Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  3. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  4. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  5. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  6. "Religion nicht instrumentalisieren"
  7. Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug
  8. "Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!"
  9. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  10. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  11. DBK: Flachsbarths „She decides“-Engagement geht auf ihre Verantwortung als Staatssekretärin zurück
  12. Oster: „Irritierend, dass Sie nicht auf Problematik des ungeschützten jungen Lebens eingehen“!
  13. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19
  14. Bätzing/ DBK-Vollversammlung: „Wenn wir Bischöfe in diesen Tagen auch Kontroversen nicht verbergen“
  15. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen

China: Kirchenbesuch für Kinder bald verboten?

17. September 2017 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Anwesenheit von Kindern in den Kirchen wurde bislang geduldet. Nun könnte sich dies ändern, nachdem neue Massnahmen erlassen wurden. Mehrere Provinzen sind davon betroffen.


China (kath.net/Opendoors.de)
Während des Sommers erhielten die Kirchgemeinden der Provinz Henan ein offizielles Schreiben. Darin wurde ihnen jegliche Art von Aktivitäten für Jugendliche untersagt, «um die Gesundheit und die Sicherheit der Jugendlichen während der sommerlichen Hitze sicherzustellen». In den Nachbarprovinzen wurden restriktivere Bestimmungen herausgegeben: «Den Schülern und Lehrkräften wird verboten, zur Kirche zu gehen.» Begründet wird dies mit einem Gesetz, das es untersagt, «Jugendliche unter Druck zu setzen oder zu beeinflussen, so dass sie einer beliebigen Religion Glauben schenken.»


Allerdings berichtet das katholische Nachrichtenportal UCAN von einem Erlass in Wenzhou, einer bezirksfreien Stadt im Süden der Provinz Zhejiang, der ein anderes Motiv anführt: «Minderjährige, die zu früh religiösem Unterricht und Schulung in Kirchen ausgesetzt würden, sind ein Hindernis für die reibungslose Implementierung des Erziehungssystems.» Diese neuen Bestimmungen gelten für vier Provinzen im Süd-Osten Chinas (Fujian, Zhejiang, Jiangsu und Henan) und der autonomen Region der Inneren Mongolei, alles Gegenden, in denen die Christen einen grossen Prozentsatz der Bevölkerung ausmachen.

Auch wenn diese Massnahmen nicht alle Christen betreffen, sind sie als Warnung für die Kirchgemeinden gedacht. «Die christlichen Aktivitäten und Anlässe, die sich an Jugendliche richten, bleiben ein sensibles Thema. Ein Jugendcamp, in dem viele Teilnehmer zusammenkommen und in dem noch Beziehungen zu Ausländern gepflegt werden, erregt die Aufmerksamkeit der Behörden. Die Kirchgemeinden, die diese Art von Anlässen organisieren, müssen sich deshalb diskret verhalten», erklärt ein Beobachter.

Im ganzen Land übt der Staat weiterhin Druck auf religiöse Gruppierungen aus. Unter anderen mit neuen Gesetzen zur religiösen Erziehung. Diese legen die Inhalte und den Ort fest, wo sie durchgeführt werden dürfen, sowie welche Verbände und Vereinigungen dazu befugt sind, diese anzubieten.

Schätzungen gehen davon aus, dass 85 bis 100 Millionen Chinesen vorwiegend im Osten des Landes Christen sind. Damit übertrifft ihre Zahl diejenige der Mitglieder der kommunistischen Partei!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 18. September 2017 

China- Christl. Aktivitäten für Jugendliche z.T. untersagt...

Auch hier– so spüre ich`s- sind wir Christen der westl.Ländern immer wieder aufgerufen– was uns an Möglichkeiten gegeben ist-
für die Christen + deren folgende Generationen auch in CHINA uns einzusetzen.
Und wenn es (nur) unser MIT!tragendes Beten + Opfern sein könnte!

Hierzu läuft z.B. gerade im K-TV die Sendung,(lohnend anzusehen..)
Heute 12:00 Uhr- (sicher noch weitere Sendezeiten!)
Christenverfolgung im 21. Jahrhundert; Vortrag über die Organisation *OPEN DOOR*

Allein die Tatsache, dass die Zahl der Christen im Osten Chinas die Zahl der kommunist. Anhänger übertrifft- kann doch ein Hoffnungszeichen sein!?

Fühlen wir uns nicht “zu klein oder zu weit weg ”– ein Blick auf o.g. christl. Hilfswerk *Open Door*- bietet einem JEDEM die Möglichkeit:
MIT-DABEI!zu sein– nach den Worten Jesu: “Was ihr für einen meiner geringsten (bedrängten) Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.”

In diesem Bemühen dankbar verbunden...


3

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Taiwan: China-Abkommen gefährdet Beziehungen mit Vatikan nicht
  2. Kritik an Disney wegen Dreharbeiten in China
  3. Parteizeitung: Peking und Vatikan werden Abkommen erneuern
  4. China: Wie es der regimetreuen und der Untergrund-Kirche zwei Jahre nach dem Abkommen ergeht
  5. China geht gegen christliche Inhalte in sozialen Medien vor
  6. Hackerangriff auf Vatikan: China spricht von "Spekulationen"
  7. "New York Times": Vatikan wurde vor Gesprächen mit Peking gehackt
  8. China: Keine Sozialhilfe, so lange christliche Symbole in der Wohnung sind
  9. Kardinal Zen: Keine Antwort auf ‚dubia’ zu China
  10. China schloss 48 Kirchen innerhalb von zwei Wochen








Top-15

meist-gelesen

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  3. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  4. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  5. Sizilien: Kirche der Heiligen Agatha verwüstet
  6. "Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!"
  7. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  8. Weinendes Marienbildnis sorgt in Griechenland für Aufsehen
  9. Diese Ablehnung aus Rom war deutlich genug
  10. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  11. Eine nie dagewesene Glaubenskrise – hin zu einem Schisma?
  12. Klare Antwort von Bischof Overbeck: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar“
  13. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  14. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  15. Bistum Regensburg/Marsch für das Leben: „Neu war, dass sich der Bayerische Rundfunk hergab…“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz