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Erzbischof Chaput: ‚Die Zukunft gehört Menschen mit Kindern’

13. August 2017 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Die Gesellschaft befindet sich in einem grundlegenden und schnellen Wandel. Die LGBT-Bewegung ist von einer ‚moralischen Leidenschaft’ getragen, sagt der Erzbischof von Philadelphia.


Napa (kath.net/LSN/jg)
„Wenn mich junge Menschen fragen, wie sie die Welt verändern können, rate ich ihnen, einander zu lieben, zu heiraten, einander treu zu sein, viele Kinder zu haben und diese Kinder als Männer und Frauen des Glaubens zu erziehen.“ Das sagte Charles Chaput, der Erzbischof von Philadelphia, bei einem Vortrag vor dem Napa Institute am 27. Juli in Napa (Kalifornien).

Der Erzbischof analysierte in seinem Referat die enormen und schnellen Veränderungen in der Gesellschaft. Diese würden alle Bereiche betreffen, von der Rechtsphilosophie über das Sexualverhalten, die demographische Entwicklung bis zur Erziehung, Wirtschaft und Technologie.


Der Einfluss des Christentums auf die Gesellschaft sei heute wesentlich geringer als zur Zeit der Gründung der USA. Gleichzeitig sei die Vorstellung, wer wir sind und welchen Sinn das Leben habe, so fragmentiert wie nie zuvor.

Die Anti-Baby-Pille habe die Sexualität von der Fortpflanzung getrennt und damit die Bedeutung der Sexualität wesentlich verändert. Die Kampagnen für so genannte „LGBT-Rechte“ forderten nicht mehr nur Akzeptanz, sondern Zustimmung. Die Bewegung sei mittlerweile von einer moralischen Leidenschaft getragen, warnte er.

Aus biblischer Sicht sei diese Leidenschaft zutiefst fehlerhaft. Die Argumente für religiöse Freiheit und erotische Freiheit stammten aus zwei grundlegend verschiedenen Auffassungen über die menschliche Person und den Sinn von Sexualität, betonte er.

Eine Erneuerung der christlichen Kultur führe über ein erfülltes, fruchtbares Leben, ausgerichtet nach den Geboten und in Gemeinschaft mit Menschen, die wir kennen und lieben. „Die Zukunft gehört Menschen mit Kindern“, sagte Chaput wörtlich und fügte hinzu: „Jedes Kind ist ein Universum an Möglichkeiten, das in die Ewigkeit hinein reicht.“



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