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Die Erfahrung des Heils - Die Vergebung der Sünden

29. November 2017 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
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„Oft schon ist mir im Stundengebet diese Stelle aus dem Lobpreis des Zacharias begegnet. Kürzlich fragte ich mich dann plötzlich...“ - Kolumne „Gedanken eines Nichttheologen“. Von Stefan Fleischer


Grenchen (kath.net) Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; / denn du wirst dem Herrn vorangehen und ihm den Weg bereiten. Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken / in der Vergebung der Sünden. (Lk 1,76-79)

Oft schon ist mir im Stundengebet diese Stelle aus dem Lobpreis des Zacharias begegnet. Kürzlich fragte ich mich dann plötzlich, ob das nicht ein Wort wäre, das man einem Neupriester mit auf den Weg geben könnte. Auch er hat, mehr als wir „normalen“ Gläubigen, das Amt des Propheten. Und nicht zuletzt ist gerade ihm durch seine Weihe die Vollmacht verliehen „sein Volk mit der Erfahrung des Heils zu beschenken in der Vergebung der Sünden.“

Dann aber könnte dieses Wort auch allen mitgegeben werden, welche daran denken – oder welche wir einladen möchten daran zu denken – Priester zu werden. Ob nicht in der Aussicht, Menschen mit der Erfahrung des Heils beschenken zu können, ein kräftiges Gegenargument gegen die Angst vor den Schwierigkeiten dieser Berufung, gerade in unserer heutigen Zeit, sein könnte?


An dieses Wort dürfen sich sicher auch all jene immer wieder erinnern, welche bereits Priester sind, denen ihre Aufgabe über den Kopf zu wachsen droht, welche bei all ihren Bemühungen keine Erfolge mehr sehen, welche müde sind und aufgebraucht. Das Wissen darum, dass sie Menschen mit der Erfahrung des Heils in der Vergebung der Sünden beschenken dürfen, kann ihnen Trost und Stärke in den Schwierigkeiten des Alltags sein.

Doch auch wir einfachen Gläubigen dürfen uns von diesem Wort immer wieder aufrichten lassen. Als Getaufte haben auch wir dieses Prophetenamt. Auch wir können und dürfen Menschen dorthin führen und begleiten, wo sie die Erfahrung des wahren Heils schon hier und jetzt machen können, zur Vergebung zu Sünden. Damit wir das können gibt es keinen besseren Weg, als uns immer wieder selber mit dieser Erfahrung beschenken zu lassen im Sakrament der Busse.

„Für uns Menschen und um unseres Heiles willen“ ist Christus Mensch geworden. Dieses Heil aber besteht zuerst einmal in der Vergebung der Sünden. Diese haben wir alle immer wieder nötig. Nur in ihr machen wir wahre Heilserfahrungen. Und nur durch sie werden wir immun gegen all die Heilsversprechen dieser Welt.

kath.net-Buchtipp
Heiligkeit für Anfänger
Ein Wegbegleiter
Von Stefan Fleischer
Taschenbuch, 156 Seiten
2011 BoD
ISBN 978-3-8448-0949-7
Preis 12.40 EUR

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Foto Stefan Fleischer



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Lesermeinungen

 christine.klara.mm 29. November 2017 
 

ff

Wenn also im Familienverband Einsicht,mit der Bitte um Verzeihung,und die darauffolgende Versöhnung gelebt wird,und die gemeinsamen Kinder solches an den Eltern und an sich selber erleben dürfen,dann kann dieses Erleben des darauffolgenden Friedens am besten helfen den Ursprung dieses Friedens in Gott zu erkennen.Denn diese Eltern sind beauftragt auf die unendlich liebende Kraft hinzuweisen die allein die Gottes- und Nächstenliebe freisetzt.Gepaart mit dem Erleben des alles zerstörenden Gegenteils in der Welt muß der Wunsch gefördert werden,das Allgemeine Priestertum in der Vergebung und Versöhnung untereinander bis hin zum Weihepriestertum für die Versöhnung mit Gott,mit aller Kraft leben zu wollen.


0
 
 christine.klara.mm 29. November 2017 
 

Vater Unser....

Vergib uns unsere Schuld WIE AUCH WIR VERGEBEN UNSEREN SCHULDIGERN.
Der Keim der Vergebung im alltäglichen Leben liegt im Zusammenleben von Mann und Frau und Kind/ern.Und diesen Keim hat Christus geschaffen durch Sein Wollen und Handeln.Den Schuldschein der menschlichen gegenseitigen Verfehlungen,im gleichzeitigen Ungehorsam gegen Gottes Gebote,hat ER durch Seine Menschwerdung mit Leiden und Tod,an unser statt,zerrissen.Im einzigen und vollkommenen Gebet,das ER uns gelehrt hat trägt ER uns auf,den Vater um diese durch IHN verdiente Vergebung zu bitten,in dem Maße auch wir bereits so gehandelt haben.Das ist ja auch die wichtigste Voraussetzung neben der Reue über unsere eigenen Verfehlungen andern gegenüber,die wir mitbringen müssen um das Sakrament der Sündenvergebung,der Heilung empfangen zu können.Wir dürfen nicht wie Adam sagen,Eva die im Gott beigesellt hatte ist schuld.Wir dürfen nicht sagen die Schlange ist schuld,die anderes einredete als Gott vorgegeben hatte:und zwar dem Adam


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