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Bischofskollegen über Woelkis Flüchtlingsaussagen 'not amused'

11. September 2017 in Deutschland, 37 Lesermeinungen
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Zeitungsbericht: Kölner Kardinal Woelki bekommt dafür in der Bischofskonferenz nicht nur Beifall. Er spiele sich in den Vordergrund und nehme zu einseitig Partei für Flüchtlinge und nehme Vorbehalte in Teilen der Bevölkerung nicht ernst genug


Köln (kath.net)
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki, der sich seit geraumer Zeit in der Flüchtlingsdebatte fast jede Woche zu Wort meldet, bekommt dafür in der Bischofskonferenz nicht nur Beifall. Dies berichtet die Berliner Morgenpost. Er spiele sich in den Vordergrund, heißt es da etwa; andere finden, Woelki nehme zu einseitig Partei für Flüchtlinge und nehme die Vorbehalten und Sorgen in Teilen der Bevölkerung nicht ernst genug. Zuletzt meinte Woelki zum Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei: "Dies sei eine Schande für Europa, dass wir mit einem solchen Land solche Abkommen schließen, damit wir hier augenscheinlich weiter in einer geschlossenen Gesellschaft unserem Wohlstand frönen können. Eine Politik zu loben, die die Zahlen an Migranten senkt um den Preis, dass diese in Lagern an der afrikanischen Küste in Hotspots unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten werden, kann nur als zynisch bezeichnet werden." In den sozialen Medien gibt inzwischen oft auch deutliche Kritik an Woelki. Interessanterweise werden andere kirchliche wichtige Themen, die der Kölner Kardinal unmittelbar vor der eigenen Haustür hat, kaum thematisiert. So gibt es von Woelki kaum Meldungen, in dem er beispielsweise die Abtreibung kritisiert oder zum Marsch für das Leben in Berlin aufruft. Auch eine Teilnahme am Marsch hat Woelki bis jetzt abgelehnt.



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Lesermeinungen

 PBaldauf 12. September 2017 
 

Als würd‘ das Schicksal alle hier verwöhnen
Als würd‘ das ganze Volk „dem Wohlstand frönen“
Als hätte jeder monatlich in petto
So um 12.000, brutto oder netto

Obgleich ich Woelki auch sehr schätzen kann
Hier fehlt die klare Sicht dem Gottesmann
Mein Rat: Er bleibe nicht bei diesem Schema
Man ist halt nicht „vom Fach“ bei jedem Thema:

Die Überzeugungskraft, sie schwindet, sie verliert
Wenn man vereinfacht und nicht differenziert


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 Bernhard Joseph 12. September 2017 
 

@rosenkranzbeter

Da wäre ich mal vorsichtig, dass Mt 7,1 nicht genau auf Ihre Intention zurüvckverweist, denn Sie wollen doch hier gerade den Richter spielen oder nicht?!


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 Bernhard Joseph 12. September 2017 
 

@Diasporakatholik

Sie machen es sich viel zu einfach.

Wenn der Versuch, die heutige Migrationsproblematik in ihrer ganzen Komplexität zu erfassen, gleich von Ihnen als Stimmungsmache abqualifiziert wird, ist ein Gedankenaustausch mit Ihnen schlicht überflüssig.

Wir leben heute in einer Zeit der verabsolutierten Irrationalität, die aber gerne im Gewande der tiefen Betroffenheit daherkommt, wobei jedoch nie klar ist, auf was sich denn nun diese Betroffenheit konkret bezieht bzw. woraus sie genau ihre Legitimation zieht.

Im Grunde werden nur Schlagworte in die Runde geworfen.

Glauben Sie denn wirklich, die drangsalierten Frauen in Köln aus der Sylversternacht finden Ihre Verkürzungen witzig?


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 rosenkranzbeter 12. September 2017 
 

@Waldi @Bernhard Joseph @friederschaefer

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! (Mt 7,1)

@ Waldi: Eigentlich hätte man Sie als Sachverständigen in das Domkapitel kooptieren sollen, damit Sie einen Nachfolger für Kardinal Meisner mitwählen können
@friederschaefer: Wieviel spenden Sie eigentlich für Flüchtlinge?

Finden Sie Ihre Kommentare nicht anmaßend und überzogen?


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 Ebuber 12. September 2017 
 

@Waldi

Ich glaube, wir sind da so ziemlich einer Meinung u. ich danke auch für die Zustimmung...
Auch ich hatte mir von Kardinal Woelki als Nachfolger von Kardinal Meisner viel mehr erhofft. Besonders was den Lebensschutz anbelangt. Aber leider gibt es kaum noch Bischöfe vom Schlage "Dyba". Ein echter Lichtblick ist u. a. aber noch Bischof Voderholzer. Stärken wir diese Hirten durch Gebet und Zustimmung.


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 Diasporakatholik 12. September 2017 
 

@ Bernhard Joseph 1

Doch, doch - Sie tragen hier - vielleicht nicht beabsichtigt - zumindest zu einer negativen Stimmungsmache gegen Kardinal Woelki objektiv bei.

Und befeuern so die Äußerungen von zum Teil hysterisch-neid- bis hasserfüllten Ressentiments hier in einem eigentlich christlichen(!) Forum sowohl gegen den Kardinal als auch die Bundesregierung mit der Kanzlerin sowie allgemein und pauschal gegen fremdländische Migranten.

Da wird nicht mehr differenziert zwischen denjenigen, die bei uns kriminell werden und für die weder ich, noch Kardinal Woelki oder die jetzige Bundesregierung Verständnis haben und andererseits der weit überwiegenden Zahl der wirklich hier Schutz vor Verfolgung in ihren Herkunftsländern Suchenden Flüchtlinge.
Ob letztere nach Beendigung der (Bürger)kriege in ihre Herkunftsländern zurückkehren mögen, wird sicherlich nicht zuletzt davon abhängen, welches Vertrauen Sie in die politische Stabilität der dortigen Lage aufbringen können.

Wem wollen Sie das verdenken?


3

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 Helena_WW 12. September 2017 
 

Wer erwirtschaftet denn Herrn Kardinal Woelki sein Privatvermögen und freie Kost und Logie?

Mittlerweile und zunehmend unter Lebensgefahr unter Bedrohung an Leib, Leben und Gut für sich und seine zu versorgenden Angehörigen, unter zunehmerder Beschränkung seiner und seiner Angehörigen bürgerlichen Freiheitsrechte und Menschenrechte.
Wer hat die Ausbildung des Herrn Woelki finanziert, gemütlich sicher rundumversorgt im Seminar, wie waren hingegen die eigenen, der eigenen Kinder Ausbildungs/Studienbedingungen?
Wie werden die Lebensbedinungen, Ausbildungs/Studienbedingungen der Kinder sein, wenn sie heuten schon auf Schul/Ausbildungsweg bedroht und belästigt werden. Das was vorgebliche Flüchtlinge einfach so als Taschengeld (über 350 Euro) bei schon freier Kost Logis und Sonderbetreuen bekommen, um Konsum zu frönen. Gehen sich Schüler/Studenten zur Finanzierung ihrer Ausbildung verdienen und laufen dabei Gefahr von vorgeblichen Flüchtlingen überfallen, vergewaltigt, ermordet zu werden.


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 friederschaefer 12. September 2017 
 

Was hindert Sie, Herr Kardinal Rainer Maria daran

Ihr privates Einkommen und Vermögen in der Flüchtlingshilfe einzusetzen? Oder machen Sie das schon Herr Kardinal? Wenn ja, dann haben Sie an Glaubwürdigkeit bei mir gewonnen.


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 Chris2 12. September 2017 
 

Silvesternacht Köln

Kardinal Woelki ist Bischof von Köln, wo beim Taharrush der Silvesternacht 2015/2016 über 1200 Personen Opfer eines Mobs aus Ausländern wurden. Und er war Bischof in Berlin, wo es vor einem dreivirtel Jahr zum Massaker auf dem Weihnatsmarkt kam. Es ist daher absolut inakzeptabel, dass er sich völlig einseitig zu Fragen von Zuwanderung, Islamisierung und Destabilisierung in diesem Land äußert. Aber die Nähe gewisser Bischöfe zum politischen Establishment, dem die eigenen Leute ebenfalls egal sind, ist ja bekannt. Frau Merkel hat ja erst gestern wieder klargestellt, dass es mit ihr keine(rlei)Obergrenze geben wird. Also wird auch der massive "Familiennachzug" (auch ohne Papiere?) kommen...


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 Bernhard Joseph 12. September 2017 
 

@Diasporakatholik - II

Ein Gemeinwesen, in dem Recht nur noch partiell gilt und in weiten Teilen eben nicht mehr, wird keinen Bestand haben, beziehungsweise die Spannungen innerhalb des Gemeinwesens werden so groß, dass sie jederzeit in Gewalt umschlagen können. Wer das nicht bedenkt und nur einem abstrakt gefassten Moralismus das Wort redet, verkennt, dass dann der moralische Anspruch schnell in sein Gegenteil umschlagen kann, so aiuch bei Kard. Woelki.

Was mir in Ihrer Antwort fehlt, ist ein Eingehen auf meine Frage, ob die Mehrheit der in unser Land Flüchtenden/Einwandernden bereit sind, wieder in ihre angestammte Heimat zurückzukehren, sobald sich die Lage dort entspannt hat.

Und wie sehen Sie die Verpflichtung der Menschen, die hier Schutz finden? Haben diese Menschen eine Pflicht, sich dankbar zu zeigen oder nicht? Dürfen junge Männer Frauen als bloßes Lustobjekt ansehen, wie es genau vor dem Kölner Dom an Sylverster und nicht nur da, Realität war oder ist?


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 Helena_WW 12. September 2017 
 

Wenn Geschäftemacher, auf sich umverteilend über den Wohlstand anderer besorgt sind

Es gibt die Geschäftemacher in der Sozialindustrie, mit dem neuen lukrativen Zweig #Flüchtlinge, die machen natürlich die größten Gewinne, wenn es möglichst viele gibt, die man als #Flüchtling deklarieren kann und diese möglichst aufwendig zu betreuen sind, schwer integrierbar, ergeben um so mehr Gewinn. Den Geschäftemachern ist dann auch egal ob die als #Flüchtling deklarerten echt oder Betrüger. Es kommt fürs Geschäftmodell der Geschäftemacher nur auf die Deklarierung und die große Menge und ein dauerhaftes Geschäft an. Dafür wird dann die Solidargemeinschaft ihres ehrlich erwirtschafteten Wohlstands zwangsenteignet und zahlt noch mit Verlust der eigenen Menschenrechte und Bedrohung an Leib, Leben und Gut drauf.
Aber Geschäftemacher sind diesbezüglich völlig ignorant.


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 XL 12. September 2017 
 

@Bessi

Dann informieren Sie sich doch einfach mal.


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 Diasporakatholik 11. September 2017 
 

@Bernhard Joseph

Ich erinnere daran, dass ja jeder Asylsuchende hier sich einer entsprechenden Prüfung durch staatliche Stellen zu unterziehen hat.

Da wird dann festgestellt, ob er Flüchtlingsstatus erhält oder nicht und nur in ersterem Falle hat er ein sicheres Bleiberecht, während er im zweiten Fall wieder in sein Herkunftsland abgeschoben werden kann.

Keine Frage, dass das in vielen Fällen durch (absichtlich) fehlende Papiere etc. ungemein erschwert wird. Aber trotzdem ist das in jedem Einzelfall zu prüfen, und da gibt es durchaus noch viele andere Möglichkeiten der Wahrheitsfindung.
Dass in manchen Fällen versucht wird zu lügen und die Behörden hinters Licht zu führen, stimmt auch.
Ebenso dass abgelehnte Asylbewerber hier trotzdem noch geduldet werden u.s.w. Aber das ist doch alles nicht Kard. Woelki's Schuld und Verantwortung - m.W. hat er hier auch solche Fälle nicht beschönigt oder gar Kriminelle entschuldigt.
Sie machen hier undifferenziert mit Letzteren Stimmung gegen K. Woelki.


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 mariemarthe 11. September 2017 
 

Die Frage ist wer hier in einer geschlossenen Gesellschaft dem Wohlstand frönt?!

"...damit wir hier augenscheinlich weiter in einer geschlossenen Gesellschaft dem Wohlstand frönen können...." - diese Worte aus dem Munde eines Bischofs und Kardinals mit einem Monatsgehalt von 12.000 Euro netto, klingen wie blanker Hohn! Es wird Zeit, dass dieser "geistliche Wohlstand" aufhört, der vielen unserer Oberhirten anscheinend total den Verstand vernebelt hat! Deswegen auch die ewige Hetze versch. Bischöfe gegen die AfD, die sich für die Schmälerung der Pfründe stark macht.
Herr Kardinal, wann endlich gehen Sie mit gutem Beispiel voran und geben Ihren Wohlstand zugunsten der Migranten auf?!! Großspurigen Worten müssen auch Taten folgen!!!


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 Hibiskus 11. September 2017 
 

das Augenmaß

Manche haben 2 Augen, einige 1 und es gibt auch Blinde. Ich meine das nicht körperlich, ich meine das Denken solcher Menschen. Wenn man so undifferenziert daherredet wie dieser Mann, dann kann nur den Kopf schütteln. Das ist eigentlich schon sowas wie Verdummung. Wäre es Teil des Glaubens, müsste man davon abfallen.

Wohin sind nur die Tassen gekommen, die da im Schrank fehlen.


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 Der Gärtner 11. September 2017 

Da bekommen wohl einige Mitbrüder etwas kalte Füße, oder warum sind die "not amused"?

Noch weniger verstehe ich, was Herr Kardinal denn nun gegen die Türkei hat. Diese hat doch viele Millionen Flüchtlinge, wirkliche Flüchtlinge aufgenommen. Vielleicht sollte er wie so viele Menschen aus Deutschland dort einmal Urlaub machen. Das baut bestimmt Vorurteile ab.
Außerdem ist dort sehr vieles im Wandel. Herr Erdogan hat sich wohl vor einiger Zeit mit Herrn Putin getroffen (von dem er vor etwas mehr Zeit einen Jet abgeschossen hatte). Das lässt doch vielleicht hoffen.


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 Metscan 11. September 2017 
 

Woelki

Man hat ja gar keinen Kardinal im Stil von Kard. Meisner gesucht! Man wollte einen der keine Vorhaltungen macht für Fehlverhalten. Man wollte einen Kardinal, der mit dem Mainstream schwimmt - und das hat man ja ganz erfolgreich hingekriegt! Also, Vergleiche Meisner/Woelki sind unangebracht.


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 wedlerg 11. September 2017 
 

Einfacher Weg

Es ist ziemlich einfach in D für Migranten und Klimawandel und für Gender zu sein. Alles sind leider keine christlichen Themen, zumindest nicht unmittelbar.

Es ist viel schwerer, gegen den Strom zu schwimmen, die unmenschliche Seite der Migration zu zeigen, die teuflische Ideologie Gender zu entlarven und die Märchenstunde Klimawandel zu entzaubern.

Christen müssen zuerst für den Willen Gottes eintreten und dann v.a. unbequem gegen gesellschaftliche Bequemlichkeiten sein.

Solange Kardinal Woelki nur dem Mainstream folgt, leistet er nichts für Christus, sondern geht einen sehr einfachen Weg, einen Weg für sein Image vor der Welt.

Über andere Motive können wir nur spekulieren.

Gut gemeint ist jedenfalls hier nicht gut gemacht.


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 Federico R. 11. September 2017 
 

Unbeabsichtigte Wahlhilfe – für die AfD

Woelkis Aussagen zu diesem Thema sind, soweit aus dem Bericht hier ersichtlich, schlichtweg unüberlegt und irgendwie unlogisch. Sogar Franziskus kann in der Flüchtlingsdebatte inzwischen differenzieren. Jedenfalls stehen Woelkis Äußerungen mittlerweile sogar in erkennbarem Gegensatz zur aktuellen Merkelschen Flüchtlingspolitik. Vielleicht helfen sie jetzt im Wahlkampfendspurt sogar noch etwas den Grünen und Linken beim Aufholen. Auf jeden Fall aber nutzen sie – ja wem denn wohl – natürlich der AfD.


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 Fink 11. September 2017 
 

Menschen können vom Glauben abfallen !

"Einmal gläubig - immer gläubig"? -Nein, der christliche Glaube kann im Laufe der Jahre und Jahrzehnte schwächer und schwächer werden, die Glaubenszweifel immer stärker werden, und es kann im Glaubensverlust enden! Das gilt für alle Christen, Laien, Priester, Bischöfe. Leider, leider.
Und das sage ich ganz allgemein, nicht auf bestimmte Personen gerichtet.


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 Bessi 11. September 2017 
 

Nun...

@XL
"Nun...
er ist ein Ziehkind von Kardinal Meisner. Immerhin. Das eine oder andere gefällt mir nicht, deshalb werfe ich aber nicht mit Steinen. Kann ich nur empfehlen"
Das kann ja kaum sein denn Kardinal Meisner war ganz anders


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 hortensius 11. September 2017 
 

Warum so einseitig?

Kardinal Woelki hat offenbar großes Mitleid mit den Moslems, aber nicht mit den verfolgten Christen im Nahen Osten, im Sudan und in Pakistan. Hier fehlt seine Stimme genauso wie bei den Ungeborenen, die täglich abgetrieben werden. Das ist keine Überraschung. Voriges Jahr wollte er uns doch glauben machen, dass der Islam mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Das heißt Religionsfreiheit nur für Moslems, nicht aber für Christen.


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 Waldi 11. September 2017 
 

Verehrter @Ebuber,

ein besonnener und kluger Kommentar! Sie haben auch all jene genannt, die noch schwächer sind als echte, in Not geratene Flüchtlinge!


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 Tisserant 11. September 2017 

ich hätte gerne einmal fogende Frage beantwortet!

Wer bezahlt die Milliarden die für die Flüchtlinge bereit gestellt werden?

Wo sind die Arbeitsplätze für diese, welche überwiegend Analphabeten sind und in einem Industrieland vollkommen ungeeignet sind? In Anbetracht von Industrie 4.0!

Wie wollen wir weitere Millionen nicht integrierbarer Muslime in eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft integrieren; wenn selbst Türken in der vier Generation kaum Deutsch sprechen und vom Staat alimentiert werden?

Wieso kommen überwiegend nur junge Männer aus aller Herren Länder, anstatt in ihrer Heimat ihr Land aufzubauen und dort zu arbeiten? (Ich weiß kein Land zahlt schneller als Deutschland!)

Wann wird endlich der Kult mit der Schuld beendet?

Wieso wollen alle in ein ungläubiges Land fliehen, das Geld allein kann es ja nicht sein!? Oder doch?

Ist Selbstaufgabe die neue Maxime, einiger deutscher Bischöfe?
Nach dem Motto: Meine Gehalt ist sicher!?
Wo ist der Eifer des Selbsterhalts?


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 rosenkranzbeter 11. September 2017 
 

Link zur Predigt von Kardinal am Gründonnerstag

http://www.kathtube.com/player.php?id=39966


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 Helena_WW 11. September 2017 
 

Das Schweigen der Kirchenvertreter über Rimini und vieler solcher Gewalttaten

aber blind-links jeden der nur es vorgibt Flüchtling deklarieren und jeden kritischen Hinterfragenden, begründet auf Missbrauch und die schwerwiegenden Folgen von Missbrauch Hinweisenden böse angehen.


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 rosenkranzbeter 11. September 2017 
 

@ Diasporakatholik

Danke! Ich sehe das auch so


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 rosenkranzbeter 11. September 2017 
 

Wölki ist überzeugender Christ

Von seinem Selbstverständnis als Bischof, Christ und Mitmensch ist Kardinal Wölki überzeugend. Er setzt sich für Menschen in Not, für Menschlichkeit und Solidarität ein. Überlege, ob Jesus in dieser Frage auf seiner Seite oder der derjenigen steht, die sich über ihn aufregen, weil er wachrüttelt oder einigen die Schau stiehlt (also diees Wort "vom in den Vordergrund drängen"). Den ein oder anderen PR-Gag in Sachen Flüchtlinge fand ich zwar auch überzogen. Aber vielleicht muss man manchmal so handeln, wenn man Aufmerksamkeit erzielen will.
Kennen Sie die Predigt des Kardinals vom letzten Gründonnerstag oder die zum Tode von Kardinal Meisner? Komm und (sieh) hör!(auf kathTube)
Übrigens - ich nehme auch an der Demo für das Leben am kommenden Wochenende in Berlin teil.


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 Ebuber 11. September 2017 
 

Glaube und Vernunft

sind in dieser Auseinandersetzung gefragt. So gut es ist, den Menschen, die meine "Nächsten" sind, zu helfen, so schlecht wäre es, die halbe Welt zu unseren "Nächsten" machen zu wollen. Denn das übersteigt die Möglichkeiten des Einzelnen. Die Frage, wann ist die Belastbarkeitsgrenze erreicht, ist sicher berechtigt, wird aber wohl von jedem Menschen individuell anders beantwortet werden. Richtig ist ganz sicher, dass zu unseren "Nächsten" auch alle Ungeborenen gehören, die nicht selber für ihr Recht auf Leben kämpfen können. Und darin sehe ich bezgl. Kardinal Woelki das größere Problem: Er misst hier die Anforderungen an uns Christen mit zweierlei Maaß, da ihm die Flüchtlinge wichtiger sind als Embryos.
Am Marsch für das Leben hat er tatsächlich nie teilgenommen, ja er hat sogar seine Einführung 2014 in Köln am Tag für das Leben begangen und somit dafür gesorgt, dass viele Bischöfe dort waren und auch nicht am Marsch teilnehmen konnten.


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 bernhard_k 11. September 2017 
 

Sinnvolle Arbeitsteilung

Sinnvoll wäre doch folgende Arbeitsteilung zw. Politik und Kirche:

1) Die Politik (nicht die Kirche) entscheidet, wieviele Muslime ins Land dürfen.

2) Die Kirche bzw. die Bischöfe bitten dann alle gläubigen Katholiken zum Gebet für die Muslime; dass sie Jesus Christus (endlich) kennen und lieben lernen ... Und DANN nämlich werden sie ohnehin automatisch Christen ...


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 XL 11. September 2017 
 

Nun...

er ist ein Ziehkind von Kardinal Meisner. Immerhin. Das eine oder andere gefällt mir nicht, deshalb werfe ich aber nicht mit Steinen. Kann ich nur empfehlen


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 Kurti 11. September 2017 
 

Das Thema der Flüchtlinge kann man nicht mit Bibelsprüchen

lösen. Kardinal Woelki denkt hier viel zu kurz und einseitig, aber das sind wir ja von ihm so langsam gewöhnt. Den Afrikanern und nicht nur denen muss vor Ort geholfen werden. Punkt. Ein afrikanisches Land macht das auch, indem es Kriegsflüchtlinge aus dem Nachbarland aufnimmt und denen ein Stück Land zur Verfügung stellt, damit diese Menschen dort selber Nahrung anbauen können. Aber diese Aufnahme hat auch Grenzen, weil das auch Geld kostet. Da aber könnten die gut betuchten Länder helfen.
Ich verlinke mal einen Artikel, der auch schon bei kath.net verlinkt ist. Da wird das Thema aus umfassenderer Sicht behandelt, als es ein Woelki macht.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-02/interview-collier-zuwanderung-fluechtlinge/komplettansicht


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 Diasporakatholik 11. September 2017 
 

Vorsicht mit vorschnellen Verurteilungen

Ich rate dazu, unbedingt erst einmal das 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sorgfältig und in Ruhe Wort für Wort zu lesen. Das sind mahnende Worte des Herrn Jesus Christus selbst, die über das eigene persönliche Seelenheil dereinst bei Seiner Wiederkunft entscheiden werden.
Da geht es für JEDEN einzelnen um die Werke der Barmherzigkeit, die man in diesem irdischen Leben an den [geringsten Brüdern] entweder tun oder aber unterlassen kann.

Wenn der Kardinal uns alle so unbequem mahnt, etwas für die Flüchtlinge zu tun, so sollte man ihn dafür mindestens in Ruhe anhören, meinetwegen auch mit ihm in einen - vielleicht kritisch-differenzierten - Dialog treten aber keinesfalls ihn vorschnell, pauschal und undifferenziert abqualifizieren und gar verurteilen.

Denn wenn ihm Jesu Worte aus Mt 25 am Herzen liegen, hat er recht und seine Kritiker unrecht.


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 st.michael 11. September 2017 
 

Das Vorbild ist in Rom

Langsam kann man aus der RKK austreten und einer anderen "Partei" beitreten.
Papst Franziskus uebertreibt es wirklich mit politischen Statements, ob gefragt oder ungefragt und man hat den Eindruck die DBK will ihn hierin noch uebertreffen.
Ich weiss nicht wie Christus das sieht, aber er hat diese Kirche als Glaubensgemeinschaft gegruendet, mit klaren Vorgaben fuer die Welt (10 Gebote) und der wirklich wichtigen Ansage und Verheissung fuer das Jenseits.
Man hat wirklich das Gefuehl momentan haben die Gebote und der Glaube an das Jenseits keine Bedeutung mehr.
Kardinal Woelki gibt leider eine mehr als peinliche Figur ab.
Man moechte ihm raten sich entpflichten zu lassen und bei der SPD, oder den Gruenen Karriere zu machen.
Finale Frage an die Katholische Kirche:
Wofuer stehen Sie meine Herren ?


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 Quirinusdecem 11. September 2017 
 

Wann ist er verloren gegangen

...ich möchte mal wissen, wann der Geistliche Woelki verloren gegangen ist...


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 Herbstlicht 11. September 2017 
 

Als ich obigen Text las, kamen mir sofort die beiden Beiträge in den Sinn, die ich kurz zuvor in der Sparte "Österreich" gelesen hatte, nämlich:
"Bonelli warnt vor zunehmendem Narzissmus in der Gesellschaft" und "Gott zuerst" des Salzburger Erzbischofs Lackner.
Ich möchte Erzbischof Woelki gewiss nicht Unrecht tun, doch so manches Mal hatte ich den Eindruck, als stünde er gerne im Mittelpunkt.
Wenn ich nur daran denke, wie er einst ein Flüchtlingsboot zum Altar umfunktionierte ...
Dies verschaffte ihm damals ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Ob diese Aktion jedoch konkret den Flüchtlingen geholfen hat, sei dahingestellt.


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 Waldi 11. September 2017 
 

Einen ungeigneteren Nachfolger...

für den großartigen Kardinal Meisner hätte man, außer Woelki, nicht finden können!


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