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Die Apostolische Reise nach Myanmar und Bangladesch

6. Dezember 2017 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Franziskus: eine Reise der Hoffnung. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“ (Mt 5,13-16).

Papst Franziskus ließ bei der heutigen Generalaudienz seine 21. Apostolische Reise nach Myanmar und Bangladesch Revue passieren.


Die erste Etappe war Myanmar. Der Besuch dort, der erste eines Papstes in diesem Land, „erfolgte in dem Anliegen, die Nähe Christi und seiner Kirche einer Bevölkerung zu vermitteln, die durch Konflikte und Unterdrückung in der Vergangenheit viel leiden musste, aber nun zu Frieden und Freiheit findet“.

Neben der Ermutigung der kleinen katholischen Gemeinschaft sei die Begegnung mit dem obersten Rat der buddhistischen Mönche von großer Bedeutung gewesen, „weil sie eine gegenseitige Wertschätzung der jeweiligen religiösen Traditionen zum Ausdruck brachte und vertiefte“.

In Bangladesch, der zweiten Station der Reise, „wurde zunächst der Ursprünge dieser jungen Nation gedacht, die sich von Beginn an auch dem Schutz der Religionsfreiheit geöffnet hat“. Auch die Bereitschaft des Landes, die Flüchtlinge der Rohingya in großer Zahl aufzunehmen verdiene unser aller Solidarität.

Die Weihe von sechzehn Priestern in Dhaka und das begeisterte Fest der Jugend zum Abschluss „zeigten die große Lebendigkeit und Freude dieser jungen Kirche. Sie sind ein Zeichen der Hoffnung für den Kontinent Asien und für die ganze Welt“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Herzlich grüße ich die Brüder und Schwestern deutscher Sprache, insbesondere die Teilnehmer an der Wallfahrt der Schönstatt-Bewegung. Der Herr lädt uns in dieser Adventszeit ein, ihm entgegenzugehen. Er gibt sich zu erkennen in den Kleinsten, in den Kranken und Bedürftigen. Der Heilige Geist geleite euch auf euren Wegen.


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