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Ein deutsches Fatima?

1. November 2017 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Vor 80 Jahren soll die Gottesmutter in Heede/Emsland erschienen sein. Gastbeitrag von Michael Hesemann


Heede (kath.net) 2017 ist das Jahr der marianischen Jubiläen – 100 Jahre Fatima, 100 Jahre Patrona Bavaria, aber auch – leider oft übersehen – 80 Jahre Heede. Seit dem 1. November 1937, im Jahr der Enzyklika „Mit Brennender Sorge“, vier Monate vor Hitlers Einmarsch in Österreich und keine zwei Jahre vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs soll die Gottesmutter vier Sehermädchen im Emsland erschienen sein. Dabei offenbarte sie sich als „Königin des Weltalls und der Armen Seelen“ und verpasste den Allmachtsphantasien der Nazis damit eine schallende Ohrfeige. Während Hitler nach der Weltherrschaft strebte, stellte sich die Gottesmutter damit deutlich über ihn. Zugleich aber solidarisierte sie sich, anders als die Nazis in ihrer menschenverachtenden, neodarwinistischen Ideologie mit dem Kleinsten, Armseligsten: den Armen Seelen im Fegefeuer. Kein Wunder, dass die braunen Machthaber damals alles versuchten, den „Marienspuk“ im Keim zu ersticken. Doch sie hatten die Rechnung ohne Maria gemacht. Heute, 80 Jahre später, zieht der Jahrestag wieder Hunderte Pilger nach Heede, das mittlerweile als Gebetsstätte anerkannt ist.

Deutschland zu Allerheiligen 1937. Während die Massen mit Hitler in den Abgrund marschierten, gab es auch Christen, die ihrem Glauben treu geblieben und nicht den Parolen der braunen Rattenfänger auf den Leim gegangen waren. Das galt auch für Heede, ein Dorf im Emsland, wo auch im vierten Jahr nach der Machtergreifung der Nazis die Menschen in die Kirche am Friedhof strömten, um für die Toten zu beten.

Irgendwann am Abend dieses Feiertages unterbrachen die beiden Schwestern Grete (11) und Maria (13) Ganseforth ihr Gebet, um auf dem Kirchplatz ein wenig Luft zu schnappen. Als sich Grete umsah, bemerkte sie auf dem Friedhofsgelände, etwa 30 Meter von ihr entfernt, zuerst einen hellen Lichtschein und bald darauf eine leuchtende Gestalt, die zwischen zwei Bäumen schwebte. Erschrocken lief sie zu ihrer Schwester, erzählte ihr: „Ich glaube, da stand die Muttergottes!“ Maria schüttelte nur ungläubig den Kopf: „Du bist wohl verrückt, Du denkst wohl, Du bist hier in Lourdes!“ Dann drängte sie Grete, wieder zurück in die Kirche zu kommen und weiter für die Verstorbenen zu beten.

Sie ahnte nicht, dass auch Anni Schulte (12), die mit einigen Dorfbewohnern hinter den Schwestern stand, das Gespräch mit angehört hatte. Als auch sie wieder in der Kirche war, fehlte es ihr an der rechten Andacht. Immer wieder musste sie an das denken, was Grete Ganseforth gesagt hatte. Schließlich beschloss sie, selber nachzuschauen. Sie ging hinaus, schaute in Richtung des Friedhofs und sah ebenfalls eine leuchtende Frauengestalt, die ein Kind zu tragen schien. Noch immer starrte sie auf die Erscheinung, als Grete und Maria gerade die Kirche verließen. Schnell lief sie den Ganseforth-Mädchen hinterher, trifft auch noch die Schwestern Susi (13) und Adele (15) Bruns, überzeugte sie, mit ihr zum Friedhof zu gehen. Kaum waren sie dort angekommen, sahen alle fünf die leuchtende Erscheinung, die sie freundlich anzublicken schien. Trotzdem verspüren sie Minuten später den Drang zu gehen. Als sie sich noch einmal umschauten, war die weiße Frau verschwunden.

Zuhause erzählten sie ihren Eltern davon, die ihnen natürlich nicht glaubten. Nur Mutter Ganseforth ging noch am selben Abend zum Pfarrer und berichtete ihm von der Behauptung der Mädchen, die auch er ungläubig zurückwies. Doch als vier der fünf Mädchen – Adele war zuhause geblieben, ihr war die Sache unheimlich - am nächsten Tag aus der Abendmesse zum Allerseelenfest kamen, war die Frau wieder da; erneut schwebte sie, umgeben von einem Lichtschein, an der selben Stelle, diesmal ohne Kind, die Hände gefaltet. Zwölf Tage lang wiederholte sich die Erscheinung, die von den Mädchen wie folgt beschrieben wurde:


„Etwa einen Meter über der Erde steht die Mutter Gottes auf einer blauweißen Wolke. Auf dem Haupt trägt sie eine reichverzierte, goldene Krone ohne Edelsteine. Sie ist bekleidet mit einem langen, weißen Gewand, das um die Hüften mit einer etwa ein Zentimeter dicken Kordel gegürtet ist. Ein weißer, von der Krone teilweise verdeckter, undurchsichtiger Schleier fällt vom Kopf zu beiden Seiten in einigen Falten bis auf die Wolke hinab. Das Haar ist nicht sichtbar. Die Ärmel des Kleides gehen in doppelter Armbreite bis zum Handgelenk... Die Gestalt der Mutter Gottes steht in einem hellen, ovalen Schein, der die Erscheinung in einer Breite von 30-40 cm umgibt.“

Die Kunde von den wundersamen Visionen der vier Kinder verbreitete sich schnell in der ganzen Region. Schon nach ein paar Tagen strömten erst Hunderte, dann Tausende nach Heede, um an gemeinsamen abendlichen Rosenkranzgebeten teilzunehmen. Sie alle erlebten, wie die Mädchen plötzlich, ohne dass eines dem anderen ein Zeichen gegeben hätte, auf die Knie fielen und etwa eine Viertelstunde lang starr auf einen Punkt schauten. Auf äußere Reize schienen sie in dieser Zeit nicht zu reagieren.

Natürlich stieß diese plötzliche religiöse Begeisterung auf den Unwillen der Nazis. Zunächst erschien die Gestapo bei den Familien der Seherkinder, stellte peinliche Fragen, sprach Drohungen aus. Dann, am 11. November, veranlasste der Regierungspräsident von Osnabrück eine Untersuchung der Kinder durch den Schulrat des Kreises Aschendorf, Regierungsrat Dr. Schmidt, und den stellvertretenden Amtsarzt, Medizinalrat Dr. Jonas. Jeder Versuch, die Mädchen durch Suggestivfragen in Widersprüche zu verwickeln, scheiterte. Es gab keinen Hinweis darauf, dass sie von anderer Seite beeinflusst worden waren, ihre Aussagen deckten sich in allen Punkten, sie schienen unstreitig subjektiv die Wahrheit zu sagen. Alle vier schienen geistig und körperlich völlig gesund zu sein.

„Was wir in vier Jahren mühsam aufbauten, das haben vier Kinder in einem Augenblick zerstört!“, brüllte der braune Gauleiter Röver am nächsten Tag in Leer – der Bericht von Dr. Schmidt und Dr. Jonas war ihm gerade vorgelegt worden. Die Nazis handelten schnell; von einer „Gefahr für die Volksgemeinschaft“ war die Rede. Noch in derselben Nacht um 1.00 Uhr früh tauchte eine 80 Mann starke Verfügungstruppe in Heede auf und errichtete Absperrungen rings um die Ortschaft. Ab sofort galt der Ausnahmezustand. Einheimische wie Auswärtige wurden wie Vieh weggetrieben, mit Gewehrkolben geschlagen, mit der Waffe bedroht. Fremde wurden fortan nicht mehr in den Ort hineingelassen, die Einheimischen durften nur zu zweit auf die Straße. In der Nacht zum 14. November umstellten Soldaten die Häuser der Seherkinder. Im 6.00 Uhr früh weckte ein Oberwachtmeister die Eltern mit der Nachricht, ihre Kinder würden zur Untersuchung nach Osnabrück gebracht. Allen Protesten zum Trotz geschah dies noch am selben Tag. Als sich das Krankenhaus in Osnabrück weigerte, die Mädchen aufzunehmen, ging die Fahrt weiter nach Göttingen. Dort wurden die Vier spät abends müde und hungrig in eine Nervenklinik eingeliefert. Erst nach sechs Wochen, einen Tag vor Weihnachten, entließ man sie wieder. Die Bedingung dafür war, dass ihre Familien die Kosten für den erzwungenen Anstaltsaufenthalt trugen und die Kinder noch einige Wochen außerhalb Heedes unterbringen ließen. Der Bischof von Osnabrück bot dazu das katholische Marien-Hospital in seiner Stadt an, wo sich die Mädchen vier Wochen lang von der erfolglosen Gehirnwäsche erholen konnten.

Trotz massiver Drohungen und Bestrafungen war es den Psychiatern nicht gelungen, die Kinder von ihrem festen Glauben an die Echtheit der Erscheinungen abzubringen. Auch der Versuch, sie in Widersprüche zu verwickeln, war gescheitert. Weder eine Geisteskrankheit noch eine nervliche Störung konnte diagnostiziert werden. Stattdessen handelte es sich offensichtlich um „geistig ganz bewegliche lebendige Kinder von natürlicher Art“, wie der Anstaltsleiter - derselbe Prof. Ewald, der ein Jahrzehnt zuvor Therese Neumann untersucht hatte - in einem erst nach dem Krieg veröffentlichten Gutachten einräumen musste. Sein offenkundiges Bemühen „die Vorgänge in Heede auf Beeinflussung der Kinder, auf Phantasievorstellungen und auf besondere eidetische Anlagen zurückzuführen“, war „zu keinem bestimmten Ergebnis“ gekommen. Später erzählte das jüngste der Mädchen, Grete Ganseforth, ihr sei in diesen Tagen erstmals ihr Schutzengel erschienen und habe sie getröstet und ermutigt.

In Osnabrück dagegen wurden sie von Nonnen liebevoll betreut. Dabei waren die Ordensschwestern eher erstaunt, wie normal und nüchtern die Vier waren. „Wir können auf Grund unserer Beobachtungen nur versichern, dass sich die Kinder während dieser Zeit sehr natürlich benommen haben“, schrieben sie später in ihrem Bericht an den Erzbischof, „im Hinblick auf unsere jahrzehntelange Berufstätigkeit in der Krankenpflege glauben wir sagen zu dürfen, dass während unseres Zusammenseins mit den Kindern keinerlei hysterische oder sonstige abnorme Zustände wahrnehmbar waren; dass wir auch keine außergewöhnlichen Beobachtungen gemacht haben, die auf eine evtl. Veranlagung in dieser Richtung schließen ließen. Wir können nur bezeugen, dass die Kinder sehr nüchtern waren, und ihr Benehmen nicht irgendwie unter dem Deckmantel einer religiösen Haltung zu verbergen suchten.“

Als sie am 19. Januar 1938 nach Heede zurückkehrten, wurde ihnen bei schwerster Strafe verboten, die Erscheinungsstätte noch einmal zu betreten. Doch in dem Dorf war es unmöglich, nicht zumindest in die Nähe des Friedhofes zu kommen. Und so sah Grete schon am 1. Februar vom Garten ihrer Tante aus wieder die Gottesmutter: sie schwebte an der gewohnten Stelle, jetzt 250 Meter von ihr entfernt. Fortan trafen sich die Mädchen jeden Abend hinter den Gärten, von wo aus sie einen freien Blick auf den höher gelegenen Friedhof hatten, aber von den Wachtposten nicht gesehen werden konnten. Insgesamt 105 Mal zeigte sich die Madonna den Kindern, meist nur ein paar Minuten lang und ohne ein Wort zu sagen. Meist blickte sie ernst oder traurig, segnete die Mädchen, schwebte auf die zu, nickte oder winkte ihnen, hob und senkte die Augenlider, schüttelte den Kopf verneinend hin und her oder vergoss Tränen. Erst am 7. April, als Anni fragte, ob sie beten sollten, rief sie ihnen, „mit einer ganz lieblichen Stimme“, zu: „Kinder, betet noch viel!“ Ein Jahr später, am 5. April 1939, fragte Maria: „Mutter, als was möchtest Du noch verehrt werden?“ „Als Königin des Weltalls und als Königin der Armen Seelen“, war die Antwort. „In welchem Gebet willst Du verehrt werden?“, fragte das Mädchen weiter: „In der Lauretanischen Litanei.“ Fortan kam es immer wieder zu Antworten auf die Fragen und Bitten der Kinder, wurde erklärt: „Offenbaret alles, was ich euch gesagt habe, den Geistlichen.“ Am 26. Januar 1940 liefen ihr Tränen die Wangen herunter. „Mutter, was hast Du?“, fragte Maria Ganseforth. Die Antwort war kurz: „Kinder betet!“ Sogar Geheimnisse wurden den Mädchen anvertraut. Eines davon war nur für den Papst bestimmt („Erzählt dies nur dem Heiligen Vater“), ein anderes sollten sie für sich erhalten. Dann, am 3. November 1940, erschien die Madonna zum letzten Mal in Heede. Mit den Worten „Nun, liebe Kinder, zum Abschied noch den Segen! Bleibt Gott ergeben und brav! Betet oft und gern den Rosenkranz! Nun ade, liebe Kinder. Auf Wiedersehen im Himmel!“ entschwebte sie ihren Blicken. Seitdem, bis auf den heutigen Tag, ist Heede ein Ort des Gebetes geblieben.

Die Kirche stand den Ereignissen von Heede reserviert aber nicht ablehnend gegenüber. Wie in Fatima, so rief Maria auch in Heede an einem historischen Wendepunkt zum Gebet des Rosenkranzes auf, der allein die Schrecken des Krieges noch hätte aufhalten können; Heede jedenfalls überstand den Zweiten Weltkrieg praktisch unbeschadet. Es ist, als habe die Gottesmutter praktisch „in letzter Sekunde“ die Deutschen noch einmal zur Umkehr aufgerufen. Der Marientitel „Königin des Weltalls“, der den Kindern offenbart wurde, war dabei keineswegs neu. Schon auf dem Vierten Marianischen Weltkongress 1906 in Einsiedeln/Schweiz hatten führende Theologen den Papst aufgefordert, den Zusatz „Maria, Königin des Weltalls, bitte für uns“ in die Lauretanische Litanei mit aufzunehmen; ein Umstand, der natürlich den vier Landmädchen aus dem Emsland nicht bekannt war. Nur zwei Jahre nach dem Abschluss der Erscheinungen von Heede, am 31. Oktober 1942, pries Papst Pius XII. in seiner Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens die Gottesmutter als „unsere Mutter und Königin des Weltalls“. Auch als er am 8. Dezember 1954 das hundertjährige Jubiläum des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis Mariens feierte, benutzte der Papst den Titel „Königin des Weltalls“.

Trotzdem erfolgte bislang noch keine definitive Stellungnahme der kirchlichen Behörden zu den Erscheinungen der vier Kinder. „Gegen die Muttergottes-Erscheinungen in Heede ist nichts einzuwenden. Es fehlt mir aber der Beweis“, erklärte Erzbischof Dr. Wilhelm Berning 1947. Dem Pfarrer von Heede schrieb er, er könne getrost daran glauben und privat dafür eintreten; er selbst aber warte auf einen letzten Anstoß, ein Wunder. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Als er mit Hunderten Gläubigen am 25. März 2000 in Heede das Fest Mariae Verkündigung feierte, erklärte der neue Bischof von Osnabrück, Dr. Franz-Josef Bode, er wolle die Erscheinungsstätte als „Ort des Gebetes und des Glaubens“ fördern“, ohne dabei notwendiger Weise die Ereignisse der Vergangenheit noch einmal „ans Rampenlicht zu zerren“. Nicht das Gestern, sondern das Heute und Morgen stünden im Mittelpunkt des geistlichen Interesses. Am 26.10.2005 stellte Bischof Bode in Heede fest: „Im Laufe der Jahre hat sich hier Pilgerschaft, Anbetung und Versöhnung entwickelt. Heede ist ein Ort, Heede bedeutet: durch Maria zu Christus. Die Heeder Gebetsstätte kennzeichnet Besinnung, Ruhe, Anbetung, Umkehr. Die Gebetsstätte ist ein Schatz für unzählige Menschen aus nah und fern.“

Dabei fanden die Erscheinungen ihre Fortsetzung bis in die jüngste Vergangenheit – durch die mystischen Visionen des jüngsten Sehermädchens Grete Ganseforth, die bis zu ihrem Tod im Jahre 1996 die Wundmale Christi trug.

In Heede bereitete man sich mit einer Novene, neun Tagen ununterbrochener Anbetung, und anschließender Marienweihe auf den 80. Jahrestag der Erscheinungen vor. Zudem wird er am 1. November 2017 mit einer Prozession zur Gebetsstätte und einem Festhochamt um 15.00 Uhr begangen.

Foto: Marienstatue in Heede (c) Michael Heesemann


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Lesermeinungen

 rosenkranzbeter 8. November 2017 
 

DANKE

Dank an Michael Hesemann für diesen sehr informativen Artikel über die Erscheinungen in schwerer Zeit. Vor dem Jubiläum gab es im Oktober eine Anbetungsnovene zur Jubiläumsvorbereitung an diesem wunderbaren geistlichen Ort.
Im Übrigen muss ich sagen, unsere himmlische Mutter hat es schwer in Deutschland: Heede, Marpingen, Sievernich, Heroldsbach... Keine dieser Erscheinungen wurden vom zuständigen Bischof anerkannt.
Liegt es wirklich an den Kindern Mariens in Deutschland, dass die Mahnungen unserer Mutter nicht ernst genommen werden???


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 Federico R. 3. November 2017 
 

Mit Aufmerksamkeit und Interesse ...

... habe ich diesen Bericht gelesen. Alles leuchtet irgendwie ein, nichts Widersprüchliches oder Zweifelhaftes ist zu erkennen. Bodenständigkeit und Metaphysik im Dialog – auch im Emsland ein erstaunliches Phänomen, aber auch hier wie in Fatima, Lourdes und andernorts wissenschaftlich nicht verifizierbar. Was mich zu "Heede" noch interessieren würde, ist der weitere Lebensverlauf der Mädchen nach Kriegsende. Hatten sie eigene Familien gegründet, gab es Klostereintritte, wie standen sie später als Erwachsene zu den Erscheinungen, waren alle fünf Wundmale bei Grete Ganseforth sichtbar vorhanden und wurden die Stigmata medizinisch untersucht, lebt noch wer von den mittlerweile hochbetagten Frauen, ... usw.? Eigentlich eine recht spannende Geschichte aus dem Emsland. Vielleicht ist noch Näheres dazu aus zuverlässiger Quelle zu erfahren. Gegoogelt habe ich dazu (aus Zeitgründen) noch nicht; aber ich denke, dass der Historiker Michael Heesemann eine recht zuverlässige Quelle ist.


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