Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  10. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

Seid wachsam und aufmerksam!

3. Dezember 2017 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: der Advent – Zeit der Erwartung. Gott bricht in unser Dasein ein, um ihm Sinn und Wert zu schenken. Sich nicht vom Schlaf der Entmutigung, der Hoffnungslosigkeit, der Enttäuschung überwältigen lassen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. Seid wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt“: Angelus am ersten Adventssonntag. In seiner Ansprache vor dem traditionellen Sonntagsgebet mit den Gläubigen auf dem Petersplatz unterstrich Papst Franziskus, dass der Advent die Zeit sei, die uns gegeben werde, um den Herrn zu empfangen, unser Verlangen nach Gott zu prüfen, nach vorne zu blicken und uns auf die Wiederkehr Christi vorzubereiten.

Christus komme wieder zu uns an Weihnachten. Doch er komme auch jedes Mal in uns, wenn wir bereit seien, ihn zu empfangen, und er komme am Ende der Zeiten, "zu richten die Lebenden und die Toten". Aus diesem Grund müssten wir wachsam sein und den Herrn voller Hoffnung auf die Begegnung mit ihm erwarten.

Im Evangelium (Mk 13,24-37) mahne Jesus, wachsam zu sein: „Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein. Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen“ (V. 33-36).


Der wachsame Mensch sei jener, der sich im Lärm der Welt nicht von der Zerstreuung oder Oberflächlichkeit überwältigen lasse, sondern in Fülle und bewusst lebe, mit einer Sorge, die vor allem den anderen gelte. Mit dieser Haltung bemerkten wir die Tränen und die Bedürfnisse des Nächsten.

Der aufmerksame Mensch wende sich dann der Welt zu und trachte danach, der Gleichgültigkeit und Grausamkeit zu widerstehen und sich der Schätze der Schönheit zu erfreuen, die es gebe und die bewahrt werden müssten. Es gehe darum, einen verständnisvollen Blick zu haben, um sowohl das Elend und die Armut der Einzelnen und der Gesellschaft zu erkennen als auch den Reichtum, der in den kleinen Dingen aller Tage verborgen sei.

Der wachsame Mensch nehme die Aufforderung an, zu wachen, das heißt sich nicht vom Schlaf der Entmutigung, der Hoffnungslosigkeit, der Enttäuschung überwältigen zu lassen. Gleichzeitig lehne er die vielen Eitelkeiten der Welt ab, hinter denen oft Zeit und Ruhe geopfert würden. Es sei dies die schmerzliche Erfahrung des Volkes Israel, von der der Prophet Jesaja spreche. „Warum lässt du uns, Herr, von deinen Wegen abirren und machst unser Herz hart, so dass wir dich nicht mehr fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, um der Stämme willen, die dein Eigentum sind“ (V. 63, 17).

Doch dies sei die Auswirkung der Untreue des Volkes gewesen. Auch wir befänden uns oft in dieser Lage der Untreue gegenüber dem Ruf des Herrn: „Er weist uns den guten Weg, den Weg des Glaubens, den Weg der Liebe, doch wir suchen unser Glück anderswo“.

Wachsamkeit und Aufmerksamkeit seien die Voraussetzungen, um nicht weiter fern vom Herrn zu gehen, verloren in den Sünden und in der Untreue. Es seien dies die Bedingungen dafür, um es Gott zu gestatten, in unser Dasein einzubrechen, um diesem mit seiner vollen Gegenwart der Güte und Zärtlichkeit Sinn und Wert zu schenken,

Nach dem Angelus erinnerte der Papst an seine 21. Apostolische Reise nach Myanmar und Bangladesch. Franziskus betete auch für das Volk von Honduras, das sich in einer kritischen politischen Situation befindet.





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  8. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  9. Grösse
  10. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  11. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  12. „Ich spüre die Berufung zu pilgern“ – Andrzej Kurek pilgert seit 65 Jahren nach Tschenstochau
  13. Salzburg: Opernstar bereitete Franziskus-Rolle im Kapuzinerkloster vor
  14. Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen
  15. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz