28 November 2017, 10:00
Hochrangiger Politiker kritisiert 'Gender-Bibel' der Diözese Linz
 
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Die Diözese Linz reagiert nervös, weil das Posting des FPÖ-Politikers auf große Zustimmung stößt und versucht sich zu erklären

Der oberösterreichische Vize-Landeshauptmann Manfred Haimbuchner hat am vergangenen Wochenende die neue Familienbibel der Diözese Linz kritisiert: „Söhne Gottes werden zu Kindern Gottes, ein Mann zu Mensch und eine Apostelin gibt es nun auch. Für mich ist das unbegreiflich! Was meint ihr?“. Das Facebook-Posting des FPÖ-Politikers stößt durchaus auf große Zustimmung, was die Diözese Linz offensichtlich nervös macht. In einer Aussendung weist die Diözese die Kritik zurück und meint, dass es sich hier um keine „gegenderte Bibel“ handle, sondern um eine „überarbeitete Einheitsübersetzung“ handle, die sich angeblich stärker als bisher am Urtext halte. Dazu wird ein Bibelwissenschaftler zitiert, der erklärt, dass im Hebräischen das weibliche Geschlecht oft mitgemeint sei. 'Väter' meint 'Eltern' und 'Brüder' meint 'Geschwister'„, erklärt Johannes Marböck, der als Bibelwissenschaftler im Auftrag der Bischofskonferenzen an der Überarbeitung der Einheitsübersetzung mitgearbeitet hat.

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