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Franziskus: 'Abtreibung ist ein Verbrechen, ein absolutes Übel'

11. August 2017 in Jugend, 8 Lesermeinungen
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Papst Franziskus sendet Grußwort an österreichische Pro Life Tour. Pro Life Tour von Graz nach Wien fordert Abschaffung der (Spät)Abtreibung in Österreich


Wien (kath.net) Am 5. August startete Jugend für das Leben ihre diesjährige Pro Life Tour in Graz mit einer Kundgebung auf dem Platz für Menschenrechte. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bewältigen die 200 Kilometer nach Wien zu Fuß. Jugend für das Leben will ein Österreich, in dem Frauen im Schwangerschaftskonflikt und deren Babys echte Hilfe geboten wird und Abtreibung sich erübrigt hat. Dieses Jahr geht es vor allem um Babys mit Behinderung.


Nachdem Kardinal Schönborn eine Empfehlung für die Tour gegeben hat, hat jetzt auch Papst Franziskus ein Grußwort an alle Teilnehmer dieser Sommeraktion gesendet. Das Kind habe schon vor der Geburt eine unantastbare Würde und der Mensch könne darüber niemals verfügen. „Abtreibung ist ein Verbrechen, ein absolutes Übel.“, so der Papst, der auch in seiner Enzyklika Laudato si den Schutz des menschlichen Embryos hervorhebt. Der Apostolische Nuntius in Wien, Dr. Peter Stephan Zurbriggen, verbindet sich mit den Teilnehmern der Pro Life Tour und sendet ebenfalls seine Segensgrüße.
„Liebe sie beide!“

„Die in Österreich höchst umstrittene Spätabtreibung von behinderten Babys muss endlich abgeschafft werden“, so Myroslava Mashkarynets, Pressesprecherin von Jugend für das Leben. „Sie können bis zur Geburt straffrei abgetrieben werden. 9 von 10 Kindern mit Downsyndrom werden in Österreich derartig ausgesondert. Das Grußwort des Papstes bestärkt uns in diesen Forderungen. Wir brauchen größtmögliche Hilfen im Schwangerschaftskonflikt, um Frauen und Kinder gleichermaßen helfen zu können!“, so Mashkarynets abschließend. Die Jugendlichen gehen bis 18. August weiter nach Wien. Dort findet ein feierlicher Abschluss statt.

Foto: (c) Jugend für das Leben


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Lesermeinungen

 723Mac 11. August 2017 
 

Begleitung von Pro Life Tour mit Gebet (z.B. 3xAve Maria für das Leben)

Jedem steht es zu (jeder Gemeinschaft, wie auch jeder Einzelperson) Pro Life Tour mit eigenem Gebet zu begleiten und z.B. noch vor dem 18. August eine Heilige Messe gesondert z.B. am Werktag in Anliegen des Lebenschutzes in eigener Pfarrerei zu besuchen (oder einer Hlg. Messe z.B. bei Radio Horeb oder bei Radio Maria ST zuzuhören).
Weiterhin besteht die Möglichkeit ein Marienwallfahrtsort eigener Wahl am 15.08 in Anliegen des Lebensschutzes aufzusuchen und dort im Gebet insbesondere alle ungeborene und dabei insbesondere behinderte Kinder Maria anvertrauen (z.B. wenigstens über 3 Ave Maria) und dadurch auch Pro Life Tour zu unterstützen.
In Bayern besteht auf jeden Fall am 15.08 die Möglichkeit sich nach Altötting oder nach Birkenstein zu begeben oder ein von vier Marienwallfahrtsorte Münchens (Maria Rammersdorf, Maria Thalkirchen, Maria Eich, Herzogspitalkirche) aufzusuchen.
(und dort bewusst 3xAve Maria für das Leben zu beten)


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 Kurti 11. August 2017 
 

Inzwischen wissen wir alle, daß der Papst regelmässig auch

Gutes und Richtiges sagt, aber dann wieder Handlungen setzt, die dem widersprechen. Das hat er seit er das Papstamt hat gemacht und für viele ist das nur noch verwirrend. Warum kann jemand nicht konsequent seine Einsichten in entsprechendes Handeln umsetzen? Das sollte sich der Papst mal selber fragen und sich vor allem fragen, wie das alles in der Öffentlichkeit ankommt? Will er die Verwirrung oder blickt nicht, daß so eine Haltung sehr widersprüchlich ist? Er müsste doch auch von seinen Ratgeber auf diese Inkonsequenz hingewiesen werden oder haben die den Mut nicht dazu, weil sie schon gesehen haben, daß er Kritiker einfach absägt.


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 wedlerg 11. August 2017 
 

Im kleinen Kreis

Klingt das immer gut und richtig. Auf der großen Weltbühne schaut das anders aus. Der Marsch für das Leben in Rom hat vergeblich versucht, im Vatikan eine Station zu machen, der Papst unterstützt offen Bernie Sanders als Präsidentschaftskandidat für den Abtreibung ein Menschenrecht ist, Emma Bonino wird als Große von ihm bezeichnet, Kanadas Regierung wird für den Eintritt gegen den Klimawandel(!) im Vatikan medienwirksam gelobt, die Verschärfung der Abtreibungsregelungen in CAN ist natürlich kein Thema.

Ich wünsche mir eine klare und eindeutige Sprache und zwar dann, wenn die Welt zuhört und keine Anbiederung an die jeweiligen Adressaten.


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 Stefan Fleischer 11. August 2017 

Wenn unser Heiliger Vater bewirken könnte

dass zumindest der ganze Jesuitenorden in dieser Frage geschlossen und engagiert hinter ihm stünde, dann wäre der Sache schon sehr viel gedient. Das könnte dann auch die (berechtigten oder unberechtigten bleibe dahin gestellt) Zweifel an der Glaubwürdigkeit seiner Botschaft ausräumen.


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 Gandalf 11. August 2017 

@martin fohl

In "unserer Zeitung"? Das Schreiben wurde erst heute um 9.00 Uhr veröffentlicht, kath.net ist halt schnell und berichtet online sofort, andere schlafen


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 martin fohl 11. August 2017 
 

Oder

ist dieses Schreiben von Papst Franziskus lediglich nur eine Beruhigungspille? In unserer Zeitung kam jedenfalls nichts davon an...


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 martin fohl 11. August 2017 
 

Weshalb

dann im Herbst im Vatikan diese Skandalkonferenz (siehe Kathnet)? Vertreter der Abtreibungslobby werden geehrt, indem sie dort sprechen dürfen, andere werden gemieden und nicht eingeladen. Fragen über Fragen!


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 Kostadinov 11. August 2017 

Völlig einverstanden...

...hat er das Emma Bonino auch so deutlich gesagt?


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