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Liberale Muslimin: Mehrheit der Schweizer Imame ist islamistisch

31. August 2017 in Schweiz, 2 Lesermeinungen
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Tunesisch-schweizerische Menschenrechtsaktivistin Saïda Keller-Messahli in der „Neuen Zürcher Zeitung“: Diese Leute anerkennen unsere demokratische Gesellschaft nicht“, „ihr Diskurs richtet sich gegen meine Freiheit, gegen mich als Frau“.


Zürich (kath.net) „Es gibt für jede Form von Freiheit Grenzen, gerade dort, wo sie genutzt wird, um der freiheitlichen Gesellschaft zu schaden. Insbesondere den Begriff der Religionsfreiheit nutzen fundamentalistische Kreise schamlos aus. Ihr Diskurs richtet sich gegen meine Freiheit, gegen mich als Frau, gegen unsere Gesellschaft. Diese Leute anerkennen unsere demokratische Gesellschaft nicht.“ Dies sagte Saïda Keller-Messahli im Interview mit der „Neuen Zürcher Zeitung“. Keller-Messahli ist islamische, tunesisch-schweizerische Menschenrechtsaktivistin, sie gründete 2004 das „Forum für einen fortschrittlichen Islam“, dessen Präsidentin sie ist. Die Mitbegründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe Moschee in Berlin wird in wenigen Tagen ihr Buch „Islamistische Drehscheibe Schweiz“ herausbringen.

Im Interview vertritt die liberale Muslimin, dass die Mehrheit der Schweizer Imame islamistisch sei. In diversen Moscheen würden bei den Zuhörern in Moscheen Gefühle von Opfersein, Aggression, Intoleranz und Hass mobilisiert, radikale Imame brächten in Gefängnissen und Moscheen auch Broschüren unter die Leute, die „meist in Saudiarabien oder in Kosovo, Mazedonien oder Bosnien gedruckt“ wurden und „radikales Gedankengut“ enthielten. Ziel sei dabei, „dass alle Moscheen diese Version des Islams übernehmen“. Viele der Akteure seien aber nicht unabhängig, sondern seien eingebunden „in Organisationen, die sich ausserhalb der Schweiz befinden“. Dabei entstehe „der Eindruck, dass die Imame einen klaren Auftrag haben“.


Beispielsweise werde die Islamische Weltliga „von Saudiarabien aus geführt, ihr sind rund 55 islamische Staaten angeschlossen“, sie kooperiere „eng mit den Muslimbrüdern und salafistischen Gruppierungen in über 120 Ländern“. Sie helfe „auch in der Schweiz, Moscheen, Koranschulen und Imame zu finanzieren“. Früher seien „Moscheen in Garagen und Fabrikarealen eingerichtet“ worden und häten „ärmlich“ und „unauffällig“ gewirkt, heute würden „Moscheen für vier bis fünf Millionen Franken gebaut“, „die Financiers dahinter haben ihre Hemmungen verloren. Es ist viel Geld vorhanden.“

Die Politik müsse jetzt klarstellen, „dass wir in der Schweiz nicht noch mehr Moscheen wollen“, 300 seien „mehr als genug“, man habe in der Schweiz „ mehr Moscheen als in Belgien“. Allerdings legten die Schweizer Behörden und Politiker „im Umgang mit dem organisierten Islam eine eklatante Naivität an den Tag“. Man bezöge „genau jene Imame in einen Dialog mit ein, die unsere Art zu leben ablehnen und die unserer Gesellschaft nicht den geringsten Respekt entgegenbringen“

Link zum Interview in der „Neuen Zürcher Zeitung“ in voller Länge: Saïda Keller-Messahli: «Mehrheit der Schweizer Imame ist islamistisch»

kath.net-Buchtipp
Islamistische Drehscheibe Schweiz
Ein Blick hinter die Kulissen der Moscheen
Von Saïda Keller-Messahli
Hardcover, 160 Seiten
2017 NZZ Libro
ISBN 978-3-03810-289-2
Preis Österreich: 35.00 EUR

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Foto oben: Symbolbild


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Lesermeinungen

  31. August 2017 
 

Das ist leider....

...keine Neuigkeit!


5
 
  31. August 2017 
 

nicht reformfähig

wer glaubt, der Islam könne sich im Sinne unserer westlichen Demokratien reformieren, der ist ein absoluter Naivling. Das muss mal deutlich gesagt werden. Sorry.


9
 

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