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Peter Hahne: Schafft die Kirchensteuer ab!

3. November 2017 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
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Der bekannte Fernsehmoderator vertritt nach Reformationsjubiläum: „Geld erstickt alles.“ - EKD hat sich für das Reformationsjubiläum 500 Millionen Euro ausgegeben, doch das Resultat sei dürftig


Glauchau (kath.net) Der bekannte deutsche Fernsehmoderator Peter Hahne hat sich für eine Abschaffung der Kirchensteuer ausgesprochen. Dies berichtet die Evangelische Nachrichtenagentur „idea“. Hahne, Bestsellerautor und ehemaliges Mitglied der Leitung der EKD, mahnte am Reformationstag bei einem Vortrag vor rund 3.200 Besuchern beim Sächsischen Gemeindebibeltag in Glauchau: „Geld erstickt alles.“ Obwohl das Reformationsjubiläum etwa 500 Millionen Euro gekostet habe, sei das Resultat dürftig: „Was wir brauchen, sind Glaubenswerke, so wie den sächsischen Gemeinschaftsverband.“

Er habe allergrößte Hochachtung vor den Christen in den neuen Bundesländern, bekannte Hahne. Sie hätten sich ihren Glauben etwas kosten lassen: „Sie sind nicht reingefallen auf die beiden Diktaturen – weder auf die braune noch auf die rote.“ „Wo Klartext geredet wird, hören die Menschen zu.“

Hahne bezeichnete die Bibel auch als „Bedienungsanleitung Gottes für unser Leben“. Wer die Heilige Schrift nicht kenne, verstehe weder die europäische Malerei und Musik, noch Kunst und Kultur.


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Lesermeinungen

 DieFremde 6. November 2017 
 

Kirchensteuer ist eine Form von Ablasshandel!

@siebenschläfer "Ich ringe seit Jahren und meine Tendenz geht klar dahin, die Körperschaft öffentlichen Rechts zu verlassen." Ich überlege dies auch schon lange und hoffe inständig auf ein Online-Petition.

Erzbischof Georg Gänswein forderte von der deutschen Kirche ein Ende der Exkommunikation bei Kirchenaustritt.
Es ist einfach unglaublich, dass sich die deutschen Bischöffe hier durchgesetzt haben.


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 ashley1 6. November 2017 

Andreas

Bitte könnte mir jemand erklären, wie sich die Kirche vor der Einführung der Kirchensteuer finanzierte? Es ist allgemein bekannt, dass der Hitler die Kirchensteuer eingeführt hat,um der Kirche zu schaden. Viele sind wegen ihr schon ausgetreten. Jetzt frage ich mich schon? Wie kann der Hitler böse,und die Kirchensteuer gut sein? Wenn sie so wichtig ist,warum wird sie nicht in der ganzen Welt eingeführt? Es heißt immer Kirche und Staat sind getrennt. Zumindest in Österreich. Wieso kommt dann der Gerichtsvollzieher,wenn jemand aus irgend einem Grund nicht zahlen kann? Betone nicht kann, nicht nicht will!!! Oder auch schon gehört:Sie können ja austreten. Wo ist da die Barmherzigkeit die Franziskus so gerne predigt? Sollte die Antwort im Forum zu lange sein,bitte ich mir eine Mail zu schicken. [email protected] Dankeschön.
Hochachtungsvoll
Andreas Maier aus Innsbruck

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 Ulrich Motte 4. November 2017 
 

StillerBeobachter

Neben Gläubigen, die Kirchensteuer zahlen, gibt es nicht nur Religionslose und Muslime, sondern beispielsweise neben Orthodoxen auch evangelische Freikirchler. Soweit ich diese kenne, ist ihr Engagement für das, was Sie öffentliches Wohl nennen, pro Kopf wahrlich nicht geringer als das des durchschnittlichen Kirchensteuerzahlers.


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 siebenschlaefer 4. November 2017 
 

Mir geht es ähnlich wie @Chris2, denn vieles von dem,

was ich mit meiner Kirchensteuer finanziere und damit erst ermögliche, wiegt schwer auf meiner Seele und meinem Gewissen. Ich ringe seit Jahren und meine Tendenz geht klar dahin, die Körperschaft öffentlichen Rechts zu verlassen. Ich vertraue da auf das Dokument von Papst Benedikt, dass dies bei vollkommener Zustimmung zur katholischen Lehre keine Sünde sein kann.


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 nada te turbe 3. November 2017 
 

Kirchensteuer ist eine Form von Ablasshandel

@[email protected] Bacci
Vielen Dank für den Hinweis, dass die katholische Kirche nicht einmal dem unerschütterlichen Kirchensteuerzahler ein wirklich christliches Begräbnis mit Sicherheit gewährt. Das zeigt in erschütternder Weise, dass sich die Prioritäten verschoben haben. "Strukturen", Gremien, Laienbeteiligung etc. sind allem Anschein nach wichtiger als essentielle Glaubensinhalte und ihre klare Vermittlung. Was bringt die deutsche Amtskirche unserer Zeit denn über zeitgeistige Belanglosigkeiten hinaus an zeitlosen Zeugnissen des Glaubens in Kunst und Kultur hervor? Welche anderen Gründe für die meist armseligen bildnerischen und architektonischen Zeugnisse dieser an Geld reichen Amtskirche könnten es sein als der Mangel an Glaubensüberzeugung und Mut sich gegen den Zeitgeist zu stellen?


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 Antonius Bacci 3. November 2017 
 

Differenzierungen

Ich sehe durchaus den Grund, warum manche der Kirchensteuer auch innerkirchlich kritisch gegenüberstehen. Allerdings muss man sich sehr nüchtern vor Augen führen, dass Geld auch in der Kirche immer wichtig war und auch bleiben wird. Stellen wir uns einen Moment vor, es hätte in der Kirchengeschichte zu allen Zeiten lediglich eine bettelarme Kirche gegeben. Sie wäre nicht in der Lage gewesen, bleibend kulturell in Erscheinung zu treten. Die christliche Kultur der Spätantike, des Mittelalters u.s.w. wäre wohl nie entstanden. Wir würden heute nicht bewundernd den Kölner Dom oder den Petersdom bestaunen und auch nicht den Klang wunderbarer Orgeln genießen. Dass die Kirche eine wirkliche kulturelle Kompetenz leider in heutiger Zeit weitgehend verloren hat, trotz Kirchensteuer in Deutschland, hat andere Gründe. Die Kirche braucht wie jede andere Institution auch Geld, um in der Welt überhaupt wirken zu können. Das ist ein Faktum, das man auch mitbedenken sollte.


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 Beerhalter 3. November 2017 
 

KiSt - Totengräberin der Kirche

Keine Angst, dass die Kirche ohne die Zwangssteuer zugrunde ginge - nur das viele dürre Holz in ihrem weitverzweigten Geäst würde verschwinden.


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 Rozario 3. November 2017 
 

„Bedienungsanleitung Gottes für unser Leben“

„Bedienungsanleitung Gottes für unser Leben“ - Das hört sich ja schrecklich an! Da weht ein sehr starker evangelikaler Wind aus der Richtung "Hahne". Das Wort Gottes ist doch zuerst Zusage für uns, lebendige Beziehung. Sonst sehe ich am Horizont schon die christlichen Salafisten aufziehen: "So steht's in der Bibel, so wird's gemacht." (Das zieht sich hin bis zur biblischen Begründung seine Kinder zu schlagen - teilweise noch heute.)

Da halte ich mich lieber an den katholischen Glauben, in dem das Lehramt das Wort Gottes auslegt.


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 Florian75 3. November 2017 
 

Kirchensteuer ist eine Form von Ablasshandel

nada te turbe,leider ist es nicht mehr so, dass man von einem Priester beerdigt wird, wenn man treu die Kirchensteuer bezahlt.
Es kann sein, das man nur von einem Laien beerdigt wird.Man hat kein recht mehr von einem Priester beerdigt zu werden. Was für eine Zeit ist das nur.
Man muss schon zu Lebzeiten dafür selber sorgen, wenn man unbedingt einen Priester haben möchte. Ansonsten kann es einem passieren, dass die Gemeindereferentin am Grab steht.
Man darf gar nicht daran denken.


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  3. November 2017 
 

@Gandalf

Sonntagsruhe, Feiertage, öffentliche Kirchen. Warum gehen Sie auf diese Argumente nicht ein? Und wenn ein "gottloser Narr" den Sonntag schändet, den Feiertag entweiht oder eine Kirche mit Rubens- oder Tiepologemälden nur als Museum betrachtet, dann sind daran nicht die Bischöfe, die Kirchenbediensteten oder die Kirchensteuerzahler schuld, dann ist das in der Verantwortung eben dieses "gottlosen Narren".


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 Gandalf 3. November 2017 

@stillerbeobachter

Der Messbesuch ist in Frankreich nicht schlechter als in Deutschland und selbst in Deutschland werden schon Kirchen verkauft, das Geld durch die Kirchensteuer hält den Glaubensverlust überhaupt nicht auf, ganz im Gegenteil. Und gerade aus Frankreich kommen ganz starke Erneruerungsgruppen, das sieht man auch regelm. an den Weltjugendtagen, da kommen meist mehr Franzosen als Deutsche ;-)


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  3. November 2017 
 

@[email protected]

... und schau mal nach Frankreich. Da sieht´s auf dem Land düster aus. Die verfallenen Kirchen sind erschreckend.


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 Chris2 3. November 2017 
 

@Gandalf

@stillerbeobachter hat sogar gesagt: "Ich zahle gerne Kirchensteuer!". Und ich überlege gleichzeitig immer ernsthafter, ob ich es beichten muss, dass ich sie immer noch bezahle, obwohl ich mehrere kirchliche Gruppen kenne, bei denen das Geld sicher nicht für Zentralkommittees, politische Propaganda durch Bischöfe oder (virtuelle wie reale Altarraum-) Abrissbirnen verwendet wird...


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 nada te turbe 3. November 2017 
 

Kichensteuer ist eine Form von Ablasshandel


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 Gandalf 3. November 2017 

Oh sartone..

ich empfehle mal einen Blick über den dt. Tellerrad hinaus, es gibt fast nirgendwo auf der Welt Kirchensteuer, vor allem nicht in den blühenden Kirchenteilen der Welt...Es geht überall ohne Kirchensteuer, nur in Deutschland braucht man anscheinend die Millionen, um den kirchlichen Konkurs zu verwalten. Amüsant ;-)


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 sartone 3. November 2017 
 

Dann soll Herr Hahne doch auch bitte Alternativen aufzählen. Es ist ja nicht so, als hätte unter den Fachleuten noch nie jemand darüber nachgedacht. Die Linken und Rechten schreien immer danach, die Kirchensteuer abzuschaffen, haben aber kein Modell, dass besser wäre. Oftmals haben die Leute ja auch gar keine Ahnnung, wie die KSt überhaupt entstanden ist. Wenn man das weiß, braucht man auch nicht ständig die alten Vorurteile aufzuwärmen, die eh an der Realität vorbei gehen.
Will man die KSt abschaffen, verdienen nicht nur die Bischöfe weniger als 12000 EUR, sondern die gesamte Kirche würde anders aussehen. Wie will man die Priester bezahlen, wie die Kirchen unterhalten, wie die Pfarrgebäude sanieren, wie heilige Gewänder und Gefäße kaufen, wenn man kein Geld hat? Die Kirche muss finanziert werden. Ob durch KSt oder anders, ist doch gehupft wie gesprungen.


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  3. November 2017 
 

Peter Hahne hat nicht

immer recht. Die hohe Anzahl der kirchlichen Feiertage in D., der relativ hohe Sonntagsschutz in D., kostenloser Kirchenbesuch etc. das alles ist nur möglich, weil Gläubige in "öffentliche Kassen" Kirchensteuer bezahlen. Religionslose und Muslime engagieren sich nicht in diesem Umfang für das öffentliche Wohl. Freilich könnte man diese starke Position manchmal besser nutzen (Lebensschutz). Ich zahle gerne Kirchensteuer!


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