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Generalvikar des Opus Dei kritisiert ‚correctio filialis’

6. Oktober 2017 in Weltkirche, 94 Lesermeinungen
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Die ‚kindliche Zurechtweisung’ sei ein Angriff auf Papst Franziskus. Jeder könne dem Papst sagen, was er für die Kirche für gut halte, aber eine öffentliche Korrektur verstoße gegen die Einheit der Kirche, sagt Mariano Fazio.


Rom (kath.net/LSN/jg)
Msgr. Mariano Fazio, der Generalvikar des Opus Dei, hat die „correctio filialis“ verurteilt. Die Unterzeichner würden „den Papst attackieren“ und die schmutzige Wäsche der Kirche in der Öffentlichkeit waschen, warf Fazio den mehr als 200 Personen vor, die sich der „kindlichen Zurechtweisung“ angeschlossen haben.

Die „correctio filialis“ sei einerseits ein Beispiel für die Meinungsfreiheit, die in der Kirche existiere und die der Papst respektiere. Andererseits sei sie der falsche Weg, betonte Fazio in einem Interview mit der argentinischen Zeitung La Nacion. Ein Kind würde seinen Vater nie öffentlich korrigieren, sagte Fazio mit Bezug auf das „kindliche Verhältnis“, das die Verfasser gegenüber dem Papst annehmen würden.


Jeder Gläubige könne dem Papst mitteilen, was er für die Kirche für gut halte, doch sei es nicht richtig, dies öffentlich zu tun. Dies sei ein Zeichen der Uneinigkeit und damit ein Ärgernis für die Kirche, kritisierte Fazio.

Seine Kritik gelte auch für Ettore Gotti Tedeschi, den früheren Präsidenten der Vatikanbank IOR, der Supernumerarier des Opus Dei ist. „Ich bin der Ansicht, er hat einen Fehler gemacht, wie die anderen, die unterschrieben haben“, antwortete Fazio wörtlich auf eine Nachfrage des Redakteurs von La Nacion.

Mariano Fazio ist seit Januar 2017 Generalvikar der Personalprälatur Opus Dei und damit einer der wichtigsten Mitarbeiter des Prälaten, Msgr. Fernando Ocariz.


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Lesermeinungen

 Kostadinov 13. Oktober 2017 

@Klaffer

den sog. Austritt hat mir AReik in anderen Threads, z.B. zur Flüchtlingsproblematik in Dtl., immer mal wieder unterstellt als Ersatz für Sachargumente. Drauf gekommen ist er, weil ich - auch auf kath.net, aber auch woanders - mich für die Schweizer Variante "Austritt aus Steuerclub, Unterstützen des Bistums direkt" stark gemacht habe
Früher hat ein gewisser CharlesX mir ggü die gleichen Unterstellungen benutzt, dieser ist hier allerdings untergetaucht, kurz bevor AReik aufgetaucht ist


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 Klaffer 13. Oktober 2017 
 

Irgendwie kommen mir die ganzen Beiträge etwas verwirrend vor. Kann es sein, dass einige Kommentare gelöscht wurden, die man bräuchte, um die Diskussion um den Kirchenaustritt (oder Nichtaustritt) von @Kostadinov zu verstehen?
Wo wird dieser Austritt behauptet?


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 Kostadinov 13. Oktober 2017 

DaVinci Code...

...ist Trivialliteratur, wenn dann gleich Das Foucaultsche Pendel von Eco :-)


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 Hadrianus Antonius 12. Oktober 2017 
 

@doda Überhaupt nicht

Sie werden lachen, @doda, aber ich habe weder die Bücher noch die Filme "Der Da Vinci-code" und "Illuminati" gelesen oder gesehen.
Die Hermeneutik von modernistischen Irrlehren und Erklärungen ist jedoch sehr interessant- dafür leider auch staubtrocken.
Und wie immer schlägt die Wahrheit natürlich die wildeste Phantasie.


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 doda 12. Oktober 2017 

Ich frage mich, @Hadrianus Antonius

ob Sie das Buch 'Der da Vinci Code' etwa zu ernst nehmen?


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 Montfort 11. Oktober 2017 

@Konstantinov, @Hadrianus Antonius

Nun, @A. Reik ist auch auf anderen Foren schon als @A.Reik und als mit @Hardenberg oder @Georg Hardenberg identisch aufgefallen, z.B. auf kath.de, wo eine Userin schreibt:

"Es gab hier mal einen Poster, der mit "A.Reik" firmierte, dessen Postings aber von der Redaktion reihenweise gelöscht wurden. Es würde mich gar nicht wundern, wenn er/sie nun unter dem Namen "Georg Hardenberg" schreiben würde..... Es gibt diese Typen im Netz, die mit immer neuen Namen auftauchen und nur provozieren wollen. Solche fake-Profile am besten ignorieren!"

Eine andere schreibt: "Guten Morgen "Hr. Hardenberg". Haben Sie für Ihr Profil "A.Reik" etwa das Passwort vergessen?"


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 Kostadinov 11. Oktober 2017 

@Hadrianus - danke für die Blumen

wenn ich Ihre Kommentare lese, dann komme ich mir immer dumm und ungebildet vor.

Sobald man "Reik" als der prussische Fürst identifiziert hat, fällt der Hardenberg natürlich von selber, noch dazu wo beide immer mit ihren Lateinkenntnissen protzen


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 bücherwurm 11. Oktober 2017 

@Montfort: danke!!


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 Montfort 11. Oktober 2017 

@bücherwurm - Danke!

Danke! Deshalb bin ich ja auch sehr froh, dass es eine menschliche, gute Moderation gibt! 😊✒🌷🙏😇


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 lesa 11. Oktober 2017 

@montfort: Ihrem Dank an die von Ihnen genannten user kann man sich nur anschließen, und auch Ihnen herzlichen Dank für Ihre interessanten, anregenden Beiträge. Bitte mit dem Beistand der Heiligen Engel und des Hl. Geistes dran bleiben! Versöhnlichkeit und Klarheit bedingen einander.


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 bücherwurm 11. Oktober 2017 

@AReik: Bitte hören Sie auf, @Kostadinov einen sogenannten "Kirchenaustritt" vorzuwerfen.

Entsprechend dem System in der Schweiz ist er nur aus der katholischen Staatskirche ausgetreten, aber er hat sich darum gekümmert, ordentliches Kirchenmitglied zu bleiben. Das ist in der Schweiz möglich! Da Sie sich der Einsicht so heftig verweigern, vermute ich, dass Sie aus Österreich oder Deutschland stammen, in diesen beiden Ländern ist das bisher noch nicht so recht möglich.

Die Moderation bittet Sie höflich um Beachtung!

(@Montfort: Ich habe meine vorigen Posts wegen der Verwechslung von Usernamen gelöscht. Sorry, dass ich Sie zu Unrecht angesprochen habe - Admins sind auch nur Menschen... :) )


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 Montfort 11. Oktober 2017 

@Hadrianus Antonius - Danke!

Es ehrt mich, dass Sie mich den "ehrenhaften Leuten" zuordnen und so von dem "in der Hitze der Kommentare" entstandenen unzutreffenden Vorwurf befreien. Danke!

Der geistige Hintergrund von Hardenberg, Reik, Ceremonius, Architekt, u.a. aus dem "freien Baugewerbe", die einander stets beipflichten, verstärken und beweihräuchern, ist wirklich auffällig.

Ihre manchmal sprachlich kryptisch gehaltenen, inhaltlich aber aufdeckenden Kommentare, werter @Hadrianus Antonius, lese ich oft mit Erkenntnisgewinn, Genuss und dem dazugehörenden Schmunzeln.


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 Montfort 11. Oktober 2017 

@Kostadinov - @Bücherwurm

@Kostadinov - Danke für die Richtigstellung, da ich selbst die max. Kommentaranzahl erreicht hatte und daher zum Schweigen verurteilt war. Da ich mich über ihre Kommentare immer freue und die Übereinstimmung schätze, war ich über den ungerechtfertigten Verweis durch @Bücherwurm natürlich doppelt betroffen.

@Bücherwurm - Wenngleich der Vorwurf doch noch an den eigentlich von Konstantinov gemeinten @A.Reik (der ihn an @CharlesX und seine Vorwürfe erinnerte und der anscheinend auch als @Hardenberg auftritt) "umgeleitet" wurde, hätte mich ein kleines Wort dazu gefreut, dass der Vorwurf mir gegenüber aus einem Missverständnis heraus geschehen ist und nicht den Tatsachen entsprach. Denn der immer noch lesbare Verweis an mich unterstellt mir ja fälschlich, ich hätte @Konstantinov irgendwann "Kirchenaustritt" vorgeworfen, was allerdings jeglicher Grundlage entbehrt. Zugleich auch ein Danke an Sie, dass Sie sich um das Einhalten gewisser Regeln für ein gutes Miteinander im Forum kümmern.


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 Hadrianus Antonius 10. Oktober 2017 
 

Die Reaktion des Opus Dei wundert mich nicht.
Entstanden im republikanischen Spanien vor dem Bürgerkrieg, im Geheimen agierend und Macht anstrebend, nicht zuletzt bei in der obersten Hierarchie, ist eine vor großem Publik demonstrierte Protestaktion wie die correctio filialis ihr zutiefst zuwider.
Wohl in direkter Konkurrenz zu dem jesuitenorden, ist das Opus Dei der Zusammenarbeit mit den Jesuiten nicht abgeneigt.
Der Gründer des Opus Dei wollte auch schon einmal den wenig orthodoxen Jesuiten Raimundo Panikkar Alemany für seine Kongregation gewinnen (wenig später dann nicht mehr).
Insoweit ist das Opus Dei viel konformistischer mit dem Staat als gemeinhin angenommen.
Godfried Danneels, nun wirklich Ultramodernist und Glaubens- und Kirchendemolierer 1. Klasse, war und ist ein überzeugte Förderer des Opus Dei...


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 Hadrianus Antonius 10. Oktober 2017 
 

@bücherwurm

Die Poster @Montfort und @Kostadinow sind ehrenhafte Leute.
@A. Reik und @Hardenberg sind mir auf diesem Forum eher als "Diversanten" aufgefallen, welche Tätigkeit sie übrigens sehr geschickt und mit großer Intelligenz ausführen.
Wie schon hier gepostet wurde:
"Reik" bedeutet auf Pruzzisch "Fürst" (welches schönes Wortspiel) und ein Hardenberg war Freimaurer und nach meiner Erinnerung der Familienname des romantischen Dichters Novalis (weder ein Wortspiel auf Erneuerung).
Besonders bescheiden natürlich auch "Aristokratin", wobei ich schmunzeln muß:
ein Hütehund hier mit großem Stammbaum "Nelson van de Zwarte Torenhoeve" taugte leider nicht so viel als unser Picard-Beauceronmischling Sultan...


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 Kostadinov 10. Oktober 2017 

@bücherwurm

danke für die Verteidigung, aber das müssen Sie dem Kollegen AReik sagen, nicht Montfort, sorry falls unser PingPong in diesem Thread zu verwirrend geworden ist. war mein Fehler, ich wollte Montfort sagen, dass er (AReik) mich stark an den verflossenen CharlesX erinnert


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 kreuz 10. Oktober 2017 

@Kostadinov

hatte auch schon mal die Idee, die Moderation zu fragen, ob sie nicht Mehrfach-Poster reduzieren könne.
können sie wahrscheinlich nicht, weil man sich ja heut überall 10 unterschiedliche email-Adressen holen kann.
da müßte man schon die IP-Adresse checken, aber das darf man (glaub ich) nicht.


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 Montfort 10. Oktober 2017 

@Konstantinov - Bzw. ein "Fall" für die unerwartete Hilfe durch die Vorsehung

"Es gibt nichts Verborgenes, das nicht ans Licht kommt" - spätestens in der richtenden, alles ins rechte Licht stellenden Liebe Gottes, manchmal auch schon früher.

Danke für Ihre Beiträge, Konstantinov, besonders auch Leibniz, bernhard k, Bernhard Joseph, cor inquietum, lesa, benedetto05, Stefan Fleischer, Elija-Paul, IMEK, Kreuz, Hadrianus Antonius, ... - wie gut, immer wieder weiterführende Gedanken von Ihnen lesen zu dürfen!


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 Kostadinov 10. Oktober 2017 

@Montfort

vom Inhalt und Stil der Postings erinnert er mich stark an den früher hier aktiven CharlesX, auch weil er mir wie dieser immer Kirchenaustritt unterstellt, obwohl ich lediglich von der Schweizer Möglichkeit des Austritts aus der staatl. Körperschaft Gebrauch gemacht hab (und es schriftlich aus Chur habe, dass ich der kath. Kirche angehöre)
ist nur ein Gefühl, kann ich nicht beweisen
aber das mit dem Hardenberg hier ist schon auffällig :-)
anyway, Fall für die Moderation :-)


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 Montfort 10. Oktober 2017 

@Konstantinov - Ja, da hat sich wohl unbeabsichtigt ...

... @Hardenberg als mit @A. Reik identisch oder zumindest verbunden geoutet, oder auch als @ceremonius oder sonst einer der trollenden Maurergesellen oder -meister. Was diese beherrschen, sind reine Lippenbekenntnisse, mit katholischem Glauben hanben die Posts dieser "Freigeister" meist gar nichts zu tun.

Ob auf Latein oder auf Deutsch, jedenfalls ergeht die Bitte an Gott, uns Seine Engel zur Hilfe zu senden und uns durch ihr Wirken beizustehen, gerade dort, wo der Kampf mit so mancher Tarnkappe geführt wird.

Heiliger Michael, verteidige uns im Kampfe ...!


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 Kostadinov 10. Oktober 2017 

Ich kann zwar kein Latein...

aber @Montfort wirft @AReik Getrolle vor und ein gewisser @Hardenberg (der in diesem ganzen Thread bislang gar nix gepostet hatte) verwehrt sich gegen diesen Vorwurf... das kommt mir jetzt eher spanisch vor :-)


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 leibniz 10. Oktober 2017 
 

@bernhard joseph
bitte schauen Sie in Ihren Posteingang auf kath tube


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 Hardenberg 10. Oktober 2017 
 

@Montfort

Ich trolle nicht. Sancte Michael Archangele defende nos in proelio. Ich kann's auch auf Latein ;-)


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 bücherwurm 10. Oktober 2017 

Lieber Bernhard-Joseph, ja!

Nun müssen wir nur noch hoffen, dass auch leibniz auf kathtube schaut.


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 Bernhard Joseph 10. Oktober 2017 
 

Liebe @bücherwurm,

herzlichen Dank für den Hinweis!

Ich bin leider in der Handhabung von kathTube nicht beschlagen. Geht das über mykathtube und dann auf den Button "Nachrichten" klicken und als Empfänger den Username desjenigen im kath.net Forum eingeben, z.B. @leipniz, den man kontaktieren möchte?


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 bücherwurm 10. Oktober 2017 

Lieber Bernhard-Joseph,

Das können wir leider nicht. Aber Sie könnten auf kathtube Kontakt miteinander aufnehmen!


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 Bernhard Joseph 10. Oktober 2017 
 

Lieber @leibniz,

vielleicht kann Ihnen ja die kath.net Moderation meine im kath.net Login hinterlegte Mailadresse als Kontakt übersenden. Wäre der einfachste Weg.

Aber wie gesagt, meine Kenntnisse zum Thomismus sind sehr eingeschränkt.

Liebe Grüße
Bernhard Joseph


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 Bruder Konrad 9. Oktober 2017 
 

Aus der Regel des Hl. Augustinus:

Für alle, die die Kritik an AL kritisch sehen, lohnt sich vielleicht ein Blick in die Regel des Hl.Augustinus:
IV (Brüderliche Zurechtweisung),
8 "....Ihr werdet vielmehr schuldig, wenn ihr eure Mitbrüder, die ihr durch eine Anzeige bessern könnt, durch euer Schweigen ins Verderben stürzen lasst…"
"Wenn dein Bruder eine Wunde am Körper hat, die er verbergen will, weil er die ärztliche Behandlung fürchtet, ist es da nicht grausam von dir, zu schweigen, und barmherzig, es anzuzeigen?.."

10 "Was ich hier im Falle des lüsternen Blickes gesagt habe, soll auch in den übrigen Fällen für Beobachtung von Vergehen sorgfältig befolgt werden, mit Liebe zu den Menschen, aber mit Hass gegen die Sünde."


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 Montfort 9. Oktober 2017 

@A. Reik - sie sind ja derzeit wieder heftig "trollend" unterwegs!

"Die Papstnörgler sollten jetzt auch mal zur Ruhe kommen. Das Opus Dei galt und gilt doch wirklich nicht als Hort linkliberaler Freimaurerei."

Das Opus Dei nicht - aber wie Sie selbst tarnen, verwirren, trollen, verspotten ... alles übliche Vorgangsweisen "linksliberaler Freimaurerei", sekundiert von @ceronius und so manch anderem Architekten und Maurer.

Heiliger Michael, verteidige uns im Kampfe ...


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 leibniz 9. Oktober 2017 
 

@ Bernhard Joseph (off topic)

Lieber Bernhard Joseph,
"Kreuz" kann ich nur Recht geben!
Sie sind sehr bescheiden im Gegensatz zu so manch anderem!
Meine Dissertation verstehen Sie locker.
Falls Sie Interesse haben, sagen Sie mir wie ich mit Ihnen Kontakt aufnehmen kann.


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 kreuz 9. Oktober 2017 

lb. Bernhard Joseph,

zu Ihrem letzten KOmmentar:
holen Sie Ihr Licht ruhig unter dem Scheffe hervor und stellen es drauf.

www.kathtube.com/player.php?id=41833


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 Bernhard Joseph 9. Oktober 2017 
 

zu (Off topic) Lieber @leibniz, ich kann Ihnen erst heute antworten.

Ich befürchte, dass Sie meine theologischen Fachkenntnisse, insbesondere was die Theologie des Aquinaten angeht, überschätzen. Auch habe ich mich in meinem Philosophiestudium nicht eingehend mit Leibniz auseinandergesetz, so dass auch hier meine Kenntnisse stark lückenhaft sind.

Wenn ich es richtig sehe, berührt die Thematik, die Sie in Ihrer Dissertation behandeln, auch die Pensées von Blaise Pascal. So weit ich mit meinem laienhaften Wissen erfassen kann, handelt es sich um ein durchaus komplexes Thema, das nur sehr schwierig zu erfassen ist, da die menschliche Freiheit und die Vorsehung Gottes (Gnadenlehre) zusammengedacht werden müssen.

Die Gnadenlehre war für Pascal ein zentrales Moment im Glauben, wobei man ihn, wie ich finde zu unrecht, dem Jansenismus bezichtigt hat. Bis heute ist dieses Thema, obwohl immer wieder unterdrückt, aktuell.

Ich habe großen Respekt, dass Sie sich dieser Fragestellung angenommen haben.


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 Federico R. 9. Oktober 2017 
 

Sind es „apokalyptischen Zeichen“, ...

... die die gegenwärtige Situation in der Welt und in der Kirche beschreiben? Man könnte es annehmen? Da ist einmal Jesu‘ ausführliche Endzeitrede bei Matthäus 24, die nachdenklich stimmt, über die kaum noch gepredigt wird. Auch könnte man an eine heute sehr realistisch klingende Vision der von Johannes Paul II. 3/10/2004 seliggesprochenen Mystikerin und Nonne Anna Katharina Emmerick denken. Darin geht’s u.a. um eine große Apostasie und um zwei gleichzeitig lebende Päpste. Und außerdem gibt’s auch noch die ominöse Maleachi-Weissagung, deren plausible Autorschaft dem hl. Philipp Neri ab 1595, seinem Todesjahr, zugesprochen wird. Danach wäre Franziskus der letzte Papst in einer numerischen Abfolge. Und für seine Regierungszeit wird die Zerstörung der „Stadt auf den sieben Hügeln“ angekündigt und der gerechte (furchtbare?) Richter wird sein Volk richten. - Die nächsten Jahre könnten, wenn letzteres keine „Hirngespinste“ sind, also durchaus spannend werden – so oder so.


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 Federico R. 9. Oktober 2017 
 

Das letzte Aufgebot – Teil 2

Zu der bereits deutlich aus dem Ruder gelaufenen Lage passt auch die Aussage des ZdK-Präsidenten Sternberg, der in einem Interview feststellt, es gebe heute eine „völlig unproblematische Zusammenarbeit“ zwischen dem ZdK und der Leitung der linkskatholischen Bewegung „Wir sind Kirche“ (in: „Kirche+Leben, 1.10.17). Na, wen wundert’s? Gleichzeitig wird eine Statistik publik, nach der in jüngster Vergangenheit im Ruhrbistum insgesamt 105 Kirchen geschlossen wurden, davon 52 entsakralisiert und 31 abgerissen. Meint der Ruhrbischof, mit seinem Aufgebot die noch übriggebliebenen Kirchen wieder füllen zu können? Ich meine: wohl kaum.
Ich glaube, das letzte Aufgebot, und zwar jetzt im ganz und gar positiven Sinne gemeint, können nur noch die echten, inständigen, flehentlichen Beter sein.


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 Federico R. 9. Oktober 2017 
 

Das letzte Aufgebot – Teil 1

Die unqualifizierte Wortmeldung des Generalvikars zeigt, wie tief die innerkirchliche Verwirrung bereits fortgeschritten ist. Dass der leitende Opus-Dei-Mann dabei von Leuten des Schlags A.Reiks mit ebenso unqualifizierten Äußerungen flankiert wird, sagt viel aus über den gegenwärtigen Zustand der Kirche. Da trommelt etwa der Essener Bischof Overbeck gerade ein letztes Aufgebot zusammen: Leute, die sich der Kirche fremd fühlten und sie deshalb verändern möchten, sind für den 20. Oktober zur ersten „Komplizenkonferenz“ (!) nach Oberhausen eingeladen. Gesucht würden „engagierte Menschen, die die Kirche anders denken und gestalten wollen“. Für diese Konferenz brauche es keine Vorkenntnisse, sondern nur den Wunsch nach Veränderung. Gut möglich, dass auch @A.Reik & „Komplizen“ dort vertreten sein werden. Seltsam: Sechs Jahre lang studierte Overbeck in Rom. Dort habe er „eine verdichtete Form des Katholizismus“ erlebt, wie er einmal erklärte. Das habe seinen Horizont erweitert. Welchen?


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 kreuz 7. Oktober 2017 

Lb. A.Reik

es sind komplizierte Diskussionen, viele führen sie "katholisch" und auf Augenhöhe.
es gibt interessante, längere Kommentare
von theologisch gebildeten.
es gibt kurze Sätze, die sind entweder: treffsicher oder auch: dumm.
was denken Sie sich bei solchen Kommentaren? da ist eine Hybris der Unfehlbarkeit dabei. für was oder wen halten Sie sich?
___________________________________
A.Reik vor 12 Stunden
@Elijah Paul
Der Papst hält sich doch an die Lehre der Kirche - die, die zum Widerstand gegen ihn und die Kirche aufrufen jedoch nicht.


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 Corinquietum 7. Oktober 2017 
 

Liebe "leibniz"

mit Zustimmng lese ich Deine Beiträge zu diesem wichtigen Thema, auch wie "Bernhard Josph" argumentiert, findet meine volle Zustimmung.Ich nehme als nun alter Pfarrer mit Erschrecken, ja oft auch Entsetzen wahr,mit wie (Entschuldigung!)leichtfertiger, ja unbesonnener Rede unser Heiliger Vater zu manchen Fragen Stellung nimmt. Er muss es nicht ausbaden, wenn das sogenannt einfache Volk an uns Seelsorger herantritt und Meinungen vertritt, ja Forderungen erhebt, die es auf unkritisch vernommene Aussagen des Papstes gründen.Wir Pfarrer sind ständig gefordert,dieAussagen von AL, vor allem in den Fußnoten, mit viel gutem Willen im Sinne der Kirchenlehre zurecht zu rücken. Was Wunder, wenn sich intelligentere Katholiken, als ich es bin, nun zusammen tun, um auch dem Inhaber des Papstamtes einmal außer ihren Sorgen auch Wege der Korrektur aufzeigen!Das, wie man feststellen kann, tun sie mit Ehrerbietigkeit und Zuneigung, nicht mit Dialogverweigerung und kalter Kritik, wie ein Msgr. Fazio!

"Corinquietum"


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 hortensius 7. Oktober 2017 
 

Einfach unglaubwürdig!

Angesichts des Verhaltens des Papstes gegenüber den Dubia-Kardinälen, der unbegründeten Entlassung von Mitarbeitern in der Glaubenskongregation usw. ist die Behauptung, jeder könne dem Papst seine Sorgen sagen, ganz offen unverfroren. Das zeigt, dass die Macht des großen Verwirrers sogar in ansonsten fromme Zellen vordringen kann. Hier hilft tatsächlich nur noch beten.


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 Zeitzeuge 7. Oktober 2017 
 

Papst Benedikt XVI. erklärte in dem Buch "Gott und die Welt"

u.a. folgendes:

"Der Papst selbst kann auch nicht sagen, die Kirche bin ich, oder die Überlieferung bin ich, sondern im Gegenteil, er ist gebunden, er verkörpert diese Bindung der Kirche... "

Und ausserdem:

"Ich nenne ein Beispiel: Vom Neuen Testament her wissen wir, dass die sakramentale, vollzogene Ehe unkündbar, untrennbar ist. Nun gibt es Strömungen, die sagen, der Papst könnte das natürlich ändern.

Nein, er kann es eben nicht ändern."

Zitat Ende!

Papst Joh.-Paul II. sagte in einer Ansprache a.d. Mitarbeiter der Rota Romana am 21.01.2000 u.a.:

"...ist es notwendig, erneut zu bekräftigen, daß die gültige und vollzogene sakramentale Ehe n i e aufgelöst werden kann, nicht einmal durch die Vollmacht des Römischen Pontifex."

Zitat Ende!

Quelle: OR v. 18.02.2000, der vollständiger ist online verfügbar!


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 leibniz 7. Oktober 2017 
 

Off topic

Lieber Bernhard Joseph, ich würde Ihnen gerne meine Dissertation zukommen lassen.
Mich würde interessieren, was Sie dazu sagen. Es geht um die Vorsehung Gottes im Verhältnis zur menschlichen Person bei Thomas und Leibniz.
Das Promotionsverfahren ist schon abgeschlossen.


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 leibniz 7. Oktober 2017 
 

Genial

Danke, lieber Bernhard Joseph,
ihre Antwort ist einfach genial.
Das werde ich mir gleich ausdrucken!


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 Kurti 7. Oktober 2017 
 

Mariano Fazio stammt aus Argentinien und ist sehr gut

mit dem Papst bekannt. Er hat auch ein Buch über ihn geschrieben. Daher sieht er in der "correctio filialis" auch einen Angriff auf den Papst. Der Papst hat aus seiner Zeit in Argentinien viele Freunde, die ihn jetzt verteidigen, egal was er macht. Meistens aber sind das Leute, die nicht gerade sehr ethische Positionen vertreten.


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 lesa 7. Oktober 2017 

Keine Nörgelei sondern Sche der Verantwortung

@ceremonius: Es geht nicht gegen die Person des Papstes, sondern gegen Weisungen, die wir als hochgefährlichen Irrweg einschätzen mit womöglich ruinösen Folgen. Schmismen und Spaltungen sind kaum mehr zu beseitigende Übel, und die Ewigkeit ist lange für diejenigen, die man auf falsche Wege geführt hat. Rettungsfahrzeuge machen sich auch akustisch bemerkbar, sorry, aber es scheint uns notwendig.
@benedetto: Nur eine Entgegnung: Wenn er den Irrtum erkennen und korrigieren könnte, wäre er doch noch Papst. Er würde sehr dafür geschätzt werden. Wir alle wissen, dass der "Kampf nicht gegen Fleisch und Blut geht", dass gerade die Hirten mit der größten Verantwortung vom Verwirrer vernebelt sein könnten - und wenn viel Gebet wieder Klarheit schaffen würde, das wäre en Fest, von dem wir träumen und um das wir nach wie vor beten dürfen. ...


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 ceremonius 7. Oktober 2017 
 

benedetto05

Ich träume nicht, aber ich erwche wie aus einem Alptraum, wenn ich sehe, wie sehr Ihnen und Ihrengeschätzten Mitstreitern das fehlt, was Sie allen anderen vorhalten: der nötige Respekz vor der Würde eines jeden Menschen - und wenn es der Papst ist. Wie Sie auf einen Menschen einprügeln, das schreit zum Himmel und ist garantiert nicht mit dem Willen Gottes gleichzusetzen, noch kann und wird es sein Wohlgefallen finden. Das müsste Ihnen und Ihresgleichen eigentlich klar sein. Aber Dickschädel sind eben Dickschädel, egal ob "päpstliche Dickschädel" (Zitat benedetto05) oder einfach nur Nörgler um des Nörgelns willen.


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 benedetto05 7. Oktober 2017 
 

Synodenargument zieht nicht!

...Fragebogenquatsch etc. umsonst.

Aber, wie gesagt, der Widerstand wird nicht zur Ruhe kommen durch
aussitzen. Er darf nicht zur Ruhe kommen, wenn die Kirche authen-
tisch Kirche Jesu Christi bleiben will.


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 Bernhard Joseph 7. Oktober 2017 
 

@A.Reik und andere

"Der Papst hält sich doch an die Lehre der Kirche - die, die zum Widerstand gegen ihn und die Kirche aufrufen jedoch nicht."

"Der Papst kann nur lehren, dass vier mal vier sechszehn ist. "

Solche, ans Dümmliche gehende Aussagen, die jede inhaltliche Auseinandersetzung mit AL bewusst vermeiden, zeigen, dass inzwischen in der Kirche ein Geist eingezogen ist, der Wahrheit gar nicht mehr beansprucht, sondern allein auf die Macht der Ideologie setzt.

Solange die Dubia nicht eindeutig und klar vom Papst beantwortet werden, solange ist Kritik berechtigt, ja notwenig.

Und wer von einer "kleinen Fußnote" spricht, die doch im Ganzen gesehen belanglos sei, übersieht oder will übersehen, dass der Damm immer an einer kleinen Stelle zu brechen beginnt. Wer dem Dammbruch entgegenwirken will, der muss früh und nicht zu spät den Anfängen - hier dem Relatrivismus - wehren.


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 lesa 7. Oktober 2017 

Nachfolge statt "Komplexität"

@Ninivebote: "Ein komplexes Problem auf einen Aspekt reduziert?" Jesus Christus hat die Lösung für das komplexe Problem: "Kehrt um und glaubt an das Evangelium, das euch retten und aus der babylonischen Wirrsal herausführen kann." Den schmale Pfad echter Nachfolge im Vertrauen auf die Kraft des Auferstandenen, der das Kreuz mit uns trägt, gehen lehren ist die Lösung. Die Leute sehen nur noch "komplex": Nämlich vor lauter Bäume den Wald nicht mehr. Da schickt man sie noch auf einen Weg der Unklarheit und des HIn-un Hergerissenseins, auf dem die meisten schwer einen Maßstab für ein klares Urteil finden können. @elija Paul: Danke für Ihren Einsatz, für Ihre Klarsicht! Seien sie nicht enttäuscht oder entmutigt! Die Kirche ist an einer von ihr von Gott bereiteten Stätte in Sicherheit gebracht" (Offb.) Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen!


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 leibniz 7. Oktober 2017 
 

Weiterhin nur das Autoritätsargument

Es hat keinen Sinn, hier weiterhin zu diskutieren mit Leuten, die außer dem Autoritätsargument nichts bringen und nie auf Argumente des anderen eingehen.
Wer hat inzwischen "Benedictus Deus" gelesen?
Wie erklären Sie sich, Reik usw., dass ein Papst in einer dogmatischen Verlautbarung eine Lehre seines Vorgängers korrigiert?
Bitte antworten Sie endlich auf diese Frage!


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 hape 7. Oktober 2017 

Nachtrag

Verweltlichung, Modernismus, Konsequenzialismus, Relativismus, Befreiungstheologie, Ökumenismus. Das sind m.M.n. die großen Krankheiten der Kirche. Sie bilden das störende Grundrauschen, das uns z.Zt. das Hören auf die klare Stimme des Herrn so schwer macht.


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 trueman 7. Oktober 2017 

Ihr Kinder, liebt Eure Väter...

aber ihr Väter, reizt Eure Kinder nicht zum Zorn und entmutigt sie nicht. Irgendwie kommt mir die Kirche derzeit vor wie eine schlecht geführte Familie, in der die einen mit "Liebesentzug" reagieren, weil sie sich beleidigt fühlen und die anderen es nicht akzeptieren, dass die ignoriert werden. Papst Franziskus redet ja gerne und viel und es ist wirklich ein Vergnügen, seinen Ausführungen in Santa Marta zu folgen, aber es wäre dann durchaus angebracht, wenn er nicht nur selbst reden, sondern die berechtigten Sorgen seiner engsten Berater wenigstens anhören würde. Wenn man sich dann über seine Verweigerung entrüstet, dann darf man sich nicht wundern, wenn sich Menschen von der Kirche abwenden. Das ist eindeutig ein Zeichen von Führungskrise und letztlich die Verantwortung von "oben". Heilige schauen anders aus!


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 hape 7. Oktober 2017 

@Elija-Paul

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen (Mt 7,16).
Gemeint sind die falschen Propheten. Damit ist Ihre Frage, welcher Geist da am Werke ist, einfach zu beantworten.

Ich kann mich Ihren Überlegungen nur anschließen. Die Kritik an Papst Franziskus ist berechtigt, weil er grundlegende und destruktive Eingriffe in das Lehramt fördert. AL und das Thema WvG sind nur ein Türöffner für Interkommunion (Kard. Kasper/Bhf. Bode), Frauenpriestertum und andere Uralt-Forderungen des Modernismus. Wie Papst em. Benedikt XVI schon sagte: es geht um die innere Spaltung der Kirche. Es ist daher m.M.n. eine Pflicht der Laien, Päpste auf solchen Irrtum hinzuweisen. Das hat mit Ungehorsam nichts zu tun.


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 A.Reik 7. Oktober 2017 

@Elijah Paul

Der Papst hält sich doch an die Lehre der Kirche - die, die zum Widerstand gegen ihn und die Kirche aufrufen jedoch nicht.


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 Elija-Paul 6. Oktober 2017 
 

(2)

Er ist ein Promotor für die Einpflanzung von AL in amerikanische Diözesen!

Warum machen die Hirten nicht die Augen auf und bleiben stumm? Warum korrigiert der Papst nicht diese groben Verstöße gegen die Heilige Schrift und das Lehramt?

Was ist da für ein Geist am Werk?

Ich kann hier nicht das Wirken des Heiligen Geistes erkennen. Er müßte ja in den vergangenen Jahrhunderten die Kirche in Irrtümern gelassen haben. Ist das denkbar?

Und Erzbischof Cupich ist nur ein Beispiel! Noch einmal: Es ist Zeit aufzuwachen, man tut dem Petrusamt keinen Dienst wenn man alles entschuldigt! Es ist zu arg! Nicht diejenigen die rufen daß es brennt sind zur Verantwortung zu ziehen, sondern diejenigen, die das Heuer anzünden oder es nicht löschen!
Um nicht mißverstanden zu werden: Ich bin kein Papstgegner und bete täglich für ihn. Gerade deshalb verschließe ich auch nicht die Augen!

Ich hoffe, daß Opus Dei sich noch besinnt und Zeugnis für die Wahrheit ablegt, wenigstens einige!


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 Elija-Paul 6. Oktober 2017 
 

Sorry für Rechtschreibfehler, aber nochmals ein Wort!(1)

Ich möchte einmal jene fragen, die dieses Pontifikat verteidigen, was sie dazu sagen, daß Erzbischof Chupich (Chikago) öffentlich sagen kann, daß praktzierende Homosexuelle zur Heiligen Kommunion gehen können, wenn sie das vor ihrem Gewissen verantworten können! Es kommt keinerlei Korrektur des Papstes, ebenso wenig wie bei den unsäglichen Thesen eines P.Martin. Als ich vor Jahrzehnten in die katholische Kirche eintrat, war ich dankbar den Hort der Wahrheit gefunden zu haben. Eine Kirche, die auf den Herrn hört und sich nicht dem Zeitgeist unterordnet! Und was geschieht jetzt? Erzbischöfe wie jener von Chicago können abstruse und irreführede Dinge sagen, die derart weit von der biblischen Wahrheit entfernt sind, daß es einen grausen kann, ohne päpstliche Korrektur zu erhalten? Und das soll man alles übersehen und die Augen zumachen? Dieser Bischof, wenn er nicht öffentlich wiederruft gehört sofort aus dem Amt entfernt, er führt die Herde in die Irre! Und was geschieht stattdessen?


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 Ninivebote 6. Oktober 2017 
 

Auf dem Teppich bleiben

Die Zuspitzung auf einen Aspekt eines komplexen Themas nimmt langsam groteske Züge an. Diese Fußnote lässt die Kirche nicht untergehen und führt nicht die Seelen massenweise ins Verderben, wie klein ist ein Erlösungglaube, der so denkt. Und nicht vergessen: in den langen Diskussionen der Synode wurden alle Fragen der Dubiokardinäle diskutiert und der Papst hat sich geäußert. Die schriftlichen Fragen waren ein Politikum und darauf ging der Papst nicht ein. Wer behauptet, die Fragen seien nicht diskutiert worden, ignoriert die Fakten. Daher ist auch das Anliegen der correctio überaus fragwürdig, weil es den Prozess der Bischofssynode ignoriert und ein komplexes Problem auf einige wenige Aspekte reduzieren will. Das diente noch nie der Wahrheitsfindung.


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  6. Oktober 2017 
 

Unantastbarkeit des Papstes? Die Lehre der Kirche ist unantastbar, auch durch den Papst

Es ist völlig unbiblisch und der Tradition widersprechend, davon auszugehen daß ein amtierender Papst der sich in seinem Tun als Irrender erweist nicht öffentlich kritisiert werden dürfe.
An die Korrektur des Apostel Petrus durch Paulus wurde bereits erinnert.

Johannes der Täufer hat tatsächlich den königlichen Ehebrecher Herodes, in diesem Fall die höchste weltliche Autorität, zurechtgewiesen.
Soll dieser jetzt auch ein 'Nörgler' gewesen sein?

Das Papstamt kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, in vorbildlicher Weise durch den Amtsinhaber.


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 benedetto05 6. Oktober 2017 
 

@ceremonius: Träumen Sie weiter!
@aristokratin: Schaue ich mir an, was die Gottesmutter in Fatima
verkündet hat und halte dagegen, was Franziskus herumwurschtelt,
dann kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass sie große
Lust hat, den Papst zu beschützen.


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 Cosmas 6. Oktober 2017 
 

das Opus Dei schickt sich hoffentlich nicht an,

den Jesuiten in ihrer Ordensentwicklung nachzueifern!


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 Elija-Paul 6. Oktober 2017 
 

Leider falsch!

@ Reik Das ist leider eine Illusion. Der Papst hat sich an die Lehre der Kirche zu halten und sie wird durch eine irrige Praxis ausgehöhlt!Dieses Problem hatten wir bei den vorhergehden Päpsten nicht, deshalb kann man auch den Gehorsam gegenüber dem gegenwärtigen Papst nicht mit dem Gehorsam gegenüber den Vorgängern vergleichen! Blinder Gehorsam ist nicht gefragt,weil es leider auch Irrtum geben kann.Diesem kann man nicht folgen.Das ist man sowohl der Wahrheit als auch im tieferen Sinn dem Papstamt gegenüber schuldig!Leider,leider muß man die Augen in diesem Pontifikat weit öffnen.Aber dann sieht man:Es tut zwar weh, ist aber unvermeidlich, wenn man nicht in einem Schlaf verharren will! Und wieviele schlafen und lassen sich täuschen! Es ist kaum zu glauben! Deshalb können wir dankbar sein für jene, die sich zu Wort melden und für jene beten, die die gegenwärtigen Zeichen nicht zu erkennen vermögen und für die Hirten, die ihre Herde nicht schützen!Apoklayptisch nannte dies K. Burke


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 Federico R. 6. Oktober 2017 
 

@A.Reik - Wieso sich an die Autorität ...

... gerade DIESES Papstes halten? Besaßen andere Päpste vor Franziskus für Sie denn keine Autorität? Für mich schon, und ich halte mich im Zweifelsfall doch lieber an die Aussagen seiner beiden Vorgänger, denen ich stets vollstes Vertrauen entgegenbrachte und -bringe. Die Kirche an den Rand der Spaltung zu führen und damit ins blanke Chaos zu stürzen kann kaum einer Autorität des Guten entspringen. Pp. Franziskus geht zusammen mit seinen engsten Vertrauten (zumeist aus dem Kreis der „Befreiungstheologen“) den Weg der Anpassung an die Welt. Ihnen sei das Gebot in Erinnerung gerufen: „Du sollst Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ Das gilt natürlich zuallererst auch für die Lehre der Kirche. Und die Kirche ist der mystische Leib Christi, dessen Haupt ER ist und nicht der Papst.


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 siebenschlaefer 6. Oktober 2017 
 

@A.Reik: Gilt Ihre Einstellung nur für diesen Papst oder

auch für den hl. JPII?
Falls 2. zutrifft, verweise ich auf CF84 und erwarte ihre Treue zur Lehre des Papstes:
"Die Kirche bekräftigt jedoch ihre auf die Hl. Schrift gestützte Praxis, wiederverheiratete Geschiedene nicht zum eucharistischen Mahl zuzulassen. Sie
können nicht zugelassen werden; denn ihr Lebensstand und ihre Lebensverhältnisse
stehen in objektivem Widerspruch zu jenem Bund der Liebe zwischen Christus und der Kirche, den die Eucharistie sichtbar und gegenwärtig
macht.(..)
Die erforderliche Achtung vor dem Sakrament der Ehe, vor den Eheleuten
selbst und deren Angehörigen wie auch gegenüber der Gemeinschaft der Gläubigen verbietet es jedem Geistlichen, aus welchem Grund oder Vorwand auch immer, sei er auch pastoraler Natur, für Geschiedene, die sich wiederverheiraten, irgendwelche liturg. Handlungen vorzunehmen. Sie würden ja den Eindruck einer neuen sakramental gült. Eheschließung
erwecken und daher zu Irrtümern hinsichtlich der Unauflöslichk. der gültig geschl. Ehe führen."


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 benned 6. Oktober 2017 
 

@Ottaviani

Es gehört eigentlich nicht in diese Diskussion, aber weil Sie es ansprechen:
" ..der Papst soll wirklich schweigen wie Pius XII im 2 Weltkrieg."
Das stimmt, wie wir inzwischen wissen, nicht. Pius XII hat nur öffentlich geschwiegen aber in der ganzen Zeit intensiv mit dem deutschen Wiederstand in Verbindung gestanden und zusammengearbeitet. Er wurde von daher auch gebeten seine Enzyklika so zu formulieren, dass möglichst keine zusätzliche Gefahr für den deutschen Wiederstand erzeugt würde u.v.m..
Unbedingt lesen: "Die Spione des Papstes" von Mark Riebling 2017 bei Pieper


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 Diadochus 6. Oktober 2017 
 

Einheit

Das Opus Dei scheint seine besten Zeiten wohl auch schon hinter sich zu haben, genauso wie die Jesuiten. Da bleibt nicht mehr viel übrig. Wie löblich, Herr Msgr. Fazio sorgt sich um die Einheit der Kirche. Mit der öffentlichen Korrektur wird die Einheit erst wieder hergestellt. Die ist bitter notwendig. Mit dem Generalvikar des Opus Dei ist mal wieder ein Stiefelknecht vorgeprescht und der Papst bleibt still. Die Gläubigen harren einer Antwort. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Akt.


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 A.Reik 6. Oktober 2017 

@Leibniz

"Dauernd darauf hinzuweisen, dass der Papst der Stellvertreter Christi sei, ändert doch nichts an den Widersprüchen innerhalb AL.
Wenn der Papst schreibt, 4x4=25,glauben Sie es dann auch?"

Der Papst kann nur lehren, dass vier mal vier sechszehn ist. Und daher gibt es auch keine Widersprüche in Amoris Laetitia. Wer sich an die Autorität des Papstes - dieses Papstes - hält, kann nicht fehlgehen.


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 Elija-Paul 6. Oktober 2017 
 

Affentheater, Papstnörgler?

Wenn ich an Prof. Spaemann denke, Prof Seifert, Cardinal Caffara, Cardinal Burke usw. dann sind das alle weder Papstnörgler noch Leute die ein Affentheater vollziehen! Im Gegenteil: Es sind Menschen, die erkannt haben, daß etwas sehr schief läuft in der Kirche! Es wird hier auch nicht die Person des Papstes angegriffen, sondern Dinge, die gesagt und getan wurden! Es besteht konkret eine Gefahr für den Glauben und für das Heil der Seelen! Das Schweigen des Papstes dient nicht der Klärung der Situation! Die Zweifel und Anfragen bedürfen einer konkreten Antwort! Leider kommen keine Antworten! Wahrheit jedoch kann sich selbst mitteilen und hier geht es um Wahrheit! Dafür lohnt sich jede Auseinadersetzung! Wenn AL sicher in der Tradition der Kirche steht kann man es doch leicht nachweisen! Auf Kardinal Schönborn und den hl. Thomas von Aquin zu verweisen reicht nicht aus, sondern es muss nachgewiesen werden, dass T.v.Aquin auch richtig verstanden wird! Seriosität ist wichtig!


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 Don Carlos 6. Oktober 2017 

Der Anstand gebietet es...

auf ein Schreiben, das man erhält zu antworten, unabhängig davon wie die Antwort lautet. Wäre dies geschehen, gäbe es manche Aufregung jetzt nicht. Somit sind die Reaktionen auch zu verstehen.


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 Aloe 6. Oktober 2017 

Zitat Kard. Müller

Zu:@Kostadinov an @Adamo
Ja schon, aber die zweite Hälfte des Zitats hebt die erste nicht auf. Ich denke, sonst hätte Kard. Müller aufgrund der gegebenen Situation in diesem aktuellen Interview diese Weisung zum Respekt dem Nachfolger des Hl. Petrus gegenüber nicht ausgesprochen.


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 leibniz 6. Oktober 2017 
 

Autoritätsargument

Ich bitte diejenigen, die jetzt schon seit Wochen statt inhaltliche Argumente zu bringen, ständig nur auf die Autorität des Papstes pochen, Benedictus Deus in Google einzugeben und dann gründlich zu lesen: Papst Benedikt XII. korrigierte im 14. Jahrhundert in diesem Schreiben eine Lehrmeinung seines Vorgängers. Es ging um die Frage, ob der Mensch gleich nach dem Tod oder erst am Jüngsten Tag der Anschauung Gottes teilhaftig wird.
Nach der Meinung vieler Diskutanten hier ist so eine Korrektur doch gar nicht möglich, oder?
Im übrigen finde ich es sehr lustig, dass ausgerechnet Reik das Opus Dei verteidigt!


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 Ottaviani 6. Oktober 2017 

ich hoffe

man läßt mich das hier schreiben
das Treffen der Religionen 1986 wurde von sehr vielen Katholiken als eine völlige Katastrophe empfunden weniger das man miteinander redet daß sollten die Religionen viel mehr tun aber daß bei dem Treffen in Assisi heidnische Kulte praktiziert wurden in Kirchen
wie wurde damals über die Kritiker hergezogen das nur als beispiel der Papst soll wirklich schweigen wie Pius XII im 2 Weltkrieg
auch bin ich neugierig ob diese ganzen Kritiker irgendwelche Konsequenzen ziehen wenn der Papst dieses Affentheater wegen einer Fußnote ignoriert


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 Ottaviani 6. Oktober 2017 

Was war in den 70 er und 80ern


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 Aristokratin 6. Oktober 2017 
 

Ich stimme voll und ganz Msgr. Mariano Fazio zu

Wie schön, dass Msgr. Mariano Fazio das so richtig erkannt hat. Es gibt so viele Nörgler und Gegner unseres Heiligen Vaters. Der Heilige Vater ist der Stellvertreter Christi auf Erden und es ist ungeheuerlich ihn diesbezüglich ständig anzugreifen. Beten wir viel für den Heiligen Vater. Er steht unter dem Schutz unserer himmlischen Mutter Maria und sie wird ihn vor den Feinden beschützen.


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 antonius25 6. Oktober 2017 
 

@ottaviani: Konkretes Beispiel?

Aus den 70ern oder 80ern; gerne auch 20Jh. allgemein: Wo gab es ein kirchliches Dokument und private Aussagen des Papstes, die der Haeresie Vorschub leisteten oder die Sakramente und die Morallehre ihres Fundaments beraubten? Oder was meinen Sie mit "schlimmer"?


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 speri17 6. Oktober 2017 
 

@adamo, @reik usw.

Diejenigen die hier von "Papstnörgler" sprechen, haben absolut NICHTS verstanden worum es eigentlich geht:
Ich habe auch unterschrieben, ABER nicht aus Böswilligkeit oder der Lust jemanden zu kritisieren und schon gar nicht um gescheiter zu sein als der Papst, sondern um der Sorge um die hl. Katholische Kirche und das SEELENHEIL so vieler die dazu verführt werden (aus falsch verstandener Barmherzigkeit)die 10 Gebote zu brechen und die Sakramente in die unser Herr und Gott real zugegen ist zu missbrauchen.
Wir alle müssen uns letztendlich VOR GOTT RECHTFERTIGEN.
Was leider bezeichnend ist: alle die höflich formulierte SACHLICHE Fragen stellen die keine PERSÖNLICHEN Angriffe auf den Papst sind werden PERSÖNLICH angegriffen und erhalten keine SACHLICHEN Antworten.
Hier wird vieles verdreht.
Diejenigen die den überlieferten Glauben bewahren wollen, wird vorgeworfen die Einheit der Kirche zu zerstören. Auch hier: alles verdreht


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 Ottaviani 6. Oktober 2017 

@Notsituation

im 20 Jhd gab es wesentliche schlimmere Dinge vor allem in den 70ern und 80ern
da wurden jene die das kritisierten von jenen die heute unterschriften sammeln und versuchen mit "Anfragen" Kirchenpolitik zu machen
als ungehorsam beschimpft und jetzt
sind jene 1000 mal schlimmer in dem sie versuchen den Papst mit Unterschriften unter druck zu setzen
ich hoffe der hl. Vater schweigt konsequent


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 siebenschlaefer 6. Oktober 2017 
 

Beim Opus Dei ist seit einiger Zeit ein Wandel zum Negativen

im Gange. Ich selbst kenne einen Opus-Dei-Priester, der linksliberale Positionen vertritt. Offenbar haben die jahrzehntelangen Schmutzkampagnen gegen das Opus Wirkung gezeigt, und nun will man nicht mehr zu den "Schmuddelkindern" gehören. Der hl. Josemaría Escrivá de Balaguer wird es mit Trauer sehen.


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 sartone 6. Oktober 2017 
 

Dann kennt der hochwürdige Herr sich nicht mit der Kirchengeschichte aus. Dubia etc. wurden IMMER öffentlich an den Papst gerichtet. Im Vorfeld der Reformation gab es ab 1455 die sogenannten "Gravamina" mehrerer deutscher Provinizialsynoden mit der Billigung des Kaisers. Diese waren alles andere als freundlich formuliert und prangerten Missstände nicht nur der Kirche im Allgemeinen, sondern besonders auch der Römischen Kurie an.
Ich habe due Dubia gelesen und kann darin nichts feststellen, was Franziskus attackiert. Lediglich die Ambiguität von AL und die Aussagen, die zu Häresien führen können, werden scharf kritisiert. Dies ist, wie ich denke, durchaus notwendig, wenn die Kirche nicht im Chaos versinken soll.


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 antonius25 6. Oktober 2017 
 

Und Paulus?

Der hat doch auch oeffentlich den Papst (Petrus) kritisiert. Und Petrus hat die berechtigte Kritik voller Demut angenommen.


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 Smaragdos 6. Oktober 2017 
 

@Ottaviani:

Was ist ungehöriger, den Papst unter Druck setzen oder Millionen von Seelen in die Irre führen?


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 benedetto05 6. Oktober 2017 
 

Fazio leidet unter Realitätsverlust

Wenn man den Ernst der vom Papst verursachten Lage bedenkt, wird man schnell erkennen, dass es eigentlich nötig wäre, mit Pauken und Trompeten in Rom
zu protestieren. Dagegen ist die Correctio doch geradezu eine fein ziselierte
diplomatische Note. What's wrong with you opus dei?


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 Herbstlicht 6. Oktober 2017 
 

der Riss geht quer durch die Kirche

Lediglich die Veröffentlichung des Schreibens zu kritisieren, ohne aber Inhalt und Anliegen der Autoren anzuerkennen, ist wirklich zu wenig.

Darüberhinaus: Wenn das konservative Opus Dei in Person seines Generalvikars die Autoren der "correctio filialis" kritisiert, dagegen ein Pater des auch eher konservativ ausgerichteten Stiftes "Heiligenkreuz" unterschreibt, wird damit jedem klar, wie gespalten die katholische Kirche in vielem schon ist.
Diese beängstigende Entwicklung unter der Decke zu halten, kann auf Dauer keine Lösung sein.


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 lesa 6. Oktober 2017 

Notsituation

ottaviani: Es kann z.B. verhindern, dass gefährliche Irrtümer sich verfestigen, ohne dass die Gläubigen die Möglichkeit haben, zu merken, dass "etwas nicht stimmt." Ansonsten bin ich gegen "Unterschriftenaktionen" und dergleichen innerhalb der Gemeinschaft der Kirche, um irgendwelche Interessen durchzusetzen. Hier aber droht der Kirche und allen Gläubigen horrende Gefahr, der zum Glück nicht alle stillschweigend entgegensehen.


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 Bernhard Joseph 6. Oktober 2017 
 

@Ottaviani

Jetzt versuchen Sie aber den Sachverhalt um 180° zu verdrehen.

Der katholische Glaube ist doch keine Privatangelegenheit oder eine Firmeninterna, die man lediglich im Konzernvorstand hinter verschlossenen Türen ansprechen darf!

Haben Sie schon mal was davon gehört, dass wir Christen Zeugnis vom Glauben geben sollen.

Die Katholische Kirche ist auch kein Geheimbund mit einem Großmeister an der Spitze, den niemand zu Irritationen des Glaubens befragen dürfe.

Gerade in Parteien gibt es diese unsägliche Parteidisziplin, der sich dann alle Mitglieder zu fügen haben, auch wenn ganz offen der Irrtum das Zepter führt.

In der Kirche muss und soll es anders sein, denn der Papst ist Diener(!) und nicht Herrscher und wo er sich dem Dienst entzieht, muss man ihn an seine Pflicht gemahnen.

Mir scheint mittlerweile offenkundig, dass im Weg der Fußnote von AL eine schleichende Aufweichung der Lehr erfolgen sollte und nun im Vatikan helle Aufregung herrscht, weil das nicht klappen will.


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 A.Reik 6. Oktober 2017 

@Adamo

In der Tat. Die Papstnörgler sollten jetzt auch mal zur Ruhe kommen. Das Opus Dei galt und gilt doch wirklich nicht als Hort linkliberaler Freimaurerei.


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 Kostadinov 6. Oktober 2017 

@Adamo

das Zitat geht noch weiter "und die Dubia-Kardinäle verdienen eine Antwort"


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 Chris2 6. Oktober 2017 
 

Unterschiedliche Handhabung der Sakramente

verstößt nicht nur gegen die Einheit der Kirche, sondern auch gegen Jesu Worte und die Lehre der Kirche. Und Rom lässt alles laufen. Das ist der Skandal...


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 Elija-Paul 6. Oktober 2017 
 

Opus Dei

als ein Hort der Rechtgläubigkeit - so galt es bisher - würde gut daran tun die Wahrheit der kirchlichen Lehre und ihre dieser Wahrheit entsprechende Praxis öffentlich zu verteidigen, statt solche Kommentare abzugeben, die sachlich nicht haltbar sind. Die Gläubigen werden nicht nur von den schweigenden Bischöfen allein gelassen, sondern auch von geistlichen Bewegungen von denen man annehmen konnte, daß sie aufstehen, wenn Gefahr droht. Es wird hohe Zeit, daß das beklemmende Schweigen aufhört und mehr Kleriker ihre Stimme erheben. Sie müßten doch merken, daß etwas faul ist. Es gibt eine Zeit zu schweigen, jetzt aber muß gebetet, geredet und gehandelt werden!
Keine Furcht, Opus Dei und andere! Eigentlich müßtet ihr auf einen geistlichen Widerstand vorbereitet sein oder doch nicht? Wenn es tatsächlich ein Klima der Furcht im Vatikan gibt, ist dies umso mehr ein Grund die Stummheit zu überwinden! Bitte keinen falschen menschlichen Gehorsam!Der ist von Übel!


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 Elija-Paul 6. Oktober 2017 
 

Gut wäre es , wenn sich das Opus Dei hinter die dubia und correctio filialis stellen würde!


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 Adamo 6. Oktober 2017 
 

An alle Papstkritiker!

Ich zitiere hier Herrn Kardinal Gerhard Ludwig Müller: "PAPST FRANZISKUS VERDIENT ALS NACHFOLGER DES HEILIGEN PETRUS VOLLEN RESPEKT" und damit hat er vollkommen recht und die ewigen Nörgler am Heiligen Vater sollten sich vor Gott an die eigene Brust schlagen.


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 Ottaviani 6. Oktober 2017 

@Samaragdos

wer hat sich persönlich an den Papst gewand
seit wann ist es üblich sich an die Öffentlichkeit zu wenden wenn einem eine päpstliche Reaktion, auch wenn keine erfolgt sich an die Öffentlichkeit zu wenden
Was soll das bewirken außer den Papst unter druck zu setzten
dann ist die Kirche von einer politischen Partei,was die Methoden betrifft nicht mehr zu unterscheiden


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 bernhard_k 6. Oktober 2017 
 

11. Gebot: du sollst nicht ...

den Autor kritisieren sondern seine Argumente kommentieren.


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 girsberg74 6. Oktober 2017 
 

Gehört zur gewöhnlichen Bildung

Der Generalvikar des Opus Dei übersieht, dass ein Autoritätsverhältnis (hier etwas strikter: ein Gehorsamsverhältnis) nicht etwa nur eine Seite bindet, sondern beide.

So ist Fazios Kritik nur eine Liebedienerei.


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 dalet 6. Oktober 2017 

Vollkommen richtig

"Dies sei ein Zeichen der Uneinigkeit und damit ein Ärgernis für die Kirche, kritisierte Fazio."

Vollkommen richtig. In der correctio filialis wird gegenüber dem Papst, dem "Garanten der Einheit" die Uneinigkeit der Kirche geäußert. Und dass der Papst hier an vorderster Front die Uneinigkeit befördert und alle Fragen und Warnungen zu ignorieren scheint, ist tatsächlich ein Ärgernis für die Kirche.


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 Stefan Fleischer 6. Oktober 2017 

Ob diese "correction fraternalis"

richtig und im richtigen Zeitpunkt war, wage ich nicht zu beurteilen. Dass aber unser Heiliger Vater es in der Hand gehabt hätte, diese zu verhindern, indem er allen, welche seine Aussagen nicht oder nicht richtig verstanden haben, eine „correctio paternalis" erteilt hätte, dürfte unbestritten sein.


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 lesa 6. Oktober 2017 

Gewissensfrage

Tedeschi ist wohl seinem Gewissen gefolgt. Dafür sei ihm gedankt.


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