Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

'Amoris Laetitia bekräftigt eindeutig die klassische kirchliche Lehre'

18. August 2017 in Weltkirche, 42 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Onaiyekan kritisiert Versuche, die Regeln zum Kommunionempfang zu erleichtern.


Jasikan (kath.net/pl) Amoris Laetitia bekräftigt eindeutig die klassische kirchliche Lehre, sagte der nigerianische Kardinal John Olorunfemi Onaiyekan von Abuja beim Nationalen Eucharistischen Kongress in Ghana. Das berichtete der „Catholic Herald“. Papst Franziskus habe nicht die kirchliche Lehre über die Regeln für den Kommunionempfang geändert, sondern Menschen in schwierigen Situationen versichert, dass sich die Kirche um sie sorgt und dass auch ihnen Gottes Barmherzigkeit gelte.

Allerdings werde auf die katholische Kirche Druck ausgeübt, dass sie die Regeln für den Kommunionempfang erleichtert, bsp. zivilrechtlich wiederverheirateten Katholiken den Kommunionempfang erlaubt, ohne dass ihre vorige Ehe annulliert ist oder sie sich von sexuellen Beziehungen mit ihren neuen Partnern enthalten. „In einer Welt, die durch die weitverbreitete moralische Laxheit den Bach runtergeht, kann die Kirche Gottes nicht auf ihre Verantwortung verzichten, die hohen Standards des Evangeliums des Herrn Jesus Christus zu bewahren.“


Der Kardinal erinnerte daran, dass auch ohne Kommunionempfang die Teilnahme an der Messe nicht vergeblich sei. In der katholischen Tradition werde dies als „geistliche Kommunion“ bezeichnet. „Wir müssen tief überzeugt sein, dass niemand würdig ist, die heilige Eucharistie zu empfangen“, sagte der Kardinal. Die bedeute, dass jeder, der sich der heiligen Eucharistie nähert, „dies mit Furcht und Zittern und mit tiefer Demut tun soll“.

Außerdem mahnte Onaiyekan, dass man „die Messe nicht zu einer sozialen Unterhaltung oder Disco machen“ dürfe. „Auch wenn wir afrikanische Trommeln schlagen, ist es immer wichtig, die Feierlichkeit aufrechtzuerhalten, die die heilige Eucharistie verdient hat“. Wenn die Gläubigen ihren Gottesglauben „mit Musik und Tanz auszudrücken“, sollen sie spezielle Musik und Tänze wählen, „ die genau zu diesem Zweck“ entstanden sind, nicht aber jene, die für alltägliche Feiern gedacht waren.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  8. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  9. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz