18 August 2017, 11:58
'Amoris Laetitia bekräftigt eindeutig die klassische kirchliche Lehre'
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Kirche'
Kardinal Onaiyekan kritisiert Versuche, die Regeln zum Kommunionempfang zu erleichtern.

Jasikan (kath.net/pl) Amoris Laetitia bekräftigt eindeutig die klassische kirchliche Lehre, sagte der nigerianische Kardinal John Olorunfemi Onaiyekan von Abuja beim Nationalen Eucharistischen Kongress in Ghana. Das berichtete der „Catholic Herald“. Papst Franziskus habe nicht die kirchliche Lehre über die Regeln für den Kommunionempfang geändert, sondern Menschen in schwierigen Situationen versichert, dass sich die Kirche um sie sorgt und dass auch ihnen Gottes Barmherzigkeit gelte.

Werbung
ninive 4


Allerdings werde auf die katholische Kirche Druck ausgeübt, dass sie die Regeln für den Kommunionempfang erleichtert, bsp. zivilrechtlich wiederverheirateten Katholiken den Kommunionempfang erlaubt, ohne dass ihre vorige Ehe annulliert ist oder sie sich von sexuellen Beziehungen mit ihren neuen Partnern enthalten. „In einer Welt, die durch die weitverbreitete moralische Laxheit den Bach runtergeht, kann die Kirche Gottes nicht auf ihre Verantwortung verzichten, die hohen Standards des Evangeliums des Herrn Jesus Christus zu bewahren.“

Der Kardinal erinnerte daran, dass auch ohne Kommunionempfang die Teilnahme an der Messe nicht vergeblich sei. In der katholischen Tradition werde dies als „geistliche Kommunion“ bezeichnet. „Wir müssen tief überzeugt sein, dass niemand würdig ist, die heilige Eucharistie zu empfangen“, sagte der Kardinal. Die bedeute, dass jeder, der sich der heiligen Eucharistie nähert, „dies mit Furcht und Zittern und mit tiefer Demut tun soll“.

Außerdem mahnte Onaiyekan, dass man „die Messe nicht zu einer sozialen Unterhaltung oder Disco machen“ dürfe. „Auch wenn wir afrikanische Trommeln schlagen, ist es immer wichtig, die Feierlichkeit aufrechtzuerhalten, die die heilige Eucharistie verdient hat“. Wenn die Gläubigen ihren Gottesglauben „mit Musik und Tanz auszudrücken“, sollen sie spezielle Musik und Tänze wählen, „ die genau zu diesem Zweck“ entstanden sind, nicht aber jene, die für alltägliche Feiern gedacht waren.









kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 

meist kommentierte Artikel

Barmherzigkeit: die Offenbarung der Allmacht Gottes (113)

Franziskus will absolutes Nein zur Todesstrafe im Katechismus haben (99)

Bibelwerks-Direktorin: Neues Lektionar bricht mit Hörgewohnheiten (70)

Kardinal Marx gegen 'Obergrenze' bei Zuwanderung (55)

Häftlinge nutzen Mittagessen mit Papst zur Flucht (48)

‚Menschen in irregulären Beziehungen können in der Gnade leben’ (46)

CDU-Kritik an de Maizières Muslimfeiertag-Vorschlag (28)

Vatikan: Schärfere Einwanderungsgesetze sind der falsche Weg (26)

Mit Kurz wird ein gläubiger Katholik Bundeskanzler (25)

Laun: Habe Wächteramt in Bezug auf Lebensschutz ernst genommen (19)

Deutsches Satiremagazin ruft zum Mord an Kurz auf (19)

Vatikan verkauft T-Shirts mit Papst als 'Superman' (17)

Vermittelt Johannes Hartl 'subtil katholische Inhalte'? (14)

Alle sind eingeladen! (13)

‚Skandalöse’ Interpretation der kirchlichen Lehre gefährdet Seelen (12)