Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  2. Ein unvermeidliches Schisma?
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  6. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  7. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  8. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  9. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  10. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  11. Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. Bischöfe aus aller Welt werden in Rom über Familien in Krisen sprechen
  14. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  15. Das sakrale Abenteuer als Zukunft der Kirche

Syrisch-orthodoxer Patriarch: ‘Die Jugend ist die Kirche’

12. August 2017 in Jugend, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Beim Suryoyo-Weltjugendtreffen im Libanon betonte der Patriarch Mar Ignatius Aphrem II., dass alles getan werden soll, um die östliche Kultur in der Kirche der Diaspora zu fördern - Ab 2018 eigenes Kirchen-TV.


Beirut (kath.net/ KAP)
Zum Vertrauen auf Jesus Christus inmitten aller Schwierigkeiten der Welt von heute hat der syrisch-orthodoxe Patriarch Mar Ignatius Aphrem II. die Jugend seiner weltweit präsenten Kirche aufgerufen. Beim Abschlussgottesdienst des Suryoyo-Weltjugendtreffens im Marienkloster im libanesischen Fatqa betonte der Patriarch am Fest der Verklärung Christi seine Freude über die Teilnahme von jugendlichen Delegierten aus 18 Nationen. "Die Jugend ist nicht die Zukunft der Kirche, sie ist die Kirche", betonte der Patriarch. Schon bei der Eröffnung des Weltjugendtreffens hatte er erklärt: "Wir werden weiterhin unsere östliche, orientalische Kultur in der Kirche der Diaspora fördern, wir werden weiterhin unsere Jugend ermutigen, auf das stolz zu sein, was sie ist."

Im Anschluss nahm Mar Ignatius Aphrem II. den Facebook-Auftritt von "Radio Kifo", einem neu gegründeten syrisch-orthodoxen Jugendradio, in Betrieb. Eindringlich appellierte der Patriarch an die Jugendlichen, nicht nur die allgemeine Berufung des getauften Christen zu sehen, sondern auch die Berufung zum Priestertum oder zum monastischen Leben in Betracht zu ziehen.


Die jungen syrisch-orthodoxen Christen aus aller Welt präsentierten in Fatqa ihre Talente im Bereich wie Malerei, Musik, Schauspiel oder Poesie. Herzstück des Treffens waren aber "Geistliche Gespräche" sowie ein "Leadership"-Programm, bei dem es vor allem darum ging, den jungen Leuten zu vermitteln, wie sie inmitten der rasanten gesellschaftlichen Veränderungen Zeugen des Evangeliums sein können. An dem internationalen Jugendtreffen nahmen auch zahlreiche syrisch-orthodoxe Bischöfe aus dem Libanon, Syrien, dem Irak, Indien, Deutschland und den Niederlanden teil.

Ab 2018 eigenes Kirchen-TV

Der Syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien gehören nach Schätzungen bis zu 3,5 Millionen Gläubige an. Im Rahmen des Weltjugendtreffens wurden auch zwei Institutionen vorgestellt, auf die man im syrisch-orthodoxen Patriarchat große Hoffnungen setzt. Einerseits ging es um das Seminar St. Aphrem in Sednaya bei Damaskus, das nicht nur Priester, sondern auch kirchliche Laienmitarbeiter ausbildet. Andererseits wurde der neue TV-Kanal "Suboro TV" präsentiert. Der Sender, dessen Name auf aramäisch an die Verkündigung des Engels an Maria erinnert, soll seine Sendetätigkeit im kommenden Frühjahr aufnehmen. Die TV-Studios werden im Libanon und in Deutschland sein.

"Verfolgung und Assimilierung bedrohen unsere Existenz, weshalb wir eine neue Unterstützung brauchen, einen Kanal, der unser Volk mit seinen Programmen erleuchtet und eint", hieß es vor kurzem in der ersten offiziellen Ankündigung des Senders. Es gebe zwar bereits etliche TV-Sender, die den Erhalt der Sprache der Aramäer und ihrer Verbreitung dienten, jedoch verfolge jeder dieser Sender eine eigene "politische Linie", während "Suboro TV" als kirchlicher Sender nicht mit einer politischen Agenda in Verbindung gebracht werden solle, so die Verantwortlichen. Mission des neuen TV-Senders werde die Verbreitung des Evangeliums und der "Lehren der Väter der syrisch-orthodoxen Kirche" sein. Außerdem solle er "die Verständigung unter den Kulturen und den religiösen Dialog fördern".

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Libanon

  1. Vatikan-Medien: Pfarrer im Libanon von israelischen Bomben getötet
  2. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  3. Libanesin: "Papst hat unsere Nation aufgerichtet"
  4. Papst Leo: Deutliche Unterschiede zwischen Synodalem Prozess und deutsch-synodalem Weg!
  5. Auch im Libanon zeigte sich Leo XIV. in kraftvoller Energie - "Lasst die Welt in Hoffnung erblühen!"
  6. Ganz Beirut freut sich über den Papst
  7. Erste fliegende Papst-Pressekonferenz: Lob für Vermittler Erdogan
  8. Libanon und Syrien: „Die Menschen versuchen, mit einem US-Dollar pro Tag zu überleben“
  9. Libanon: Ein interreligiöses Wunder am Stadtrand von Beirut
  10. Libanon: Ein Weihnachtswunder inmitten von Hitze, Verwüstung und Tod






Top-15

meist-gelesen

  1. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  2. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  6. Ein unvermeidliches Schisma?
  7. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  8. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  9. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  10. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  11. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  12. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  13. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  14. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  15. Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz