht hat. Der Kreis, aus dem diese Information kam, dürfte ziemlich überschaubar sein, denke ich. Vielleicht ein, zwei oder drei Leute? Generalverdacht für alle drei und: Sofort weg mit ihnen. Wenn man mich früge: keine allzu glaubhafte Storrie. – Nichtsdestotrotz: vielleicht nimmt sich doch der eine oder andere Kardinal jetzt aber wirklich ein Herz und redet dem Hl. Vater mal ordentlich ins Gewissen. Am besten selbstverständlich einer, der ihn 2013 im Konklave mitgewählt hat. Ich schlage vor: Kardinal Kasper.


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 sartone 13. Dezember 2017 
 

Der "Diktator-Papst" und "Mafioso". Da wundert es doch nicht, wenn die Kardinäle ihn anschreien. Was für eine Katastrophe für unsere arme Mutter Kirche! Dieses Pontifikat hätte der Heilige Geist sich auch wirklich kneifen können.
Aber die St. Gallen-Gruppe scheint ja erreicht zu haben, was sie wollte.


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 Herbstlicht 13. Dezember 2017 
 

@waghäusler

Welche Reformen könnten einem da einfallen?
z.B.
Viri probati
http://de.radiovaticana.va/news/2017/11/11/d_eheleute_als_priester/1348279

Frauendiakonat,
Wegfall des Priesterzölibats,
Kommunion für alle,
Interkommunion,
die Möglichkeit des Predigens nicht nur für Priester und Diakone.

Wir wissen nicht, welche Reformvorhaben angedacht waren.
Als Auflockerung der doch so "starren" Richtlinien zur Nutzung einer Kirche wäre doch zukünftig auch das problemlose Speisen im Kirchenraum zu nennen.
Technomusik in der Kirche gab es ja schon sowie Modenschauen.
Was Events in der Kirche betrifft, wird die Geduld unseres Herrn über alle Maßen strapaziert.

Folgendes hat nicht in einer Kirche stattgefunden, aber trotzdem ist es ein eklatanter Missbrauch des Kreuzes: www.super-illu.de/sophia-thomallas-neuer-skandal


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 trueman 13. Dezember 2017 

Wen wundert's, dass der Heilige Vater

Kardinäle nur ungern empfangen will, wenn man so mit ihm schreit...:-)
Mit der Gesprächskultur scheint es im Vatikan nicht zum Besten zu stehen! Ich würde empfehlen, dass die Adventsexerzitien der Kurie genutzt werden um die Kommunikation zu verbessern, ganz besonders kann man da deutschsprachige katholische diözesane Bildungshäuser empfehlen! Da gibt es sehr gute Seminare wie z.B. zur Entspannung etwas YOGA, Farbberatung zur Stärkung der Persönlichkeit, etwas autogenes Training zur progressiven Muskelentspannung und für die Kraft des Bewußtseins Feldenkrais. Interessant in diesem Zusammenhang wäre auch ein Kurs mit dem Thema "Verwandlung der Emotionen - die Emotion als Kraftquelle entdecken" oder " Die Kraft des Müßiggangs" zum Abschalten. Thematisch wäre für das Klima in der Kurie der Kurs: "Lebenskräftig - Judas war kein Verräter" interessant und für Kardinäle: "Wut, was nun?" empfehlenswert oder einfach nur ein Trommelkurs um Ärger abzuladen! Wer streitet zu Weihnachten nicht?


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 Cremarius 13. Dezember 2017 

Geforderte Freimütigkeit

Fordert der Papst nicht immer wieder selbst dazu auf, offen und freimütig zu sprechen?

Hat er nicht höchstselbst vor einiger Zeit ausführlich über den 2. Klemensbrief gepredigt, in dem das freimütige Sprechen ein wichtiges Thema ist?

Ist es nicht der Papst, der nicht mehr als Monarch, sondern als "Teamplayer" agieren möchte?

Ist es nicht im besonderen die Pflicht eines Kardinals, dem Papst unverblümt seine Sicht der Dinge darzulegen, wenn er begründet der Auffassung ist, dass etwas gehörig falsch laufe?

Der Papst ist kein Diktator, den man nicht kritisieren dürfe und die Kirche keine Junta, in der eigenes Denken strengstens verboten sei.

Dass zwei "Südländer" lautstark diskutieren, finde ich nicht problematisch. Problematisch wäre vielmehr ein Papst, den man nicht offen kritisieren dürfte, der alle seine Entscheidungen als "alternativlos" hinstellte. Der Toleranz nur heuchelte.

Vlt. wäre zudem Brecht zu beachten:

Man sieht nur die im Licht, die im Dunklen sieht man nicht...


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 waghäusler 13. Dezember 2017 
 

Vorausgesetzt dass dieser Bericht

der Wahrheit entspricht,frage ich mich was hätte denn reformiert werden sollen?
Oder geht den Reformern das Reformern zu schnell, weil ihr Gewählter den Turbo gezündet hat.

Ich denke dass es am besten ist zu Beten und Aufzuopfern für unsere Kirche
in diesen dunkeln Zeiten.


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 Sebi1983 13. Dezember 2017 
 

Se non è vero, è molto ben trovato...


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 Kurti 13. Dezember 2017 
 

ich glaube nicht, daß dieser Papst, wenn er weg wäre, jemandem

ernsthaft fehlen würde, ausser denen, die die Kirche ohnehin in einem Sozialverein verwandeln wollen mit christlichem Anstrich natürlich. Die beiden Vorgängerpäpste aber haben viele vermisst.


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 Archangelus 13. Dezember 2017 

Es ist wohl wahr

daß mit- Welchen- Reformen und nun
mit dem Vater unser-Plagiat eine Schlange
statt eines Fisches in den Vatican
und die Kirche eingedrungen ist!

Beten wir für die Kirche Jesu Christi.


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 antony 13. Dezember 2017 

@ Gandalf: Kann man Gerüchte "verschweigen"?


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 Herbstlicht 13. Dezember 2017 
 

Wenn es zwei verschiedene Quellen innerhalb des Vatikan sind, aus denen Marco Tosatti schöpft, kann man davon ausgehen, dass es stimmt.
Diese lautstarke Auseinandersetzung konnte ja nicht verborgen bleiben.

Papst Franziskus teilt die Katholiken.
Die einen liegen ihm zu Füßen und die anderen sind bekümmert und verwirrt.

Erhellend wäre es zu erfahren, welche konkreten Reformen eigentlich gemeint waren, weswegen Papst Franziksus seinerzeit gewählt wurde und die er hätte umsetzen sollen?


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 Archangelus 13. Dezember 2017 

Ein Körnchen Wahrheit

Auch wenn dieses Gespräch nicht stattgefunden hätte, so gibt es doch deutlich die Stimmung wieder, die herrscht. Ein Körnchen Wahrheit ist immer enthalten......


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 Gandalf 13. Dezember 2017 

@SantoSpirito

Wenn man über etwas sachlich berichtet, was in italienischen Medien auch passiert z.b. , dann dient dies nicht der Stimmungsmachung sondern der Wiedergabe, wie eine Stimmung möglicherweise auch im Vatikan stattfindet. Verschweigen nützt hier gar nichts.


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 SantoSpirito 13. Dezember 2017 

Warum darüber einen Artikel machen

Ich frage mich, warum über diese "Meldung" ein Artikel gemacht wird. Was ist die Intention davon?

Bitte nicht "Propaganda" oder "Stimmungsmache" gegen den hl. Vater. Das ist nicht gut. Auch wenn man nicht mit allem einverstanden ist, was Er tut.


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 Stephaninus 13. Dezember 2017 
 

Der Horcher an der Wand

....gebe nicht viel auf Nachrichten, die so zustande kommen.


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 chriseeb74 13. Dezember 2017 
 

Falls es sich so abgespielt haben sollte...

kommt noch eine recht interessante Note hinzu:
Es handelt sich bei Kardinal Sandri um einen Landsmann des Papstes, der im Vorfeld der Papstwahl der erheblich bekanntere argentinische Kardinal war.
Es gab eine ähnliche Konstellation bei der Wahl von JP II 1978.
Der damalige Primas von Polen, Kardinal Wyszynski, war die überragende Gestalt der polnischen Kirche seinerzeit.
Er starb übrigens ca. 14 Tage nach dem Attentat auf JP II im Mai 1981. Beide hatten noch kurz vor dem Tod Wyszynskis ein Telefonat von Krankenbett zu Krankenbett. Soweit mir Informationen vorliegen war dieses Gespräch prägend für den weiteren Verlauf des Pontifikates von JP II.
Ich bin gespannt,inwieweit die Auseinandersetzung der beiden Argentinier ebenfalls prägend sein wird.


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 hape 13. Dezember 2017 

Eine Gebetserhörung?

1. Das klingt alles sehr vage.

2. Papst Franziskus ist weder blind noch taub. Er weiß sehr wohl, welche Herzen ihm zufliegen und welche Turbulenzen er verursacht.

3. Claqueure nimmt er hin, weil er sie ertragen muss.

4. Turbulenzen nimmt er hin, weil er von der Richtigkeit seiner Mission überzeugt ist. Er vertraut auf Gott und Maria, auf sein Petrusamt, auf sich selbst und auf seine Berater.

5. Seine gute Absicht macht die Verwirrungen, die er auslöst, allerdings nicht ungeschehen.

6. Die Verwirrungen machen ebenso wenig ungeschehen, was Papst Franziskus an Gutem tut, indem er an die Ränder geht.

7. Der Bericht zeigt, auch wenn er vage ist, dass es im Hintergrund Leute gibt, die Zugang zum Papst haben und die ihn auch mit Kritik erreichen.

8. Das ist mehr, als ich zu hoffen gewagt hatte

Möge der Bericht wahr sein. Dann betrachte ich den darin geschilderten Vorgang als Gebetserhörung.


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 Ginsterbusch 13. Dezember 2017 

Wut mit Nicht Wut besiegen

So zitiert Papst Franziskus in Myanmar ausgerechnet Buddah.
Und da er auch gerne den Terror der Geschwätzigkeit anprangert, kann ich mir gar nicht vorstellen, dass dies so stattgefunden hat...grins.
Es war sicherlich ein harmonisches Gespräch unter Freunden, man hat Tee getrunken, den Rosenkranz gebetet und war barmherzig.
Schöne neue (Rom)Welt.


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 ThomasR 13. Dezember 2017 
 

An der Zerstörung der Kirche, die vom Innen der Kirche kommt, ist nicht Papst Franziskus schuld

Ab dem Jahr 2000 wurden in Deutschland bei steigenden Kirchensteuereinnahmen inzwischen über 140 Kirchen profaniert und inzwischen z.T.sogar abgerissen (v.A.Münster, Essen, Berlin, u.A.)- daran ist nicht der Papst Franziskus schuld.
Hinter eher sehr kostspieligen Strukturreformen, teuren Immobilienerwerben und überteuerten Bausanierungen statt Obdachlosenheimen und Frauenhäusern steht auch nicht Papst Franziskus.
Auch Priestermangel, der wie gewollt und wie vorprogrammiert ist (vgl. Priestermangel ist gewollt -Aufsatz von Herrn Dr. Kissler in Cicero über google), ist nicht die Entscheidung von Papst Franziskus.
Durch Zuwendung den Armen den Kranken und den Bedürftigen wenden wir uns auch dem Christus zu, der unter ihnen und in ihnen ist. Es ist auch ein sehr gut geeigneter Weg um den Zustand zu unterbrechen,in dem die Kirche begonnen hat, sich selbst z.B. über Strukturreformen und nicht den Herren zu zelebrieren.
Abwendung von dem Herren(auch in Liturgie)ist Problem nicht Franziskus


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