Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  11. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  12. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  15. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland

„Auf der #MEHR ist die Faszination für Gott, die Anbetung im Zentrum“

8. Dezember 2017 in Interview, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Johannes Hartl/Gebetshaus Augsburg: Die ökumenisch offene Konferenz bietet für Katholiken tägliche Messe, Beichtgelegenheit und wegen großer Nachfrage eucharistische Anbetung nun einen Raum mit 1.000 Plätzen. KATH.NET-Interview von Linda Noé


Augsburg (kath.net/ln) „Die Eucharistiefeiern (es gibt jeden Tag eine) sind immer ein ganz besonderes Erlebnis“, „darüber hinaus haben wir auf Grund der großen Nachfrage den Raum für stille Eucharistische Anbetung auf bis zu 1000 Sitzplätzen vergrößert.“ Und „für das Empfang des Bußsakraments stehen Dutzende von Beichtvätern zur Verfügung.“ Das erläutert Johannes Hartl im Hinblick auf die katholischen Teilnehmer der ökumenisch offenen #MEHR-Konferenz, die vom 4.-7.1.2018 auf dem Messegelände in Augsburg stattfinden wird. Bereits letztes Jahr kamen 10.000 Teilnehmer zur Konferenz nach Augsburg, es zeichnet sich bereits ab, dass die Teilnehmerzahl auch dieses Jahr wieder steigen wird. Hartl ist katholischer Theologe, Leiter des Gebetshauses Augsburg, Buchautor und international gefragter Vortragsredner sowie Ehemann und Vater von vier Kindern.

kath.net: Das Motto der kommenden MEHR heißt "Open the Gates". Was ist mit dem Motto gemeint?

Johannes Hartl: Im Psalm 24 ist die Rede von den „uralten Pforten“, die sich für den König der Herrlichkeit öffnen sollen. So viele Menschen sind Schwarzseher. Leider fällt es auch vielen Christen viel leichter, das Negative in der Welt zu sehen als das, was Gott heute tut. Wir glauben, dass dies keine schlechte Zeit, sondern eine großartige Zeit für die Kirche ist. Es gibt extrem viele Menschen, die spirituell auf der Suche sind, ganze Segmente unserer Gesellschaft spüren, dass es mehr geben muss. Und wir sagen: es gibt tatsächlich viel MEHR! Deshalb ist es an der Zeit, die Tore weit aufzumachen für das Evangelium. Und oft muss so manche Kirchentür auch aufgehen für den Gedanken, dass wir nicht einfach alles so weitermachen können wie bisher...


kath.net: Wie viele Menschen werden dieses Jahr bei der MEHR erwartet? Gibt es noch Karten?

Hartl: Der Run auf die Karten ist sehr groß, deshalb können wir im Moment nicht ganz abschätzen, wie viele Leute kommen. Doch irgendwo zwischen 10.000 und 12.000 Personen werden es wohl sein. Im Moment gibt es noch Tickets unter www.mehrkonferenz.org.

kath.net: Wie viele Katholiken werden bei der MEHR erwartet? Wird es auch wieder Eucharistische Anbetung und spezielle Angebote für Katholiken geben?

Hartl: Eine der schönen Sachen an der MEHR ist, dass Katholiken, Protestanten und auch Menschen, die dem Glauben (noch) fern stehen allesamt von der MEHR angesprochen werden.

Gläubige Katholiken werden dabei erstaunt sein, mit welcher Freude und Feierlichkeit gerade auch die typisch katholischen Elemente auf der MEHR begangen werden. Die Eucharistiefeiern (es gibt jeden Tag eine) sind immer ein ganz besonderes Erlebnis (übrigens oft auch für die Nichtkatholiken).

Darüber hinaus haben wir auf Grund der großen Nachfrage den Raum für stille Eucharistische Anbetung auf bis zu 1000 Sitzplätzen vergrößert, für das Empfang des Bußsakraments stehen Dutzende von Beichtvätern zur Verfügung.

Nur kirchlich heiraten kann man auf der MEHR nicht, obwohl wir das tatsächlich schon einmal gefragt wurden, kein Scherz.

kath.net: Was ist das Ziel der jährlichen MEHR-Veranstaltung und wie groß kann diese Veranstaltung, die ja bereits zu den größten christlichen Events im deutschsprachigen Raum gehört, noch werden?

Hartl: Die MEHR macht erlebbar, wie tief geistlich erfülltes Leben als Freund Jesu heute aussehen kann.

Wie oft geben wir als Christen kein besonders eindrucksvolles Bild ab! Christen, die sich über andere Menschen (gerade auch im Internet!) verächtlich oder abwertend äußern, ein Christentum, das nur aus Regeln zu bestehen scheint oder daraus, ein anständiger Bürger zu sein…

Auf der MEHR kommt das ins Zentrum, was ins Zentrum gehört: die Faszination für Gott, die Anbetung.

Aus dieser lebendigen Mitte heraus wächst eine Kultur der Wertschätzung, der Schönheit und der Freude.

Dass das ansteckend ist, ist nicht weiter verwunderlich. Und so kann die MEHR zahlenmäßig zwar nicht mehr besonders viel wachsen, da wir das große Messezentrum ohnehin schon ziemlich komplett füllen, doch Wachstum in die Tiefe ist immer noch drin. Und darum geht es ja viel mehr als um Zahlen…

kath.net: Kurzer Ausblick: Im kommenden Jahr plant das Gebetshaus ja eine weitere Konferenz mit dem Namen „SCHØN“? Was plant hier hier?

Hartl: Das wird eine Konferenz für Künstler, Kreative und Freunde der Schönheit. International bekannte Künstler der verschiedensten Kunstrichtungen zeigen etwas von ihrem Schaffen und treten in einen Dialog darüber, was all das mit der Quelle aller Schönheit zu tun hat, im Letzten mit Gott und mit Gebet. Klassische Musik, Architektur, Design, Film, Theater, Popmusik, Malerei, Literatur - das wird ein bunter Mix! www.schoenkonferenz.org

Gebetshaus Augsburg - Trailer für die #MEHR 2018


Lobpreis mit Veronika Lohmer und Band - Freitag Abend der #MEHR2017 - Gebetshaus Augsburg


Messe mit Augsburger Weihbischof Wörner bei #MEHR2017 / Gebetshaus Augsburg - Gerade wird gesungen: ´Fest soll mein Taufbund immer stehn´


kath.net-Redakteurin Linda Noé auf der #MEHR2017 / Gebetshaus Augsburg


Archivfoto oben: Hartl bei der #MEHR 2017 (c) Gebetshaus Augsburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gebetshaus Augsburg

  1. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  2. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  3. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  4. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  5. „Ich fragte mich: Welche Drogen hat er jetzt genommen?“
  6. "Finde heraus wie Gott ist und sag ihm das. Bleib nicht nur stehen beim Denken"
  7. „Freude – Das gigantische Geheimnis des Christen“
  8. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  9. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  10. Wer MEHR will, soll MEHR bekommen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  14. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  15. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz