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Seehofer lässt Klage gegen 'Ehe für alle' prüfen

4. Juli 2017 in Deutschland, 29 Lesermeinungen
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Bayern lässt eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die "Ehe für alle" prüfen.


Düsseldorf (kath.net) Bayern lässt eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die "Ehe für alle" prüfen. Dies erklärte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bei der gemeinsamen Vorstandssitzung von CDU und CSU am Montag in Berlin, wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Man wolle Rechtsgutachten einholen, erklärte Seehofer demnach. Ob es vor der Bundestagswahl noch eine Entscheidung gibt, ist offen. Eine Prüfung könne "einige Monate" dauern, betonte Seehofer Teilnehmern zufolge.


Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe


Foto (c) Petra Lorleberg/kath.net


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Lesermeinungen

 chiarajohanna 6. Juli 2017 
 

@Bücherwurm - Es geht darum - das wir hier gemeinsam etwas erreichen ...

das wir Argumente zusammentragen,
das wir Ansichten teilen,
das wir im Verbund/Gemeinschaft
mit einer Stimme sprechen für ...
die Ehe, so wie von Gott angedacht.

Das ganze ist mir so wichtig,
das ich bestimmte Worte hervorhebe,
durch eben - diese Großschreibung.
Das damit gleichzeitig Anschreien gemeint ist - ist nicht jedem bekannt.
Was Alpenglühen damals sagte;
war für mich nachvollziehbar,
weil er zuvor deutlich machte,das
Großschreibung auf die Augen geht.
Darum bat er um Kleinschreibung!
Meinerseits habe ich das leider
im Eifer des Einsatzes vergessen!
Ich bitte um menschliche Nachsicht!
Mit freundlichem Gruß


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 bücherwurm 6. Juli 2017 

@chiarajohanna: Sie wurden aber bereits einmal von "Alpenglühen"

informiert, dass die Dauergroßschreibung lästig ist. Sie hatten ihm geantwortet:

Alpengluehen Vielen Dank fuer den Hinweis
"Das das fuer die Augen erschwerend sein koennte, daran habe ich nicht gedacht. Aber ich freue mich, das Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben.
Vielen Dank und herzliche Gruesse"


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 bücherwurm 6. Juli 2017 

@chiarajohanna:

Ich hatte nur freundlich darum gebeten, die Dauergroßschreibung möglichst einzuschränken. Mehr hatte ich nicht gesagt. Sie können gern weiterschreiben!


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 chiarajohanna 6. Juli 2017 
 

@Bücherwurm - Das Großschreibung mit "Anschreien" gleichgesetzt wird, das wusste ich nicht!

für mich hat es die Bedeutung,
etwas Wichtiges zu unterstreichen.
Das Großschreibung Anschreien ist,
woher soll ich das wissen?
Von Seiten wie Facebook oder so,
wo so etwas vielleicht üblich ist,
halte ich mich bewusst fern.
Außerdem kann bewusstes Anschreien
niemals in der Motivation von Christen
liegen.

PS:
Wenn meine Beiträge nicht erwünscht sind, kann ich sie gern einstellen!


0

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 bücherwurm 6. Juli 2017 

@chiarajohanna: Dann kommt jetzt die herzliche Bitte der Moderation,

dass Sie KÜNFTIG DIE NORMALE RECHTSCHREIBUNG BENUTZEN. Erstens fühlen wir uns dann nicht angeschrien - was nämlich die übliche Bedeutung der Großschreibung in Posts ist. Und zweitens LÄSST ES SICH BESSER LESEN, was für berufsbedingte Vielleser wie uns ein echter Vorteil ist.
Mit herzlichen Grüßen!


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 chiarajohanna 6. Juli 2017 
 

@Henry_Cavendish - Man kann auch dankbar sein, indem ich das Engagement Anderer wertschätze,

ohne Anstoß an vereinzelten Groß-
buchstaben zu nehmen, oder an
vereinzelt auftretenden Emotionen!

Wichtig ist doch, das die Leute
sich engagieren, das sie bereit sind,
Zeit + Mühe in eine Sache zu stecken.

Soll das denn nix wert sein,
und jetzt abgeklatscht werden,
durch Verweise wie ...
Bitte weniger Großbuchstaben
Bitte weniger Emotionen!

Wissen Sie, auch Unvollkommenheiten
sollten wir hier im Forum einplanen,
und dem auch Raum zugestehen.

Wenn nicht, wäre es schade um die Zeit und die Mühe, die man hier investiert während andere persönlichen Dinge,
in die Warteschleife gesetzt werden.

Vergessen Sie diesen Blickpunkt nicht.


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0
 
 Henry_Cavendish 6. Juli 2017 
 

@chiarajohanna: Weniger GROSSBUCHSTABEN und Emotion ist da vielleicht hilfreich:

Der Gesetzentwurf lag seit November 2015 im Rechtsausschuss. Er kam vom Bundesrat. Es gab eine Erste Lesung im Bundestag und er wurde danach an den Rechtsausschuss verwiesen. Im Ausschuss haben CDU und CSU (unter Verweis auf den Koalitionsvertrag) mit der SPD dann verhindert, dass der Entwurf überhaupt auf die Tagesordnung kommt und diskutiert wird. Damit konnte er natürlich auch nicht zurück in den Bundestag kommen, um in Zweiter und Dritter Lesung durch das Parlament diskutiert zu werden.

Warum fragen Sie nicht, ob während der 30 Abstimmungen im Rechtsausschuss das Ergebnis ruhig und sachlich war? Ob es Beeinflussung gab? Ob es eine Gruppendynamik gab? Waren die 30 Abstimmungen zuvor "gültig" und "zwanglos" (weil sie Ihrem Bild entsprachen)?


1

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 chiarajohanna 5. Juli 2017 
 

Seehofer will die Gleichstellung von (Ehe für alle) mit (Ehe Mann + Frau) prüfen lassen !

Seit 1 Woche sind 2 Ehe-Arten gegeben: Die Ehe, bestehend aus Mann/Frau und die Möglichkeit zur Ehe für alle,
bestehend aus Mann/Mann und Frau/Frau!

Es muss das Rückgrat von Seehofer sein, das sich hier aufbäumt und
Klage beim BVG einreichen will:
Es folgt Zitat aus der ZEIT:

Innerhalb von CDU und CSU gibt es viele Kritiker der am vergangenen Freitag im Bundestag beschlossenen Ehe für alle. Die Abstimmung darüber wurde VON EINER MEHRHEIT der Abgeordneten von SPD, Grünen und Linkspartei ERZWUNGEN, die Union sieht darin einen Vertrauensbruch des sozial-demokratischen Koalitionspartners.* (ENDE)

PS: ERZWUNGEN - Was heißt das denn?

Hat es eine Beeinflussung gegeben,
vor der Stimmabgabe?

War die Atmosphäre ruhig + sachlich oder emotional aufgeheizt?

Haben die EfA-Befürworter Druck ...
durch eine/ihre Gruppen-Dynamik,
auf die EfA-Gegner ausgeübt,
weil sie ihnen im Wege standen?

Wenn ja, kann eine UNFREIE Abstimmung dann überhaupt GÜLTIG SEIN?

Von "VERTRAUENSBRUCH" ist die Rede!


1

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 chiarajohanna 5. Juli 2017 
 

Was will man hier prüfen - es gibt nur 1 Frage: Ist die Ehe aus Mann + Frau ein Privileg oder nicht?

W


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 Weinberg 5. Juli 2017 
 

Strategisches Abwarten

@ CkR
"Warum warten?".
Das kann ich Ihnen sagen. Seehofer&Merkel wollen erst einmal unbelastet von dem Thema "Ehe für Alle" ihre Koalitionsverhandlungen mit der FDP und den Grünen führen. Das Thema "Ehe für Alle" soll dabei nicht stören und musste vorher abgeräumt sein. Das ist meisterhaft gelungen. Schulz und die SPD sind über das Stöckchen gesprungen, das Merkel ihnen hingehalten hat.

Wenn Schwarz-Gelb oder die Jamaika-Koalition in trockenen Tüchern ist, dann wird sich Seehofer eventuell langsam bequemen, eine bayerische Verfassungsklage gegen die Homoehe zu erwägen - wählerwirksam vor der Landtagswahl in Bayern 2018, um zu verhindern, dass allzu viele konservative CSU-Stammwähler zur AfD abwandern. Eine Verfassungsklage könnte evtl. der CSU ihre absolute Mehrheit in Bayern retten. Taktische Erwägungen stehen über ethischen Prinzipien bei der CSU.


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 CkR 5. Juli 2017 
 

Warum warten?

Warum erst teure Rechtsgutachten in Auftrag geben? Das Zenurgesetz haben 7 Gutachter als "verfassungswidrig" eingestuft, beschlossen haben es die Grüßottos von Frau Merkel,Herrn Schulz und Herrn Seehofer trotzdem.
5 Anwälte in einem Raum haben 10 Meinungen. Klage einreichen und fertig. Das wäre das einzig Aufrichtigte, wenn es mir ernst ist.
Wobei mir es egal ist, was der Staat als Ehe definiert - solang er sich nicht in das Sakrament einmischt. Ich bin dafür, dass der Staat da gar nichts mehr macht. Besser wäre es, er erlaubt Menschen per Vertrag gewissen Rechte und Pflichte füreinander zu übernehmen (was anderes ist die Zivilehe ja nicht). Davon abgetrennt hat er Adoption und Reproduktionsmedizin zu ordnen. Denn da wird HeteroPaaren tatsächlich was weggenommen. Die Chance auf eine Adoption sinken, je mehr Anträge gestellt werden. Und wenn Lesben künstlich befruchtet werden dürfen, kostet das Geld. Das fehlt für Behandlung von HeteroPaaren.


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 Steve Acker 5. Juli 2017 
 

Gandalf

"Bei der CSU gibt es noch Resthoffnung."


die ist sehr spärlich die Resthoffnung.
Seehofer demonstriert grad totale Einigkeit mit Merkel.


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 girsberg74 4. Juli 2017 
 

Meine Zustimmung zu Ihrem Post, doch …

@chiarajohanna

„Das ist doch irgendwie ambivalent: “

Mein Gedanke: „ambivalent“ ist hier nicht Fisch und nicht Fleisch; wie wäre es gewesen mit einem treffenden deutschen Wort? – Ich denke da an „verlogen“?


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 Gambrinus 4. Juli 2017 
 

Die Verfassungswidrigkeit ist völlig offenkundig.

... - jedenfalls dann, wenn man von der bisherigen Rechtsprechung des BVerfG ausgeht.

Allerdings ist zu erwarten, dass das Gericht im Fall einer Beschwerde die Verfassung kurzerhand verbiegen würde. Soviel Charakter, wie es braucht, gegen die versammelte Mainstream-Presse auf die Einhaltung der Verfassung zu pochen, haben die nicht.

Übrigens waren die Befürworter der Homo-Ehe bei der Abstimmung letzte Woche von einer 2/3-Mehrheit gar nicht sehr weit entfernt. Die moralische Verwirrung hart sich bereits sehr weit in die CDU hinein ausgebreitet.


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 waghäusler 4. Juli 2017 
 

Seehofer´s Bla Bla Bla

Wie schon beim Streit um die Flüchtlinge,
als Seehofer der Kanzlerin drohte sich von der CDU zu trennen.
Als er erkannte, dass sein Plan nicht aufgehen würde,wurde er ganz schnell wieder Handzahm. Schließlich ist die CSU eine Partei mit Machtanspruch.

Und wenn Seehofer doch so sehr dagegen ist,warum hat er dann bei der Abstimmung nicht vorher dagegen gehalten?
Um was gehts? Um Volksverars...,frei nach dem Motto:Wir (CSU) waren dagegen,konnten es aber nicht verhindern.


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 chiarajohanna 4. Juli 2017 
 

War das Brigitte-Interview mit Frau Merkel nicht ein trojanisches Pferd, das Andere freudig nutzten?

Hat sie nicht die Schranken geöffnet,
für das, was wie bei einem Überfall
nun über Deutschland hereinbrach?

Im Nachhinein jedoch stimmte sie mit: NEIN und gegen die Ehe für alle!
Das ist doch irgendwie ambivalent:
Ich kann mich doch nicht erst öffnen,
und dann durch ein NEIN wieder mauern.
Oder hat sie durch ihr Nein versucht,
ihre Hände in Unschuld zu waschen?
Das wäre nicht eins - mit sich selbst
und auf Politiker-Ebene unangebracht.

Frau Merkel hat sich geistig verführen und was die Abstimmung anbetrifft, auch noch unter Druck setzen lassen.

Eine allgemeine Begriffs-Erklärung
hätte es vor der Abstimmung gebraucht,
denn was ist unter Ehe zu verstehen?

Ehe ist im Bezug auf den Menschen,
ein Hin-geordnet-sein; da ist eine Bewegung, eine Sehnsucht, die sucht!
Die das Gegenüber sucht, das, was mir zur Ergänzung, als Mann oder Frau jeweils fehlt!

Denken wir an die Genesis:
Das ist Bein aus meinem Gebein!
Und damit ist die Dynamik gegeben,
die Suche nach dem anderem Geschlecht


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 Cosmas 4. Juli 2017 
 

Seehofer ist offenbar ein großspuriger, aber zahnloser Kläffer

Er redet groß, tut dann aber nichts. Das ist in der Migrationsfrage genau so bei ihm.


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 chiarajohanna 4. Juli 2017 
 

Was heißt hier prüfen? Man sollte JEDEN EINZELNEN BÜRGER BEFRAGEN


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 Wynfried 4. Juli 2017 

@ EinChrist

Ich verstehe Ihr Anliegen, muss aber zu bedenken geben, dass sich Deutschland verfassungsrechtlich nicht als laizistischer Staat versteht. Die weltanschauliche Neutralität des Staates, der sich mit keiner Religionsgemeinschaft identifizieren darf, lässt „gemeinsame Angelegenheiten“ (res mixtae) entstehen. Deshalb spricht man hier auch von einer „hinkenden Trennung“ von Staat und Kirche. Die Religionsausübung ist also nicht nur Privatsache, sondern auch öffentliche Angelegenheit, die aber dem Staat entzogen ist. Natürlich kann sich am christlichen Eheverständnis nichts ändert. Das heiß aber nicht, dass die nun bevorstehenden Veränderungen im staatlichen Gesetz und Wortgebrauch für Christen ohne Bedeutung wären. Die Mehrheit im Bundestag hat die Ehe jetzt zu einer beliebigen Verantwortungspartnerschaft umdefiniert, auch mit den Stimmen katholischer Abgeordneter! Und leider haben deutschsprachige Bischöfe zu dieser Begriffsverwirrung mit beigetragen. Entweltlichung tut in der Tat not.


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 Sefa 4. Juli 2017 
 

@A.Reik

Selbst wenn, politisches Taktieren gehört zum Geschäft. Es hat allerdings schon ein Geschmäckle, wenn hier ausgerechnet Horst Seehofer das große Wort führt: Mit der christlichen Ehe, genauer gesagt mit der ehelichen Treue, hat es es nämlich selber nicht so...
[grins]


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 Gandalf 4. Juli 2017 

Wenn Bayern bzw. CSU hier nicht Klage einbringen...

...wird auch die CSU völlig unglaubwürdig. Merkel kann man ohnedies schon als De-Facto-Sozialistin, die jederzeit auch die SPD übernehmen könnte, abschreiben. Bei der CSU gibt es noch Resthoffnung.


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 EinChrist 4. Juli 2017 
 

Was ich nicht verstehe:

Es regen sich so viele jetzt darüber auf.

Ich gehöre definitiv zu den Konservativen und sehe eine Ehe nur an als zwischen Mann und Frau.

Aber: dieses STAATLICHE Gesetz drückt doch nur etwas aus, was locker 80% der Deutschen so oder so schon glauben und vermittelt bekommen haben. Nur weil das jetzt auf schwarz/weiss ist, ändert es doch faktisch nichts.

Das Problem beginnt doch schon viel früher und erstreckt sich über einen ganz langen Zeitraum von Jahrzehnten. Es ist halt jetzt klar: es gibt eine christliche Ehe (die ich versuche zu führen und die per Sakrament gespendet wurde) und eine staatliche Ehe (die per Gesetzgeber diktiert wurde und per Unterschrift validiert wird).

Deutschland braucht Entweltlichung. Es bringt nichts: Kirche und Staat sind getrennt und das ist auch gut so!

Es ist JETZT Zeit, als Kirche und Einzelner aufzuwachen: Zeigen wir endlich, welchen Schatz wir da haben und wie groß dieser ist!!!! Jetzt Mut haben!!!


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 Wynfried 4. Juli 2017 

Merkels Vorstoß war mit Seehofer abgestimmt!

Dem Kommentar von A.Reik ist vollkommen zuzustimmen. Merkels Vorstoß war kein Betriebsunfall, sondern Ergebnis langer Überlegungen. Das hat FOCUS Online letzte Woche berichtet. Hinter der vermeintlich spontanen Äußerung Merkels standen lange Gespräche. Die Gespräche führte Merkel unter anderem mit CSU-Chef Horst Seehofer. Zusammen mit einigen Vertrauten hatten die beiden Parteivorsitzenden am vorletzten Wochenende über das gemeinsame Regierungsprogramm diskutiert. Dabei war man sich nach Informationen von FOCUS Online einig, dass eine Formulierung gefunden werden musste, mit der man bei dem Thema „Ehe für alle“ durch den Wahlkampf kommen könnte.

Mehr dazu unter

http://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl_2017/ehe-fuer-alle-merkels-vorstoss-war-kein-betriebsunfall-sondern-ergebnis-langer-ueberlegungen_id_7292811.html


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 hortensius 4. Juli 2017 
 

Auch das Zeichen ist wichtig!

Selbst wenn die Klage gegen dieses naturwidrige Gesetz nicht erfolgreich wäre, ist es wichtig, dass die Klage erhoben wird. Das ist ein Zeichen, das für sich steht.


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 Helena_WW 4. Juli 2017 
 

Taktieren, Warum nicht vorher erstmal ein Rechtsgutachten

breite und tiefe Erörterung dessen was zu schützen verpflichend ist, aller Folgen und Konsequenzen durch Änderung, anstatt man wie geschehen so einfach eine Abstimmung durchmogelt. Das gilt auch für die anderen Dinge, die an diesem schwarzen Freitag so auf diese fragwürdige Art und Weise beschlossen wurden.
-Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG)
-Das fast 400 Jahre alte Bankgeheimnis wurde abgeschafft.

Was sind die Rechtgutachten der CSU - noch Wert? Das letzte in Auftrag gegebene über das widerrechtliche Handeln der Bundeskanzlerin blieb ohne Konsequenzen.

Der Demokratie, wie wir sie nach 45, nach der Sozialistischen Diktatur, der Nationalsozialistischen Diktatur in Westdeutschland, in der Bonner Republik aufgebaut und gelebt haben, so erfolgreich gelebt haben, dass sie in Wiedervereinigung Deutschlands führte, dieser redlichen Demokratie wurde ein weiterer sehr schwerer Schaden zugefügt am vergangenen Freitag.


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 Kurti 4. Juli 2017 
 

Ich meine die Verfassungsmäßigkeit dieses Gesetzes müsste

auch der Bundespräsident prüfen, bevor er es unterschreibt. Aber der ist von der SPD, da wird dann keine Ablehnung durch seine Juristen herauskommen. Im übrigen ist das Gesetz jedenfalls nach bisherigem herkömmlichem Verfassungsrecht, verfassungswidrig.


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 A.Reik 4. Juli 2017 

Scheinheilig

Und dann? Selbst wenn das Gesetz vom Freitag nicht verfassungskonform wäre (ich sehe das nicht), dann wird im nächsten Bundestag die CDU mit Rotgrüngelb koalieren und dann wird es eine Koalitionsvereinbarung geben, nach der eben die ganze CDU/CSU für eine Verfassungsänderung abstimmen wird.

Das ist doch jetzt nur eine Nebelkerze von Seehofer, der der AfD Wähler abwerben will.


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 Chris2 4. Juli 2017 
 

Taktieren hin oder her,

es ist auf jeden Fall erfreulich, dass das Ergebnis des Wahlkampf-(Schein-?)Blitzgefechtes von letzter Woche vermutlich doch noch überprüft wird. Und das Gericht wird sich hoffentlich nicht nur über das Grundgesetz, sondern auch über Wohl und Rechte der künftig betroffenen Kinder Gedanken machen. Stichworte: Eheverständnis der Verfassungsväter, Recht auf Vater und Mutter, "eigene" Kinder ganz ohne leibliche Elternschaft, künstliche Befruchtung, "Leihmutterschaft", Homeosexuelle und Kindeswohl, Recht auf Kenntnis der eigenen Wurzeln etc. Am Ende kann ebenso wie beim am gleichen Tag nebenbei durchgewunkenen Zensurgesetz eine Kassation durch das höchste deutsche Gericht stehen. Bin gespannt...


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 wedlerg 4. Juli 2017 
 

Immerhin

In der CSU Landesgruppe gab es auch gewaltigen Unmut gegen Frau Merkels taktische Entscheidung, die Ehe für alle zur Abstimmung zu bringen.


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