Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  6. Kirche im Verfall
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  12. THESE: Warum die UNO weg muss!
  13. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  14. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

Generalvikar des Opus Dei kritisiert ‚correctio filialis’

6. Oktober 2017 in Weltkirche, 89 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die ‚kindliche Zurechtweisung’ sei ein Angriff auf Papst Franziskus. Jeder könne dem Papst sagen, was er für die Kirche für gut halte, aber eine öffentliche Korrektur verstoße gegen die Einheit der Kirche, sagt Mariano Fazio.


Rom (kath.net/LSN/jg)
Msgr. Mariano Fazio, der Generalvikar des Opus Dei, hat die „correctio filialis“ verurteilt. Die Unterzeichner würden „den Papst attackieren“ und die schmutzige Wäsche der Kirche in der Öffentlichkeit waschen, warf Fazio den mehr als 200 Personen vor, die sich der „kindlichen Zurechtweisung“ angeschlossen haben.

Die „correctio filialis“ sei einerseits ein Beispiel für die Meinungsfreiheit, die in der Kirche existiere und die der Papst respektiere. Andererseits sei sie der falsche Weg, betonte Fazio in einem Interview mit der argentinischen Zeitung La Nacion. Ein Kind würde seinen Vater nie öffentlich korrigieren, sagte Fazio mit Bezug auf das „kindliche Verhältnis“, das die Verfasser gegenüber dem Papst annehmen würden.


Jeder Gläubige könne dem Papst mitteilen, was er für die Kirche für gut halte, doch sei es nicht richtig, dies öffentlich zu tun. Dies sei ein Zeichen der Uneinigkeit und damit ein Ärgernis für die Kirche, kritisierte Fazio.

Seine Kritik gelte auch für Ettore Gotti Tedeschi, den früheren Präsidenten der Vatikanbank IOR, der Supernumerarier des Opus Dei ist. „Ich bin der Ansicht, er hat einen Fehler gemacht, wie die anderen, die unterschrieben haben“, antwortete Fazio wörtlich auf eine Nachfrage des Redakteurs von La Nacion.

Mariano Fazio ist seit Januar 2017 Generalvikar der Personalprälatur Opus Dei und damit einer der wichtigsten Mitarbeiter des Prälaten, Msgr. Fernando Ocariz.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  10. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  11. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  12. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  13. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz