Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Angst und Unsicherheit führen zu einem falschen Gottesbild

19. November 2017 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Vertrauen, um voranzugehen und die Talente des Herrn zu nutzen. Gebet für den Nahen Osten und den Libanon. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Erster Welttag der Armen, vorletzter Sonntag des Kirchenjahres. Nach der heiligen Messe in der Petersbasilika betete Papst Franziskus das traditionelle Mittagsgebet des Angelus zusammen mit den Gläubigen auf dem Petersplatz. Bei seiner Ansprache vor dem Gebet ging der Papst vom Tagesevangelium mit dem Gleichnis von den Talenten aus (Mt 25,14-15.19-21).

Der Diener, der sein Talent vergraben habe erkläre dem Herrn bei dessen Rückkehr den Grund seines Handelns: „Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder“ (V. 24-25). Dieser Diener habe mit seinem Herrn keine Beziehung des Vertrauens, sondern der Angst. Die Angst aber mache immer unbeweglich und führe oft zu falschen Entscheidungen und entmutige. Sie veranlasse zur Flucht in sichere und garantierte Lösungen, so dass am Ende nicht das Gute getan werde. Um voranzugehen, bedürfe es des Vertrauens.


Das Gleichnis lasse verstehen, wie wichtig es sei, eine wahre Vorstellung von Gott zu haben. Wir dürften an ihn nicht als bösen, harten und strengen Herrn denken. Täten wir dies, dann sei unser Leben nicht fruchtbar, da wir in der Angst lebten, was zu nichts Konstruktivem führe, im Gegenteil: die Angst lähme und zerstöre. So seien wir aufgerufen, über unsere Vorstellung von Gott nachzudenken. Er habe sich als der Barmherzige offenbart, ein Vater voller Liebe, Zärtlichkeit und Güte. Daher müssten wir ein unendliches Vertrauen in ihn haben.

Jesus zeige die Großherzigkeit und Fürsorge des Vaters auf viele Weisen: mit seinem Wort, mit seinen Gesten, mit seiner Aufnahmebereitschaft gegenüber allen, besonders der Sünder, der Kleinen und Armen. Auch mit seinen Mahnungen, die sein Interesse dafür offenbarten, dass wir unser Leben nicht nutzlos vergeudeten.

Gott nämlich habe große Achtung uns gegenüber. Dieses Bewusstsein helfe, verantwortliche Menschen in all unserem Handeln zu sein. Das Gleichnis der Talente rufe uns zu einer persönlichen Verantwortung und zu einer Treue auf, „die auch zur Fähigkeit werden, uns ständig auf neue Wege zu machen, ohne das Talent, das heißt die Gaben Gottes zu vergraben“.

Nach dem Angelus gedachte der Papst besonders derer, die aufgrund von Kriegen und Konflikten in schwerer Armut lebten. Franziskus rief die internationale Gemeinschaft auf, alles zu tun, um den Frieden zu begünstigen, dies besonders im Nahen Osten. Im einzelnen wandte er sich an die Bevölkerung des Libanons und betete für die Stabilität des Landes, damit es weiterhin eine Botschaft des Respekts und für das Zusammenleben in der ganzen Region und auf der ganzen Welt sein könne.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz