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Vorwurf an Bischof Voderholzer: 'Fantasiekostüm'

22. Juli 2017 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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Erst nach Vorzeigen seines Dienstausweises konnte Voderholzer in seiner bischöflichen Kleidung (Talar und Bischofskreuz) das Festgelände der "Landshuter Hochzeit" betreten - Kardinal Marx verzichtete daraufhin auf seinen Talar


Landshut (kath.net) Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer wollte das Volksfest „Landhuter Hochzeit“ besuchen, wurde aber von einem Ordner zunächst abgewiesen: Als „Fremdkostümierter“ habe er keinen Zutritt zum Festgelände. Das berichtete das Landshuter „Wochenblatt“ . Erst nach Vorzeigen seines Dienstausweises konnte Voderholzer in seiner erkennbaren bischöflichen Kleidung (Talar und Bischofskreuz) das Festgelände betreten. Aus Sicherheitsgründen hatte der Sicherheitsdienst die Anweisung, keine kostümierten Personen auf das Gelände zu lassen. Noch vor wenigen Jahren kamen viele Besucher in mittelalterlicher Kleidung.


Der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, der für einige Tage später ebenfalls sein Erscheinen angekündigt hatte, wurde daraufhin vorgewarnt. Er kam daraufhin in einem Anzug mit Kollarhemd, siehe Pressebild.

Archivfoto Bischof Voderholzer (c) Bistum Regensburg


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Lesermeinungen

 Aloe 24. Juli 2017 

Aus d. Artikel im Landshuter Wochenblatt: ... (Bischof) „Voderholzer nahm's mit Humor.“ (Finde ich sehr sympathisch von ihm.)


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 Aloe 24. Juli 2017 

Typisch Marx ?

Obwohl die Meldung nicht zu den wichtigsten zählt, äußere ich mich dazu, weil Gerechtigkeit u. Wahrhaftigkeit (mir) wichtig sind. Dabei sind für mich die Personen nicht ausschlaggebend!!, sondern einzig die Sachlage. Auszug aus dem Artikel im Landshuter Wochenblatt zur Situation von Kardinal Marx:
„Darum ist man am vergangenen Hochzeitssonntag auf Nummer sicher gegangen und hat den prominenten geistlichen Würdenträger, der dieses Mal geladen war, vorgewarnt, hieß es aus kirchlichen Kreisen. Kardinal Reinhard Marx möge doch bitte nicht im Talar kommen.“ ...Ich denke nun,das Festgelände der "Landshuter Fürstenhochzeit" verlangt nicht zwingend den Kardinalstalar. Auch Kollar, Bischofskreuz und -Ring zeichnen/weisen den Kardinal aus. Als 2003 od. 2004 Kardinal Josef Ratzinger mit seinem Bruder in Salzburg die Festspiele/Jedermann besuchte,trug er keinen Talar sondern Anzug und Kollar. Niemand hat – Gott sei Dank – damals Anstoß genommen.


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 Henry_Cavendish 24. Juli 2017 
 

Sorry, aber da war alles richtig!

Denn die Frage ist nicht, ob man erkennt, dass da jemand die Kleidung eines Bischofs trägt. Ich habe just dieses Jahr in der Karnevalszeit drei Personen im Bischofskostüm (keine Beleidigung beabsichtigt! Das waren definitiv alleine wegen des Alters keine Bischöfe) gesehen und mich gewundert.

Sowohl als militärische Wache oder als Security gilt: Jede Person, die einem nicht (Gesicht!) bekannt ist wird kontrolliert. Man kann nicht von jedem erwarten, jeden Bischof zu erkennen. Man muss aber davon ausgehen, dass Missetäter gerne zum Trick greifen, sich als etwas auszugeben, was sie nicht sind. Also aus Sicht der Security alles richtig gemacht!
Wenn sowas vermieden werden soll, dann holt der Gastgeber den hohen Gast selbst ab oder kündigt ihn (mit Photo?) an.


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 M.Schn-Fl 22. Juli 2017 
 

Typisch Marx

Während Bischof Voderholzer in Amtstracht kommt, meint Kardinal M;arx einmal mehr, vor unwissenden Angestellten einknicken zu müssen ähnlich wie in Jerusalem (was allerdings schwerer wog).
Dass selbst in Bayern Angestellte bei einem so wichtigen Ereignis nicht mehr bei einem offiziellen Anlass wissen, was die Amtskleidung eines katholischen Bischofs ist, spricht Bände. Statt es ihnen vorzuführen wie Bischof Voderholzer, wieder mal zu kneifen, ist ja wohl schon typisch für Marx.
Allerdings muss ich sagen, dass das nicht neu ist. Vor gut 60 Jahren kam Kardinal Frings im Frack zu einem evangelischen Kirchentag, was ich als protestantisches Kind damals schon lächerlich fand. Ich war übrigens dabei.


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 Savanorola 22. Juli 2017 

Die Zeiten sind vorbei...

als der Bischof noch mit Blasmusik und Tragehimmel am Orteingang abgeholt wurde. Traurig oder auch nicht: auch die Bischöfe werden von der säkularen Wirklichkeit eingeholt!


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 Herbstlicht 22. Juli 2017 
 

klarer Hinweis auf schmerzliche Tatsache

Anhand dieser kleinen Episode lässt sich gut erkennen, wie gravierend bereits Menschen der Kirche entfremdet sind, da sie noch nicht einmal Bischofskleidung zu erkennen in der Lage sind.
Vom Bischof selbst gar nicht zu reden.


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 girsberg74 22. Juli 2017 
 

Gelernt ist gelernt!

"Der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, der für einige Tage später ebenfalls sein Erscheinen angekündigt hatte, ... kam daraufhin in einem Anzug mit Kollarhemd."


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