Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  14. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Papst: Nicht alles, was technisch geht, ist ethisch vertretbar

20. November 2017 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Päpstlicher Kulturrat berät über "Die Zukunft der Menschheit, neue Herausforderungen für die Anthropologie"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat zu Bedacht beim Einsatz von Wissenschaft und Technik gemahnt: "Letztlich gilt immer das Prinzip, dass nicht alles, was technisch möglich und machbar ist, auch ethisch vertretbar ist", sagte er am Samstag im Vatikan. Der Papst sprach zu den Teilnehmern der Vollversammlung des Päpstlichen Kulturrats, die am Samstag endete.

Das Treffen stand dieses Jahr unter dem Motto "Die Zukunft der Menschheit, neue Herausforderungen für die Anthropologie". Die mehr als 80 Teilnehmer berieten seit Mittwoch über die Folgen neuester technischer und wissenschaftlicher Entwicklungen für den Menschen. Besonders ging es dabei um die Bereiche Gentechnik, Neurowissenschaften und künstliche Intelligenz.


Die Wissenschaft, wie auch jede andere Aktivität der Menschen, müsse stets bedenken, dass es Grenzen und eine ethische Verantwortung gebe, so Franziskus. Das Maß der Dinge müsse stets das Wohl der Menschen und jedes Einzelnen sein. Medizin und Gentechnik erlaubten heute, viele Krankheiten zu besiegen, die früher als unheilbar galten. Zugleich eröffneten sie jedoch auch die Möglichkeit, die Menschen als "programmierbar" anzusehen, warnte der Papst. Angesichts der Fortschritte bei der Entwicklung "autonomer und mitdenkender Maschinen" stelle sich verstärkt die Frage, was Mensch und Maschine unterscheide. Dies alles seien schwerwiegende Fragen, die die Kirche in Begleitung der Menschen und der Entwicklungen zu beantworten habe.

Franziskus riet, die Fortschritte in Technik und Wissenschaft zu würdigen, darüber jedoch nicht zu vergessen, dass diese nicht auf alles eine Antwort geben könnten. Wissenschaft und Kirche sollten stets im Gespräch bleiben. "Die Kirche bietet ihrerseits einige große Prinzipien, diesen Dialog zu unterstützen: Das erste ist der Mensch im Zentrum, der als Ziel und nicht als Mittel anzusehen ist." Das zweite wichtige Prinzip sei, dass technischer und wissenschaftlicher Fortschritt immer dem Wohl der ganzen Menschheit dienen müssten.

An der Vollversammlung des Kulturrats nahmen 27 Mitglieder des Rats, darunter Kardinäle, Bischöfe und Laien teil. Geladen waren darüber hinaus Berater sowie mehrere Redner und Gäste.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  6. Grösse
  7. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  8. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
  9. „Warum ich katholisch bin“
  10. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  11. „Nicht der Sturm hat das letzte Wort – Christus hat das letzte Wort. Amen.“
  12. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  13. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  14. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  15. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz