28 Juli 2017, 17:05
Charlie Gard wurde schon nach der Geburt getauft -UPDATE: Baby starb
 
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Die Eltern des sterbenden Babys vertrauen darauf, dass ihr Sohn „bald in den Händen seines liebevollen Gottes und Heilandes“ sein wird - UPDATE: Charlie Gard ist am Freitagnachmittag verstorben

London (kath.net) Das schwerkranke Baby Charlie Gard hatte als neugeborenes Kind das Sakrament der Taufe empfangen. Das berichtet „LifeSiteNews“ anhand von Aussagen eines US-Pastors. Der presbyterianische Reverend Patrick Mahoney erwähnte die Taufe auf Facebook. Die Eltern des sterbenden Babys, das elf Monate alt ist, vertrauen nach Auskunft des evangelischen Pastors jetzt darauf, dass ihr Sohn „bald in den Händen seines liebevollen Gottes und Heilandes“ sein wird. Den Presseberichten war nicht zu entnehmen, welcher Konfession das Kind nun angehört. Im Internet kursieren Fotos, die Charlie in seinem Bett mit seiner Taufkerze zeigen, in der Hand trägt er eine christliche Medaille.

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Mahoney bestätigt, dass auch seiner Einschätzung nach die lebensrettende teure Behandlung für das Baby früher hätte erlaubt werden müssen, um dem Kind zu helfen. Auch die Eltern hatten dies vertreten, als sie bekanntgaben, dass sie den juristischen Kampf um ihren Sohn aufgeben, kath.net hat berichtet. Damit steht der Vorwurf im Raum, dass Charlie nun wegen unterlassener Hilfeleistung stirbt.

Nach Angaben von Mahoney hat das behandelnde Londoner Krankenhaus die Erlaubnis verweigert, dass der kleine Patient zum Sterben nach Hause gebracht werden darf.

Papst Franziskus und US-Präsident Trump hatten sich beide für das Baby eingesetzt.

Im Internet kursierende Informationen, wonach Charlie erst vor wenigen Tagen getauft worden sei, haben sich als fehlerhaft erwiesen.

UPDATE:
Britischen Medien zufolge ist Charlie Gard am Freitagnachmittag verstorben. Britischen Medien zufolge verstarb das Baby in einem Hospiz, nachdem seine lebenerhaltenten Apparate abgestellt worden waren. Seine Eltern waren in der Sterbestunde bei ihm.

CBS News - Parents of Charlie Gard drop legal case <




Foto oben (c) Facebook







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