SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
- Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
- „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
- Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Die Stunde der Heuchler
- Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
- Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
- Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
- USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
- "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
- Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
- Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
| 
'Es scheint eine neue Abtreibungs-Offensive zu geben'11. Oktober 2017 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Hartmut Steeb, Generalsekretär der Evangelischen Allianz Deutschland und engagierter Lebensschützer, kritisiert einen Kommentar der Süddeutschen zu Abtreibung: Diese Argumentation sei sehr einfach gestrickt.
Stuttgart (kath.net/pl) Es scheint eine neue Offensive zu geben, Abtreibungen zu legalisieren. Darauf weist Hartmut Steeb, Generalsekretär der Evangelischen Allianz Deutschland und engagierter Lebensschützer, auf Facebook hin. Steeb kommentierte mit diesen Worten einen Kommentar von Susan Vahabzadeh in der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel: Gleichberechtigung Warum es eine neue Debatte über Abtreibung braucht. Vahabzadeh behauptete dort, dass das Thema Abtreibung keines mehr zu sein scheine und dass in Deutschland kaum mehr Debatten darüber geführt würden. Die Autorin schrieb weiter, dass man deshalb leicht vergesse, dass in Deutschland Schwangerschaftsabbrüche nicht legal seien, sondern sie bleiben lediglich straffrei, wenn sie bis zur zwölften Woche vorgenommen werden und der Schwangeren in einer Beratung bescheinigt wurde, dass sie ausreichende Gründe hat, um abzutreiben. Ein Spätabbruch - der ethisch, körperlich und psychisch deutlich problematischere Eingriff - wird unter bestimmten Umständen ebenfalls durchgeführt. Die Realität zeige: Es ist noch nie gelungen, egal, in welcher Gesellschaft, Schwangerschaftsabbrüche abzuschaffen. Verbote führen nirgends dazu, dass die Zahlen sinken, sie treiben nur das Sterberisiko von Frauen extrem in die Höhe. Es könne keine Gleichberechtigung ohne ein Abtreibungsrecht geben, so die Autorin weiter und fordert: In einer Gesellschaft, die gleichberechtig sein will, muss eindeutig geklärt sein, wer die Kontrolle über den Körper einer Frau hat - nämlich sie selbst. 
Diese Argumentation sei allerdings sehr einfach gestrickt, erläuterte Steeb dazu. Hier wird gesagt, dass es durch Verbote noch nie gelungen sei, Abtreibungen gänzlich zu verhindern. Das ist wahr. Aber das ist doch bei Diebstählen, Umweltverschmutzungen, Mord und Totschlag, Verkehrsverstößen u.v.a.m. auch noch nie gelungen. Wenn der 100%-Erfolg Voraussetzung sein muss, dann können wir alle Strafgesetze abschaffen, auch Steuerhinterziehungsverbot usw. Auf welchem Niveau diskutieren wir eigentlich? Außerdem fragte der Lebensschützer: Und wo bleibt das Recht des Kindes? Hat sich noch nicht herumgesprochen, dass nach der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle der Mensch als Mensch entwickelt, nicht erst irgendwann zum Menschen wird? Es wird wirklich Zeit, in eine ernsthafte Diskussion einzutreten. EWTN Reporter - Marsch für das Leben 2014 - Rede Hartmut Steeb

Foto oben: Hartmut Steeb (c) Rudolf Gehrig
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Ebuber 12. Oktober 2017 | | | | Gut, wenn es endlich zu einer Diskussion kommt, denn viel zu lange war ja Abtreibung ein Tabu-Thema, das auch in unserer Kirche so gut wie nicht angesprochen wurde. Die "Woche für das Leben" hat sich ja dann gerne auch mal andere verwandte Themen gesucht, wo das Eisen nicht ganz so heiß war.
Hoffentlich kommt also die Diskussion über die Abtreibung bald - und hoffentlich springen viele Christen, Pfarrer, Priester, Bischöfe und Theologen dann auf den Zug auf. Denn eines ist doch sonnenklar: Die besseren Argumente haben wir Lebensrechtler. Wir müssen diese nur mit Liebe, Sachverstand und in Besonnenheit vermitteln. Haben wir also keine Angst davor, sondern bereiten wir uns darauf vor. Der Gott des Lebens ist auf unserer Seite. |  0
| | | | | Nummer 10 11. Oktober 2017 | |  | Beten wir für die Journalistin und die Süddeutsche Zeitung! Wenn jeder Leser sich vornehmen könnte, jeden Tag ein Sühnegebet (Fatima z. B.) für diese sehr bekehrungsbedürftige Süddeutsche Zeitung und deren Mitarbeiter beten würde, dann können wir auf eine große BEkehrung hoffen!!! Vergelt's Gott! |  4
| | | | | SpatzInDerHand 11. Oktober 2017 | |  | @ASchell: Das brauchen Sie Herrn Steeb nicht vorzuschlagen, das macht er eh. Und über die Kommentarfunktion in Zeitungen sollten wir eigentlich ALLE aktiv werden, auch SIE! Denn da erreichen wir Menschen, die die christliche Botschaft des Lebens sonst nicht mehr erreicht. Nur Mut, @ASchell! |  7
| | | | | 11. Oktober 2017 | | | | "Ernsthafte Diskussion" Die Kommentarspalten von Tageszeitungen sind nicht der Ort für ernsthafte Diskussionen über Abtreibung, menschliches Leben, Menschenrechte etc. Dort können solche Diskussionen höchstens angestoßen, aber nicht in der gebotenen Tiefe geführt werden.
Herr Steeb ist aber herzlich eingeladen, rechtswissenschaftliche und philosophische Fachkonferenzen zu besuchen oder sich durch Beiträge in entsprechenden Fachzeitschriften zu beteiligen. Dort werden genau diese Diskussionen nämlich seit Jahrzehnten geführt. |  1
| | | | | Wiederkunft 11. Oktober 2017 | | | | Danke Danke, genau das brauchen wir, eine neue Debatte! Bischöfe wo seid ihr? |  6
| | | | | Joy 11. Oktober 2017 | | | | Jedes Lebensschutzengagement rettet Leben. Wenn Abtreibung durch Selbstverständlichung und Beschweigen alltäglich wird, sterben immer mehr Kinder - und leiden immer mehr Frauen, und dürfen dieses Leid dann nicht einmal thematisieren! |  8
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuAbtreibung- ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
- Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
- US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
- USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
- Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
- Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
- Menschenrecht auf Abtreibung?
- CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
- Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
- ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
- Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
- Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
- Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
- Die Stunde der Heuchler
- Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
- These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
- Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
- Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
- Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
|