Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  5. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  6. „Das Ende von Maria 2.0“
  7. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  8. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  9. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  10. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  13. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  14. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  15. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“

Mitteleuropa-Bischöfe: Europa muss 'echte Völkerfamilie' sein

20. Oktober 2017 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinäle Erdö und Duka trafen sich mit weiteren führenden Vertretern der Bischofskonferenzen der Visegrad-Staaten Tschechien, Slowakei, Polen und Ungarn zu Beratungen in Budapest - Vielfalt Europas ein "Geschenk Gottes"


Budapest (kath.net/KAP) Führende Repräsentanten mehrerer mittel- und osteuropäischer katholischer Bischofskonferenzen haben zu einer besseren Verständigung zwischen den Völkern Europas aufgerufen. "Europa muss eine echte Völkerfamilie sein" in der man einander schätze und sich bemühe, für gemeinsame Werte zu arbeiten, heißt es in der Abschlusserklärung einer zweitägigen Konferenz am Mittwoch und Donnerstag in Budapest. Die Vielfalt Europas sei ein "Geschenk Gottes", das es zu bewahren gelte. Treue zur eigenen Nation dürfe aber nicht zu einem Motiv für Feindschaft oder Verachtung gegenüber anderen werden.

Neben den Kardinälen Peter Erdö (Budapest) und Dominik Duka (Prag) nahmen mit dem Pressburger Erzbischof Stanislav Zvolensky und Györs Bischof Andras Veres die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen der Slowakei und Ungarns an den Beratungen zum Generalthema "Christentum in der Zukunft Europas" teil. Die Polnische Bischofskonferenz wurde vom Krakauer Erzbischof Marek Jedraszewski vertreten. Aus Kroatien reiste der Erzbischof von Dakovo-Osijek, Djuro Hranic, nach Budapest.


Die Völker Europas müssten sich besser kennenlernen, um einander besser zu verstehen, hieß es in ihrer gemeinsamen Erklärung. Es gehe darum, einander zu respektieren und als Teil derselben Familie zu begreifen. Die moderne Informationstechnik könne viele Möglichkeiten für ein solches wechselseitiges Verständnis eröffnen.

Die Vielfalt an Völkern und Nationen mit einer eigenen Sprache, Kultur und eigenen historischen Erfahrungen sei charakteristisch für die europäische Identität. Diese, so die Kirchenvertreter, sei vor allem eine "kulturelle Identität". "Eine der inspirierendsten Stärken dieser Kultur war und ist trotz aller Säkularisierung die christliche Religion", hielten die Kardinäle und Bischöfe fest. Man bete und arbeite daher für ein Europa, in dem dies auch anerkannt wird. Ziel ist auch Sicht der Kirchenvertreter ein Europa, im dem individuelle wie auch kollektive Religionsfreiheit respektiert wird, Familien willkommen sind und das menschliche Leben vom Moment der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geachtet wird.

Wohl auch mit Blick auf die europäische Migrationsdebatte riefen die mittel- und osteuropäischen Bischöfe dazu auf, den im Nahen Osten lebenden Flüchtlingen zu helfen, die auf eine Möglichkeit zur Rückkehr in ihre Heimatorte hofften: "Wir fühlen uns besonders mit denen verbunden, die wegen ihres christlichen Glaubens Gewalt und Verfolgung erleiden."

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Europa

  1. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  2. EU-Bischöfe zu „My Voice, My Choice“: „Eine Entscheidung, die ernsthafte Bedenken aufwirft“
  3. Bischofskonferenzen Europas beten in der Fastenzeit für Frieden
  4. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  5. Menschenrecht auf Abtreibung?
  6. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  7. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  8. Papst fordert Schutz des religiösen Erbes Europas
  9. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  10. Kardinal Filoni: "Europa braucht Re-Evangelisierung"







Top-15

meist-gelesen

  1. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  2. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  3. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  4. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  5. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  6. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  7. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  8. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  9. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  10. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  11. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  12. Über das Dämonische
  13. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  14. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  15. 'Ich habe mich geirrt'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz