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Kardinal Müller glaubt an Rückkehr an die Kurie17. September 2017 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Kardinal Gerhard Ludwig Müller bei Diskussion in Mannheim: Er wünsche sich aber schon, dass bei Lehrdokumenten klare theologische Vorbereitungen stattfinden.
Regensburg (kath.net) Papst Franziskus habe ein völlig anderes Verständnis von Theologie als sein Vorgänger Benedikt. Dies erklärt Kardinal Gerhard Ludwig Müller vergangene Woche bei einer Podiumsdiskussion in Mannheim, wie das "Wochenblatt" berichtet. Diesen jetzigen Stil" des Papstes müsse man "irgendwie auch respektieren und akzeptieren". Er wünsche sich aber schon, dass bei Lehrdokumenten klare theologische Vorbereitungen stattfinden. 
Müller hält eine Rückkehr an die Kurie in Rom für möglich. Bei der Diskussion, die von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis initiiert wurde, war auch Erzbischof Georg Gänswein anwesend. Dieser zeigte sich über die Abberufung von Kardinal Müller erschüttert. Gegenüber dem "Wochenblatt" meinte er: Ich will eine päpstliche Personalentscheidung nicht kommentieren. Aber als ich davon hörte, er ist ja ein persönlicher Freund, da war ich sehr betroffen."
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Lesermeinungen| | hortensius 18. September 2017 | | | | Es geht um den Schutz der Substanz Keines der Zehn Gebote - auch nicht das sechste - darf unter dem Vorwand der Barmherzigkeit weggeschummelt werden. Und die Eucharistie darf nicht großzügig an Nichtkatholiken verteilt werden. Wehret den Anfängen! Hier gibt es keine Toleranz! |  6
| | | | | 18. September 2017 | | | | @Ullrich Was Sie über die Auslandsreisen schreiben, ist schlicht und einfach falsch. Es genügt, sich einfach die Liste anzuschauen. ZB: "Auslandsreisen von Papst Franziskus" Wikipedia. Fakten anzuschauen kann gelegentlich bei der Beurteilung von Dingen helfen! |  3
| | | | | Ullrich 18. September 2017 | | | |
Ich hoffe auch, dass Kardinal Müller wieder ein Amt übernimmt. Der deutsche Einfluss, wie auch der gesamteuropäische Einfluss nimmt dramatisch ab und der lateinamerikanische nimmt dramatisch zu. Das merkt auch an den Auslandsreisen, Europa und andere Erdteile werden kaum oder wenig besucht. |  4
| | | | | Hadrianus Antonius 18. September 2017 | | | | @mariemarthe Womit Sie recht haben dürften... "Good judgment comes from experience, an experience mostly comes from bad judgment".
Es sollte jedoch nicht nur ein Wunsch sein, sondern es ist ein absolutes Muß, daß bei Lehrdokumenten eine klare theologische Vorbereitung stattfindet.
Ich stelle mich für agrarische Fachberatung (cfr. Karnickel und sonstige Haustiere) gerne zur Verfügung.
Um Gregor Gysi zu paraphrasieren: die Leidensfähigkeit von nicht wenigen ist noch größer als "die der SPD, (und die ist fast unendlich)". |  2
| | | | | 18. September 2017 | | | | Die Hoffnung stirbt zuletzt.... |  6
| | | | | Antonius Bacci 18. September 2017 | | | | Ein wahres Wort "Papst Franziskus habe ein völlig anderes Verständnis von Theologie als sein Vorgänger Benedikt." "Irgendwie" müsse man diesen Stil akzeptieren und respektieren. Das trifft es sehr gut. Man muss als Katholik den Papst akzeptieren und respektieren, aber man ist nicht verpflichtet, ihn aus vollem Herzen heraus zu verehren oder gar zu lieben. Echte Gefühle können nun einmal nicht erzwungen werden. Von daher hat Kardinal Müller auch eine Möglichkeit des Umgangs konservativer Katholiken mit Papst Franziskus aufgezeigt: Akzeptanz und Respekt. Und daran sollte man sich halten. Das bedeutet aber nicht, dass man Äußerungen und Entscheidungen des Papstes nicht der Sache nach kritisieren darf. Alles andere wäre ein blinder und naiver Papalismus, der der Kirche enorm schaden würde. Und man muss seinen Stil wahrlich nicht mögen... Das haben die Progressiven bei Benedikt übrigens auch nicht getan. Dazu ist man als Katholik nicht verpflichtet... |  10
| | | | | 18. September 2017 | | | | @jan weber Auch die Kreuzzüge waren eine Entscheidung eines Papstes. Damit erübrigt sich jede Diskussion? |  8
| | | | | 18. September 2017 | | | | Entscheidung des Heiligen Vaters Die Abberufung Müllers war eine Emtscheidung des Heiligen Vaters Franziskus. Damit erübrigt sich jede weitere Diskussion. |  4
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