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„Auf der #MEHR ist die Faszination für Gott, die Anbetung im Zentrum“

8. Dezember 2017 in Interview, 3 Lesermeinungen
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Johannes Hartl/Gebetshaus Augsburg: Die ökumenisch offene Konferenz bietet für Katholiken tägliche Messe, Beichtgelegenheit und wegen großer Nachfrage eucharistische Anbetung nun einen Raum mit 1.000 Plätzen. KATH.NET-Interview von Linda Noé


Augsburg (kath.net/ln) „Die Eucharistiefeiern (es gibt jeden Tag eine) sind immer ein ganz besonderes Erlebnis“, „darüber hinaus haben wir auf Grund der großen Nachfrage den Raum für stille Eucharistische Anbetung auf bis zu 1000 Sitzplätzen vergrößert.“ Und „für das Empfang des Bußsakraments stehen Dutzende von Beichtvätern zur Verfügung.“ Das erläutert Johannes Hartl im Hinblick auf die katholischen Teilnehmer der ökumenisch offenen #MEHR-Konferenz, die vom 4.-7.1.2018 auf dem Messegelände in Augsburg stattfinden wird. Bereits letztes Jahr kamen 10.000 Teilnehmer zur Konferenz nach Augsburg, es zeichnet sich bereits ab, dass die Teilnehmerzahl auch dieses Jahr wieder steigen wird. Hartl ist katholischer Theologe, Leiter des Gebetshauses Augsburg, Buchautor und international gefragter Vortragsredner sowie Ehemann und Vater von vier Kindern.

kath.net: Das Motto der kommenden MEHR heißt "Open the Gates". Was ist mit dem Motto gemeint?

Johannes Hartl: Im Psalm 24 ist die Rede von den „uralten Pforten“, die sich für den König der Herrlichkeit öffnen sollen. So viele Menschen sind Schwarzseher. Leider fällt es auch vielen Christen viel leichter, das Negative in der Welt zu sehen als das, was Gott heute tut. Wir glauben, dass dies keine schlechte Zeit, sondern eine großartige Zeit für die Kirche ist. Es gibt extrem viele Menschen, die spirituell auf der Suche sind, ganze Segmente unserer Gesellschaft spüren, dass es mehr geben muss. Und wir sagen: es gibt tatsächlich viel MEHR! Deshalb ist es an der Zeit, die Tore weit aufzumachen für das Evangelium. Und oft muss so manche Kirchentür auch aufgehen für den Gedanken, dass wir nicht einfach alles so weitermachen können wie bisher...


kath.net: Wie viele Menschen werden dieses Jahr bei der MEHR erwartet? Gibt es noch Karten?

Hartl: Der Run auf die Karten ist sehr groß, deshalb können wir im Moment nicht ganz abschätzen, wie viele Leute kommen. Doch irgendwo zwischen 10.000 und 12.000 Personen werden es wohl sein. Im Moment gibt es noch Tickets unter www.mehrkonferenz.org.

kath.net: Wie viele Katholiken werden bei der MEHR erwartet? Wird es auch wieder Eucharistische Anbetung und spezielle Angebote für Katholiken geben?

Hartl: Eine der schönen Sachen an der MEHR ist, dass Katholiken, Protestanten und auch Menschen, die dem Glauben (noch) fern stehen allesamt von der MEHR angesprochen werden.

Gläubige Katholiken werden dabei erstaunt sein, mit welcher Freude und Feierlichkeit gerade auch die typisch katholischen Elemente auf der MEHR begangen werden. Die Eucharistiefeiern (es gibt jeden Tag eine) sind immer ein ganz besonderes Erlebnis (übrigens oft auch für die Nichtkatholiken).

Darüber hinaus haben wir auf Grund der großen Nachfrage den Raum für stille Eucharistische Anbetung auf bis zu 1000 Sitzplätzen vergrößert, für das Empfang des Bußsakraments stehen Dutzende von Beichtvätern zur Verfügung.

Nur kirchlich heiraten kann man auf der MEHR nicht, obwohl wir das tatsächlich schon einmal gefragt wurden, kein Scherz.

kath.net: Was ist das Ziel der jährlichen MEHR-Veranstaltung und wie groß kann diese Veranstaltung, die ja bereits zu den größten christlichen Events im deutschsprachigen Raum gehört, noch werden?

Hartl: Die MEHR macht erlebbar, wie tief geistlich erfülltes Leben als Freund Jesu heute aussehen kann.

Wie oft geben wir als Christen kein besonders eindrucksvolles Bild ab! Christen, die sich über andere Menschen (gerade auch im Internet!) verächtlich oder abwertend äußern, ein Christentum, das nur aus Regeln zu bestehen scheint oder daraus, ein anständiger Bürger zu sein…

Auf der MEHR kommt das ins Zentrum, was ins Zentrum gehört: die Faszination für Gott, die Anbetung.

Aus dieser lebendigen Mitte heraus wächst eine Kultur der Wertschätzung, der Schönheit und der Freude.

Dass das ansteckend ist, ist nicht weiter verwunderlich. Und so kann die MEHR zahlenmäßig zwar nicht mehr besonders viel wachsen, da wir das große Messezentrum ohnehin schon ziemlich komplett füllen, doch Wachstum in die Tiefe ist immer noch drin. Und darum geht es ja viel mehr als um Zahlen…

kath.net: Kurzer Ausblick: Im kommenden Jahr plant das Gebetshaus ja eine weitere Konferenz mit dem Namen „SCHØN“? Was plant hier hier?

Hartl: Das wird eine Konferenz für Künstler, Kreative und Freunde der Schönheit. International bekannte Künstler der verschiedensten Kunstrichtungen zeigen etwas von ihrem Schaffen und treten in einen Dialog darüber, was all das mit der Quelle aller Schönheit zu tun hat, im Letzten mit Gott und mit Gebet. Klassische Musik, Architektur, Design, Film, Theater, Popmusik, Malerei, Literatur - das wird ein bunter Mix! www.schoenkonferenz.org

Gebetshaus Augsburg - Trailer für die #MEHR 2018


Lobpreis mit Veronika Lohmer und Band - Freitag Abend der #MEHR2017 - Gebetshaus Augsburg


Messe mit Augsburger Weihbischof Wörner bei #MEHR2017 / Gebetshaus Augsburg - Gerade wird gesungen: ´Fest soll mein Taufbund immer stehn´


kath.net-Redakteurin Linda Noé auf der #MEHR2017 / Gebetshaus Augsburg


Archivfoto oben: Hartl bei der #MEHR 2017 (c) Gebetshaus Augsburg


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Lesermeinungen

 723Mac 9. Dezember 2017 
 

Die Möglichkeit der Teilnahme an der Anbetung des Allerheiligsten täglich

z.B.
Oremus in Zürich (Gebetsraum Spitalgasse 8)
Herzogspitalkirche in München (Heiligtum der Schmerzhaften Gottesmuuter) Herzogspitalstr.7

weitere Termine dürfen eingetragen werden, auf
http://www.anbetung.info/


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 MAN 8. Dezember 2017 
 

Vom katholischen durchsetzt

Ich bin immer wieder mal im Gebetshaus.

Sowohl die dort angebotene Literatur als auch die Vorträge sind vom Katholischen total durchdrungen.

Letztens gab es im Rahmen der Vortagsreihe "Mystik" z.B. einen Beitrag über das Leben und die Mystik der hl. Therese von Lisieux.

Je öfters ich dort bin, desto mehr erkenne ich aber auch, dass wir manches in der katholischen Kirche verloren haben bzw. dass uns manches in der Praxis fremd geworden ist, z.B. das freie Gebet usw.
Man kann als katholischer Christ viel von Christen anderer Konfessionen lernen...besonders eben in Sachen Gebet.

Mich begeistert das Gebetshaus und ich bin jedesmal aufs Neue erstaunt, mit welcher Sprachfertigkeit Johannes H. Sachen kurz und prägnant auf den Punkt bringen kann.


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 SpatzInDerHand 8. Dezember 2017 

Hochinteressant - danke für das Interview!

Hartl ist ja noch weitaus katholischer als mir das bisher klar war!


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