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'Amoris Laetitia bekräftigt eindeutig die klassische kirchliche Lehre'

18. August 2017 in Weltkirche, 42 Lesermeinungen
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Kardinal Onaiyekan kritisiert Versuche, die Regeln zum Kommunionempfang zu erleichtern.


Jasikan (kath.net/pl) Amoris Laetitia bekräftigt eindeutig die klassische kirchliche Lehre, sagte der nigerianische Kardinal John Olorunfemi Onaiyekan von Abuja beim Nationalen Eucharistischen Kongress in Ghana. Das berichtete der „Catholic Herald“. Papst Franziskus habe nicht die kirchliche Lehre über die Regeln für den Kommunionempfang geändert, sondern Menschen in schwierigen Situationen versichert, dass sich die Kirche um sie sorgt und dass auch ihnen Gottes Barmherzigkeit gelte.

Allerdings werde auf die katholische Kirche Druck ausgeübt, dass sie die Regeln für den Kommunionempfang erleichtert, bsp. zivilrechtlich wiederverheirateten Katholiken den Kommunionempfang erlaubt, ohne dass ihre vorige Ehe annulliert ist oder sie sich von sexuellen Beziehungen mit ihren neuen Partnern enthalten. „In einer Welt, die durch die weitverbreitete moralische Laxheit den Bach runtergeht, kann die Kirche Gottes nicht auf ihre Verantwortung verzichten, die hohen Standards des Evangeliums des Herrn Jesus Christus zu bewahren.“

Der Kardinal erinnerte daran, dass auch ohne Kommunionempfang die Teilnahme an der Messe nicht vergeblich sei. In der katholischen Tradition werde dies als „geistliche Kommunion“ bezeichnet. „Wir müssen tief überzeugt sein, dass niemand würdig ist, die heilige Eucharistie zu empfangen“, sagte der Kardinal. Die bedeute, dass jeder, der sich der heiligen Eucharistie nähert, „dies mit Furcht und Zittern und mit tiefer Demut tun soll“.

Außerdem mahnte Onaiyekan, dass man „die Messe nicht zu einer sozialen Unterhaltung oder Disco machen“ dürfe. „Auch wenn wir afrikanische Trommeln schlagen, ist es immer wichtig, die Feierlichkeit aufrechtzuerhalten, die die heilige Eucharistie verdient hat“. Wenn die Gläubigen ihren Gottesglauben „mit Musik und Tanz auszudrücken“, sollen sie spezielle Musik und Tänze wählen, „ die genau zu diesem Zweck“ entstanden sind, nicht aber jene, die für alltägliche Feiern gedacht waren.




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Lesermeinungen

 Bernhard Joseph 23. August 2017 
 

@Bentheim

Etwas weniger geschwollen, würde der Sache mehr dienen.

"Das ist eine statistische Feststellung ohne jede Möglichkeit einer Prognose."

Rein positivistisch betrachtet, würde das stimmen, wenn man aber über den Tellerrand der statistischen Beweisbarkeit hinausdenkt, nicht.

Da ich offen gelassen habe, welche Prägung, sondern lediglich darauf verwies, dass der Mensch von seiner Umgebung immer geprägt wird, kann man mit Statistik hier nichts anfangen. Es ist schlicht eine aus der simplen Erfahrung gegebene Tatsache, dass das familiäre Umfeld den Menschen prägt, auf je eigene Weise. Aus dieser Prägung "Prognosen" herleiten zu wollen, ist müßig, da die Prägung eben den eigenen Charakter, die Persönlichkeit, sprich die Eigenheit des Menschen nicht aufhebt.

Gerade darum habe ich ja hervorgehoben, dass man ohne nähere Kenntnis des Menschen, seiner Familie und des Lebenslaufes nichts darüber sagen, wie die Prägung aussieht. Dass es sie gibt, steht aber außer Zweifel.


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 Bentheim 23. August 2017 
 

Prägung durch das Umfeld und ihr Wahrheitsnachweis

Bernhard Joseph am 22.08.an Monsignore Schlegl:
Verehrter Msgr. Schlegl,
"Das familiäre Umfeld ist immer prägend,..."
Das ist eine statistische Feststellung ohne jede Möglichkeit einer Prognose.

"... nur eben nicht notwendig dahingehend, dass man dem Denken dieses Umfeldes folgt. In der Tat kann die Prägung auch in der Distanzierung liegen."
Wie will man dann die Prägung feststellen und behaupten können, wenn das sich daraus ergebende Denken der Prägung nicht folgt oder sogar Distanzierung eintritt??
Diese phantasierende narratio ist von einer argumentatio meilenweit entfernt und ohne jede Möglichkeit eines Wahrheitsnachweises.


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 lesa 22. August 2017 

Manches müssen und können nicht wir beurteilen

mariemarthe: Zuerst einmal: Ihre Beiträge gefallen mir oft. Danke! Ihr Einwand akzeptiert bezüglich dessen worum es geht. Aber wir können doch nicht beurteilen, was irgendjemand schon unternommen hat und versucht hat! Es gibt Dinge, die nur Gott beurteilen kann und nicht wir.


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 mariemarthe 22. August 2017 
 

@lesa

Es geht hier in keinster Weise um "niedrige" oder "hohe" Abstammung - was immer Sie auch darunter verstehen mögen (wobei zur Zeit einer Hildegard von Bingen oder auch einer Teresa von Avila überhaupt n u r Adelsdamen in den Klöstern aufgenommen wurden!) - es geht darum, dass ein nach Heiligkeit strebender Mensch (hier Priester und Papst), alles dransetzen sollte, sein familiäres und soziales Umfeld zu einem gottgefälligen Leben anzuleiten und dafür auch bereit sein sollte, kleinere und größere Opfer zu bringen!
Mir jedenfalls ist es ein großes Anliegen, meine Familienangehörigen, Freunde und Bekannte, im Stand der heiligmachenden Gnade zu sehen. Und der Mensch geht ja bekanntlich immer von sich selber aus!


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 lesa 22. August 2017 

Spießige Schubladen entsprechen nicht dem Hl. Geist

@msgr.Schlegl: Auch die Teresa von Avila gibt Ihnen völlig recht. Sie sagt, eine gute Nonne erkenne man daran, dass sie sich im Fall "niedriger Abstammung" (wer maßt sich überhaupt an, so etwas zu beurteilen? Er könnte am jüngsten Tag eine Überraschung erleben!) bemühen, diese zu betonen und sich darüber zu freuen. Nachfolge hat schließlich eine andere Zielrichtung ... Und wenn eine z.B. aus dem Adel stammt, werde sie in der Nachfolge Jesu diese zu verbergen trachten - weil dies hinsichtlich der Nachfolge NULL Bedeutung hat. Natürlich ist es so, dass das Gebet und der fromme Lebenswandel der Vorfahren und Verwandten (oft ganz unbekannt) Früchte des Heiligen Geistes hervorbringt und echt christliche Familien unabdingbar sind. Aber der Geist weht, wo er will. Fingerzeigerische, spießige Schubladisierungen entspringen nun ganz und gar nicht dem Evangelium dessen, der gekommen ist, zu suchen und zu retten, was verloren war. Er hat Mörder in Gefängnissen zu großen Aposteln gemacht.


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 Bernhard Joseph 22. August 2017 
 

Verehrter Msgr. Schlegl,

das familiäre Umfeld ist immer prägend, nur eben nicht notwendig dahingehend, dass man dem Denken dieses Umfeldes folgt. In der Tat kann die Prägung auch in der Distanzierung liegen.

Wichtiger scheint mir aber, den Zustand des Jesuitenordens näher ins Auge zu fassen, um die heutige Entwicklung in der Kirche besser verstehen zu können. Im Jesuitenorden findet sich heute ein breit fundierter aggressiver Glaubensrelativismus, der eine weltlichen Heilsvorstellung präferiert und entsprechend Kirche als politisches Instrument zur Herbeiführung eines irdischen Reiches versteht. Bei nicht wenigen Jesuiten findet sich zudem eine Distanz zu Offenbarungsinhalten, die die Frage aufwirft, ob da überhaupt noch Katholizität zu erkennen ist.

Leider ist nicht erkennbar, was der Papst gegen diese bedenklichen Tendenzen in seinem Orden zu tun gedenkt. Hier hätte die Beantwortung der Dubia einiges leisten können. Leider geschieht dies nicht.


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 mariemarthe 21. August 2017 
 

An ihren Frücht(ch)en werdet ihr sie erkennen

Wie Hadrianus Antonius bin ich auch der Meinung, dass man aus dem familiären und sozialen Umfeld eines Menschen schon einige Rückschlüsse ziehen kann: Ein nach Heiligkeit strebender Priester oder Papst jedenfalls, wird nichts unversucht lassen, sämtliche Familienangehörige, Freunde und Bekannte in den Stand der heiligmachenden Gnade zu hieven. (Das sollte übrigens unser aller Anliegen sein).
Bei Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt hat die Göttliche Vorsehung es so gefügt, dass keine Nachkommen auf den Plan treten können, die das Bild der Heiligkeit verzerren würden: Beide Päpste hatten sowohl eine Schwester als auch einen Bruder, die entweder früh gestorben sind oder den geistlichen Stand gewählt haben. Beide Päpste hatten heiligmäßige Eltern. Beide Päpste wurden hauptsächlich von ihren Vätern geprägt: J.P.II. verlor früh seine Mutter und seine Geschwister und wurde von seinem Vater erzogen. Von Josef Ratzinger sen. weiß man, dass er sonntags mindestens dreimal zur Kirche ging


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 SCHLEGL 21. August 2017 
 

@ Hadrianus Antonius

Wenn auch das Material, wie Sie schreiben, total gesichert erscheint, das geistige Umfeld der Familie des Papstes zu beschreiben, rechtfertigt das dennoch nicht Ihre Schlüsse! Das ist Sippenhaftung!
Der Sohn des Naziverbrechers Martin Bormann wurde Priester, die Tochter Stalins, Svetlana Allelujewa, bekennende orthodoxe Christin, ich kenne Priester und Ordensschwestern, deren Familienangehörige zum Teil völlig gottlos sind!
Was möchten Sie mit dem Begriff "geistiges Umfeld" kritisieren, oder gar dem Heiligen Vater unterstellen? Ich finde so etwas unappetitlich und ungerecht !Msgr. Franz Schlegl


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 st.michael 21. August 2017 
 

Und der Papst ?

Alle reden sich die Koepfe heiss ueber AL.
Die Dubia Kardinaele werden gebasht und verunglimpft, pauschal verurteilt und abgekanzelt.
Sachliche Gegenargumente, die die Zweifel entkraeften koennten, fehlen voellig.
Und der, der es mit seinem Namen zu verantworten hat, ist nicht in der Lage und willens, darauf zu antworten.
So schwatzen alle munter weiter.
Dieses Pontifikat gibt zur groessten Sorge Anlass.


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 Bentheim 21. August 2017 
 

@Hadrianus Antonius

Ich hatte argumentiert, dass es nicht möglich ist, die Methode des griech. Historikers Thukydides mit päpstlichen Verlautbarungen in irgendeinen Zusammenhang zu bringen. Darauf keine Antwort von Ihnen!
Es ist nicht erkennbar, was Sie mit Thukydides hier sagen wollen. Nach dessen "Methode gemessen" (so Ihr Ansatz) können Sie nichts hier Vergleichbares auch nur irgendwie beurteilen. Mehr als die bloße Erwähnung des Th. ist nicht herausgekommen.

Um das, was Sie heute geantwortet haben, ging es doch gar nicht und rechtfertigt Ihr Posting von 19.8. nicht.
Außerdem habe ich nicht Moral und Pastoral "gegeneinander ausgespielt", sondern als theologisch-wissenschaftliche Disziplinen klar unterschieden. Damit bestreite ich doch nicht, dass trotzdem deren Inhalte in einem Zusammenhang stehen.
Es ist unkorrekt zu schreiben, die kath. Lehre u.die Moral seien die Pastoral: Vielmehr gehören sie zur Pastoral und bilden trotz ihrer Verschiedenheit eine theologische Einheit, aber keine Identität.


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 Aloe 21. August 2017 

@Hadrianus Antonius

Werter @Hadrianus Antonius, nun schreibe ich doch noch eine klitzekleine Antwort. Mit meiner Äußerung habe ich ja nicht kath.net einem Pranger gleichgestellt. Ich denke, das muss man aus dem Text so nicht verstehen. Aber es tut mir leid, wenn Missverständnisse entstanden sind. Das heißt auch, genau zu prüfen, wie etwas verstanden werden k a n n .
Nachdem Sie beim Namen @Aloe die Assoziation zur (vor allem) Herstellung eines Abführmittels haben, schränke ich mal meine Postings rücksichtsvollerweise massivst ein. Und das ist - soweit sie mir glauben können - mit Humor und nicht empfindlich gemeint.
Gott segne Sie und alle in dieser schwierigen Zeit.


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 lesa 21. August 2017 

Gefährliche Verwirrung im Kern

@Bernhard Joseph: Es gibt keinen Grund, über das Pontifikat als Ganzes enttäuscht oder gar wütend zu sein, weil es auch viel Schönes und Dankenswertes gibt. Andererseits ist eine gewisse Nachdrücklichkeit, Eifer und u.U. "ein heiliger Zorn" ein echter und notwendiger Ausdruck von Liebe. Wie Sie und andere sagen, geht es um eine Frage von tiefem Ernst und großer Tragweite. In diesem Punkt ist eine Vernebelung, ein blinder Fleck, eine Verwirrung im Kern vorhanden, die wohl hauptsächlich nur durch Gebet und Opfer aufgelöst werden kann, die aber auch beherzter Wortmeldungen der Hirten bedarf. Die Köpfe einziehen und im stillen Kämmerlein denken: "Eigentlich haben sie ja schon recht, die Kritiker", ist verhängnisvoll und verantwortungslos. "In Liebe die Wahrheit sagen" kann auch einmal heftig ausfallen. Ihre Einwände, ALOE, sind wichtig. Aber wie stand es mit der Sanftmut Jesu, als er die Peitsche nahm und die Tische der Händler umstieß? Im Herrn gibt es brennende Sorge um sein WORT ...


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 Hadrianus Antonius 21. August 2017 
 

@Bentheim Durcheinander

a. Das Dictum ist so gefallen. Ihr Punkt2 erledigt.
b. "Erfunden"oder "in den Mund gelegt" habe ich da nichts.
c. Nach fleißiger Lektüre der offiziell und auch weniger offiziell mitgeteilten Aussagen v. P. Franziskus inklusive seine öffentliche Interviews erlaube ich mir feststellen, daß P.Franziskus nicht selten salopp spricht.
Die "Franziskusperlen" wurden übigens sehr schnell "Franziskuspillen".
c. Sie trennen spielen gegeneinander aus unzulässig die Lehre der Kath. Kirche, die Moral und die Pastoral, wo diese in Unseen Herrn Jesus Christus und in Seinem Evangelium eine Einheit bilden.
Die Theologie und die Moral sind die Pastoral.
Eine Schafherde ist kein chaotischer Wellnessraum, sondern intern gut geregelt und mit Konsequenz geführt- ein "Pontifex" (Brückenbauer) ist übrigens ein technisch äusserst versierter Fachman.
(Es gibt auch noch viel wildere Aussagen- traurig genug)


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 Hadrianus Antonius 21. August 2017 
 

@Schlegl @aloe Sie verwechseln!

Sie verwechseln den Überbringer der Botschaft (Protokollant) mit der unangenehmen Botschaft (Urheber).
@aloe, kath.net ist in Informationsportal, und ein sehr gediegenes dazu- kein "Pranger".
Es sind die genannte Personen, die alles gesagt haben und schriftlich und gedruckt (historisch sicher) in die Öffentlickeit gebracht haben.
Wenn Sieo möchten: die haben sich selbst an den Pranger gestellt.
@Schlegl:
"An seine Familie kann man nichts, an seine Freunde sehr wohl": dieser schöne Grundsatz ist mir gut bekannt, doch ahne ich, daß Sie ihn gerade bei P. Franziskus hören möchten (Paglia, Manuel Fernandez, Soroncho, Potter, Skorka u. a. bunte Elemente)
Ich habe nur Materialien( historisch gesicherte schriftliche Aussagen) publiziert, um das geistige Umfeld der Fam. Bergoglio und den familiale. P. Franziskus zu beleuchten.
So früher und sehr fruchtreich bei P. Leo XIII ("Der Adler v. Carpineto)u. Hll.PP.Pius X, Johannes XXIII u. JP II


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 Bernhard Joseph 21. August 2017 
 

@Bentheim - "die Dubia-Kardinäle um die Moral bemüht"

Hier muss ich klar widersprechen. Die Dubia-Kardinäle sind um den katholischen Glauben bemüht und zwar in seiner Unzweideutigkeit. Das geht weit über Fragen der Moral hinaus. Hier steht, wenn ich das mal so formulieren darf, das Wort Gottes auf dem Spiel!


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 Bernhard Joseph 21. August 2017 
 

Wer die Diskussion hier nüchtern verfolgt,

der kommt um den Befund, dass AL schon jetzt einen verheerenden Schaden in der Kirche, insbesondere was die Einheit unter den Gläubigen angeht, angerichtet hat, wohl nicht herum. Da helfen auch keine Beschwörungen einer Einheit, die de facto - also inhaltlich - nicht mehr besteht, denn AL lässt nun mal so unterschiedliche Interpretationen zu, dass sie sich gegenseitig ausschließen. Ein Reich aber, dass in sich entzweit ist, kann kein Gottesreich sein, um es mal so salopp zu formulieren. Die Einheit der Kirche und damit der in ihr zu verkündenden Lehre kann nur einer herstellen, das ist der Papst. Dass er dies unterlässt, ist eine schwere Last für alle, die an die Heilige Katholische Kirche glauben!

Es hilft nichts, seine Enttäuschung über dieses Pontifikat in Wut umschlagen zu lassen. Mir scheint es eine Prüfung zu sein, die uns auferlegt ist, denn an den dubia scheidet sich Wahrheit von Unwahrheit. Der tiefe Ernst des Glaubens muss wieder erkannt werden.


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 Aloe 19. August 2017 

Danke @Rosenzweig, @Rolando, @XL.
@XL:Den Gedanken hatte ich gerade auch für mich, dass sich unsere Wortmeldungen gar nicht mehr auf den eigentlichen Beitrag vom guten Kardinal Onaiyekan beziehen.
Allen einen frohen Tag!


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 XL 19. August 2017 
 

Danke, @aloe

Es ist so nötig, was Sie sagen. Ich könnte oft weinen, wenn ich die böse, gemeinen, unchristlichen Kommentare hier durchlese.
Hier schreibt ein Kardinal das Richtige - Er betont die Heiligkeit der Eucharistie - und das wird genutzt, um persönlichen Frust abzuladen und unerträgliches Papstbashing zu betreiben.


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 Rolando 19. August 2017 
 

Beten statt Kritik

Beten wir für unseren Papst, die Kritik bringt nichts, sie vermehrt das Negative. Ich möchte einmal nicht als Papst und Kirchenkritiker vor Gott stehen, sondern als treuer Beter, der Herr kann die Herzen ändern, nicht unsere Kritik, sie verhärtet nur.
Ohne Sündenbewusstsein und Sündenerkenntnis ändert sich beim gegenwärtigen Kommunionempfang nichts, viele wissen doch gar nicht, was sie da empfangen, wenn sie sich der Sünden bewusst werden und den Herrn erkennen, dann regelt es sich von selbst. Zur Todsünde gehört das volle Bewusstsein und klarer Verstand, vielen fehlt dies, darum auch so wenige Beichten. Beten wir daher, die kleinen Kritiker täglich einen Rosenkranz, die großen Kritiker den Psalter. Es gehört auch zum Sündenbewusstsein, zu erkennen, ob ich ein kleiner oder großer Kritiker bin. Die Heiligen heilen die Kirche, die kritisierenden Kirchenverbesserer bewirken nichts.


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 Kurti 19. August 2017 
 

@Aloe

Was soll man zu deinem Einwand sagen? Als "Chef" von Mitarbeitern und zufällig bin ich auch ein solcher, sollte man ZUERST die Fragen seiner Mitarbeiter beantworten, bevor man meint, andere Termine seien wichtiger. Gut, hier wird in der Sache klar, daß es eigentlich gar nicht um die Zeit geht, sondern der Wille schon gar sich da ist, sich diesen fragenden und um einen Termin bittenden Mitarbeitern zu widmen. Schon in Argentinien hat der Papst als er noch keiner war, manches Fragwürdige gemacht und ist um 1990 herum auch etwa ein Jahr ins Abseits gestellt worden deswegen. Wie er als Bischof und Kardinal dort mit Mitarbeitern umgegangen ist, ist auch bekannt. Es wird keiner heiliger, wenn er plötzlich ein noch höheres Amt in der Kirche erhält, der Grundcharakter eines Christen mit allen seinen Fehlern und Schwächen bleibt gleich.


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 Rosenzweig 19. August 2017 

DANKE - werter @ Aloe – MfG (Mit fürbittendem Gebet)...

dem möchte ich mich spontan anschließen+
zugl. Sie herzl.bitten,sich hier im FORUM NICHT! zu verabschieden–
schon gar nicht wegen Ihrer wertvollen Wortmeldungen-ganz im Gegenteil!

Sie schreiben+ ich möchte nochmals zitieren:
“Könnten wir nicht auf die vielen nutzlosen,teils auch unterschwelligen Angriffe verzichten zugunsten einer Haltung(...)die unser Herr sich von uns erbeten hat.
Als Christen haben wir wohl aufmerksam, ja kritisch zu sein, jedoch nicht gehässig,nicht lieblos,nicht rechthaberisch.”

"Die Aufforderungen JESU dbzgl.
und bzgl.der Verwirklichung d.Liebe untereinander sind meiner Meinung absolut ernst zu nehmen."

Allein–werter @Aloe-
DIESE klar-weisenden WORTE hier–im bereits wieder“aufbrausenden”Meinungs-Wirrwarr würden fortan zum notwendigen “Wieder-Einklinken”sehr fehlen!

Auch Ihr“reifer”Blick auf unseren
Hl.VATER-(mit 80 Jhr!)-in seinem tägl.Einsatz,schlicht “HINGABE seines eigenen LEBENS“ klar zu benennen-zeigt Herzensbildung!
DANKE!+so verbunden...


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 Hadrianus Antonius 19. August 2017 
 

@Smaragdos @aloe : Lustiges Duell

Herrlich die Diskussion zwischen @Smaragdos und @aloe.
Das Pseudonym des ersten Poster geht auf den durchscheinenden heelgrünen Edelstein zurück, schon in der Apokalyps, bei Esther und im Buch Tobit genannt.
Und @aloe kann man mit dem griechischen Verb aloaoo- dreschen verbinden, und natürlich mit der Pflanze, wovon im damaligen Deutsch-Ostafrika riesige Plantages angelegt wurden- zur Faerproduktion und noch wichtiger, zur Gewinnung des Saftes, wovon man sich als Abführmittel große Gewinne versprach.
De wirtschaftlicher Erfolg ist nie eingetreten.


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 Hadrianus Antonius 18. August 2017 
 

@aloe Fußballvereinigungen

@Kurti hat vollkommen recht.
Wenn man sieht, wieviel Zeit P. Franziskus sich für das Interview mit der nordbelgischen bischofsverbundenen Zitschrift "Tertio" gab (Okt./Nov. 2016), und wieviel Mühe und Eile sein Stab sich gab um bei den öffentlich werdenden Dubia doch schleunigst ein egenmaneuver auszuführen, ist @Kurti's Einwand komplett berechtigt.
(N.B.: die sehr P.Franziskusfreundliche "Tertio" hat sich recht dumm und in vorauseilendem Gehorsam und mit sehr viel Sympathie für die Befreiungstheologie und die allerlinkesten Regimes in Südamerika leider fehlpositioniert in Sachen Kolumbien, und wurde durch die plötzliche Schwenkung v. Jesuiten-Pater-General Arturo Sosa-Ascarbal auf dem falschen Fuß erwischt ;-)
Da sind Fußballvereinigungen unschädlicher.


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 Hadrianus Antonius 18. August 2017 
 

@amandus @Aloe @Schlegl Ad rem 2

Nach den Maßstäben des großen altgriechischen Historikers Thukydides gemessen:
daß EB Forte für die Umkrempelung der Kath. Lehre ist, hat er selbst am laufenden Band und schon seit langer Zeit demonstriert.
Daß P. Franziskus salopp spricht und gerade bei solchen wichtigen Punkten die Undeutlichkeit liebt, ebenso.
So ist es nicht einmal so wichtig, daß diese aussage so gefallen ist, als wohl daß sie so äusserst passend häte fallen können.
Und inhaltlich zeigt sie die Intelligenz v. P.Franziskus, denn daß jetzt sehr viel "casino"/Wirbel entstanden ist, kann kein Mensch bezweifeln.
Und dieses "casino" nimmt jeden Tag zu.
Nur eine sofortige Beantwortung der Dubia, verbunden mit einer deutlichen klaren Darstellung der kirchlichen Lehre und Ausmerzung aller Undeutlichkeiten und Inkonsistenzen in Amoris Laetitia, Laudato si und Evangelii Gaudium kann diese Verwirrung beenden.
S.E. Kard. Burke hat dies vor kurzem sehr besonnen dargelegt.


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 Hadrianus Antonius 18. August 2017 
 

@Aloe @Amamus @Schlegl Ad rem 1

1. Die Aussagen v. P. Franziskus an EB Forte ("casino"-"werweiß, was die (i.e. die treue Katholiken) uns dann für einen Wirbel (casino) machen, ist gut dokumentiert.
Insoweit siollten Sie sich doch gründlicher informieren.
2. EB Forte hat sich schon seit vielen Jahren vehement für die Zulassung zur Kommunion v. in neuer Verbindung lebenden schon Verheirateten eingesetzt- sehr viele Schriften und fotografisch, filmisch und auf Band aufgenommene Dokumente.
3. die Schwester v. P.Franziskus war getrennt v. ihrem Mann; ein junger Neffe lebt seit Jahren mit einer Freundin zusammen und hat nicht vor zu heiraten (ausführliche Berichte in der argentinischen Presse); und die Nichte Cristina Bergoglio, Künstlerin in den USA, meldete sich schon sehr kurz nach der Konklave, daß"...ihr Onkel diesen verstaubten Laden (sic: lese: die Hl. Römisch-Katholische Kirche) sicher gut umkrempeln wird; es wäre höchst Zeit..."
Auch mit Fotos usw gut dokumentiert.
alles übrigens nie wiederrufen.


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 Aloe 18. August 2017 

@Smaragdos

Auf Ihre Frage: Ja, ich liebe unseren Erlöser Jesus Christus. ER ist der Herr d.Kirche. Ich versuche, mein Denken und mein Handeln an IHM, an Seinem Wort auszurichten. Das heißt für mich, zu versuchen, friedfertig zu denken, zu sprechen, zu handeln. Es bleibt natürlich ein ständiges Bemühen. Aber ungehörig über den Papst (wie immer sein Name ist) zu sprechen, ist mir nicht mehr möglich.
Ich wünschte, man könnte einsehen, dass das Schimpfen über unseren Papst ein unwürdiges Verhalten ist. Überlegungen u.Diskussion - ja; Beten und ihn dadurch in seinem schwierigen Amt unterstützen - JA!
Gott wird es recht erkennen und Seinen Segen geben für das Petrusamt, für die Kirche und für uns alle - das glaube ich. Gott braucht auch uns als Segensträger für Seine Kirche. Das geht nur in Seinem Geist. Röm 15,5-6
Der innige Wunsch und die Bitte Jesu um Einheit hört nicht auf vor der Einheit mit unserem Papst; das Bemühen darum - glaube ich - bleibt auch dem größten Kritiker nicht erspart. Danke.


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 Zeitzeuge 18. August 2017 
 

Leider wiederholen wir uns wieder einmal bei diesem Thema!

Fakten: Der "Hirtenbrief" der sog. oberrh. Bischöfe Saier(+), Lehmann und Kasper von 1993 enthält bereits alle Behauptungen, die jetzt wieder aufgrund von AL wiederholt werden!
Die Antwort von Kard. Ratzinger v. 15.10.1994 ist eindeutig ablehnend gegenüber allen Vorstößen gegen die überlieferte Lehre!
Einige haben offensichtlich auf einen anderen Papst gewartet, um ihre von Rom verworfenen Ansichten erneut zu präsentieren!

Ich verweise auf einen Text von Kard. Ratzinger von 1998 "Zu einigen Einwänden gegen die kirchl. Lehre über den Kommunionempfang von "wvh. Geschiedenen",
hier besonders Ziff. 2.......die kath. Kirche könne zudem vom ostkirchl. Ökonomia-Prinzip lernen

sowie

auf einen Artikel "Mythos u. Wirklichkeit der Zweitehe bei den Orthodoxen" in kath.net vom 04.06.2014!

Trient schliesst jeden aus, der behauptet, die Kirche irre, wenn sie aufgrund evangelischer u. apostolischer Lehre, also jure divino, (zusammengefaßt formuliert), lehrt, eine "Zweitehe" ist unmöglich, DH 1807!


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 Smaragdos 18. August 2017 
 

@Aloe: "Schade, dass wenig bis nichts getan wird, um (weitere) Verwirrungen zu verhindern".

Vollkommen einverstanden mit Ihnen, genau DAS werfe ich dem Papst vor: Es liegt einzig an ihm, der Verwirrung in der Kirche Einhalt zu gebieten! Doch er tut rein gar nichts in die Richtung, er ermutigt im Gegenteil noch die Bischofskonferenzen, die aufgrund von AL von der Lehre der Kirche abweichen. So etwas ärgert mich, deshalb bin ich in der Tat wütend auf den Papst, denn er richtet in der Kirche großen Schaden an! Lässt Sie das etwa gleichgültig? Wenn man die Kirche wirklich liebt, kann man über ein solches Verhalten eines Papstes nur empört sein.


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 la gioia 18. August 2017 
 

@Schlegl @Aloe

Am 2. Mai 2016 enthüllte Erzbischof Bruno Forte in seiner Diözese im Teatro Rosetti, Vasto, Hintergründe zu AL.
Dabei erzählte der EB eine Episode, bei der der Papst ihm gesagt habe: "Wenn wir ausdrücklich von Kommunion für WvG sprechen, wer weiß, was die uns dann für ein Casino(Wirbel) machen. Wir reden deshalb nicht direkt davon. Mach es so, dass die Prämissen gegeben sind, die Schlussfolgerungen ziehe dann ich".
Nachzulesen (nur in italienisch) unter dem Artikel "Come capire papa Francesco? Ce lo spiega Bruno Forte" v. 20.März 2017 unter cronicasdepapafrancisco.wordpress.com
Die veröffentlichte Videoaufzeichnung der Ausführungen Bruno Fortes wurden inzwischen entfernt.


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 hortensius 18. August 2017 
 

Die Verwirrung ist gewollt.

Die Ausweitung der Kommunion an alle ist wohl von manchen Kirchenoberen gewollt. Die Praxis, die Kommunion an alle zu verteilen, ist jedenfalls weit verbreitet. Wer wagt es, dagegen etwas zu sagen. Wegschauen ist bequemer.


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 Aloe 18. August 2017 

@Kurti

Grüß Gott @Kurti. Zu schreiben: "Der Papst hat ja auch keine Zeit dazu, denn er muss Fußballvereinigungen empfangen."
Finden Sie das wirklich passend? Ich denke fast nicht. Was ein Papst - auch Papst Franziskus (mit 80 Jahren!) - an täglichem Einsatz zu bewältigen hat, was er auszuhalten hat, ist sicher für die wenigsten wirklich nachvollziehbar. Es ist Hingabe des eigenen Lebens. Hat er dafür immer nur Häme verdient? Ich bin der Meinung, eine gute christliche Einstellung lässt das einfach nicht zu.
Auch ohne noch so harmlos daherkommende Seitenhiebe kann man die konstruktive Bewertung einer Sache/Situation vornehmen. Gottes Heiliger Geist wird immer dabei helfen. Und Er lässt erleben, dass es einem (seelisch) ehrlich gut geht dabei.
Möglicherweise werde ich mich mit diesen Äußerungen verabschieden müssen?
Ja, das nehme ich in Kauf.
MfG (Mit fürbittendem Gebet)


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 hortensius 18. August 2017 
 

Absicht

In vielen Kirchen werden alle - egal welcher Konfession - eingeladen, die Kommunion zu empfangen. In einer Nachbarpfarrei nahm die evangelische Dekanin an der heiligen Messe teil. Sie hat das Evangelium vorgelesen, gepredigt und dann auch die heilige Kommunion mit ausgeteilt. Niemand hat protestiert. Ob die Salamitaktik das Werk vollenden wird? Der Papst hat ja voriges Jahr einer evangelische Frau auf ihre Frage nach der Kommunion geantwortet: Warum fragen Sie mich?


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 Kurti 18. August 2017 
 

Egal was wer auch immer zu dem Thema sagt:

Die Verwirrung und damit auch der Streit ist eingetreten. Verschiedene Bischofskonferenzen legen AL ganz unterschiedlich aus. Wenn dazu nie ein Wort der Klärung von ganz oberster Stelle kommt, dann ist das Ganze Absicht. Der Papst hat ja auch keine Zeit dazu, denn er muss Fußballvereinigungen empfangen.


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 siebenschlaefer 18. August 2017 
 

Solche Verlautbarungen sind so realitätsfern,

dass man sie nicht mehr kommentieren muss.
Ungefähr auf dem selben Niveau wie: der Islam ist eine Lehre des Friedens.


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 SCHLEGL 18. August 2017 
 

@ Smaragdos

Waren Sie dabei, als der Papst das angeblich zu Kardinal Forte gesagt hat? Wohl kaum. Ich bin mit zunehmendem Alter immer vorsichtiger mit Nachrichten aus 2. Hand geworden, ganz gleich ob es sich um Zeitungen,TV oder um innerkirchliche Nachrichten handelt und ich habe mit dieser Vorsicht fast immer Recht behalten. Es ist erfreulich, dass dieser afrikanische Kardinal das so deutlich feststellt, dasselbe hat mir auch der oberste Richter des Kirchengerichtes der Erzdiözese Wien gesagt. Der Papst weiß genauso gut, wie jeder Seelsorger, dass es Fälle gibt, die man nicht eindeutig kirchenrechtlich abhandeln kann. Darum haben die Orientalen in solchen Fällen das Prinzip der "Ökonomia" angewendet, ohne dass das Konzil von Trient diese Praxis verurteilt hat.Msgr. Franz Schlegl


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 Smaragdos 18. August 2017 
 

Die Unendliche Geschichte...

Schon interessant, dass man anderthalb Jahre nach Veröffentlichung von AL in der Kirche noch hochoffiziell darüber streitet, ob AL denn nun die klassische Lehre der Kirche bekräftigt oder nicht. Da ist Papst Franziskus wahrlich ein Meisterwerk gelungen - an Verwirrung.


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 Amamus 18. August 2017 

??? @ Smaragdos

Ich habe die Fussnote 351 gelesen und verstehe das Problem damit nicht so recht. Ist der Beichtstuhl für Sie eine Folterkammer? Oder darf nur der die Hl. Kommunion empfangen, der ohne Sünde ist? Wie aber würde das zum ersten Johannesbrief passen? Dazu, dass auch die Apostel Sünder waren? Vielleicht können Sie mir helfen zu verstehen!?


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 Diasporakatholik 18. August 2017 
 

'Amoris Laetitia bekräftigt eindeutig die klassische kirchliche Lehre' - Ach ja? Wie charmant.


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 Elija-Paul 18. August 2017 
 

Ich mich freue mich,

wenn kirchliche Autoritäten auf die rechte Lehre und die rechte Praxis zur Empfang der hl. Kommunion hinweisen und AL so interpretieren! Allerdings wundere ich mich, wie man dafür unseren jetzigen Heiligen Vater heranziehen kann. Er war es doch, welcher Kardinal Kasper vor den Kardinälen reden ließ, das Schreiben AL mit der berüchtigten Fußnote verantwortet, Kardinal Schönborn, der Jahrzehnte eine andere Praxis förderte, als Sprecher und Interpret dieses Schreibens dem damaligen Glaubenspräfekten vorzog, der die Bischöfe in Argentinien und Deutschland mit ihren abweichenden Erklärungen belobigte! Wenn man nur sieht was man sehen möchte, dann kommt man zu keinem rechten Urteil! Wenn der Heilige Vater nahtlos weiterführen möchte, was seine Vorgänger gelehrt und praktiziert haben, dann kann er es doch einfach sagen und alle Zweifel ausräumen! Die Dubia wäre klar zu beantworten. So wird es wohl zur formalen Korrektur kommen müssen! Das tut weh, ist aber - wie es aussieht - unumgänglich!


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 Christa.marga 18. August 2017 
 

Hl. Eucharistie ehrfürchtig empfangen

@Genesis, ich bin voll Ihrer Meinung; Opfer und nicht wie bei den Protestanten eine Erinnerung!
Kardinal Onaiyekan hat recht mit seiner Kritik. Die Hl. Eucharistie ist nicht zur sozialen Unterhaltung da und auch keine Disco. Die Eucharistie ist eine heilige Handlung und soll in Würde und in feierlichem Rahmen stattfinden. Da haben wilde Gesänge, trommeln und klatschen absolut nichts zu suchen.
Leider hat auch in unserer Kirche schon so mancher Unfug Einzug gehalten, wenn diverse Vereine eine Feierlichkeit mit kirchlicher Umrandung schmücken wollen.
Moralische Laxheit - kein Wunder, daß die Kirche den Bach runtergeht.


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 Zeitzeuge 18. August 2017 
 

Wenn AL wirklich unzweideutig die klassische Lehre inkl. FC 84 bekräftigen

würde, was ich bezweifle, dann müssten sofort von Rom alle inzwischen mit Berufung auf AL erlassenen "Sonderregelungen" div. Bischofskonferenzen für Null und Nichtig erklärt werden!
AL selbst muss gründlich und unzweideutig überarbeitet werden!

Auch für Afrika hoffe ich, daß die überlieferte Lehre inkl. FC 84 der einzige Maßstab bleibt!


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 Genesis 18. August 2017 

Dazu müsste man dem gläubigen Volk wieder näher bringen, was eine Hl. Messe ist. Nämlich, dass sie in erster Linie ein OPFER ist, und nicht wie bei den Protestanten eine Erinnerung. Leider kennen nicht mal mehr Pfarrgemeinderäte diesen Unterschied. Ich hoffe doch sehr, dass wenigstens die Priester noch den Unterschied kennen. Wie gesagt, ich hoffe es! sollte das nicht mehr gegeben sein, dann wird es dunkel für uns. Dann wird der Herrgott das "Wehe euch" sichtbar werden!


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