Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Wir machen da was mit Medien
  15. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich

Organhandel? FBI fordert Unterlagen über Planned Parenthood an

21. November 2017 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Haben Planned Parenthood und andere Abtreibungsorganisationen Organe abgetriebener Babys gewinnbringend verkauft oder nur gegen Aufwandsschädigung weiter gegeben?


Washington D.C. (kath.net/jg)
Die amerikanische Bundepolizeibehörde FBI hat beim Justizausschuss des US-Senats Unterlagen über die Planned Parenthood Federation of America (PPFA) und andere Organisationen, die Abtreibungen durchführen, angefordert. Dies berichtet die Online-Ausgabe des National Catholic Register.

Der Justizausschuss unter Vorsitz des republikanischen Senators Chuck Grassley hatte die Abtreibungsorganisationen hinsichtlich ihres Vorgehens bei der Weitergabe von Organen und Geweben abgetriebener Babys untersucht. Der Verkauf menschlicher Organe und menschlichen Gewebes ist gesetzlich verboten, Gewebe abgetriebener Föten darf aber gegen eine Aufwandsentschädigung für medizinische Forschungszwecke weiter gegeben werden.

Das „Center for Medical Progress“ (CMP) hatte 2015 verdeckt gedrehte Videos veröffentlicht, die den Verdacht nahelegten, Planned Parenthood und andere Abtreibungsorganisationen könnten in verbotenen Organhandel verwickelt sein. David Daleiden, der Vorsitzende des CMP, hatte die Untersuchung durch den Justizausschuss des Senats als „längst überfällig“ bezeichnet. Der Handel mit Körperteilen abgetriebener Babys sei „die größte menschliche Gräueltat“ unserer Zeit und müsse endlich vor Gericht gebracht werden. Die Videos des CMP waren der Anlass für den Justizausschuss, die Frage zu untersuchen.


Im Dezember hatte Grassley bekannt gegeben, dass der Abschlussbericht des Justizausschusses genügend Beweise beinhalte, um zu zeigen, dass Abtreibungsorganisationen den medizinischen Forschungseinrichtungen mehr als ihre tatsächlichen Kosten für Organe und Gewebe abgetriebener Babys verrechnet hätten.

Der Report zeige außerdem, dass das Justizministerium über Jahre hinweg das Gesetz gegen den Handel mit fötalem Gewebe nicht vollzogen hätte. Es gebe „ausreichende Belege“, dass die Abtreibungsorganisationen das Gesetz verletzt hätten, sagte Grassley. Der Justizausschuss hat daraufhin das FBI über seine Ergebnisse in Kenntnis gesetzt, berichtet der National Catholic Register.

Dana Singiser, eine Sprecherin von Planned Parenthood, lehnt eine Untersuchung durch die Justiz ab. Die „Anschuldigungen“ seien „grundlos und Teil eines weitgehend diskreditierten Versuches, Zugang zu reproduktiven Gesundheitsleistungen bei Planned Parenthood abzuwürgen“. Die PPFA „hat niemals und würde niemals Profit aus der Entscheidung ihrer Patientinnen ziehen, fötales Gewebe für wichtige medizinische Forschungen zur Verfügung zu stellen“, gab sie bekannt.

Dokumente der „Open Societies Foundation“ des Milliardärs George Soros lassen darauf schließen, dass Unterstützer und Förderer von Planned Parenthood mehrere Millionen US-Dollar in eine Kampagne investieren wollen, um den Schaden, der durch die Veröffentlichung der Videos für die PPFA entstanden ist, zu begrenzen. Die Videos des CMP und die damit einhergehenden Angriffe auf Planned Parenthood seien „schwerwiegend und ohne Vorwarnung“ gewesen. Wirksame Gegenmaßnahmen würden einer Unmenge an Ressourcen und Personal verlangen, heißt es in einem Dokument, das 2016 auf DCLeaks veröffentlicht worden ist.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  8. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen







Top-15

meist-gelesen

  1. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. Fatima-Tag in Berlin
  4. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  5. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  6. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  7. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  8. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  9. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  10. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  11. Im Licht der Liebe
  12. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  13. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  14. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  15. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz