Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  5. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  6. So fühlt sich Nachhausekommen an
  7. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  8. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  11. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  12. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  13. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  14. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  15. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne

Organhandel? FBI fordert Unterlagen über Planned Parenthood an

21. November 2017 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Haben Planned Parenthood und andere Abtreibungsorganisationen Organe abgetriebener Babys gewinnbringend verkauft oder nur gegen Aufwandsschädigung weiter gegeben?


Washington D.C. (kath.net/jg)
Die amerikanische Bundepolizeibehörde FBI hat beim Justizausschuss des US-Senats Unterlagen über die Planned Parenthood Federation of America (PPFA) und andere Organisationen, die Abtreibungen durchführen, angefordert. Dies berichtet die Online-Ausgabe des National Catholic Register.

Der Justizausschuss unter Vorsitz des republikanischen Senators Chuck Grassley hatte die Abtreibungsorganisationen hinsichtlich ihres Vorgehens bei der Weitergabe von Organen und Geweben abgetriebener Babys untersucht. Der Verkauf menschlicher Organe und menschlichen Gewebes ist gesetzlich verboten, Gewebe abgetriebener Föten darf aber gegen eine Aufwandsentschädigung für medizinische Forschungszwecke weiter gegeben werden.

Das „Center for Medical Progress“ (CMP) hatte 2015 verdeckt gedrehte Videos veröffentlicht, die den Verdacht nahelegten, Planned Parenthood und andere Abtreibungsorganisationen könnten in verbotenen Organhandel verwickelt sein. David Daleiden, der Vorsitzende des CMP, hatte die Untersuchung durch den Justizausschuss des Senats als „längst überfällig“ bezeichnet. Der Handel mit Körperteilen abgetriebener Babys sei „die größte menschliche Gräueltat“ unserer Zeit und müsse endlich vor Gericht gebracht werden. Die Videos des CMP waren der Anlass für den Justizausschuss, die Frage zu untersuchen.


Im Dezember hatte Grassley bekannt gegeben, dass der Abschlussbericht des Justizausschusses genügend Beweise beinhalte, um zu zeigen, dass Abtreibungsorganisationen den medizinischen Forschungseinrichtungen mehr als ihre tatsächlichen Kosten für Organe und Gewebe abgetriebener Babys verrechnet hätten.

Der Report zeige außerdem, dass das Justizministerium über Jahre hinweg das Gesetz gegen den Handel mit fötalem Gewebe nicht vollzogen hätte. Es gebe „ausreichende Belege“, dass die Abtreibungsorganisationen das Gesetz verletzt hätten, sagte Grassley. Der Justizausschuss hat daraufhin das FBI über seine Ergebnisse in Kenntnis gesetzt, berichtet der National Catholic Register.

Dana Singiser, eine Sprecherin von Planned Parenthood, lehnt eine Untersuchung durch die Justiz ab. Die „Anschuldigungen“ seien „grundlos und Teil eines weitgehend diskreditierten Versuches, Zugang zu reproduktiven Gesundheitsleistungen bei Planned Parenthood abzuwürgen“. Die PPFA „hat niemals und würde niemals Profit aus der Entscheidung ihrer Patientinnen ziehen, fötales Gewebe für wichtige medizinische Forschungen zur Verfügung zu stellen“, gab sie bekannt.

Dokumente der „Open Societies Foundation“ des Milliardärs George Soros lassen darauf schließen, dass Unterstützer und Förderer von Planned Parenthood mehrere Millionen US-Dollar in eine Kampagne investieren wollen, um den Schaden, der durch die Veröffentlichung der Videos für die PPFA entstanden ist, zu begrenzen. Die Videos des CMP und die damit einhergehenden Angriffe auf Planned Parenthood seien „schwerwiegend und ohne Vorwarnung“ gewesen. Wirksame Gegenmaßnahmen würden einer Unmenge an Ressourcen und Personal verlangen, heißt es in einem Dokument, das 2016 auf DCLeaks veröffentlicht worden ist.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 21. November 2017 

DANKE werte @elisabetta...

gerade eben hatte ich auch nach diesem “Volksmund- Wort” gesucht– weil diese verdeckt gedrehten Videos(2015!) hätten schon lange zu Ermittlungen führen müssen,- aber..?! UND viell. jetzt ein WECK-RUF..?

Wünschen u. erbitten wir das von ganzem Herzen– ebenso doch auch die BEKEHRUNG dieser soo verirrten Verantwortlichen!- auch anderorts auf der WELT.

Sie könnten- so GOTT in SEINER Barmherzigkeit es fügen will– sogar noch HEILIGE werden..!
In gelebter tiefer REUE + SÜHNE –ist doch schon- aus GOTTES VERZEIHEN – mancher Heilige hervorgegangen..!

Und welch ein SEGEN können sie dann, gerade für die gefährdeten ungeborenen Kinder fortan noch sein..?!

Und meine Gedanken gehen auch zu den unzähligen Kleinen unschuldig getöteten Kinderseelen- die nun bei GOTT sind–
sie sind ganz sicher mächtige Fürsprecher!?

So wünschend u. bittend verbunden..


4
 
 elisabetta 21. November 2017 
 

Gottes Mühlen...

mahlen langsam, aber trefflich fein. Falls diese Mörderbande dem FBI entkommen sollte, Gottes Gerechtigkeit und Strafe ist ihnen sicher - außer sie bekehren sich noch rechtzeitig.


7
 
 Chris2 21. November 2017 
 

Erstaunlich, dass das FBI erst jetzt ermittelt.

Aber immerhin. Allein die entsetzlichen Erkenntnisse aus den verdeckt gedrehten Videos hättem schon lange zu Ermittlungen führen müssen, aber das war wohl bis zum Regierungswechsel nicht gewollt. Jetzt also. Entlarvend wieder die Sprecherin von PP: "reproduktive Gesundheitsleistungen" ist nichts anderes als ein Euphemismus für "vorgeburtliche Kindstötungen". Deren Geschäft eben.


11
 
 girsberg74 21. November 2017 
 

Bleibt zu hoffen, dass Shakespeare an dieser Stelle nicht recht hat.

[Shakespeare: "Geld ist ein braver Soldat, er schafft sich Bahn."]

"Dokumente der „Open Societies Foundation“ des Milliardärs George Soros lassen darauf schließen, dass Unterstützer und Förderer von Planned Parenthood mehrere Millionen US-Dollar in eine Kampagne investieren wollen, um den Schaden, der durch die Veröffentlichung der Videos für die PPFA entstanden ist, zu begrenzen."


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  2. Menschenrecht auf Abtreibung?
  3. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  4. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. US-Arzt gibt Freundin im Schlaf Abtreibungspillen, Baby stirbt
  7. Abtreibungszentrum von Planned Parenthood in Manhattan geschlossen
  8. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  9. „Die Tragödie von 73 Millionen Abtreibungen jährlich weltweit ist zur Normalität geworden“
  10. Polizei räumt besetzte Kirche in Flensburg






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  6. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  12. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  13. Gott schütze Venezuela!
  14. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  15. So fühlt sich Nachhausekommen an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz