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Päpstliche Uni veranstaltet Kongress zu Kinderschutz im Internet

16. September 2017 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Internationale Experten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Religion gehen Anfang Oktober in Rom Gefahren wie Trolling, sexueller Erpressung und Cyber-Grooming nach


Rom (kath.net/KAP) Kindesmissbrauch im Internet ist das Thema eines Kongresses der Päpstlichen Universität Gregoriana, der vom 3. bis 6. Oktober in Rom stattfindet. Auf der internationalen Fachtagung sollen rund 140 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie aus Politik und Religion neuen Gefahren wie Trolling, Bullying, sexueller Erpressung und Cyber-Grooming nachgehen. Laut Angaben der Veranstalter vom Donnerstag handelt es sich um den ersten Kongress zu diesem Thema unter Beteiligung weltweiter Experten. Zum Abschluss sei eine Erklärung zum Schutz von Kindern in der digitalen Welt geplant. Organisiert wird die Tagung vom Kinderschutzzentrum der Gregoriana gemeinsam mit dem Verband "WePROTECT Global Alliance".


Von den weltweit 3,2 Milliarden Internetnutzern seien mehr als ein Viertel Kinder. Diese seien neuen Formen von schädigendem Verhalten und Missbrauch ausgesetzt, hieß es vorab in einer Pressemitteilung zur Tagung. Ziel sei, mit dem Kongress eine "Plattform für einen intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch über Gefahren und Maßnahmen zum Schutz von Kindern in der digitalen Welt" zu bieten, erklärte der Leiter des Kinderschutzzentrums, der deutsche Jesuit Hans Zollner.

Die britische Ministerin für Internetsicherheit Joanna Shields verlangte anlässlich der Tagung eine breite Koalition von Regierungs- und Religionsvertretern sowie Akademikern und Repräsentanten der Wirtschaft, die sich für den Schutz der Kindeswürde im digitalen Zeitalter einsetzen sollten. Das Internet eröffne Kindern viele Möglichkeiten, setze sie aber auch Risiken aus.

Am letzten Tag des Kongresses ist eine Audienz bei Papst Franziskus geplant. Dabei wollen die Teilnehmer eine "Erklärung zum Schutz der Würde von Kindern in der digitalen Welt" vorstellen, wie es in der Ankündigung heißt.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 16. September 2017 
 

Endlich praktische Konsequenzen ziehen!

Die Hierarchie sollte nicht nur studieren und schwätzen lassen, sondern endlich tatkräftig diesen Schund wegreinigen.
Bei der Festsetzung der belgischen Bischöfen in 2011 (Operation Kelch) wurde auf dem Laptop von Kard. Danneels sehr viel einschlägies Material gefunden ("...es war um dies zu studieren...".
Ende Oktober 2014 versuchte de damalige Bischof v. Brügge Jozef DeKesel den rezivierenden pädophilen Priester T.F., gerade auch mit Internetpädophilie und -kontaktaufnahme, wieder in die Pastoral einzuschleusen.
DeKesel wurde trotz einer großen Serie von pädo- und homophilen "Pannen" bzw. Tretminen v. P. Franziskus 2016 zu Kardinal ernannt.
In München wurde auch ein Exemplar aus St.Pölten recycelt (fast hätte ich geschrieben "ausgewildert") und in Schottland werden die Aufklärer gestraft.
Unrecht und Scheinheiligkeit führen zu Vertrauensverlust und Verachtung bei den Untergebenen.


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