Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  4. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  5. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  6. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  7. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  8. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Konservative Bischöfe als „Königsmörder“?
  9. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  11. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!
  12. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  13. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  14. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  15. Bekenntnisse eines Warmduschers

'Es scheint eine neue Abtreibungs-Offensive zu geben'

11. Oktober 2017 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hartmut Steeb, Generalsekretär der „Evangelischen Allianz Deutschland“ und engagierter Lebensschützer, kritisiert einen Kommentar der „Süddeutschen“ zu Abtreibung: Diese Argumentation sei „sehr einfach gestrickt“.


Stuttgart (kath.net/pl) „Es scheint eine neue Offensive zu geben, Abtreibungen zu legalisieren.“ Darauf weist Hartmut Steeb, Generalsekretär der „Evangelischen Allianz Deutschland“ und engagierter Lebensschützer, auf Facebook hin. Steeb kommentierte mit diesen Worten einen Kommentar von Susan Vahabzadeh in der „Süddeutschen Zeitung“ mit dem Titel: „Gleichberechtigung – Warum es eine neue Debatte über Abtreibung braucht“. Vahabzadeh behauptete dort, dass das Thema Abtreibung keines mehr zu sein scheine und dass in Deutschland kaum mehr Debatten darüber geführt würden. Die Autorin schrieb weiter, dass man deshalb leicht vergesse, dass in Deutschland Schwangerschaftsabbrüche „nicht legal“ seien, sondern sie „bleiben lediglich straffrei, wenn sie bis zur zwölften Woche vorgenommen werden und der Schwangeren in einer Beratung bescheinigt wurde, dass sie ausreichende Gründe hat, um abzutreiben. Ein Spätabbruch - der ethisch, körperlich und psychisch deutlich problematischere Eingriff - wird unter bestimmten Umständen ebenfalls durchgeführt.“ Die Realität zeige: „Es ist noch nie gelungen, egal, in welcher Gesellschaft, Schwangerschaftsabbrüche abzuschaffen. Verbote führen nirgends dazu, dass die Zahlen sinken, sie treiben nur das Sterberisiko von Frauen extrem in die Höhe.“ Es könne „keine Gleichberechtigung ohne ein Abtreibungsrecht geben“, so die Autorin weiter und fordert: „In einer Gesellschaft, die gleichberechtig sein will, muss eindeutig geklärt sein, wer die Kontrolle über den Körper einer Frau hat - nämlich sie selbst.“


Diese Argumentation sei allerdings „sehr einfach gestrickt“, erläuterte Steeb dazu. „Hier wird gesagt, dass es durch Verbote noch nie gelungen sei, Abtreibungen gänzlich zu verhindern. Das ist wahr. Aber das ist doch bei Diebstählen, Umweltverschmutzungen, Mord und Totschlag, Verkehrsverstößen u.v.a.m. auch noch nie gelungen. Wenn der 100%-Erfolg Voraussetzung sein muss, dann können wir alle Strafgesetze abschaffen, auch Steuerhinterziehungsverbot usw. Auf welchem Niveau diskutieren wir eigentlich?“

Außerdem fragte der Lebensschützer: „Und wo bleibt das Recht des Kindes? Hat sich noch nicht herumgesprochen, dass nach der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle der Mensch als Mensch entwickelt, nicht erst irgendwann zum Menschen wird? Es wird wirklich Zeit, in eine ernsthafte Diskussion einzutreten.“

EWTN Reporter - Marsch für das Leben 2014 - Rede Hartmut Steeb


Foto oben: Hartmut Steeb (c) Rudolf Gehrig


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ebuber 12. Oktober 2017 
 

Gut, wenn es endlich zu einer Diskussion kommt,

denn viel zu lange war ja Abtreibung ein Tabu-Thema, das auch in unserer Kirche so gut wie nicht angesprochen wurde. Die "Woche für das Leben" hat sich ja dann gerne auch mal andere verwandte Themen gesucht, wo das Eisen nicht ganz so heiß war.
Hoffentlich kommt also die Diskussion über die Abtreibung bald - und hoffentlich springen viele Christen, Pfarrer, Priester, Bischöfe und Theologen dann auf den Zug auf. Denn eines ist doch sonnenklar: Die besseren Argumente haben wir Lebensrechtler. Wir müssen diese nur mit Liebe, Sachverstand und in Besonnenheit vermitteln. Haben wir also keine Angst davor, sondern bereiten wir uns darauf vor. Der Gott des Lebens ist auf unserer Seite.


0
 
 Nummer 10 11. Oktober 2017 

Beten wir für die Journalistin und die Süddeutsche Zeitung!

Wenn jeder Leser sich vornehmen könnte, jeden Tag ein Sühnegebet (Fatima z. B.) für diese sehr bekehrungsbedürftige Süddeutsche Zeitung und deren Mitarbeiter beten würde, dann können wir auf eine große BEkehrung hoffen!!! Vergelt's Gott!


4
 
 SpatzInDerHand 11. Oktober 2017 

@ASchell: Das brauchen Sie Herrn Steeb nicht vorzuschlagen, das macht er eh.

Und über die Kommentarfunktion in Zeitungen sollten wir eigentlich ALLE aktiv werden, auch SIE! Denn da erreichen wir Menschen, die die christliche Botschaft des Lebens sonst nicht mehr erreicht. Nur Mut, @ASchell!


7
 
  11. Oktober 2017 
 

"Ernsthafte Diskussion"

Die Kommentarspalten von Tageszeitungen sind nicht der Ort für ernsthafte Diskussionen über Abtreibung, menschliches Leben, Menschenrechte etc. Dort können solche Diskussionen höchstens angestoßen, aber nicht in der gebotenen Tiefe geführt werden.

Herr Steeb ist aber herzlich eingeladen, rechtswissenschaftliche und philosophische Fachkonferenzen zu besuchen oder sich durch Beiträge in entsprechenden Fachzeitschriften zu beteiligen. Dort werden genau diese Diskussionen nämlich seit Jahrzehnten geführt.


1
 
 Wiederkunft 11. Oktober 2017 
 

Danke

Danke, genau das brauchen wir, eine neue Debatte! Bischöfe wo seid ihr?


6
 
 Joy 11. Oktober 2017 
 

Jedes Lebensschutzengagement

rettet Leben. Wenn Abtreibung durch Selbstverständlichung und Beschweigen alltäglich wird, sterben immer mehr Kinder - und leiden immer mehr Frauen, und dürfen dieses Leid dann nicht einmal thematisieren!


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  2. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  3. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  4. Menschenrecht auf Abtreibung?
  5. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  6. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  7. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  8. US-Arzt gibt Freundin im Schlaf Abtreibungspillen, Baby stirbt
  9. Abtreibungszentrum von Planned Parenthood in Manhattan geschlossen
  10. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. ADIOS!
  3. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  10. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  11. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  12. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Konservative Bischöfe als „Königsmörder“?
  13. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  14. Papst sagt Weihbischof für Schweizer Diözese Chur zu
  15. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz