Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  9. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  12. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  13. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'

Organhandel? FBI fordert Unterlagen über Planned Parenthood an

21. November 2017 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Haben Planned Parenthood und andere Abtreibungsorganisationen Organe abgetriebener Babys gewinnbringend verkauft oder nur gegen Aufwandsschädigung weiter gegeben?


Washington D.C. (kath.net/jg)
Die amerikanische Bundepolizeibehörde FBI hat beim Justizausschuss des US-Senats Unterlagen über die Planned Parenthood Federation of America (PPFA) und andere Organisationen, die Abtreibungen durchführen, angefordert. Dies berichtet die Online-Ausgabe des National Catholic Register.

Der Justizausschuss unter Vorsitz des republikanischen Senators Chuck Grassley hatte die Abtreibungsorganisationen hinsichtlich ihres Vorgehens bei der Weitergabe von Organen und Geweben abgetriebener Babys untersucht. Der Verkauf menschlicher Organe und menschlichen Gewebes ist gesetzlich verboten, Gewebe abgetriebener Föten darf aber gegen eine Aufwandsentschädigung für medizinische Forschungszwecke weiter gegeben werden.

Das „Center for Medical Progress“ (CMP) hatte 2015 verdeckt gedrehte Videos veröffentlicht, die den Verdacht nahelegten, Planned Parenthood und andere Abtreibungsorganisationen könnten in verbotenen Organhandel verwickelt sein. David Daleiden, der Vorsitzende des CMP, hatte die Untersuchung durch den Justizausschuss des Senats als „längst überfällig“ bezeichnet. Der Handel mit Körperteilen abgetriebener Babys sei „die größte menschliche Gräueltat“ unserer Zeit und müsse endlich vor Gericht gebracht werden. Die Videos des CMP waren der Anlass für den Justizausschuss, die Frage zu untersuchen.


Im Dezember hatte Grassley bekannt gegeben, dass der Abschlussbericht des Justizausschusses genügend Beweise beinhalte, um zu zeigen, dass Abtreibungsorganisationen den medizinischen Forschungseinrichtungen mehr als ihre tatsächlichen Kosten für Organe und Gewebe abgetriebener Babys verrechnet hätten.

Der Report zeige außerdem, dass das Justizministerium über Jahre hinweg das Gesetz gegen den Handel mit fötalem Gewebe nicht vollzogen hätte. Es gebe „ausreichende Belege“, dass die Abtreibungsorganisationen das Gesetz verletzt hätten, sagte Grassley. Der Justizausschuss hat daraufhin das FBI über seine Ergebnisse in Kenntnis gesetzt, berichtet der National Catholic Register.

Dana Singiser, eine Sprecherin von Planned Parenthood, lehnt eine Untersuchung durch die Justiz ab. Die „Anschuldigungen“ seien „grundlos und Teil eines weitgehend diskreditierten Versuches, Zugang zu reproduktiven Gesundheitsleistungen bei Planned Parenthood abzuwürgen“. Die PPFA „hat niemals und würde niemals Profit aus der Entscheidung ihrer Patientinnen ziehen, fötales Gewebe für wichtige medizinische Forschungen zur Verfügung zu stellen“, gab sie bekannt.

Dokumente der „Open Societies Foundation“ des Milliardärs George Soros lassen darauf schließen, dass Unterstützer und Förderer von Planned Parenthood mehrere Millionen US-Dollar in eine Kampagne investieren wollen, um den Schaden, der durch die Veröffentlichung der Videos für die PPFA entstanden ist, zu begrenzen. Die Videos des CMP und die damit einhergehenden Angriffe auf Planned Parenthood seien „schwerwiegend und ohne Vorwarnung“ gewesen. Wirksame Gegenmaßnahmen würden einer Unmenge an Ressourcen und Personal verlangen, heißt es in einem Dokument, das 2016 auf DCLeaks veröffentlicht worden ist.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  2. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  3. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  4. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  5. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  6. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  7. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  8. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  9. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  10. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. Der Bischof und der Denunziant
  4. Wie die deutsche Bundesregierung Ihre Steuergelder verschwendet!
  5. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  6. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  7. Vor 100 Jahren: Guadalupe-Bild heimlich in Kleiderschrank versteckt
  8. Cardinal Confusione
  9. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  10. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  11. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  12. Studie: Weniger Angststörungen in religiös geprägtem Umfeld
  13. Medjugorje und Papst-Akademie laden zu ersten "Mariologischen Tagen"
  14. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  15. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz