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Papst empfing Ungarns Bischöfe zum Ad-limina-Besuch

20. November 2017 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Kardinal Erdö dankt Papst Franziskus für jüngst erfolgte Anerkennung des Märtyrer-Dekrets für den Zisterzienser Janos Brenner (1931-1957)


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat am Montag die Mitglieder der Ungarischen Bischofskonferenz unter ihrem Vorsitzenden, Diözesanbischof Andras Veres, in Audienz empfangen. Die 19 Mitglieder der Bischofskonferenz absolvieren diese Woche ihren Ad-limina-Besuch in Rom.

Über den Inhalt des Gesprächs der Bischöfe mit dem Papst teilte der Vatikan vorerst nichts mit; ein Kommunique wird aber erwartet. Am Sonntag gab der Esztergomer Erzbischof Kardinal Peter Erdö der ungarischen Redaktion von Radio Vatikan ein Interview und erwähnte dabei mehrere Themen.


Laut Erdö werde es in den Gesprächen mit Papst Franziskus und den Leitern der Kurienbehörden unter anderem um Seligsprechungen und die Roma-Seelsorge gehen.

Aktuell werden von der Romapastoral der Ungarischen Bischofskonferenz eine Bibleübersetzung und liturgische Texte in Lovari-Romanes ausgearbeitet, deren Approbierung nun aufgrund der neuen Regelungen des Motu propio "Magnum principium" einfacher werde, so Erdö.

Der Kardinal äußerte sich erfreut und dankbar über die jüngst erfolge Anerkennung des Märtyrer-Dekrets für den Zisterzienser Janos Brenner (1931-1957) durch den Papst. Bis 1989 durfte Brenners Tod nicht öffentlich erwähnt werden.

Alle fünf bis sieben Jahre sind die katholischen Bischöfe aus aller Welt laut dem Kirchenrecht zu einem sogenannten Ad-limina-Besuch im Vatikan verpflichtet. Zweck ist es, dass die Bischöfe eines Landes den Papst über die jeweilige Situation in ihren Diözesen informieren.

Ihren Ursprung haben die Ad-limina-Besuche in der Reise zu den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus in Rom, auf Lateinisch "Visitatio ad limina apostolorum" (Besuch an den Schwellen der Apostelgräber). Daraus erwuchs die Kurzformel "ad limina". Durchschnittlich machen sich jedes Jahr rund 500 Bischöfe auf den Weg in den Vatikan.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten



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