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Bolognas Alterzbischof Kardinal Caffarra verstorben

6. September 2017 in Chronik, 61 Lesermeinungen
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Caffarra galt als Experte für theologische Fragen zu Ehe und Familie und war ein Unterzeichner des Offenen Briefs zu "Amoris laetitia"


Rom (kath.net/KAP) Kardinal Carlo Caffarra (Archivfoto), früherer Erzbischof von Bologna, ist am Mittwoch im Alter von 79 Jahren gestorben. Caffarra - von 2003 bis 2015 Erzbischof von Bologna - hatte zuletzt für als Kritiker des Papstschreibens "Amoris laetitia" für Aufsehen gesorgt: er war neben dem jüngst verstorbenen Kardinal Joachim Meisner sowie den Kardinälen Raymond Leo Burke und Walter Brandmüller einer der Unterzeichner eines Briefes an Papst Franziskus, der Zweifel ("Dubia") am Papstschreiben äußerte bzw. kritisierte, dass das Schreiben Zweideutigkeiten in Fragen des Umgangs mit wiederverheiratet Geschiedenen enthalte. Caffarra galt als Experte für theologische Fragen zu Ehe und Familie.


Caffarra, 1938 in Busseto in der Poebene geboren, wurde 1961 zum Priester geweiht. Nach einer Promotion in Kirchenrecht an der römischen Gregoriana-Universität spezialisierte sich weiter auf Moraltheologie. In diesem Fach übernahm er 1965 eine Dozentur in Fidenza und Parma. 1974 berief Papst Paul VI. ihn in die Internationale Theologen-Kommission, 1981 wurde er von Papst Johannes Paul II. mit der Leitung des Päpstlichen Instituts "Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie" an der Lateran-Universität betraut.

1995 wurde Caffarra Erzbischof von Ferrara-Comacchio. Im Dezember 2003 erhielt er die Ernennung zum Erzbischof von Bologna. Papst Benedikt XVI. ernannte Caffarra 2006 zum Kardinal. 2015 nahm Papst Franziskus seine Emeritierung von der Diözesanleitung in Bologna an und ernannte Matteo Zuppi zum Nachfolger.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Kardinal Caffarra (c) Erzbistum Bologna


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Lesermeinungen

 Tonika 12. September 2017 
 

@Lakota, auch ich bin betrübt, Kardinal Caffara hat ohne Papstamt, wie ein Fels die Lehre verteidigt

Es schmerzt, dass ein aufrechter Katholik und Hirte von uns gegangen ist. Aber er ist jetzt bei Gott. Wir dürfen nicht die Hoffnung verlieren, auch wenn es der Anschein erweckt wird, dass alle aufrechte Hirten, die Christus und seine Lehre lieben, verbannt, verfolgt oder gar sterben und die Mietlinge, Diebe und Räuber in der Herde überhandnehmen. Jesus lässt die Herde nicht im Stich.


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 lakota 8. September 2017 
 

Ich bin erschüttert!

Bin erst vor ein paar Stunden von einer Pilgerreise nach Rom und Manoppello zurückgekommen (hatte keinen Laptop dabei) und lese hier erschrocken und traurig, daß Kardinal Caffara gestorben ist. Möge ihm unser himmlischer Vater seine Treue und seinen Mut belohnen! Ich denke auch an die Kardinäle Brandmüller und Burke - wie mögen die sich jetzt fühlen? Beten wir ganz besonders für sie! Ich würde gern noch etwas zu den Trollen sagen, aber dafür bin ich zu müde und wie man oben wieder sieht, ist das auch vergebliche Liebesmüh.


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 Zeitzeuge 8. September 2017 
 

Ausnahmsweise persönlich -Werter Hadrianus Antonius!

Da scheinen einige selbsternannte "Großinquisitoren" auf "Ketzerjagd" zu sein!
Wo die wirklichen Irrlehrer/innen sitzen
hat z.B. Kardinal Ottaviani in seinem RSchr.v. 24.07.1966(!) a.d.Präsidenten
der Bischofskonferenzen klar zum Ausdruck gebracht (kann man googeln!).
Natürlich wurde niemals ein Konzilsvater, der gegen bestimmte Beschlüsse oder Deklarationen gestimmt hat, deswegen als Irrlehrer
bezeichnet, z.B. hatte Kard. Bengsch
große Probleme mit Gaudium et Spes.
Die strittigen Verlautbarungen sind natürlich nicht "de fide, auch nicht de fide catholica", ein Blick in die vorkonziliaren Dogmatiken von Ott, Diekamp oder Premm überzeugt, daß keiner
dieser Punkte jemals Lehrbestandteil war, der Häresievorwurf gegen Menschen, die begründete Bedenken gegen einige Texte des Vat. II haben, es sind nicht nur d. Piusbrüder, ist nur billige Polemik, auch die maßgebenden Stellen in Rom haben natürlich niemals in diesem Zusammenhang einen Häresievorwurf erhoben!


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 Bernhard Joseph 8. September 2017 
 

@Hardenberg

"...denn sie verharrt im Irrglauben"

Wollen Sie damit sagen, dass die Kirche vor dem 2. Vaticanum einen Irrglauben gelehrt hätte?

Ist das Ihr Ernst?


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 Hardenberg 8. September 2017 
 

@Hadrianus Antoninus

"Die FSSPX wurde von 1971 bis 2016 kontinuierlich und scrutinös v.d. Kongreg. f.d. Glaubenslehre überprüft und NIEMALS wurde etwas Häretisches gefunden."

Wenn dem so wäre, dann hätte die Piusbruderschaft doch schon lange die vorgelegte Lehrpräambel unterschreiben können. Das hat sie nicht, denn sie verharrt im Irrglauben.
Damit erschüttern Sie die gesamte Glaubwürdigkeit Ihrer Ausführungen.


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 Hadrianus Antonius 8. September 2017 
 

@A.Reik Wieder falsch

1. Ich habe Gregor v. Nyssa CCEL 446-448 und 469 korrekt zitiert und auch im Kontext interpretiert.
2. Die FSSPX wurde von 1971 bis 2016 kontinuierlich und scrutinös v.d. Kongreg. f.d. Glaubenslehre überprüft und NIEMALS wurde etwas Häretisches gefunden.
Insoweit reden Sie Unwahres und beschuldigen indirekt die Kard. Seper, Ratzinger, Levada u. Müller des schuldigen Versäums.
Die FSSPX wurde wg. Ungehorsams belangt; eine Untersuchung bzw. Diskussion über die doctrina fidei wurde gewollt und wohlweislich NICHT durchgeführt.
(Wohl übrigens bei Victor Manuel Fernandez, Ghostwriter v. Amoris Laetitia; die Sache ist sicher noch nicht zu Ende...)
3. Betr. das Leben nach dem Tode: siehe den ältesten syrische Kirchenvater Aphrahat 22, 12-13 (3.Jhdt) und damit übereinstimmend Ephräm den Syrer.

In memoriam Card. Caffarra: "Noch mehr Anstrengung und noch mehr Einsatz betr. die Dubia" (E. Tedeschi)


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 Bernhard Joseph 8. September 2017 
 

@A.Reik

Papst Benedikt hat nicht über ein Forteilen von "Erkenntnis zu Erkenntnis" im Jenseits gesprochen.

Von "Anfang zu Anfang" zu schreiten heißt doch nicht von "Erkenntnis zu Erkenntnis" schreiten!

Und wer dauernd anderen vorwirft, Häretiker zu sein, nur weil das eigene vom Relativismus geprägte Kirchenbild nicht geteilt wird, disqualifiziert sich aus meiner Sicht.


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 XL 7. September 2017 
 

Wie peinlich

diese Streiterei angesichts eines Todessfalls.


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 girsberg74 7. September 2017 
 

@SCHLEGL an @carolus romanus

Ihr Entsetzen über die Zustimmung zu @carolus romanus kann man teilen; ich habe dessen Post (und die letzten 40) nicht gelesen, schneie eher zufällig noch mal herein, sehe Ihren Post.
Ich nehme nicht an, dass eine fremde Hand etwas Ungesetzliches getan hat. Ich hätte aber keine Mühe nachzuvollziehen, wenn jemand behauptete, dass die Angriffe auf diese Kardinale deren Gesundheit geschadet hat und dass sie deswegen etwas früher als vielleicht sonst gestorben sind.
Persönlich ist es mir gleichgültig, ob die beiden gerade Verstorbenen noch etwas länger gelebt hätten oder nicht. Ich denke, diese haben ihre Aufgaben für die Kirche erfüllt, konnten ihr Leben mit gutem Gewissen zurückgeben. Mehr braucht es nicht!
Ob aber die mit gutem Gewissen weiterleben können, die diese Kardinäle mit allen Mitteln bekämpft haben, auch mit unchristlichen, das darf bezweifelt werden.
Für mich steht fest, dass man in ferner Zeit noch mit Hochachtung dieser Kardinäle gedenken wird.


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 A.Reik 7. September 2017 

@Bernhard Joseph

Sie haben nicht aufmerksam gelesen. Den Wiederholungsprozess unterstellt @Hadrianus Papst Benedikt und mir. Ich habe ihn nie vertreten, sondern nur den Papst zitiert.
Und was @Hadrianus zum nie verurteilten Kirchenvater schreibt, ist sachlich schlicht falsch. Natürlich sind wir Menschen auch im ewigen Leben immer noch begrenzt, daher wird unser Glück, Gott zu schauen und erkennen, in einem augenblicklichen Wachstumsprozess sein. Das lässt sich nur paradox formulieren, weil noch niemand aus der Ewigkeit zurückgekehrt uns Detailinformationen gegeben hat.
Ich habe von @Hadrianus übrigens noch keine Entschuldigung für seine Häresievorwürfe an Papst Benedikt gehört.


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 Zeitzeuge 7. September 2017 
 

Das Zitat von der "Heimkehr" Papst Joh.-Paul II.

war von Papst Benedikt XVI. ganz sicher metaphorisch gemeint und hat natürlich nichts mit der Häresie der "Präexistenz"
der Seelen zu tun.
Leider wurde diese "Präexistenz der Seelen" aber lt. kathpedia von Gregor von Nyssa vertreten und ebenso die "Allversöhnung", beides wohl von Origines übernommen, das wusste Papst Benedikt XVI. natürlich auch!

Daß die Piusbrüder, keine Angst, ich bin
kein vorbehaltloser Anhänger, Irrlehren
vertreten sollen, ist Rom und sicher auch allen Menschen guten Willens hier auf dem Forum neu und sachlich auch nicht begründbar!

Wenn dann jetzt auch noch hier behauptet wird, "Gott handelt nicht interventionistisch", müsste das näher erklärt werden, ansonsten steht der Verdacht auf Deismus im Raum!

Weiterhin lege ich keine Wert auf Dispute mit Menschen, die sich weigern,
die fünf Dubia hier klar u. eindeutig zu beantworten!


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 Magdalena77 7. September 2017 

@Hardenberg

Da war mein "Fingerzeig" wohl etwas missverständlich. Ich meinte damit nicht, dass jemand bestraft werden oder eine neue Aufgabe - nun im Himmel- bekommen soll, sondern, es signalisiert uns ganz einfach, dass die Stimmen, die nach Klärung und Wahrheit verlangen, weniger werden, dass die Zeit (auch für Papst Franziskus) weniger wird, in der man diese im Raum stehenden Fragezeichen beantworten kann. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit sagen. Schließlich ist Kardinal Caffara ebenso wie Kardinal Meisner für Gott viel mehr als nur ein Autor der Dubia :)


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 A.Reik 7. September 2017 

@Hadrianus

"Was die "Heimkehr" betrifft, sind wir allen geboren, und natürlich vorher nicht im Himmel oder in der Hölle gewesen- "zurückgekehrt (von weggewesen)" wird da nichts; dieses neuplatonische und neupythagoräische Gedankengut wurde von der Alten Kirche zutiefst abgelehnt."

"Vor zwei Jahren, ungefähr um diese Stunde, ist der geliebte Papst Johannes Paul II. aus dieser Welt geschieden und in das Haus des Vaters heimgekehrt."

So sagte es Papst Benedikt XVI. selber. Ich halte mich an ihn, da kann man nicht vom Katholizismus abirren.

"Wer aufsteigt, hört nie auf, durch endlose Anfänge von Anfang zu Anfang zu schreiten."

So sagt schon der - übrigens auch Benedikt XVI. hoch gelobte - heilige Kirchenvater Gregor von Nyssa.

Sie verzeihen mir: dass jemand, der im häretischen Gewässer der Piusbrüder fischt, ist selbst ungeeignet, Irrlehren festzustellen.

Wiederholen Sie ruhig Ihre Aussage, dass Papst Benedikt häretisch sei. Ich distanziere mich davon ausdrücklich und in aller Form.


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 Hadrianus Antonius 7. September 2017 
 

@A.Reik

Blumig-poetische Verbrämung macht scheinheilige Aussagen und Ketzereien nicht besser- eher deutlich schlechter.
Was die "Heimkehr" betrifft, sind wir allen geboren, und natürlich vorher nicht im Himmel oder in der Hölle gewesen- "zurückgekehrt (von weggewesen)" wird da nichts; dieses neuplatonische und neupythagoräische Gedankengut wurde von der Alten Kirche zutiefst abgelehnt.
Total häretisch ist jedoch, daß man bei der Gottesschau "von Erkenntnis zu Erkenntnis forteilen" möge.
St. Paulus sagt ausdrücklich, "...und in Seinem Lichte sehen wir das Licht...".
"Geeilt", "Fortgeeilt", wenn Sie öchten: evoluiert, wird da nichts, und sicher nicht von Erkenntnis zu Erkenntnis.
Das gibt es wohl im Hinduismus und Buddhismus, bei den Pythagoräern, Platonikern und bis zu den Freimaurern.
Dagegen sollten andere hier unten in diesem vallis lacrimarum sich beeilen um eine klärende Antwort zu geben.


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 Hadrianus Antonius 7. September 2017 
 

Merci, mon Eminence!

R.I.P.
Justi epulentur
Dieses herrliche Alleluia, gesungen von den Benediktinrmönche der Abtei Fontgombault, geht mir bei dieser Todesnachricht durch den Kopf.
Ein Leben in Glauben und für den Glauben, das erste Munus eines Bischofs, die Verkündigung ds Evangeliums, klar und deutlich und bis zum Tode erfüllend.
K.I.A. : die ehrenvollste militärische Auszeichnung in Großbrittanien gilt auch für Kard. Cafarra und KardMeisner:
"Killed in action".


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 Hardenberg 7. September 2017 
 

@Magdalena77 et aliis

Mit Fingerzeigen etc. wär ich vorsichtig. Zum einen, weil, wenn, was Gott verhüte, der Papst stürbe, dann doch entweder auch gälte: Gott holt den Papst zu sich, damit er AL durch seine Fürsprache zum Durchbruch verhülfe oder vice versa: wenn man dann sagte: Gott bestraft ihn durch vorzeitigen Heimgang, dann gälte das auch für die Cardinäle Meisner und Caffara.
Anderseits: Gott handelt in der Welt nicht interventionistisch.


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 Zeitzeuge 7. September 2017 
 

Der Brief des Kardinals Caffarra blieb anscheinend

wieder einmal ohne Antwort!
Lt. S. Magister habe der Papst am 02. April auf Capri während des Mittagessens
zwar neben Kardinal Caffarra gesessen, der
Heilige Vater habe es aber vorgezogen, sich mit einem älteren Priester zu unterhalten, der am gleichen Tisch saß!

Quelle: beiboot-petri.blogspot.de von heute.

Verwiesen sei auch auf einen Brief, den
Schw. Lucia (Fatima) an den Verstorbenen
geschrieben hat, ca. 1980, darin stehen
u.a. folgende Sätze:

"Die letzte Schlacht zwischen dem Herrn und der Herrschaft Satans wird um Ehe und die Familie geschlagen."

"Jeder, der sich für die Heiligkeit der Ehe und Familie einsetzt, wird in jeder Hinsicht bekämpft und abgelehnt werden, weil das die entscheidende Frage ist".
Kard. Caffarra gründete im Auftrag von Papst Johannes-Paul II. das Studieninstitut für Ehe u. Familie, dessen erster Präsident er von 1981 bis 1995 gewesen ist.
Quelle: kath.net vom 24.0.2015
Kard. Caffarra war wirklich ein frommer
Hirte u. sehr bedeutender Moraltheologe!
RIP!


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 Federico R. 7. September 2017 
 

@A.Reik

Nochmals scusi. - Aber posten Sie hier nicht stets wie ein „Troll“, nämlich als progressiver Provokateur, und haben Sie sich bisher nicht immer wieder unwidersprochen als Troll bezeichnen lassen? Ich besitze natürlich keinerlei Autorität, irgendwelche Befehle zu erteilen. Das war eher als Empfehlung gedacht für eine ehrlich geführte Diskussion. Befehle zu erteilen ist Gottes Sache. Da gibt’s ja den Dekalog, da kennt ein jeder die paradigmatische Erzählung vom Sündenfall, vom Verbot, Früchte vom verbotenen Baum zu essen, und die fatalen Folgen der Befehlsmissachtung. Und dann gibt’s auch noch das eindeutige Jesus-Wort – kein Paradigma - zur Unauflöslichkeit der Ehe, das er nicht gesagt hat, um es von irgendwelchen Zeitgeistern wieder relativieren zu lassen. Wenn auch Sie, A.Reik, „in das nie endende Reich des Glücks, der Erkenntnis und der Wahrheit“ gelangen möchten – evtl. über den Ort der Reinigung -, werden Sie sich vorher, wie wir alle, auch ich, dem Letzten Gericht stellen müssen.


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 kreuz 7. September 2017 

Teil 4 (Kard. Caffara)

..an ihre Hirten gewandt und auch an Eure Heiligkeit, um in der heiligen Lehre über die drei Sakramente der Ehe, der Beichte und der Eucharistie bestärkt zu werden. Und gerade in diesen Tagen haben sechs Laien aus jedem Kontinent ein zahlreich besuchtes Seminar veranstaltet, das den bezeichnenden Titel: "Klarheit schaffen" ("Fare chiarezza") trug.

Vor dieser schweren Situation, in der es Spaltungen in vielen christlichen Gemeinden gibt, fühlen wir das Gewicht unserer Verantwortung, und unser Gewissen drängt uns, in aller gebotenen Ehrfurcht um eine Audienz zu bitten.

Wir bitten Eure Heiligkeit, unser in Ihren Gebeten zu gedenken, so wie wir Sie der unseren versichern. Und wir bitten Sie um Ihren Apostolischen Segen.

Carlo Card. Caffarra

Rom, den 25. April 2017
Fest des hl. Evangelisten Markus


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 kreuz 7. September 2017 

Teil 3 (Kard. Caffara)

..habe, sind zahlreiche Erklärungen von einzelnen Bischöfen, Kardinälen und sogar von Bischofskonferenzen erschienen, die das approbieren, was das Lehramt der Kirche nie approbiert hat. Es handelt sich nicht nur um den Zugang zur Hl. Eucharistie derer, die objektiv und öffentlich in einer Situation schwerer Schuld leben und in ihr bleiben wollen, sondern auch um ein Verständnis des Gewissens, das der Tradition der Kirche entgegensteht. Und so geschieht es – und wie schmerzhaft ist es, dies zu sehen –, dass das was in Polen Sünde ist, in Deutschland gut ist, dass das was in der Erzdiözese Philadelphia verboten ist, auf Malta erlaubt ist, usw. Uns kommt die bittere Feststellung B. Pascals in den Sinn Gerechtigkeit auf dieser Seite der Pyrenäen, Ungerechtigkeit auf der anderen Seite: Gerechtigkeit auf der linken Seite des Flusses, Ungerechtigkeit auf der rechten Seite.

Zahlreiche kompetente Laien, die die Kirche sehr lieben und dem Apostolischen Stuhl treu verbunden sind, haben sich..


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 kreuz 7. September 2017 

"Unser Gewissen drängt uns.." Teil 2

..hat (vgl. Apg 20,28).

Am 19. September 2016 haben wir Eurer Heiligkeit und der Glaubenskongregation fünf "dubia" vorgelegt und Sie gebeten, Unsicherheiten auszuräumen und Klarheit in einigen Punkten des nachsynodalen Schreibens "Amoris Laetitia" zu schaffen.

Nachdem wir von Eurer Heiligkeit keine Antwort erhalten haben, haben wir uns entschlossen, Sie um eine Audienz zu bitten, wenn es Eurer Heiligkeit beliebt, für uns gemeinsam. Wir fügen, wie es Praxis ist, ein Foglio d’Udienza bei, in dem wir die beiden Punkte darlegen, die wir mit Ihnen erörtern möchten.

Heiliger Vater,

es ist ein Jahr seit der Veröffentlichung von "Amoris Laetitia" vergangen. In dieser Zeit sind Interpretationen einiger sachlich doppeldeutiger Abschnitte des nachsynodalen Schreibens öffentlich abgegeben worden, die vom ständigen Lehramt der Kirche nicht nur abweichen, sondern ihm widersprechen. Obwohl der Präfekt der Glaubenskongregation mehrmals erklärt hat, dass die Lehre der Kirche sich nicht geändert..

www.kath.net/news/59979


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 kreuz 7. September 2017 

"Unser Gewissen drängt uns.." Teil 1

Heiliger Vater,

mit einem gewissen Bangen wende ich mich in diesen Tagen der Osterzeit an Eure Heiligkeit. Ich tue es im Namen der Herren Kardinäle Walter Brandmüller, Raymond L. Burke, Joachim Meisner und in meinem eigenen.

Wir möchten zu allererst unsere absolute Hingabe und unsere vorbehaltlose Liebe dem Hl. Stuhl und Ihrer Person gegenüber bekunden. In Ihnen erkennen wir den Nachfolger Petri und den Stellvertreter Christi, den "süssen Christus auf Erden", wie die hl. Katharina von Siena gerne sagte. Wir stimmen in keiner Weise mit jenen überein, die den Stuhl Petri für vakant halten, noch mit denen, die auch anderen die doch unteilbare Verantwortung des Petrusamtes zusprechen wollen. Wir sind nur durch das Wissen um unsere schwere Verantwortung als Kardinäle gedrängt, Berater des Nachfolgers Petri in seinem erhabenen Dienst zu sein. Wozu uns auch das Sakrament der Bischofsweihe, als Hirten für die Kirche Gottes sorgen lässt, die er sich durch das Blut seines eigenen Sohnes..

www.kath.net/news/59979


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 kreuz 7. September 2017 

dieses Gespräch, s.g. Ottaviani,

fand am 2. April in der vom Erdbeben betroffenen Stadt Carpi statt.
die Beantwortung der "dubia" scheint aber nicht geeignet, zwischen "Tür & Angel" beantwortet zu werden oder mündlich zw. Kard. Caffara und P. Franziskus in Carpi.
deswg schrieb Kard. Caffara am 25. April, also NACH diesem Treffen, Seinen ehrbaren Brief "Unser Gewissen drängt uns..", den der Kardinal am 6. Mai persönlich (!) dem Papst übergab.
abgesehen davon, daß der kathpress-Artikel tendenziös ist, sollte der kath.net-Artikel ("Unser Gewissen drängt uns.." siehe link)aus Anlaß des Todes von K. Cafarra nochmal veröffentlicht werden.bzw ich machs hier. da ist nix Ironisches, doppeldeutiges, auf die eigene Person bezogenes drin, allein die Sorge um das Wohl der Kirche und die Beschreibung des Zustandes der Verwirrung.
aus Respekt vor K. Caffara enthalte ich mich in den Tagen der Trauer um Ihn pers. Deutungen.

www.kath.net/news/59979


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 Bernhard Joseph 7. September 2017 
 

@Ottaviani

Wir wissen nicht, über was Kardinal Caffarra am 2. April mit dem Papst genau gesprochen hat. Eine Beantwortung der "Dubia" wird wohl nicht Gegenstand des Gespräches gewesen sein.

Dass den 4 Kardinälen eine wirklich schlimme Feindseligkeit aus innerkirchlichen Kreisen entgegenschlug, ist eine gar nicht zu bestreitende Tatsache, hier hat auch kath.net oft genug berichtet.

Man muss ja immer bedenken, dass die 4 Kardinäle ihre "Dubia" nicht aus einer Sorge um ihr Seelenheil gestellt haben, sondern aus Sorge um das Seelenheil der Herde, also um all diejenigen, die im heutigen Dickicht des Relativismus sich leicht restlos verirren können.

Diese Sorge hat Kardinal Caffarra bis zu seinem Tod begleitet ohne eine Milderung gefunden zu haben.


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 SCHLEGL 7. September 2017 
 

@ carolus romanus

Also,ich muss Ihnen sagen,ich bin entsetzt über Ihr Posting und über die Tatsache,dass 17 User dieser Unterstellung auch noch zustimmen!Das erinnert mich an den Irrsinn,der nach dem plötzlichen Tod von Papst Johannes Paul I. 1978 verbreitet worden ist!Wie kann man so etwas schreiben?Kardinal Meisner war über 80 Jahre,Kardinal Caffara fast 80 Jahre.Beide hatten sicher ein anstrengendes Leben und auch viel Stress!Als Priester habe ich es nicht selten erlebt,dass Leute zwischen dem 50.-60. Lebensjahr plötzlich an Herzversagen sterben,ebenso leider einige Lehrerkollegen kurz nach Antritt der Alterspension mit nicht einmal 65. Die Pensionsversicherung lebt geradezu davon,dass nicht alle Personen 90 Jahre alt werden.
Hier eine Obduktion der beiden verehrten Kardinäle zu fordern, ist eine Unterstellung sondergleichen und gehört eigentlich in die Beichte.
Ich möchte Sie daran erinnern,die Zeit der Borgias ist vorbei.chriseeb74 hat Ihnen klar geantwortet!Msgr. Franz Schlegl


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 Ottaviani 7. September 2017 

noch eine kurze Bemerkung

Kardinal Caffara hatte sehr wohl gelegenheit mihttps://www.kathpress.at/goto/meldung/1541442/eines-der-letzten-fotos-von-caffarra-zeigt-ihn-mit-dem-papstt dem Papst zu sprechen


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 Helena_WW 7. September 2017 
 

RIP und Danke für den Einsatz/Einstehen für Glaubenswahrheit

Trauer und ehrendes Andenken. Danken möchten ich dem zu Gott heimgerufenen Kardinal Caffara ebenso wie dem jüngst heimgerufenen Kardinal Meisner für ihr Einstehen für Glaubenswahrheit, für Einstehen und Wirken im Glauben, für das Verkünden des Evangeliums vollständig und unverkürzt und dafür auch bereit waren ein Kreuz auf sich zu nehmen. Denn für ihr aufrichtiges Einstehen ist den beiden Kardinälen Caffara und Meisner Unrecht widerfahren. Für uns Christen seid und bleibt ihr Vorbilder und behalten euch in unserem Herzen.


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 Bernhard Joseph 7. September 2017 
 

@Federico R.

Angesichts der Tatsache, dass @A.Reik eine kritische Haltung zu AL für nicht mehr katholisch erklärt hat und sogar so weit ging, Fragende als nicht mehr papsttreu zu diffamieren, was dann ja nun zwangsläufig auch auf die Kardinäle zu beziehen ist, wunderte ich mich auch über seinen Kommentar. Der beschriebene Kontext lässt hier tatsächlich Fragen offen.

Zumindest fallen @A.Reik frühere Beschimpfungen - wie nicht katholisch, wer eine Änderung der Lehre bei der Zulassung von WvG zur Kommunion für nicht möglich hält – ihm nun auf die Füße.

Traurig ist, dass Kardinal Caffarra zumindest hienieden keine Gerechtigkeit bezüglich seiner tiefen Glaubensbedrängnis wiederfahren ist. Er musste, wie Kardinal Meisner auch, die schlimmsten Beschimpfungen erdulden.

Es ist durchaus zu vermuten, dass dieses ihnen nicht zur Ehre gereichende Vorgehen relativistischer Kräfte in der Kirche, der Gesundheit beider nun verstorbener Kardinäle nicht zuträglich war.


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 Rosenzweig 7. September 2017 

“Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt ...

bleibt es allein -
wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. (Joh. 12,24)

Dieses Schriftwort JESU – war beim ebenso plötzlichen Heimgang unseres so geschätzten Kard.Joachim Meisner-
(erst vor zwei Monaten..!)–
eine immer wiederkehrende Stimme in mir..-
und nun folgt ihm ebenso unverhofft Kardinal Carlo Caffarra!
Auch er - einer unserer großen getreuen HIRTEN..!

So dass jetzt fast spürbar - wie eine aufkeimende Hoffnung- die Schlussworte JESU:
“wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht..”
viell.doch schon bald "DIESE reiche FRUCHT" in dem gemeinsamen Anliegen der vier Bischöfe – Uns + der ganzen Kirche geschenkt werden wird..?!

Im Vertrauen auf GOTTES Ratschluss +
auf die Fürbittt-Kraft dieser zwei- nun schon vorausgegangenen getreuen Kardinäle– denen GOTT mit SEINER Ewigen HERRLICHKEIT alles lohnen möge-

so hoffnungsvoll verbunden...


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 A.Reik 6. September 2017 

@Federico

Es ist außergewöhnlich schlechter Stil und ziemlich ungustiös, die Heimkehr eines Menschen in das nicht endende Reich des Glücks, der Erkenntnis und der Wahrheit für Verleumdungen zu missbrauchen. Ich bin ja kein Troll - und bin daher auch nicht angesprochen von Ihrem seltsamen Befehl.


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 Herbstlicht 6. September 2017 
 

Danke, Herr Kardinal!

Soeben erst gelesen: Der mutige Kardinal Carlo Caffarra verstorben - ich bin ehrlich bestürzt.
Wenn Papst Franziskus sich selbst gegenüber ehrlich ist, müsste er doch spätestens jetzt einsehen, dass er mit der Nichtbeantwortung der dubia einen schweren Fehler begangen hat, auch menschlich gesehen. Er ließ die berechtigten Anfragen von vier Kardinälen unbeantwortet und reagierte noch nicht einmal auf ihren Wunsch nach einer Audienz, d.h. nach einer klärenden Aussprache.
Eigentlich müsste ihn das Gewissen, von dem er doch so oft spricht, nun selbst plagen.
Wie wird sich Papst Franziskus nun verhalten, wie sich äussern?


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 chriseeb74 6. September 2017 
 

Liebe Leute...

es sterben nicht nur "AL-Kardinäle"; vor ein paar Tagen starb Kardinal Murphy O´Connor, ein sogenannter St. Gallen - Kardinal; also, wenn man so will, ein Kardinal der Gegenseite...sie mögen ruhen in Frieden.
Vertraut auf Gottes ewige Ratschlüsse; auch in dieser Hinsicht...und bitte keine Verschwörungstheorien.


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 Kroko 6. September 2017 
 

@Magdalena77 @girsberg74 Fingerzeig Gottes ?!

Ja, diesem Eindruck kann man sich nicht verwehren.
Wäre nur noch zu klären, in welche Richtung der Finger zeigt.


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 Smaragdos 6. September 2017 
 

Übrigens ist Dubia-Kardinal Brandmüller schon 88 Jahre alt, von daher wird er auch nicht mehr ewig leben...


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 girsberg74 6. September 2017 
 

@Magdalena77 an @girsber74

Danke für Ihre Antwort; ich fühle mit Ihnen.


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 kreuz 6. September 2017 

in Trauer und Hochachtung

das ewige Licht leuchte Ihm.

www.kathtube.com/player.php?id=38265


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 padre14.9. 6. September 2017 

Carlo Kardinal Caffarra

„Wenn ich sage ‚S ist P’ und dann sage ‚S ist nicht P’ dann ist der zweite Satz keine Weiterentwicklung des ersten sondern dessen Verneinung“, Zitat Kardinal Caffarra im Jahre 2016

R.I.P.


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 carolus romanus 6. September 2017 

Sichere Untersuchung der Todesursache erforderlich

Zwei "plötzliche" unerwartete Todesfälle ungeklärter Ursache.
Eine Obduktion einschließlich umfassender toxikologischer Untersuchung von unabhängigen Instituten sollte unverzüglich erfolgen.
Alle Seiten sollten daran größtes Interesse haben. Eine nicht-natürliche Todesursache muss bei Unklarheiten ausgeschlossen werden.
Dies beugt jeglichen Spekulationen vor.


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 carolus romanus 6. September 2017 

RIP

Danke für alles. Der Herr möge Ihnen den Mut und Aufrichtigkeit des treuen Hirten tausendfach vergelten.


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 Magdalena77 6. September 2017 

@girsberg74

Lieber Girsberg, natürlich nicht GEGEN Caffara! Im Gegenteil, ich deute es so, dass uns jetzt nur noch eine kurze Zeit bleibt, die Wahrheit der traditionellen kirchlichen Lehre wieder offiziell und fest in der Kirche zu verankern. Die Zeit drängt, das ist mein Eindruck. Und auch, dass die verstorbenen Dubia-Kardinäle wohl sehr unter der Situation gelitten haben müssen, ohne diese klären zu können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies Papst Franziskus nicht bewusst war. Mir bleibt hier nur schmerzliches Nichtverstehen angesichts seines Vorgehens gegenüber den Dubia-Kardinälen. Nicht das erste Mal in diesem Pontifikat.


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 Selene 6. September 2017 
 

@Robert S.

Genau das habe ich auch gedacht. Zwei Dubia - Kardinäle sterben völlig überraschend kurz hintereinander, beide für die heutige Zeit noch nicht mal sooo alt (der Papst ist 80, Papst em. Benedikt 90), beide waren offenbar vorher nicht als schwerkrank bekannt.

Man wird sehen, wie es den restlichen beiden Kardinälen ergehen wird.


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 A.Reik 6. September 2017 

Heimgekehrt ins Haus des Vaters...

möge er sich der seligmachenden Gotteschau erfreuen und von Erkenntnis zu Erkenntnis forteilen.


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 Elija-Paul 6. September 2017 
 

Trauer um diesen muitigen Kardinal

Moege er vom Himmel aus helfen! Danke fuer das Zeugnis, danke fuer die dubia! Danke fuer den Mut die Wahrheit zu bezeugen!


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 girsberg74 6. September 2017 
 

Da waren’s nur noch Zwei! – Ein Fingerzeig Gottes?

@Magdalena77
Ja doch, ich sehe es (mit Hintergedanken) auch so. Der Fingerzeig geht aber nicht gegen Caffara; fehlt nur noch, dass aus Rom ein Trauerbrief kommt mit Hervorhebung der Verdienste Caffaras um die Kirche.

Sie, Magdalene77, bedauern, dass Caffara „die Ehre einer Audienz durch Papst Franziskus verwehrt“ worden war. Das muss man so nicht sehen; Gott hat dem Caffara das erlassen (und dem Meisner auch). Und den beiden anderen wird er das noch erlassen. Dafür wird er einem anderen die Ehre einer Audienz bei ihm höchstpersönlich geben.


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 Robert S 6. September 2017 
 

R.I.P.

R.I.P. Eminenz Caffarra.Nach Kardinal Meisner der zweite Dubia Kardinal... ich hoffe dass dies nur zufall ist


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 Freude_am_Glauben 6. September 2017 
 

@ThomasAquinas

Ja, warum sterben die Kardinäle?

Ich glaube, sie brennen und brannten im hiesigen irdischen Leben wie der Hl.Johannes Evangelist es zum Schluß der Offenbarung so dringlich formuliert:" Maranatha! Komm Herr Jesus!"

Und jetzt hat der HERR sie schon zu sich geholt.

Wir dürfen diese beiden Kardinäle als gute Vorbilder sehen. Als Mutmacher für unser eigenes Leben, wohin auch immer der HERR uns gestellt hat.

Wir beten gerne vertauensvoll:

Ich weiß, daß Du mein Vater bist, in Dessen Arm ich wohlgeborgen.
Ich will nicht fragen, wie Du führst, ich will Dir folgen ohne Sorgen.

Und gäbest Du in meine Hand mein Leben, daß ich selbst es wende,
ich legt` mit kindlichem Vertrau`n, es nur zurück in Deine Hände. Amen!


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 Zeitzeuge 6. September 2017 
 

R.I.P. Eminenz Caffarra,

ein Vorbild gläubiger Vernunft als Bischof
und ausgewiesener Fachmann der Moraltheologie!

Offenbarung 14,13 !


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 johannes lehrner 6. September 2017 

Grazie

Danke, lieber Kardinal Caffarra.


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 serafina 6. September 2017 
 

Näher mein Gott zu Dir

Erst Meisner,
jetzt Caffarra!
Welch ein "Zufall" aber auch innerhalb kürzester Zeit.
Beide haben den guten Kampf gekämpft. Aber vielleicht können sie ja jetzt in Sachen "Dubia zu Amoris laetitia" mehr erreichen als zu Lebzeiten.
Der Stellvertreter Christi auf Erden hat ihnen kein Gehör geschenkt, mögen sie nun beim HERRN selbst auf offene Ohren stoßen und er ihnen alles reichlich vergelten.
R.I.P.


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 Wynfried 6. September 2017 

Man kann im Sterben der Gerechten auch ein Zeichen des Himmels sehen!

Beten wir besonders für die beiden noch lebenden Dubia-Kardinäle Brandmüller und Burke und besonders auch für unseren hochbetagten Papa emeritus Benedikt XVI. Wer weiß, welche Rolle er noch spielen wird? Die Zeit ist kurz ...


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 Dottrina 6. September 2017 
 

So traurig!

Warum so plötzlich? War er denn so krank? Soweit ich weiß, sollte er bei der Wallfahrt der Tradition "Summorum Pontificum" in Kürze noch eine Messe im Petersdom zelebrieren? Ich bin bestürzt und traurig. Möge der Herr diesen verdienten Hirten in sein Reich aufnehmen. R.I.P., lieber Kardinal Caffarra!


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 Niki75 6. September 2017 
 

Nachtrag

Vielleicht können ja die "Dubia-Kardinäle" im Himmel mehr für die Kirche tun, denn bei Papst Franziskus können/konnten sie auf Erden nichts ausrichten.


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 Niki75 6. September 2017 
 

Die nächste schreckliche Nachricht

Das ist ja die nächste schreckliche Nachricht. Nun ja: jetzt braucht Papst Franziskus nur mehr zwei Todesfälle aussitzen.
Kardinal Caffara sollte ja noch im am 14. September im Petersdom im außerordentlichen Ritus zelebrieren.
Also krank gewesen kann er nicht sein.
Gott möge seinem treuen Diener das ewige Leben schenken.


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 Mr. Incredible 6. September 2017 
 

Man stelle sich vor,

alle Kardinäle verabschiedeten sich vorzeitig Richtung Himmel. Ohne dass vom Papst auf die dubia geantwortet worden wäre.
Ich glaube, dies wäre ein Schandfleck, der ewig bleiben würde.
Die Kardinäle sind ja nicht irgendwelche Küng-Weltethos-Nerverl, sondern absolut romtreue und vor allem Christus-treue, bewährte und geprüfte Hirten.
Den Kardinälen geht es jetzt super, da im Himmel. Aber Rom sollte sich mal Gedanken machen, finde ich. Die Zeit drängt, sagen diese Fakten. Nicht für die Kardinäle.


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 Secundus 6. September 2017 

R.I.P.

Der zweite Dubiakardinal, dem eine Audienz und Aussprache mit dem Papst verwehrt blieb, der wohl in Sorge und "getrennt" vom Heiligen Stuhl jetzt in die Ewigkeit abberufen wurde. Wie war das nochmal mit der "Barmherzigkeit"? Es ist traurig.


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 Schimmelreiter 6. September 2017 

Requiescat in pace

Müssen wir uns schon Sorgen machen, dass die Kardinäle der Dubia in so kurzer Zeit hintereinander ableben? 79 ist doch heute kein Alter.


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 bernhard_k 6. September 2017 
 

Im Himmel wird leidenschaftlich über AL diskutiert ...

Und Jesus Christus, Kard. Meisner und Kard. Caffarra sind absolut einer Meinung!

Ein herzliches "Vergelt's Gott für alles" lieber Herr Kardinal!


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 Ebuber 6. September 2017 
 

Eine traurige Nachricht

Dass kurz nach dem Heimgang von Kardinal Meisner nun auch dieser Unterzeichner der "Dubia" verstorben ist, lässt aufhorchen. Wie mag dieser Tod nun Papst Franziskus berühren? Beiden Fragestellern kann er ja nun hier nicht mehr antworten.
Vertrauen wir darauf, dass wir zwei mächtige Führsprecher im Himmel haben, denen immer an der Wahrheit gelegen war - und auch jetzt noch ist. Dessen bin ich sicher.


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 Magdalena77 6. September 2017 

Trauer

Ich bin bestürzt. Ich kann nicht umhin, bei dieser Meldung sofort an einen Fingerzeig Gottes zu denken. Nun ist auch der zweite Rufer in der Wüste verstorben. Und auch ihm wurde die Ehre einer Audienz durch Papst Franziskus verwehrt. Wenn ich ehrlich bin, so bin ich nicht nur bestürzt, sondern auch zornig. Auch Kardinal Caffara, war, wie Kardinal Meisner, ein hochverdienter, glaubenstreuer und mutiger Kirchenmann. Es wäre ein Gebot der Achtung und der christlichen Nächstenliebe gewesen, auf sein Anliegen zu antworten. So hat man den Eindruck, dass sich "das Problem" durch Aussitzen quasi von selbst "erledigen" soll. Doch das wird Gott nicht zulassen, die Antwort auf die Dubia wird so oder so kommen!

R.I.P., Herr Kardinal, und vergelt´s Gott für alles!


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 ThomasAquinas 6. September 2017 

Requiem aeternam!

Wieso sterben eigentlich auf einmal die ganzen dubia-Kardinäle?


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 Sebi1983 6. September 2017 
 

R.I.P.

Nach Kardinal Meisner ist nun ein weiterer aufrechter Streiter für die Wahrheit verstorben. Möge ihm der Herr seinen Mut reich belohnen!


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