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Zeitung: Papst prüft Zulassung von "viri probati"

25. Oktober 2017 in Weltkirche, 77 Lesermeinungen
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Entsprechendes Papier, das Amazonas-Bischof Kräutler mitvorbereitet habe, liege "bereits auf dem Schreibtisch des Papstes", berichtet die deutsche "Zeit"


Hamburg (kath.net/KAP) Papst Franziskus prüft einem Medienbericht zufolge Vorschläge, wonach auch verheiratete Männer der Heiligen Messe vorstehen können. Sogenannte "viri probati" sollen demnach Aufgaben zölibatär lebender Priester übernehmen dürfen, wie die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit" am Mittwoch vorab berichtete. Damit wolle Franziskus dem Priestermangel etwa im weitläufigen Amazonasgebiet begegnen. Der langjährige Amazonas-Bischof Erwin Kräutler habe ein entsprechendes Papier mit vorbereitet, das "bereits auf dem Schreibtisch des Papstes" liege, so die Zeitung.

Als "viri probati" werden in der kirchlichen Debatte Männer bezeichnet, die sich in Ehe und Gemeinde bewährt haben sollen. Das Thema ist in der katholischen Kirche stark umstritten. Sie hält grundsätzlich am Zölibat als verpflichtender Lebensform für Priester fest. Verheiratete katholische Priester gibt es nur in wenigen Ausnahmefällen - etwa bei den mit dem Papst verbundenen und sogenannten "unierten" katholischen Ostkirchen oder, wenn ein Geistlicher einer anderen Konfession zum Katholizismus übertritt oder .


Der aus Österreich stammende Bischof Kräutler hat in den vergangenen Jahren wiederholt dazu aufgerufen, über Alternativen zum Zölibat zu diskutieren. Franziskus selbst habe um "mutige und couragierte" Lösungsvorschläge der Brasilianischen Bischofskonferenz für die Seelsorge der Zukunft gebeten, sagte er nach einer Papstaudienz im Jahr 2014. Ein Vorschlag, so Kräutler weiter, werde gewiss sein, "dass man Zölibat und Eucharistiefeier entkoppelt".

Für 2019 plant der Vatikan eine Amazonien-Synode. Sie soll sich nach Kräutlers Worten angesichts eines "horrenden" Priestermangels und vieler "eucharistieloser Gemeinden" auch mit neuen Formen der Gemeindearbeit befassen, wie der emeritierte Bischof von Xingu erst vor wenigen Tagen in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress sagte. "In erster Linie steht nicht der Zölibat zur Diskussion, sondern die von der sonntäglichen Eucharistiefeier ausgeschlossenen Gemeinden."

Aus Sicht Kräutlers ist klar, dass es hier um die Frage nach den Zulassungsbedingungen zum Weihepriestertum gehen muss "und vermutlich auch zur Diakoninnenweihe, da die kleinen Gemeinden mehrheitlich von Frauen geleitet werden", wie er sagte. "Vielleicht kann sogar der Vorschlag des emeritieren Bischofs Fritz Lobinger aufgegriffen werden", verwies Kräutler erneut auf ein Modell des aus Deutschland stammenden langjährigen katholischen Missionsbischofs von Aliwal in Südafrika. Lobinger spricht sich darin dafür aus, dass Gemeinden ohne Priester durch ein "Team of Elders", also in der Gemeindeleitung "Erfahrenen", geleitet werden, und diese dann auch zu ordinieren, damit sie mit ihren Gemeinden Eucharistie feiern können.

Papst Franziskus Archivfoto


Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Federico R. 2. November 2017 
 

@Bernhard Joseph

@Bernhard Joseph
Ihre Beobachtung muss ich leider bestätigen. Auch ich kenne einige Fälle oder habe von Freunden davon erfahren. Betroffen waren mehrere Gemeindepriester, darunter ein polnischer, der deswegen sogar an Burn-out erkrankt war. Ähnliches Mobbing ist mir auch innerhalb einiger Ordensgemeinschaften bekannt: von Benediktinern, Augustinern und Karmeliten. Und nicht zu vergessen das Wegmoppen von Bischöfen: Walter Mixa und Franz-Peter Tebartz-van Elst, beide gejagt von Mitbrüdern, Laiengruppen und natürlich mit Hilfe der Medien. Bei der Hetzjagd auf den damaligen Limburger Bischof hatte sich besonders der FAZ-Journalist Daniel Deckers, mit Rückendeckung vermutlich des damaligen und bald darauf jung und plötzlich verstorbenen FAZ-Mitherausgebers Frank Schirrmacher. Auch die Verhinderung eines für Linz vorgesehenen Weihbischofs vor ein paar Jahren gehört zu diesen Fällen.


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 Zeitzeuge 31. Oktober 2017 
 

Berufungen früher und heute in unserer Kleinstadt

Hier gab es von 1955 bis 1969 sieben Primizen, danach bis heute insgesamt nur noch deren Zwei!

"Fortschritt" nennen die "Macher" das wieso, wozu, wohin?

Allein den Beter kann es noch gelingen!


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 Aloe 31. Oktober 2017 

@Bernhard Joseph

Ich weiß nicht,wie viele Priester ich kenne,viele. Von keinem höre ich Erfahrungen,wie Sie sie beschreiben. Immer ist es großer Einsatz für d.Pfarrgemeinden oder f.andere Aufgaben in d.Kirche,der überzeugend erfüllend von diesen Priestern erlebt wird. Das überaus hohe Maß an Anforderungen heute mag abschreckend sein.Nicht jeder Priester ist unendlich belastbar.Auch kenne ich Gott sei Dank wirklich nur „Beispiele“,wo d.Priester in seiner Pfarre geschätzt wird,wo man dankbar für ihn ist.So ist der Priesterberuf nicht n u r unter negativen Vorzeichen zu sehen,auch wenn man Ihre Wahrnehmung sicher nicht zurückweisen kann.Der seit mehr als einem Jahrzehnt deutliche Rückgang an Priesterberufungen ist auf jeden Fall da!Zu den Ursachen kann ich aus mangelnder Kenntnis nichts sagen. Aber ich denke, sie liegen in erster Linie im geistlichen Bereich.Deshalb ist wohl das Gebet für Berufungen mehr denn je nötig.Es hat sich gezeigt, dass es neue Priesterberufungen gibt, wo Anbetung dafür geschieht.


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 Kostadinov 31. Oktober 2017 

@Bernhard Joseph - wo die Berufungen sind

«Vor diesem Hintergrund kann man nur wenige junge Menschen dafür gewinnen, ihr Leben ganz dem Glauben zu widmen.» Wir hatten in unserer Pfarrei in Zürich zwei Seminareintritte innerhalb von 12 Monaten - die sind natürlich nicht nach St. Georgen oder sonst ein der Welt zugewandtes Seminar, sondern zur FSSP nach Wigratzbad...


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 Bernhard Joseph 31. Oktober 2017 
 

In Zeiten des Glaubenschwundes kann nichts gedeihen

Auch nicht die Priesterberufungen, denn der Mensch lebt in seiner Zeit. Wer sich heute dafür entscheidet, Priester zu werden, lebt mit der Gewissheit massivster Anfeindungen auch in der Kirche, schwerer Glaubenskrisen bis tif in die Gemeinden hinein und der Agitationswut sich stets in den Vordergrund schiebender Pastoralteams und engagierter Laiengruppen. Sobald ein Priester den katholischen Glauben noch in seinem ganzen Ernst zu leben und zu verkünden sucht, muss er sich darauf einstellen, gesellschaftlich zu einer Unperson erklärt zu werden. Selbst in der Kirche findet der Relativismus überall seine Verbreitung und wütet gegen jeden, der den Glauben noch in seiner ganzen Wahrheit zu leben sucht - siehe die 4 "Dubia" Kardinäle. Vor diesem Hintergrund kann man nur wenige junge Menschen dafür gewinnen, ihr Leben ganz dem Glauben zu widmen.

Wo der Glaube erodiert, erodiert auch die Menschlichkeit und an ihre Stelle tritt das entfesselte Böse.


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 Federico R. 31. Oktober 2017 
 

@Aloe

Mein voriges Posting habe ich bereits gestern am Abend verfasst, aber erst heute früh abgeschickt. Ihre beiden letzten Beiträge sind mir erst danach aufgefallen, und ich danke dafür. Ihren ergänzenden und weiterführenden Gedanken kann ich voll zustimmen, und sie haben, wenn ich‘s so sagen darf, sogar heilsame Wirkung. Sie machen damit Ihrem Nicknamen alle Ehre: Aloe (vera) wird ja in der Naturmedizin eingesetzt bei Hautverbrennungen und ähnlichem. Noch wirksamer ist sogar noch Aloe arborescens, die Baum-Aloe, auch Bitterschopf genannt. Aber ein „Bitterschopf“ müssen Sie ja nun nicht gerade sein. - Übrigens: die Fünf Wunden des Herrn haben für mich eine besondere Bedeutung beim schmerzhaften Heimgang meiner Mutter. Auch Ihnen weiterhin Gottes Segen und eine gute Zeit.


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 Federico R. 31. Oktober 2017 
 

Sicher ist Franziskus nicht (mit)schuld am Rückgang ...

... der Berufungen; da gibt‘s unterschiedlichste Gründe. Aber allein schon mit seiner wiederholten Klerusschelte dürfte P.F. interessierte junge Männer eher abschrecken. Und nur Barmherzigkeit und die Armen im Fokus – na ja, Leute, denen das ein besonderes (anerkennenswertes) Anliegen ist, werden wohl eher im sozial-caritativen Sektor ihre Berufung sehen. Vor allem der nicht unwesentliche Bereich Liturgie wird sie eher weniger anziehen. Und wollen nicht jene, die sich für den Priesterberuf interessieren, 1. auch einer klaren Lehre folgen und sich 2. von einer weitesgehend homogenen, liebevollen Gemeinschaft getragen wissen? Verwirrung, Zerstrittenheit, Anfeindungen, Stil- und Lieblosigkeit im Umgang miteinander u.a.m. stoßen ab. Vor allem ein Papst muss das beachten! Wie schön und gut wäre es, wenn sich, @Aloe, Ihre Vision erfüllte. Das Interesse am Priesterberuf, so meine Beobachtung, ist auch seit 2013 leider noch nicht erkennbar gestiegen. Aber warum nur ist das mein/unser Anliegen?


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 Aloe 30. Oktober 2017 

@Federico R.

Sie schreiben auch: „Prüfung für jeden, der sich zu Christus bekennt!“
Ja, Christen haben d.Aufgabe, sich dem Bösen zu widersetzen. Gott/Jesus Christus hat d. Widersacher bereits besiegt. So ist der Böse ein Schmarotzer, der aus sich keinen Machtbereich hat. Er braucht dazu Seelen, derer er sich bemächtigt. Wer sich für die Liebe entscheidet, widersetzt sich bewusst d. Einfluss des Bösen. Das bedeutet geistlichen Kampf. Das bedeutet auch, das Kreuz anzunehmen, das in unterschiedlichster Ausprägung daraus erwächst. Liebe ohne Leiden gibt es nicht! Das in der Liebe angenommene Leiden verhindert die Absicht d. Widersachers, sich einen Machtbereich zu schaffen,indem er Rache, aber auch Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit etc., als Reaktion seiner Angriffe auslösen will. Allein die Liebe lässt sich nicht provozieren. Sie stoppt den „Teufelskreis“ der Sünde. Ich habe einmal Gedanken zur Passion Jesu gelesen, zur „Verwundeten Liebe“: „Aus ihren Wunden fließt nichts als Liebe.“ Gottes Segen!


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 Federico R. 30. Oktober 2017 
 

@Aloe - Vergelt’s Gott ...

... für Ihren Segenswunsch. Dass der Versucher allüberall derzeit höchst aktiv agiert – versteckt wie offen -, ist zu erkennen. Vielleicht deshalb die übergroße Aktivität, weil Gott dem Diabolus „in den letzten Tagen“ freie Hand gibt? Viele sind jetzt von seinen Angriffen betroffen - Prüfung für jeden, der sich zu Christus bekennt! Auch Pp. Franziskus bleibt nicht verschont. Und der Versucher geht schlau vor, meist in kleinen, unauffälligen Schritten. Wehe, wenn PF es nicht rechtzeitig bemerkt. An ihren Früchten wird man uns erkennen. Die Früchte des Teufels sehen zwar schön und glänzend aus, doch schneidet man sie auf, bemerkt man die sich ausbreitende Fäulnis, und man sieht den zerstörerischen Wurm darin. Haben Sie schon mal überlegt, warum trotz PF kein Ansturm auf die Priesterseminare festzustellen ist? Ausnahmen, die die Regel bestätigen, bilden doch nur noch jene Einrichtungen, die sich der Lehre und Tradition der Kirche verpflichtet fühlen. Danke für‘s Gebet!


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 Aloe 30. Oktober 2017 

@Ricardo F.

Erst jetzt habe ich mir Zeit genommen, Ihre am 27.10.17 angedeutete „Anekdote“ zu recherchieren.
Ich finde keine andere Äußerung z.Vorgehensweise solcher Art der Verbreitung als: Wie hässlich!! Der Geist, der sich bei dieser unseriösen Vorgehensweise von Berichterstattungen verrät, ist derselbe Geist, von dem die Evangelien berichten: „Sie wollten Jesus eine Falle stellen“.
Viel könnte man zu diesem schmerzlichen Thema v. damals und heute noch schreiben.
Aber auch hier ist es besser, auf Jesus zu schauen, dem man damals wie heute so viel Hässliches antut.
Gottes Segen!


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 Aloe 28. Oktober 2017 

@theophila

Namen sollen richtig geschrieben sein.
Entschuldigung


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 Aloe 28. Oktober 2017 

@heophila

Vielen Dank für Ihre Hinweise! Ich denke, es ist sehr wichtig, sich für die Entwicklungen in unserer Kirche persönlich mitverantwortlich zu fühlen, das heißt, auch für Priesterberufungen und für die Priester zu beten; das möglichst nicht nur gelegentlich sondern "mit Hingabe". Das gelingt, sobald man die Dringlichkeit dafür erkannt hat.
Berufungen sind sicher da! Aber die vielen Erschwernisse (angefangen von den weniger werdenden christlichen Familien bis zu den gesellschaftlichen Hindernissen durch - man kann sagen - den rein materialistischen Geist), können meiner Meinung nach nur durch Gebet entkräftet werden. Und Gott wird in unserem ehrlichen Bemühen unsere Sehnsucht erkennen.
Ich habe gelesen:"Die Sorge um mein tägliches Brot ist eine materielle Frage. Die Sorge um das Brot meines Bruders ist eine geistliche Frage." Erst recht die Sorge um die geistliche Berufung!!


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 theophila 27. Oktober 2017 

Anbetung um Berufungen- Adoration f Vocations

@Aloe:
Von der Initiative "Adoration for Vocations" habe ich auch schon mehrfach gehört. Es gibt allerdings auch hierzulande schon seit längerem eine Gebetsinitiative für Priester: die Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufe, ursprünglich gegündet von Prinzessin Maria Immaculata von Sachsen unter dem Namen "Frauenhilfswerk für Priesterberufungen". Der bekannte Priesterdonnerstag wurde übrigens von P. Paschalis Schmidt in Kooperation mit Prinz. M. Immaculata eingeführt. Die Gebetsgemeinschaft f. geistl. Berufungen gibt es in mehreren Diözesen - einfach mal bei der örtlichen Stelle um Berufungspatoral nachfragen oder unter diesem Link mehr erfahren: http://www.berufung.org/special-menue/pwb/


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 Klaffer 27. Oktober 2017 
 

@benned

Was meinen Sie mit dem Ausdruck "juridische Verwaltung der Sakramente"?


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 Klaffer 27. Oktober 2017 
 

Mein Deutsch war gerade entsetzlich, geb ich zu.


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 Klaffer 27. Oktober 2017 
 

@Federico R.

Sie schreiben: Immer dann, wenn in Gemeinden eine sog. „Wortgottesfeier“ für Sonntag/Feiertag im Mitteilungsblatt steht, sind signifikant weniger Teilnehmer zu sehen als eh schon gewohnt.

Da mögen Sie recht haben.

Bei uns gibt es seit ca. einem Jahr nur mehr an einem Tagt eine Wochentagsmesse in der Früh.

Nicht jeder, der eine Wochentagsmesse besuchen möchte, kann (will) in der Früh. Wir haben daher seit einigen Monaten eine Wortgottesfeier am Freitagabend, weil dies auch ohne Priester geht.

Was soll eine Pfarre machen, wenn sie nicht an jedem Tag (oder auch jedem Sonntag) ein Priester zur Verfügung steht? Wortgottesfeiern werden ja nicht eingeführt, weil man den Priester verdrängen möchte.


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 Federico R. 27. Oktober 2017 
 

@Aloe - Ich weiß nicht, ob‘s Ihnen bekannt ist: ...

... Benedikt XVI. hatte vor einiger Zeit, entweder noch als amtierender Papst oder schon emeritiert, seine zustimmende Haltung zur Kommunion für wiederverh. Geschiedene (in Ausnahmen) zurückgenommen, sicher aufgrund vertiefter Einblicke – vermutlich durch intensives Gebet. Der von Ihnen zitierte Text wurden 1970 veröffentlicht. Prophetisch der damals noch junge Theologe: Die Gemeinden sind ständig kleiner geworden, die Kirchen leerer, das Glaubenswissen weniger. Meine Beobachtung: Immer dann, wenn in Gemeinden eine sog. „Wortgottesfeier“ für Sonntag/Feiertag im Mitteilungsblatt steht, sind signifikant weniger Teilnehmer zu sehen als eh schon gewohnt. Ob nun die Weihe von sog. viri probati die Situation wirklich verbessert, ist zu bezweifeln. Kleine charismatische Kerngruppen können allerdings schon jetzt als Sauerteig einiges bewegen – vorausgesetzt, ihre Mitglieder sind noch katholisch. Ihr Posting „Anbetung für Priesterberufungen“ verdient absolute Zustimmung. Grazie mille!


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 Aloe 27. Oktober 2017 

Werter @Federico R.

Entschuldigen Sie, wenn ich das so empfinde, aber bevor Sie noch ganz über das Ziel hinausschießen, vor allem aber zu Ihrer Beruhigung:
„Zur Frauenordination hat sich die Kirche bereits geäußert und sagt: „Nein“. Das hat Johannes Paul II. gesagt und zwar mit einer abschließenden Erklärung. Dieses Thema ist beendet, also jene Tür ist zu.” (Papst Franziskus auf dem Rückflug vom Weltjugendtag 2013)
Zur Klarstellung: Marta Heizer ist aufgrund ihres die Kirche belastenden und schädigenden Verhaltens alles andere als meine Freundin.


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 Zeitzeuge 26. Oktober 2017 
 

Verehrter Msgr. Schlegl

Herzlichen Dank für die sehr interssante
Auskunft!

Ich vergaß, fast unverzeihlich, die Schönheit der kath.-ostkirchl. Liturgie zu
erwähnen, an der ich zweimal teilnehmen durfte, davon vor 30 Jahren an einer Totenmesse für General Petro Hryhorenko!

Leider ist hier wirklich weit und breit keine Hl. Messe im o. Ritus auf Latein!

Daher ist es sicher verständlich, wenn wir wenigstens einmal im Monat versuchen, eine wunderschöne Hl. Messe im a.o. Ritus nach Summorum pont. zu besuchen auch wenn das eine längere Anfahrt bedeutet.

Aus einem früher kath. Kernland mit überdurchschnittlich viel Berufungen
ist leider eine "dürre Wüste" hier bei uns geworden mit den üblichen Begleiterscheinungen eines sich "progressiv" nennenden Katholizismus.

Da ist man für jeden konservativeren
Priester dankbar, auch wenn man dann eben in die Nachbarpfarreien ausweichen muss.

Nochmals vielen Dank für die Infos über
die hoch interessanten kath. Ostkirchen!

Der Zeitzeuge


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 Aloe 26. Oktober 2017 

Anbetung für Priesterberufungen

"Adoration for Vocation" / Radio Horeb Leben mit Gott (Leider beherrsche ich das Verlinken nicht)
Sehr empfehlenswerte Beitrag!David Craig berichtet in einem Interview bei Radio Horeb, wie sich die Ewige Anbetung für Priesterberufungen in den USA ausgebreitet hat und dass es Berufungen gibt, da wo angebetet wird!
Im Jahr 2004 lud Papst Johannes Paul II. das Ehepaar Craig in den Vatikan ein, um mit Kardinal Grocholeswki über Berufungen zu diskutieren. Den Craigs wurde auch vom Heiligen Vater angeboten, ihn zu treffen und Nordamerika zu vertreten bei einer speziellen Segnung von Berufungsmonstranzen, eine für jeden Kontinent. Die Craigs sind im Besitz einer der letzten Berufungsmonstranzen, die vom Heiligen Vater gesegnet wurden. Sie leihen und versenden diese weltweit für die Anbetung um Berufungen und das Gebet um Heiligung der Priester.


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 SCHLEGL 26. Oktober 2017 
 

@Zeitzeuge

Die theol. Ausbildung der griech. kath. Priester ist ganz verschieden.Manche sind in Rom,Amerika,Kanada,anderen Ländern Westeuropas,aber natürlich der Großteil in der Heimat ausgebildet und zwar in Wesentlichen nach der Ratio fundamentalis der katholischen Priesterausbildung.
Das "Knien" ist im byz.Ritus nicht üblich,lediglich die Niederwerfungen beim Bußkanon des Andreas von Kreta und am Karfreitag.
Manche Priester kommen aus kinderreichen Familien,manche nicht.
Im Altarraum bewegen sich überhaupt keine Laien,lediglich Priester,Diakon und Assistenz.
Eine "eucharistische Frömmigkeit" außerhalb der Göttlichen Liturgie gibt es im byz. Ritus nicht,der sakramentale Segen wird mit dem Kelch am Ende der Kommunion erteilt,niemals außerhalb der Liturgie,es gibt auch keine Monstranz.Ebenso kein verpflichtendes Brevier,Matutin u. Vesper werden vom Volk mit dem Priester in der Kirche gefeiert.
Die Verehrung der Gottesmutter geschieht in den Liturgien,darüber hinaus im Hymnus Akathistos.


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 Diadochus 26. Oktober 2017 
 

Beispiel Jesu

Da sprach er zu seinen Jüngern: "Die Ernte ist zwar groß, der Arbeiter aber sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende." (Mt.9,37-38) Das ist nicht nur eine Bitte des Herrn, sondern ein Befehl, nämlich für Priesterberufungen zu beten. Wir brauchen nur dem Herrn betend vertrauen. Wenn wir unsere Gebete in die Hände Mariens legen, geht's noch einfacher. "viri probati" ist der falsche Weg. Folgen wir dem Herrn, dann wird er uns auch wieder gute Priester schenken.


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 Zeitzeuge 26. Oktober 2017 
 

Katholische Ostkirchenpriester, mal ohne Zölibatsfragen betrachtet!

Folgende Fragen stellen sich mir:

Sind die kath. Ostkirchenpriester vielleicht nicht so "verkopft" ausgebildet und dadurch imuner gegen den rationalistischen Relativismus, der leider in vielen "Lateinern" (meistens ohne Latein!) vorherrscht?

Sind diese Priester nicht eher einer Herzenstheologie auf den Knien verpflichtet, was sie auszeichnen würde!

Kommen diese Priester evtl., wie früher bei uns üblich, meistens aus opferbereiten, kinderreichen Familien`?

Ich habe vor einiger Zeit im TV einen Generalvikar gehört, der zugegeben hat,
daß der Priestermangel auch durch den Geburtenrückgang verursacht ist (natürlich ohne Königstein zu erwähnen)!

Liege ich richtig, wenn ich vermute, daß in den kath. Ostkirchen "die Damen" sich nicht sosehr im Gottesdienst im Altarrum bewegen?

Ist die eucharistische Frömmigkeit und die marianische nicht ausgeprägter und
"echter" als bei vielen Lateinern?

Vielleicht ist es i.d. kath. Ostkirchen
so ähnlich, wie in meiner Heimat bis ca. 1965!


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 Herbstlicht 26. Oktober 2017 
 

@Rosenzweig

Ich danke Ihnen sehr für Ihre Worte.
Die Hoffnung verliere ich nicht, da sehe ich keine Gefahr.
Doch ich gestehe, dass ich so manches Mal mutlos bin, aber das mache ich dann direkt im "Gespräch" mit Gott aus, also im Gebet.
Ausserdem habe ich dieses Problem bisweilen auch schon in der Beichte zur Sprache gebracht.
Es ist so: Ich weiß mich an Jesus Christus gebunden und weniger an den Papst. Ich achte Papst Franziskus in seiner Funktion und in seinem Amt, wobei mir das Papstamt grundsätzlich sowieso sehr wichtig ist.
Dass Papst Franziskus im Gegensatz zu seinen Vorgängern nicht mein Herz berührt, ist leider Tatsache.
Und ich glaube, ich bin damit nicht allein.


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 SCHLEGL 26. Oktober 2017 
 

@Smaragdos

Die Behauptung, alle Apostel,Bischöfe und Priester der frühen Kirche hätten nach ihrer Weihe enthaltsam gelebt,ist eine Behauptung im Buch von Heid,die sich aber schwer beweisen lässt!Wir haben nämlich keine Geburtsscheine der Kinder.
Die Praxis der ältesten von Rom getrennten Ostkirche(431),der Assyrer (früher fälschlich Nestorianer), widerspricht dieser Darstellung,ebenso die Praxis der Kopten und Armenier.
Die verschiedenen Synoden der Lateiner und die Entscheidung von 1139 beweist eben nur,dass dies nicht so gewesen ist, weshalb die Kinder von Priestern als rechtlos erklärt worden sind.
Der Zölibat ist ein hohes Gut, die Wertschätzung der Mönche und verwitweter Priester, die bei den Orientalen dann auch zu Bischöfen geweiht werden können, zeigt dies deutlich.Tatsache ist, dass die griech.kath.Kirche in den ethnischen Gebieten(Ukraine,Ostslowakei, Ostungarn,Transsilvanien)so viel Priesternachwuchs hat,dass Priester "exportiert" werden,die keine liturgischen Experimente machen!


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 Rosenzweig 26. Oktober 2017 

Fortsezung- II

Und da- liebe Frau @Herbstlicht, Ihre- zwar verständlichen Befürchtungen so “sicher” zu sehen, dass diese sogar einer WETTE(!)standhalten können..?-

DAS ist`s - was mich betroffen - auch für Sie traurig macht.
Woo bleibt da Raum für HOFFNUNG- auch aus unserem - wenn auch nur Senfkorn kleinen - GLAUBEN..?!
--

Vielleich noch.. - Mt 8,23-27-
JESUS (schlafend!)–
im vom “STURM” bedrohten Boot:

“Herr, rette uns, wir gehen zugrunde!
Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr
SOLCHE ANGST, ihr Kleingläubigen..”!


In diesem “Wort JESU”- vertrauend + hoffend verbunden...


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 Rosenzweig 26. Oktober 2017 

“Herr, rette uns, wir gehen zugrunde“ ...

Werte Frau @Herbstlich–
DANKE Ihnen für Ihre liebe Antwort und Ihr wertvolles Zeugnis Ihres Glaubensweges!

Bin dankbar, GOTTES Wege mit Uns oftmals so spürbar –wie Sie schreiben- zu erfahren!

Ihr Gefühl der Traurigkeit, ja Mut!losigkeit ereilt auch mich bei
JEDEM(!)dieser entsprechd.Berichte!
Und erschreckend, fast täglich ZU!-
nehmend!

Jedoch- wie ein Reflex– dann ein Blick auf JESUS! um dem in mir aufsteigenden Frust- keinen“freien Lauf” zu geben!

Ein Stoßgebet, oftmals auch für UNS im Forum hier“Betroffene”– hilft ungemein!

Und dann kommen, wie von selbst-
Hl.Schriftworte..- sind ja
“WORTE des Lebendigen GOTTES"! ins Herz und diese viell. auch helfend weiter schenken!?

Hier ganz besonders, wenn- wie in diesem Fall- eigentl. noch KEINE offizielle AUSSAGE gegeben ist- nur Medienberichte zu folge wie:
“Bf.Kräutle “habe” + Papier “liege” bereits auf Pp.Frzks. Schreibtisch”u.u.!

Fortsetzung- II


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 Sol 26. Oktober 2017 
 

Ich kann nicht verstehen, dass ausgerechnet Geistliche, die selber zölibatär leben der Ansicht sind, man müsse den Zölibat einschränken. Diese Geistlichen stellen doch unter Beweis, dass ein zölibatärer Lebensstil nicht realitätsfremd ist. Oder trauen sie etwa künftigen Priesteramtskanditaten den Lebensstil, den sie selbst praktizieren nicht zu?


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 Montfort 26. Oktober 2017 

Lieber @carl eugen!

Haben Sie denn eine echte Konversion erleben dürfen? Dann werden Sie doch soweit "katholischen Sinn" haben - den Sie ja in Ihren Kommentaren zeigen -, dass der "Weg zurück" in den Protestantismus wohl kein gangbarer ist. Ich wünsche Ihnen, dass Sie weiter ehrlichen und frohen Herzens die Gemeinschaft mit katholisch gesinnten Gläubigen suchen und erfahren.

Und Kardinal Müllers klare Aussagen sollten Ihnen doch auch zu Denken geben. http://kath.net/news/61445

Die theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe wollen immer neu erbetet, errungen und geübt werden. Der häufige Sakramentenempfang hilft dazu ebenso wie das demütige Vertrauen auf Gottes Vorsehung.

In betender Verbundenheit!


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 Aloe 26. Oktober 2017 

@Rosenzweig

Ganz wertvoll empfinde ich Ihr treues Bemühen, die Liebe Gottes, die in unserem Denken, Reden (Schreiben) und Handeln nach Ausdruck verlangt, immer wieder zum Gebot und zum Maßstab Ihrer Beiträge zu machen. Das ist im Sinne des Wortes „seel-sorglich“, denn im Licht der Liebe müssen wir uns einmal alle verantworten, sogar für jeden verborgenen Gedanken. Kein noch so selbstsicheres Hindeuten auf die Fehler, Schwächen und Sünden anderer wird das verhindern können. Haben wir in diesem Zusammenhang genug Sorge um das Heil unserer Seele?!
Antwort auf diese Zeilen braucht es nicht, aber Gebetsverbundenheit in den erkannten Anliegen ... wäre schön.


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 Deo Gratias! 26. Oktober 2017 
 

Wie schön ...

Wie schön! Die Masken fallen, noch Fragen?


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 Stephaninus 26. Oktober 2017 
 

Bischöf Kräutler

Ich kann mich noch gut daran erinnern - obwohl Jahrzehnte (!) zurückliegend - wie mein gutkatholischer aber keineswegs erzkonservativer sondern teilweise eher moderat liberaler Vater aus dem Gottesdienst in unserer Kathedrale empört herauskam. Er empfand die Predigt als reine (linke) Ideologie. Der Prediger war Bischof Kräutler auf Heimaturlaub. Es ist diese Ideologisierung die ich unter Papst Franziskus am Wachsen sehe. Ich kann es nicht anders ausdrücken.


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 Smaragdos 26. Oktober 2017 
 

@Schlegl, Richelius:

Durch ihre Einwände bestätigen Sie nur, dass der Papst lieber eine Kommission ins Leben gerufen hätte, die die Frage des Zölibats der Priester klärt und als apostolische Tradition nachweist - und sich somit die Orthodoxen von dieser Tradition entfernt haben (wohl aus politischen Gründen, wie so oft, denn sie kennen ja die Trennung von Staat und Kirche nicht).

Ich behaupte nicht, dass der Zölibat eine absolute theol. Notwendigkeit für Priester ist, aber wenn schon die Apostel nach Pfingsten sowie alle anderen Männer, die verheiratet gewesen waren, nach ihrer Priesterweihe enthalsam gelebt haben, ist das Grund genug, nicht daran zu rütteln und es nicht besser als die Apostel machen zu wollen, die unseren Herrn selbst gekannt haben.

Doch der eigentliche Grund, weshalb Priester zölibatär leben sollten, ist natürlich der, dass Jesus selbst unverheiratet war und die Priester bekanntlich durch ihr ganzes Leben Christus nachahmen und in persona Christi handeln.


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 SCHLEGL 26. Oktober 2017 
 

@Uwe Lay

http://pro-theol.blogspot.co.at/search/label/Putin
Am 23. Juni 2017 haben Sie in Ihren Blog (siehe oben) in eklatanter Weise die Vorgangsweise Putins, beziehungsweise seiner russisch-orthodoxen "Staatskirche" der Position, welche die römisch-katholische Kirche zumindest seit dem II. Vaticanum einnimmt, gegenübergestellt.
Und zwar eindeutig so, dass Sie der orthodoxen russischen Kirche in ihrer völligen Abhängigkeit vom Diktator Putin den Vorzug geben.(Es ging um die Verfolgung der Sekte "Zeugen Jehovas")
Und jetzt belehren Sie uns,dass die katholische Kirche, nach Art von Radio Eriwan, agiere.
Als Seelsorger der von der russisch-orthodoxen Kirche bis heute verfolgten ukrainisch griechisch katholischen Kirche, möchte ich Sie schon auffordern, sich mit der Situation der orthodoxen Kirche in Russland und der Politik Putins genauer auseinander zusetzen, auch wenn Sie wahrscheinlich nicht Russisch können. Dann werden Sie staunen, was in diese Kirche alles läuft.Msgr.Erzpr. Franz Schlegl


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 Gambrinus 26. Oktober 2017 
 

Theologisch zulässig, aber eine saudumme Idee

Bei den griechisch-katholischen Priestern mag es sich um eine seit langem bestehende kulturelle Eigenart handeln, die zu respektieren ist. Aber als Lösungsansatz für die Weltkirche sind die "viri probati" nicht geeignet. Hier wird nur wieder einmal "die Latte tiefer gehängt", und die weitere Verspiessburgerlichung des Klerus wird die unausweichliche Folge sein.

Berufungen wachsen dort, wo der besondere Wert des Priestertums erkennbar wird, nicht wo man es zu einem Beruf unter vielen anderen downgradet. Vgl. das Gleichnis vonder Perle, bzw. vom Schatz im Acker.


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 DonGiovanni 26. Oktober 2017 
 

Oje!

Wenn kath.net das berichtet, wird es sicher stimmen. Die Kirche wird unter dem jetzigen Pontifikat voll in die Krise gefahren. Ob sie sich da wieder erholen wird. Man kann nicht verschweigen, dass es unter Papst Benedikt XVI. auch Krisen gab (Regensburger Rede, Aufhebung der Exkommunikation des Holocaustleugners, Vatileaks). Zum ersten trafen diese Krisen die Kirche nicht in ihrem Wesen und zum anderen ging sie sogar gestärkt daraus hervor. (Verbesserung der Kommunikation mit dem Islam und dem Judentum). Aber ob man von verheirateten Priestern positiv herauskommt, bezweifle ich. Und vor allem, was in Brasilien geht, geht bald darauf auch in Europa. Und in Europa werden die zölibatären Priester dann sicher auch noch zweitklassig betrachtet werden. Die Erneuerung der Kirche kommt von einem mehr an Nachfolge, nicht vom weniger.
Da ist alles im Schwimmen und der Glaube im Schwinden.


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 Kostadinov 26. Oktober 2017 

@Uwe Lay - Radio Eriwan

volle Zustimmung, noch dazu, weil nirgendwo gesagt wird, woran man diese neuerdings nun auch evtl. zur Kommunion zugelassenen "schwarzen Schimmel" erkennen könnte


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 Uwe Lay 26. Oktober 2017 
 

Das Radio Eriwan Prinzip siegt

Im Prinzip sind alle Schimmel weiß, aber im Einzelfall könnte es auch schwarze geben: das Radio Eriwan Prinzip. Im Prinzip gilt,daß Geschieden-Wiederverheiratete nicht die hl. Kommunion empfangen dürfen, wenn sie nicht enthaltsam leben, aber im Einzelfall doch. Im Prinzip gilt der Zölibat für Priester, aber die Amazonkonferenz wird wohl sagen, aber im Einzelfall können auch Verheiratete zum Priester geweiht werden. Das Verbot von künstlichen Verhütungsmitteln gilt auch im Prinzip, aber im Einzelfall kann das dann doch anders sein. Besiegt Papst Fraziskus mit
diesem Radio Eriwan Prinzip die Kirche?
Uwe C.Lay Pro Theol Blogspot


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 Wiederkunft 26. Oktober 2017 
 

Bischöf Kräutler

Dieser Bischof zählt sich ja schon immer zum linken Spektrum der Kirche und der Befreiungstheologie. Seine Freunde waren all die SPÖ Bundeskanzler in Österreich, welche auch in Freimaurer loschen sitzen. Das ist linke Ideologie, und der Papst will sie langsam und behutsam in der Kirche salonfähig machen. Immer ein kleines Stück weiter..... Ob das Papst Benedikt so gewollt hat, als er zurück trat? Mir wäre ein älterer und kranker Papst lieber, als diese Ideologie die sich jetzt in der Kirche eingenistet hat!


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 doda 26. Oktober 2017 

Danke! @Paddel


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 norbertus52 26. Oktober 2017 
 

"horrenden" Priestermangels im Amazonasgebiet

Also man müsste hier schon alle Gründe für diesen Priestermangel nennen. In Brasilien werden die Pfarrer von den Gemeinden besoldet - das heisst wohlhabender eine Gemeinde, desto grösser die Entlohnung.
In Amazonien geht es eher um ärmlichere Gemeinden, deshalb will dort keiner der Priester als Pfarrer hingehen. Ausserdem lässt sich dort auch der Komfort vermissen. Auf dies will auch kaum einer der Priester verzichten. In jenen Gebieten Brasiliens z.B. wo es sich gut leben lässt, ist auch von einem Priestermangel nichts spürbar.


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 Federico R. 26. Oktober 2017 
 

Hoffnung und Chance für Martha Heizer

Nach der Lektüre dieser Nachricht mein spontaner „Gedankenblitz“: Die exkommunizierte Österreicherin und Privatzelebrateuse Martha Heizer kann sich nun berechtigte Hoffnungen machen, in absehbarer Zeit doch noch vom illegalen Hobbystatus in den amtlichen Status mit entsprechenden Gehaltsansprüchen überzuwechseln. Sie könnte ja schon mal vorsorglich an Kardinal Schönborn diesbezüglich eine Anfrage richten. Aber immer schön der Reihe nach: Aufhebung der Exk., Diakoninweihe, Priesterinweihe. Und Franziskus ist sich sicher: Ich mache das schon. Ich habe die Schlüsselgewalt. Ich bin Petrus.


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 nemrod 26. Oktober 2017 
 

...ich sags mal so: bei diesem Papst wundere ich mich über nichts mehr. Rest denke ich mir....


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 tuennes 26. Oktober 2017 
 

Näää, ne
Da würden sich aber so manche Diakone freuen, wenn das käme.
Anderen grausts davor!!


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 Paddel 26. Oktober 2017 

@SCHLEGL

Die Forderung der Unauflöslichkeit der EHE ist ebenfalls realitiätsfern! Wenn man die Anzahl der Geschiedenen anschaut!
Ohne Gott vermag ich nichts, mit Gott vermag ich ALLES!
Nur, der Mensch glaubt es nicht!

Abgesehen von allem ist eine EHE nicht für Menschen, die den Zölibat nicht leben können. Jeder Ehemann und jede Ehefrau muss Enthaltsamkeit leben können, sonst sind sie weder fürs Zölibat noch für die Ehe! geeignet!!!
Die Ehe ist kein Sexualhormonauslebungsinstrument! Ich behaupte, dass der Ehestand nicht einfacher zu leben ist als der zölibatäre Stand.
Ich kenne auch verheiratete ehemalige Zölibatäre. Was anfangs wie eine "Befreiung" erscheint zeigt sich im Laufe der Jahre genauso als "Prüfung".
Schlicht und ergreifend sind die Forderungen Jesu alle "realitsätsfern", wenn man sie nicht im Lichte Gottes sieht.


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 Zeitzeuge 26. Oktober 2017 
 

Verdeutlichung:

Die zitierte Erklärung bei kath.net vom 17.02.2012 stammt natürlich von den griechisch-katholischen Priestern des byzantinischen Ritus, wie ja aus dem Zusammenhang und der Erklärung selbst ersichtlich ist!


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 hape 26. Oktober 2017 

Zöiibat usw. – Lieber Zeitzeuge,

wie so oft: Sie sprechen mir aus der Seele. Im Grunde hat sich mit Ihrem Kommentar die Diskussion schon erledigt.

Wie langweilig! – Wo es nichts zu diskutieren gibt, sollte man seine Zeit besser im Gebet verbringen.

LG hape


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 Chris2 26. Oktober 2017 
 

Pope mit 7 Kindern durfte nicht mehr heiraten

Meine Mutter sel. kannte so einen Fall in den 60er Jahren im damaligen Jugoslawien. Der Mann war verzweifelt, weil er nach der Weihe und dem frühen Tod seiner Frau nicht mehr heiraten durfte und sich keine "Kinderbetreuung" leisten konnte. Damit die Kinder nicht in (knallharte) sozialistische Heime kommen, hatte er seine Berufung "auf Eis gelegt" und nur noch als Fabrikarbeiter geschuftet. Sie erzählte übrigens auf von einem angehenden katholischen Arzt, der gezwungen wurde, eine Abtreibung vorzunehmen - kann bzw. konnte (?) übrigens auch z.B. Hebammen an der Hebammenschule Zürich passieren. Also entweder ein Kind töten oder all die Jehre des Studiums waren umsonst. Sie hat nie erfahren, wie dieses Drama endete...


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 Chris2 26. Oktober 2017 
 

Nivht alles, was (noch) kein Dogma ist,

ist damit schon beliebig. Christus hat die Apostel geradezu brutal (!) aus ihren Familien gerissen ("Lasst die Toten die Toten begraben"), damit sie voll und ganz seine Zeugen und Apostel sein können. Sicher galt dies ganz besonders für die Zeit, in der er selbst in seiner Menschennatur auf Erden lebte, lehrte und verkündete. Und auch in Zeiten der Verfolgung keine "Rücksichten" nehmen müssen. Aber ist der Herr etwa heute nicht mehr "wahrhaft und wesentlich" in der Eucharistie anwesend?


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 Zeitzeuge 26. Oktober 2017 
 

Zusatz:

Die besagten Dogmen von Trient beinhalten,
daß der ehelose Stand um des Himmelrechs wegen, der vollkommenere Stand gegenüber dem Ehestand ist, das bestreiten auch die kath. Ostkirchen so nicht, siehe deren Praxis bei den Bischöfen, Mönchen und Nonnen!

Sehr gute, kurze Erklärung hierzu:

kath.net 17.02.12 "Verheiratete Priester sind kein Allheilmittel" der öst. Priester des byzant. Ritus, maßgeblich von Msgr. Schlegl mitverfaßt!


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 Zeitzeuge 26. Oktober 2017 
 

Da ich bereits hier über den Zölibat mich geäussert habe,

ganz kurz:

Ich rede hier nur von den "Lateinern" und nicht etwa von den kath. Ostkirchen!

Man nenne mir eine/n Heilige/n, der die Abschaffung des Zölibats bei den Lateinern gefordert hat, mit Quellennangabe!

Die Forderung nach Abschaffung, Aufweichung ist auch Abschaffung, wurde bisher immer von sog. "Reformkreisen" erhoben, die dann doktrinär auch nicht
einwandfrei waren, Bischof Kräutler schielt offenbar immer auch noch nach nicht möglichem "Frauenpriestertum" oder
sakramentalem Diakonat f, Frauen, man erinnert sich an z.B. auch an "Altkatholiken" "Christkatholische" usw.!

Daß der Zölibat als ungeteilter Dienst
theologisch sehr gut begründbar ist und
auch vom Konzil von Trient (für die Lateiner) per Definition (DH 1809/10) verteidigt wurde, sollte jeder gebildete Katholik wissen!


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 Stefan Fleischer 26. Oktober 2017 

Leider wird heute

auch das Priestertum einseitig nur von seinem "Nutzen" für die Gemeinde her beurteilt. Dass der Priester zuerst einmal "Diener des höchsten Gottes" ist, und von diesem berufen wird, geht je länger je mehr vergessen. Genauso wird schon seit längerem vielerorts das Heilige Messopfer nur noch von seinem "Nutzen" für die Gemeinde beurteilt. Dass dabei unserem Schöpfer und Herrn "das heilige und lebendige Opfer dargebracht", daran denkt kaum noch jemand. Aus einer solchen Sicht aber ist dann ein "Priestertum für alle" nichts als logisch.


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 Richelius 26. Oktober 2017 
 

Die Praxis der kath. Ostkirchen als Ausnahme zu bezeichnen ist schlicht und ergreifend falsch. Es sind eigene Rituskirchen mit einem eigenen Kirchenrecht, das eben verheirtatete Priester kennt. Diese sind aber nicht "viri probati", sondern entscheiden sich bereits in jungen Jahren für das Priestertum. Eine Entscheidung die auch die Ehefrauen der Priester mittragen müssen, haben diese doch die schweren Pflichten der Priesterfrauen wahrzunehmen.

@ Smaragdos: den Ostkirchen Traditionsbruch vorzuwerfen ist falsch. Interessanterweise machen die Lateiner dies erst, seit der Zölibat in den eigenen Reihen umstritten ist. Die Praxis der Priesterehe im Osten stammt nicht aus dem 7. Jh. sondern ist bereits früher nachweisbar. Anscheinend haben in dieser Hinsicht die Kirchen im Ostreich eine andere Praxis entwickelt als jene im Westreich. Soweit ich weiß, kennt auch die Kirche des Ostens (Kirche im Perserreich) die Priesterehe.


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 graminaus 26. Oktober 2017 
 

Also doch Pp schlumpf

Leider habe ich den Eindruck, dass ist nicht mehr mein Papst. Möge Gott und der Hl. Geist hilfe leisten.


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 Rosenzweig 26. Oktober 2017 

BETEN – ( statt Wetten...?)

Werte @Herbstlicht– bin betroffen, heute sooviel Negativum..?
Hatten wir hier im Forum nicht schon in all den vergangenen Anstürmen uns immer wieder besonnen:

“Allein den Betern kann es noch gelingen.."
und R.Schneider führt fort-
“und diese Welt den richtenden Gewalten
durch ein GEHEILIGT Leben abzuringen.”
DAS ist- so spüre ich`s - dringenster RUF an Uns?!

Und- s.Zt. noch Prof.J.Ratzinger im Jahr 1970 schrieb:
„Sagen wir es positiv: Die Zukunft der Kirche wird auch dieses Mal, wie immer, von den Heiligen neu geprägt werden.” (Auszg:“Glaube + Zukunft”)
Worauf noch warten? - statt wetten?

Paulus :
„Wenn die Sünde groß wird, wird die Gnade übergroß" [Rom 5,20])

In diesem Bemühen täglicher Umkehr und so vertrauend verbunden..


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 vk 26. Oktober 2017 

Mt 19.11

..Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die denen es gegeben ist... manche haben sich selbst dazu gemacht um des Himmelreiches willen.
Irgend wann konnte auch Kephas nicht mehr für seine Schwiegermutter sorgen, weil ...


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 theophila 25. Oktober 2017 

eucharistielose Gemeinden?

Einerseits ist es sehr schön zusehen, daß eine solche Sorge besteht, den Gemeinden ohne Priester Zugang zur hl. KOmmunion zu verschaffen. Aber ich vermisse doch sehr eine Alternative: Gerade für solche fernab gelegene Gemeinden ist doch der "außerordentliche Kommunionhelfer" gedacht- hier ist er/ sie doch zurecht eingesetzt. Warum wird dieser nicht beauftragt mit der Sorge um 1 (!) konsekrierte Hostie, die durchaus häufig zur euchar. Anbetung ausgestzt wird. Untergrundchristen im fernen Osten haben es vorgemacht. Da wurde z.B. 1 konsekrierte Hostie in einer einsmaen Mauer verborgen. In der Nacht - zu gefährlich bei Tag - wurde ein Stein entfernt um dadurch auszusetzen u die Gläubigen hielten Anbetung. Eine solche Gemeinde ist nicht eucharistielos!


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 Hadrianus Antonius 25. Oktober 2017 
 

Plinius der Ältere

"Wenn ich die Natur anschaue, so überredet sie mich, nichts für sie undenkbar zu denken"(Historia naturalis).
Nach den vielen Aussagen und Schreiben der letzten paar Jahren, kann man m.E. ruhig das Wort "Natur" durch "dieses Pontifikat" ersetzen.


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 donjbosco 25. Oktober 2017 

Ursachen interessieren den Papst anscheinend

nie. In vielen Fällen die medial große Kapriolen schlagen agiert der Papst genauso oberflächlich, wie der Mainstream es haben möchte. Dabei wird nach und nach das Fundament ausgehöhlt. Auch in diesem Fall, wo er doch wissen müsste, das eine regional begrenzte Einführung nicht machbar ist, denn starken Priestermangel gibt es auch in anderen Regionen der Welt, wo dann Begehrlichkeiten wachsen, zumal in D. Es ist nur die gesuchte Hintertür, für Maßnahmen, die wahrscheinlich gedanklich viel weiter gehen als die viri probati. Machen wir uns nichts vor: mafiöse Vorgehensweisen ( Kard. Danneels) bringen mafiöse Strukturen hervor. Das was in der RKK gerade passiert hat nichts mehr mit una sancta catholica ecclesia zu tun. Vielleicht noch mit Mafia oder Nordkorea.


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 lakota 25. Oktober 2017 
 

Ich befürchte nur,

daß es mit den Priesterberufungen dann noch mehr und schneller abwärts geht. Denn warum sollte sich jemand für das Priesteramt entscheiden, mit Zölibat und allem was dazu gehört, wenn es doch reicht ein "Viri probati" zu sein.


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 Chj95 25. Oktober 2017 
 

Zölibat ist theologisch nicht zwingend

Dass im Zölibat eine große Kraft und Stärke liegt, ist unbestritten. Aber der Zölibat ist theologisch (und auch geschichtlich) nicht zwingend für das Priesteramt notwendig. Auch die Orthodoxie kennt verheiratete Priester.
Mit jeder Hochachtung des Zölibats und der geistlichen Kraft, die daraus erwachsen kann: Ehelosigkeit um Christi willen ist nicht alles!
Wer sich hier im Forum so überheblich äußert, sollte sich selbst fragen, ob er/sie seinen/ihren Pflichten als Katholik nachkommt: eheliche Pflichten, Pflicht zu Buße und Umkehr und zur Auferbauung des Leibes Christi.


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 carl eugen 25. Oktober 2017 

Mein lieber Mann!

Franziskus verliert keine Zeit. Ich hatte gehofft, dass wir wenigstens bis 2020 von zweitklassigen "Notbehelfspriestern" verschont bleiben. Anscheinend dürfen wir uns schon früher darauf "freuen".
Eines sage ich aber in aller Deutlichkeit: Verheiratete Priester lasse ich mir zur Not noch gefallen (solange sie in meiner Gemeinde nicht tätig sind), aber an dem Tag, an dem die erste Frau zur Diakonin geweiht wird, gehe ich zurück zu den Protestanten. Eine verprotestantisierte Katholische Kirche braucht kein Mensch. Da gehe ich lieber zum Original.
Kein Tag vergeht, an dem man nicht wegen diesem Papst mit Magenproblemen ins Bett geht. Der Mann kostet mich noch den letzten Nerv.


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 siebenschlaefer 25. Oktober 2017 
 

Keine Überraschung! Ich frage mich nur,

unter welchem Vorwand das Frauenpriestertum eingeführt werden wird. Dieses Brett wird Farnziskus in seinem Pontifikat ganz sicher noch bohren wollen.


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 wandersmann 25. Oktober 2017 
 

@Paddel "Bewährt in der Gemeinde"

"Bewährt in der Gemeinde"

Man kann sich ja jetzt schon vorstellen, wie die "Bewährten" aussehen werden.

Das werden Leute sein, wie man sie heute im ZdK vorfindet.


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 Chris2 25. Oktober 2017 
 

Falls die Meldung stimmt,

und die "Zeit" wird all das wohl kaum erfunden haben, wird der nächste Eckstein aus dem Fundament gezogen. Wieso nur muss ich immer öfter an die Progressisten denken, die davor gewarnt hatten, unsere beiden Päpste gegeneinander auszuspielen, denn es gebe ja immer nur einen Papst. Völlig richtig (und danke für den Denkanstöße), aber ich bin mir immer unsicherer, welcher der beiden denn nun im Moment wirklich der Nachfolger Petri ist. Und ich meine das jetzt nicht nur inhaltlich...


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 Kostadinov 25. Oktober 2017 

@kreuz

die Logins von AReik und Hardenberg hat er wohl noch, zumindest hat er exakt den gleichen Schreibstil wie die zwei untergetauchten Trolle


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 kreuz 25. Oktober 2017 

es könnte ja ein Troll mit 7 nicknames sein, @Gandalf,

der sich auch gleich ordentlich bewertet. satte Zustimmung jedenfalls :-)


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 Smaragdos 25. Oktober 2017 
 

Der Zölibat der Priester ist aposolische Tradition, Heiliger Vater!

Das subtile Zerstörungswerk der Kirche Christi durch den Papst geht weiter... Statt eine Kommission zur Untersuchung der Diakonissen in der frühen Kirche einzusetzen (mit der noch unausgesprochenen Absicht, Frauen zu Diakonissen zu weihen), hätte er lieber eine Kommission ins Leben gerufen, die die Tatsache untersucht, dass der Zölibat der Priester auf die Apostel selbst zurückgeht, und zwar spätestens nach der Priesterweihe für Männer, die zuvor verheiratet gewesen waren (bzw. seit dem ersten Pfingsten für die Apostel, die verheiratet gewesen waren), und somit apostolische Tradition ist. Dass es somit nicht die Katholiken sind, die diese apostolische Tradition gebrochen haben, sondern die Orthodoxen, und zwar im 7. Jh. auf dem zweiten Konzil in Trullo (in Konstantinopel)!


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 Gandalf 25. Oktober 2017 

@benned

Immer schön, wenn sich ab und zu ein Troll ins forum hier reinfindet ;-)


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 antonius25 25. Oktober 2017 
 

Die Protestanten haben das auch,

es ist ganz klar, dass das eingeführt wird. Zunächst im Amazonas und anderen "Missionsgebieten". Später für die Weltkirche. In den unierten Kirchen gibt es das ja bereits. Danach kommen Probleme wie wiederverheiratet geschiedene Priester auf uns zu, die man als nächsten Schritt natürlich nicht von der Ausübung des Priesteramtes ausschließen darf. Und wo ist da eigentlich der Unterschied zwischen dem WvG Priester und dem homosexuellen Priester, der sich fürsorglich um seinen Partner kümmert? Vielleicht sogar als Priesterpaar?

Machen wir uns nichts vor, der Zug geht in diese Richtung. Die Frage ist nur, ob er irgendwann gestoppt wird, oder entgleist.


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 Herbstlicht 25. Oktober 2017 
 

nichts ist mehr sicher

Schritt für Schritt ...
Es ist absehbar, dass es so kommen wird.
Das was die römisch-katholische Kirche einzigartig macht, wird nach und nach aufgegeben.
Wetten?


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 Paddel 25. Oktober 2017 

Enthaltsamkeit der viri probati

In den Anfängen der Christenheit gab es ja auch "viri probati" nur lebten diese ab dem Zeitpunkt mit ihren Ehefrauen enthaltsam. "Bewährt in der Gemeinde" kann man ja erst sein, wenn dies über Jahre hinweg geprüft wurde, es waren also keine jungen Ehemänner, die noch in der Familiengründungsphase waren.


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 kreuz 25. Oktober 2017 

wird schon @ benned

er muß nur noch schnell alle Kardinäle feuern die dagegen wären.
nichts Weltbewegendes, eher Routine.
[Satire aus]
wenn eingeführt, wird das "Gewohnheitsrecht" vom Amazonas bald auch in unseren Ländern übernommen.
___________________________
"Desgleichen kann der Priester, der nur noch Sozialfunktionär ist, durch Psychotherapeuten und durch andere Spezialisten ersetzt werden. Aber der Priester, der kein Spezialist ist, der nicht sich selber aus dem Spiele hält, während er amtliche Beratungen gewährt, sondern von Gott her sich den Menschen zur Verfügung gibt, für sie da ist in ihrer Trauer, in ihrer Freude, in ihrem Hoffen und in ihrer Angst, er wird auch weiterhin nötig sein."
____________________
also: der Priester wird weiter nötig sein, nicht zu ersetzen durch den "viri probati", meint zumindest Kardinal Ratzinger bereits 1970

kath.net/news/44468


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 MAN 25. Oktober 2017 
 

Jesus der Bibel

@benned

Hm...man sollte vorsichtig sein und die eigenen Wünsche und Gedanken nicht mit den Wünschen und Gedanken von Jesus verwechseln.


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 benned 25. Oktober 2017 
 

Hoffe, dass die Meldung stimmt,

und der Papst die Pflöcke einschlägt, die erforderlich sind, um die juridische Verwaltung der Sakramente zu beenden und die Machtansprüche und Machtausübung der kirchlichen Hierarchie, die so zumindest, Jesus nie installiert hat, zu beenden.


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 ThomasAquinas 25. Oktober 2017 

Die sollen mal lieber prüfen warum keiner mehr Priester werden will....


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 bernhard_k 25. Oktober 2017 
 

Das kann nicht gutgehen ...

Solche Überlegungen sind leider ein Zeichen, dass man die Heiligkeit des Zölibates nicht versteht und deshalb auch nicht hochschätzt. Und dann ist man(n) schnell bereit, auch nicht mehr daran festzuhalten.

Bewährte Diakone können den radikal nachfolgenden zölibatären Priestern nie gleichgestellt werden. Da liegen "Welten" in der Liebeshingabe an Jesus Christus dazwischen.


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