Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  4. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  5. Die Krise des Bischofsamtes
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  8. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  11. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  12. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  13. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  14. R.I.P. Dolly Parton
  15. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys

Angst und Unsicherheit führen zu einem falschen Gottesbild

19. November 2017 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Vertrauen, um voranzugehen und die Talente des Herrn zu nutzen. Gebet für den Nahen Osten und den Libanon. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Erster Welttag der Armen, vorletzter Sonntag des Kirchenjahres. Nach der heiligen Messe in der Petersbasilika betete Papst Franziskus das traditionelle Mittagsgebet des Angelus zusammen mit den Gläubigen auf dem Petersplatz. Bei seiner Ansprache vor dem Gebet ging der Papst vom Tagesevangelium mit dem Gleichnis von den Talenten aus (Mt 25,14-15.19-21).

Der Diener, der sein Talent vergraben habe erkläre dem Herrn bei dessen Rückkehr den Grund seines Handelns: „Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder“ (V. 24-25). Dieser Diener habe mit seinem Herrn keine Beziehung des Vertrauens, sondern der Angst. Die Angst aber mache immer unbeweglich und führe oft zu falschen Entscheidungen und entmutige. Sie veranlasse zur Flucht in sichere und garantierte Lösungen, so dass am Ende nicht das Gute getan werde. Um voranzugehen, bedürfe es des Vertrauens.


Das Gleichnis lasse verstehen, wie wichtig es sei, eine wahre Vorstellung von Gott zu haben. Wir dürften an ihn nicht als bösen, harten und strengen Herrn denken. Täten wir dies, dann sei unser Leben nicht fruchtbar, da wir in der Angst lebten, was zu nichts Konstruktivem führe, im Gegenteil: die Angst lähme und zerstöre. So seien wir aufgerufen, über unsere Vorstellung von Gott nachzudenken. Er habe sich als der Barmherzige offenbart, ein Vater voller Liebe, Zärtlichkeit und Güte. Daher müssten wir ein unendliches Vertrauen in ihn haben.

Jesus zeige die Großherzigkeit und Fürsorge des Vaters auf viele Weisen: mit seinem Wort, mit seinen Gesten, mit seiner Aufnahmebereitschaft gegenüber allen, besonders der Sünder, der Kleinen und Armen. Auch mit seinen Mahnungen, die sein Interesse dafür offenbarten, dass wir unser Leben nicht nutzlos vergeudeten.

Gott nämlich habe große Achtung uns gegenüber. Dieses Bewusstsein helfe, verantwortliche Menschen in all unserem Handeln zu sein. Das Gleichnis der Talente rufe uns zu einer persönlichen Verantwortung und zu einer Treue auf, „die auch zur Fähigkeit werden, uns ständig auf neue Wege zu machen, ohne das Talent, das heißt die Gaben Gottes zu vergraben“.

Nach dem Angelus gedachte der Papst besonders derer, die aufgrund von Kriegen und Konflikten in schwerer Armut lebten. Franziskus rief die internationale Gemeinschaft auf, alles zu tun, um den Frieden zu begünstigen, dies besonders im Nahen Osten. Im einzelnen wandte er sich an die Bevölkerung des Libanons und betete für die Stabilität des Landes, damit es weiterhin eine Botschaft des Respekts und für das Zusammenleben in der ganzen Region und auf der ganzen Welt sein könne.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  4. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  5. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  6. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  7. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  8. Ein Wunder der Vorsehung
  9. Die Krise des Bischofsamtes
  10. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  11. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  12. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  13. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  14. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens
  15. Nicaragua: Regime veröffentlicht Propaganda-Video von festgenommenem Bischof Mata

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz