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China: Kirchenbesuch für Kinder bald verboten?

17. September 2017 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Die Anwesenheit von Kindern in den Kirchen wurde bislang geduldet. Nun könnte sich dies ändern, nachdem neue Massnahmen erlassen wurden. Mehrere Provinzen sind davon betroffen.


China (kath.net/Opendoors.de)
Während des Sommers erhielten die Kirchgemeinden der Provinz Henan ein offizielles Schreiben. Darin wurde ihnen jegliche Art von Aktivitäten für Jugendliche untersagt, «um die Gesundheit und die Sicherheit der Jugendlichen während der sommerlichen Hitze sicherzustellen». In den Nachbarprovinzen wurden restriktivere Bestimmungen herausgegeben: «Den Schülern und Lehrkräften wird verboten, zur Kirche zu gehen.» Begründet wird dies mit einem Gesetz, das es untersagt, «Jugendliche unter Druck zu setzen oder zu beeinflussen, so dass sie einer beliebigen Religion Glauben schenken.»


Allerdings berichtet das katholische Nachrichtenportal UCAN von einem Erlass in Wenzhou, einer bezirksfreien Stadt im Süden der Provinz Zhejiang, der ein anderes Motiv anführt: «Minderjährige, die zu früh religiösem Unterricht und Schulung in Kirchen ausgesetzt würden, sind ein Hindernis für die reibungslose Implementierung des Erziehungssystems.» Diese neuen Bestimmungen gelten für vier Provinzen im Süd-Osten Chinas (Fujian, Zhejiang, Jiangsu und Henan) und der autonomen Region der Inneren Mongolei, alles Gegenden, in denen die Christen einen grossen Prozentsatz der Bevölkerung ausmachen.

Auch wenn diese Massnahmen nicht alle Christen betreffen, sind sie als Warnung für die Kirchgemeinden gedacht. «Die christlichen Aktivitäten und Anlässe, die sich an Jugendliche richten, bleiben ein sensibles Thema. Ein Jugendcamp, in dem viele Teilnehmer zusammenkommen und in dem noch Beziehungen zu Ausländern gepflegt werden, erregt die Aufmerksamkeit der Behörden. Die Kirchgemeinden, die diese Art von Anlässen organisieren, müssen sich deshalb diskret verhalten», erklärt ein Beobachter.

Im ganzen Land übt der Staat weiterhin Druck auf religiöse Gruppierungen aus. Unter anderen mit neuen Gesetzen zur religiösen Erziehung. Diese legen die Inhalte und den Ort fest, wo sie durchgeführt werden dürfen, sowie welche Verbände und Vereinigungen dazu befugt sind, diese anzubieten.

Schätzungen gehen davon aus, dass 85 bis 100 Millionen Chinesen vorwiegend im Osten des Landes Christen sind. Damit übertrifft ihre Zahl diejenige der Mitglieder der kommunistischen Partei!


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Lesermeinungen

 Rosenzweig 18. September 2017 

China- Christl. Aktivitäten für Jugendliche z.T. untersagt...

Auch hier– so spüre ich`s- sind wir Christen der westl.Ländern immer wieder aufgerufen– was uns an Möglichkeiten gegeben ist-
für die Christen + deren folgende Generationen auch in CHINA uns einzusetzen.
Und wenn es (nur) unser MIT!tragendes Beten + Opfern sein könnte!

Hierzu läuft z.B. gerade im K-TV die Sendung,(lohnend anzusehen..)
Heute 12:00 Uhr- (sicher noch weitere Sendezeiten!)
Christenverfolgung im 21. Jahrhundert; Vortrag über die Organisation *OPEN DOOR*

Allein die Tatsache, dass die Zahl der Christen im Osten Chinas die Zahl der kommunist. Anhänger übertrifft- kann doch ein Hoffnungszeichen sein!?

Fühlen wir uns nicht “zu klein oder zu weit weg ”– ein Blick auf o.g. christl. Hilfswerk *Open Door*- bietet einem JEDEM die Möglichkeit:
MIT-DABEI!zu sein– nach den Worten Jesu: “Was ihr für einen meiner geringsten (bedrängten) Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.”

In diesem Bemühen dankbar verbunden...


3
 

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