Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  6. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  7. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  8. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  9. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  10. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  15. Jesus ist lebendige Gegenwart

Palmer gegen Trittin: 'Das ist keine Verleugnung urchristlicher Werte'

13. Oktober 2017 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Boris Palmer/Grüne sagt der „Rhein-Neckar-Zeitung“: „Wenn straffällige Asylbewerber das Land verlassen müssen, ist das am ehesten zu vertreten. Wenn gut integrierte Asylbewerber bleiben, ist das auch für die Union hinnehmbar“.


Berlin (kath.net) Jürgen Trittin, Unterhändler der Grünen bei den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen in Deutschland zwischen den Grünen, der FDP und der CDU/CSU, hatte Vorschläge, den Familiennachzug von Flüchtlingen dauerhaft zu unterbinden, als „eine Verleugnung urchristlicher Werte“ bezeichnet. Auch laufe dies „allen Integrationsbemühungen entgegen“, sagte der Grünenpolitiker.

Dem widersprach nun Boris Palmer, grüner Oberbürgermeister von Tübingen (Foto), der für seine sperrigen Meinungen parteiintern nicht nur geschätzt wird. „Die Ausweitung sicherer Herkunftsländer, die Einrichtung von Ausreisezentren, Aussetzung des Familiennachzuges - das ist kein Papiertiger, aber auch keine Verleugnung urchristlicher Werte, sondern pragmatische Politik“, sagte Palmer im Interview mit der „Rhein-Neckar-Zeitung“. Außerdem müsse man „am Ende zu Kompromissen mit der Union und der FDP kommen“, dafür gelte es hart zu verhandeln. Doch „ ob die Grünen in eine Jamaika-Koalition eintreten werden, entscheidet zum Glück nicht Jürgen Trittin allein“, das müsse vielmehr auf einem Parteitag beschlossen werden.


Palmer weist im Interview darauf hin, dass „die Mehrheit der Menschen im Land“ mehr Begrenzung und Steuerung in der Asylpolitik als wir Grüne“ wollen. Er schlägt deshalb vor, dass sich die Grünen in den Koalitionsverhandlungen mehr auf die Umwelt- und Klimapolitik konzentrieren sollten, denn „die Menschen wählen uns“ „wegen dieser Themen“, doch könne man sich ja nicht bei allen Themen vollständig durchsetzen, vielmehr müssten alle Seiten Kompromisse eingehen. „Wenn straffällige Asylbewerber das Land verlassen müssen, ist das am ehesten zu vertreten. Wenn gut integrierte Asylbewerber bleiben, ist das auch für die Union hinnehmbar“, erläuterte Palmer wörtlich.

CDU und CSU haben vor wenigen Tagen in der Flüchtlingsfrage zu einem Kompromiss gefunden. Unter Vermeidung des Stichwortes „Obergrenze“ machte die Einigung auf einen Zuzug von nicht mehr als 200.000 Flüchtlingen pro Jahr den Weg frei in gemeinsame Koalitionsverhandlungen mit der FDP und den Grünen zur Regierungsbildung nach der Bundestagswahl Ende September.

Foto oben: OB Palmer, Pressefoto der Stadt Tübingen (c) Stadt Tübingen/Gudrun de Maddalena


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 14. Oktober 2017 
 

Hätten wir mehr Politiker

wie Boris Palmer, könnten wir wieder beruhigt schlafen. Leider haben Intelligenz und gesunder Menschenverstand bei unseren "Eliten" einen schlechten Stand gegen Ideologien und Karrieredenken...


1
 
 Henry_Cavendish 13. Oktober 2017 
 

@IMEK: Es geht nicht darum, was er darüber weiß.

Es ist ja nicht gerade selten, dass Christen mit der christlichen Vorstellung von Ehe, Familie, Erziehung, etc. im politischen Raum argumentieren.
Und nichts zuletzt - egal wie man dazu steht - haben wir mehrere Parteien, die sich in ihren Programmen auf ein/ das christliches Menschenbild berufen; zuvorderst CDU und CSU.

Weiterhin wird von Einzelnen - Stichwort: "christliches Abendland" - genau diese Konnotation in die Debatte um Flucht, Asyl, Migration und Integration in die Auseinandersetzung eingeflochten.

Und m.M.n. gibt es keinen besonderen Schutz in der politischen Debatte für religöse oder weltanschauliche Argumente. Sprich, in dem Moment, in dem eine Gruppe - hier Christen - Glaubensinhalte als Argumente nutzen, sind diese Ihnalte "fair game"; sprich, sie können so wie jedes andere politische Argument auf- und angegriffen, verdreht oder widerlegt werden.


1
 
  13. Oktober 2017 
 

Seit wann weiß ein Herr Trittin was christlich ist?

Sein bisheriges Handeln verstößt grob gegen die christliche Lehre.
Seine Kommunistischen Überzeugungen sind strikt antichristlich.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  8. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  9. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  10. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  12. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  13. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  14. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  15. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz