Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  2. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  3. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  4. Vatikan besorgt über Einbrüche im weltweiten Tourismus
  5. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  6. Kontroverse um die "Tagespost"
  7. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  8. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  9. Corona: Ethikerin appelliert zu mehr Spielraum für Pflegeheime
  10. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  11. Ich glaube an … Engel?
  12. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  13. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  14. Papst fordert Abschaffung der Atomwaffen
  15. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!

Katholische Laien gründen neue Akademie für das Leben

29. Oktober 2017 in Weltkirche, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die neue Akademie für das Leben verpflichtet sich den ursprünglichen Zielen der von Johannes Paul II. gegründeten Akademie - Präsident wird der bekannte österreichische Philosoph Josef Seifert


Rom (kath.net)
Einflussreiche katholische Laien haben nach der völligen Umänderung der Päpstlichen Akademie für das Leben durch Papst Franziskus am Wochenende eine neue Akademie für das Leben gegründet, die sich den ursprünglichen Zielen der von Johannes Paul II. gegründeten Akademie verpflichten möchten. Die neue Akademie wird „John Paul II Academy for Human Life and the Family“ (JAHLF) heißen und eine von katholischen Laien geführte NGO sein, die unabhängig von zivilen und religiösen Institutionen ist. Die Akademie möchte die kirchliche Lehre den Menschen anbieten und die "wichtigsten anthropologischen und ethischen Wahrheiten" über das menschliche Leben, einen humanen Tod und über die Familie vermitteln. Die Akademie wurde in Rom bei einer Konferenz vorgestellt, die an 50 Jahre Humanae vitae erinnert.


Präsident der neuen Akademie wird der bekannte österreichische Philosoph Josef Seifert. Der Philosoph erinnert in einem Statement, dass die neue Akademie den "ewigen Wahrheiten" über das menschliche Leben und der Ehe verpflichtet sei, die durch Vernunft und durch Glauben entdeckt werden. Die Akademie möchte sich darauf konzentrieren, die menschlichen Herzen zu verändern und nicht, dass die Wahrheiten angepasst werden sollen, damit diese den Menschen gefallen.

Seifert erklärte auch, dass die Hauptaufgabe der Akademie es sein werde, die "schrecklichen Fehler und das Böse", dass es in der modernen Gesellschaft gibt, zurückzuweisen. Diese haben auch die Tür der Heiligen Mutter Kirche betreten. "Dies beinhaltet auch, dass Abtreibung als Mord bezeichnet werden müsse und dies keine 'Unterbrechung' oder 'Beendigung der Schwangerschaft" sei.

Unter den Gründungsmitgliedern der neuen Akademie sind einige Mitglieder der früheren Päpstlichen Akademie für das Leben, die von Franziskus nach der Umstrukturierung von der ursprünglichen Akademie für das Leben rausgeworfen wurden.

kath.net-Artikel von und über Prof. Josef Seifert

Archivfoto: Papst Johannes Paul II.
Papst Johannes Paul II.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 agnese 30. Oktober 2017 
 

Wer sich Papst Franciskus und so seinen Entscheidungen entgegenstellt, wird auf irgendeiner Weise bestraft, wenn es um Priester bis zum Kardinalen geht.Es könnte, wenn es um Protestler von Gläubigen geht auch eine Strafe in Aussicht gestellt werden,um daran nicht teil zu nehmen. Kirchenrechtler müssten sich dazu äusern, ob man eine Exkommunikation von PF dann ernst nehmen müsste.Sonst bin ich schon 100%- ig, für diese gute Sache.


2

0
 
 anjali 30. Oktober 2017 
 

Ich finde auch dass das Erbe von Papst Joannes Paulus II verbreitet werden soll.Das wird leider in der heutigen Kirche immer weniger.Vielleicht kann diese neue Gruppe etwas positives machen.


6

0
 
 maxjosef 30. Oktober 2017 
 

Wo aber Gefahr ist, wächst auch das Rettende.


7

0
 
 benedetto05 30. Oktober 2017 
 

Notwendiger und sehr wichtiger Schritt

Ich kann @Gandalf nur zustimmen: das ist ein sehr wichtiger Schritt,
der Hoffnung macht und von möglichst vielen Katholiken und über-
haupt Christen auch finanziell unterstützt werden sollte.

Vom Papst wird sicher irgendeine jesuitisch-gehässige Reaktion
kommen und das humanökologische Institut wird jetzt erstrecht in
die liberal-modernistische Ecke abtrifften. Aber das würde auch
ohne die neue Lebens-u. Familienakademie früher oder später so ge-
schehen.

Es scheint wohl unvermeidbar: die, welche die klassisch-katholische
Glaubenslehre behalten wollen, scharen sich um die Hirten, die der
neuen Lebensakademie nahe stehen (z.B. Kardinal Brandmüller, hoffentlich auch noch Kardinal Müller und Kardinal Burke), die
anderen bleiben bei PF und seiner Clique. Allmählich bricht sich
diese Zweiteilung runter bis auf die Ortskirchen (Diözesen), wo man sich dann wie im Judentum zwischen liberalen und orthodoxen Gemein- den entscheiden kann. Die Verantwortung dafür trägt wesentlich: PF.


8

0
 
 cave 30. Oktober 2017 

Danke an Prof. Seifert für diesen Schritt. Die Tatsache, dass Papst Franziskus Nigel Biegbar, einen angelikanischen Moraltheologen in die Päpstliche Akademie für das Leben berufen hat, machte einen solchen Schritt absolut erforderlich. Nigel Biegbar vertritt die Ansicht, dass Abtreibung bis 18 Wochen nach der Empfängnis legal sein solle. Wie kann ein solcher Mann in eine Päpstliche Akademie berufen werden ? Hat der Papst falsche Berater ?


14

0
 
 Smaragdos 30. Oktober 2017 
 

Dieser Schritt ist prophetisch. Widerstand ist nunmal angesagt gegen die Versuche des Papstes, die Kirche zu manipulieren.


14

0
 
 huegel76 30. Oktober 2017 

Schon des Öfteren waren es Laien,

die die Kirche / Lehre gerettet haben. Es hilft nicht viel, mit den Hirten und Oberhirten zu hadern. Besser ist: Selbst aktiv werden.


16

0
 
 Federico R. 30. Oktober 2017 
 

Das Gütesiegel ...

... ist schlichtweg der Name des heiligen Johannes Paul, der Bestandteil des Namens der neugegründeten Akademie in Rom ist. Und dass sie von katholischen Laien ins Leben gerufen wurde, zeigt, dass es auch in dieser „Kategorie“ offensichtlich genügend glaubensstarke Leute gibt, mutige, gescheite Leute, die noch „richtig ticken“. Nur nicht den Mut verlieren, vielleicht wird die neue Akademie sogar noch päpstlich anerkannt – aber vermutlich nicht mehr im gegenwärtigen Pontifikat. Dann könnte man dort weitermachen, wo JP II und Benedikt XVI unterbrochen wurden.


12

0
 
 Zeitzeuge 30. Oktober 2017 
 

Ist "päpstlich" im Hier und Heute wirklich immer noch ein "Gütesiegel"??


13

0
 
 ThomasAquinas 30. Oktober 2017 

Gibt es schon nähere Informationen zu dieser Akademie?


7

0
 
 Ottaviani 30. Oktober 2017 

ES ist das gute recht

eine solche neue Institut zu gründen nur wer wird diese NGO ernst nehmen wenn es nicht das Siegel "päpstlich" hat


5

0
 
 hape 30. Oktober 2017 

Gegengewicht zum Geist des Konzils

Wenn es überhaupt etwas gibt, worin die linksliberale Politkirche der traditionellen Kirche voraus sein könnte, dann ist es ihr gutes Netzwerk. Wer heute selbst mit einem auch nur ansatzweise konservativen Kirchenbild liebäugelt und sich auf irgendeine Mitarbeit in der Kirche einlässt, wird das sehr schnell und sehr unangenehm spüren: vom PGR und anderen Gremien, über Verbände unter Führung des ZDK, bis tief in die Ordinariate hinein, der sog. "Geist des Konzils" strömt einem aus beinahe allen Poren der Kirche entgegen.

Deshalb bin ich schon lange der Meinung, dass sich auch die traditionelle Kirche viel besser vernetzen sollte, um ein Gegengewicht zu schaffen. Frei nach Kardinal Marx: "Wir müssen der Basis eine Stimme geben." Er meinte mit Basis natürlich nicht die Konservativen, sondern diejenigen, die aktuell sowieso schon in der Kirche das Sagen haben.

Möge die "John Paul II Academy for Human Life and the Family" ein Schritt in diese Richtung sein.


16

0
 
 Lämmchen 30. Oktober 2017 
 

@Stephaninus

das besorgt PF schon selber.... es gilt, das Erbe JPII zu retten


14

0
 
 la gioia 30. Oktober 2017 
 

DEO GRATIAS, natürlich!
Bitte um Entschuldigung.


9

0
 
 Gandalf 30. Oktober 2017 

Super!

Das ist eine ganz wichtige Sache. Und prof. Seifert ist ein Ehrenmann, ein großer Philosoph und eine Garantie, dass das Erbe von Johannes Paul II. weitergetragen wird. Spannend ist, dass viele Mitglieder der ursprünglichen Akademie hier mitmachen. Ein klares Zeichen!


22

0
 
 Stephaninus 30. Oktober 2017 
 

Skeptisch

Ich glaube nicht, dass dies ein guter Weg ist, denn es ist - allein schon von der Namensgebung her - klar eine Spitze gegen den Papst. Ich mache mir ernsthaft die Sorge, dass bei allem Verständnis, ihrerseits über das Ziel hinausschiessen könnten. Die Beschädigung, die das Papstamt so erfahren könnten, könnte irreversibel werden.


2

0
 
 Stefan Fleischer 30. Oktober 2017 

So weit sind wir also schon!

Zu befürchten ist meines Erachtens, dass unser Heiliger Vater diesen Schritt als persönlichen Angriff empfindet und sich dann nur um so mehr auf seinen Standpunkt versteift. Und was geschieht dann?
Hab Erbarmen mit Deiner Kirche, Herr!


9

0
 
 wedlerg 30. Oktober 2017 
 

ein starkes Zeichen


13

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Johannes Paul II.

  1. Polens Bischöfe feiern Messe im Geburtsort von Johannes Paul II.
  2. Ein Heiliger für unsere Zeiten
  3. Papst Franziskus: Johannes Paul II. war 'Geschenk Gottes'
  4. Oberrabbiner von Polen: Niemand hat mehr gegen Antisemitismus getan
  5. Begegnung mit einem Heiligen
  6. Grazie, Santo!
  7. Kuba: Ricardos Traum. In Havanna entsteht eine dem hl. Johannes Paul II. geweihte Kirche
  8. In Johannes Paul II. wurde die Macht und Güte Gottes uns allen sichtbar
  9. "Beim Tod Johannes Pauls II. ist alles anders"
  10. „Johannes Paul der Große und die Kunst des Sterbens“








Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  2. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  3. Kontroverse um die "Tagespost"
  4. Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt
  5. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  6. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  7. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  8. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  9. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  10. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  11. Französische Nationalversammlung stimmt für neues Bioethikgesetz – „So sterben Zivilisationen“
  12. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  13. LEHRMÄSSIGE NOTE zur Abänderung der sakramentalen Formel der Taufe
  14. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  15. Hartl: „Schau in den Spiegel. Du siehst den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz