Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  6. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  9. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  10. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  11. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache

Kennen Sie Kibeho?

9. Juni 2017 in Buchtipp, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Erscheinungen in Kibeho/Afrika sind kirchlich anerkannt. Buchtipp zu „Die Erscheinungen von Kibeho. Maria spricht zur Welt aus dem Herzen Afrikas“. Von Hans Jakob Bürger


Illertissen (kath.net) Kennen Sie Kibeho? Es ist die Namensbezeichnung für ein Dorf in Ruanda im tiefsten Afrika; dort soll die Muttergottes erschienen sein. Von diesem Ereignis wird berichtet in dem äußerst spannend zu lesenden Buch „Die Erscheinungen von Kibeho“. Und gerade in diesen Tagen, da die Kirche zurückblickt auf „100 Jahre Erscheinung der Gottesmutter in Fatima“, ist dieses Buch aktueller denn je. Denn, wie es aus dem Untertitel des im Verlag Media Maria erschienenen Buches hervorgeht, „Maria spricht zur Welt aus dem Herzen Afrikas“, erscheint Maria auch heute noch (oder wieder). Ist dies an uns vorübergegangen? Haben wir davon nichts mitbekommen?

Am 29. Mai 2001 erkannte der Vatikan die Marienerscheinung in Kibeho offiziell an. Die Geschichte dieser Marienerscheinungen in Ruanda fand ungefähr zur selben Zeit statt, wie jene, die mit Medjugorje, der größten Wallfahrtsstätte in Bosnien-Herzegowina, zusammenhängt.

Kibeho ist echt, sagte Rom bereits 2001, während Papst Franziskus über die Geschehnisse in Medjugorje offenbar anders denkt. Eben erst, vor wenigen Tagen, äußerte er sich – als Privatmann, wie er betonte – eher abfällig: „Mit Blick auf die Vorgänge in Medjugorje wiederholte Franziskus sein ironisches Bild von der Muttergottes als ‚Chefin eines Telegrafenamtes, die täglich eine Nachricht schickt‘. Solche ‚angeblichen Erscheinungen‘ hätten ‚keinen großen Wert‘. Dies sei freilich ‚seine persönliche Meinung‘, so der Papst. (kath.net hat berichtet).


Die Erscheinungen der Muttergottes waren zu Anfang der 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts, also noch vor dem schrecklichen Bürgerkrieg, dem Hunderttausenden, vor allem Katholiken, zum Opfer gefallen sind. Es waren viele Seherkinder, zu denen die Muttergottes gesprochen hat, etwa Marie-Claire, Segatasha und Stephanie, die bei einem der gefürchteten Massaker ihr Leben lassen mussten. Seherinnen, die heute noch am Leben sind, waren Alphonsine, Valentine, Agnes, Vestine und Anathalia. Einige zeitgenössische Farbfotos zeigen die Kinder und bereichern das Buch.

Die erste Seherin, Alphonsine, 1965 geboren, hörte am 28. November 1981 im Speisesaal ihrer Schule nach dem Mittagessen „eine Stimme, wie sie sie noch nie gehört hatte“. „Mein Kind“, hörte sie diese „einladende Stimme, mild wie die Luft und süßer als Musik“, sagen. Alphonsine war, wie bereits mehrmals vorher an diesem Tag, innerlich erregt, zittrig; nun verlor sie die Kontrolle über sich; ihr Gesichtsfeld verengte sich. „‚Mein Kind‘, hörte sie die Stimme erneut. Dann tauchte zu Alphonsines Entzücken die schönste Frau, die sie je gesehen hatte, aus der Wolke auf und schwebte, umgeben von einem schimmernden Lichtkranz, zwischen Fußboden und Decke. Sie trug ein fließendes, nahtloses weißes Gewand mit einem weißen Schleier, der die Haare bedeckte. Ihre Hände hielt sie vor sich zum Gebet gefaltet, ihre schlanken Finger zeigten himmelwärts.“ Diese Beschreibungen gehen weiter. Alphonsine spürt nun die Gegenwart des Göttlichen. Auf ihre Frage an die Erscheinung, wer sie ist, erhält sie die Antwort: „Ich bin die Mutter des Wortes.“

In der folgenden Zeit erschien die Muttergottes immer wieder, nicht nur Alphonsine, sondern auch den anderen jungen Menschen. Dies kündigt am Ende jeder Erscheinung die Muttergottes selbst an; sie bittet sogar darum, man solle dies bekannt machen.

Die Botschaft der Muttergottes lautet: „Ich bitte euch um eines: dass ihr bereut. Wenn ihr den Rosenkranz der Sieben Schmerzen betet und andächtig betrachtet, werdet ihr alle Kraft finden, die ihr braucht, um eure Sünden zu bereuen und eure Herzen zu bekehren.“

Dem Buch mitgegeben wird das Gebet „Der Rosenkranz der Sieben Schmerzen Mariens“, der aus Gebeten, dem Reueakt, Schriftlesungen und dem sieben mal sieben Perlen umfassenden Ave Maria besteht.

Für das Vorwort des Buches konnte Jim Caviezel, der „Jesus-Darsteller“ des Films „Die Passion Christi“, der sich als gläubigen Katholiken bezeichnet, gewonnen werden. Er schreibt: „Wenn man die verschiedenen Aussagen der Seherinnen und Seher liest, wird man […] unweigerlich in die grenzenlose Liebe hineingezogen, die Unsere Liebe Frau für uns alle und für jeden und jede von uns empfindet.“ Mögen sich viele Leser von dieser grenzenlosen Liebe anziehen lassen.

Hans Jakob Bürger

kath.net-Buchtipp
Die Erscheinungen von Kibeho
Maria spricht zur Welt aus dem Herzen Afrikas
Von Immaculée Ilibagiza
Sonstiger Urheber Steve Erwin
Taschenbuch, 256 Seiten; m. 16 Abb.
2017 Media Maria
ISBN 978-3-945401-33-0
Preis Österreich: 19.50 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

Link zum kathShop

Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus, Linz:
Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]

Buchhandlung Provini Berthier GmbH, Chur:
Für Bestellungen aus der Schweiz/Liechtenstein: [email protected]

Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und der Provini Buchhandlung (Auslieferung Schweiz und Lichtenstein) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Maria

  1. Mariologen-Vereinigung IMA kritisiert ‚Mater Populi Fidelis‘
  2. Leo XIV. betet nach Fahrt im Papamobil an römischer Mariensäule
  3. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes
  4. Vatikanankündigung: Neues Dokument „Mater Populi Fidelis“ wird am 4.11. veröffentlicht
  5. 150.000 Teilnehmer an neunmonatiger Novene zu Maria von Guadalupe
  6. Schrein der ‚stillenden Maria’ in Florida ist das älteste Marienheiligtum der USA
  7. Augustinerorden kehrt ins englische Walshingham zurück
  8. Kräutersegnungen zu Mariä Himmelfahrt
  9. Chile: Marienheiligtum erwartet am 8. Dezember eine Million Pilger
  10. Schönborn bei Maria-Namen-Feier: Kraft des Gebets schrumpft nicht






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz