SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
- Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
- Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
- Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
- Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
- 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
- Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
- Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
- Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
- US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
- Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
- ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
- Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
- Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
- „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
| 
Ehevorbereitung, Gender, Bistum Zürich und Schweizer Staatskirche29. Mai 2017 in Schweiz, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Churer Bischof Vitus Huonder hat nach seiner Amtsverlängerung für die nächsten zwei Jahre vier Schwerpunkte angekündigt, um die er sich kümmern möchte.
Chur (kath.net) Der Churer Bischof Vitus Huonder hat nach seiner Amtsverlängerung für die nächsten zwei Jahre vier Schwerpunkte angekündigt, um die er sich kümmern möchte. In einem Brief an alle Mitarbeitenden möchte Huonder bis 2019 verbindliche diözesane Standards für die Ehevorbereitung. Außerdem soll geklärt werden, ob es in Zukunft ein Bistum Zürich geben soll. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit sieht Huonder im seelsorgerlichen Umgang mit der Gender-Ideologie. Der Bischof möchte von den kantonalen Seelsorgeräten Vorschläge auf der Basis der Aussagen von Papst Franziskus. Dieser hat in seinem Schreiben Amoris laetitia (Nr. 56) Gender als Ideologie bezeichnet und erklärt: Gender leugnet den Unterschied und die natürliche Aufeinander-Verwiesenheit von Mann und Frau. Gender (
) höhlt die anthropologische Grundlage der Familie aus, fördert Erziehungspläne und eine Ausrichtung der Gesetzgebung, die eine persönliche Identität und affektive Intimität fördern, die von der biologischen Verschiedenheit zwischen Mann und Frau radikal abgekoppelt sind. In einer Ansprache an die polnischen Bischöfe im Jahr 2016 hat Papst Franziskus Gender ferner als ideologischen Kolonialismus bezeichnet. In Georgien bezeichnete der Papst 2016 die Gender-Theorien als grossen Feind der Ehe und sagte: Es gibt heute einen weltweiten Krieg, um die Ehe zu zerstören. Heute gibt es ideologische Kolonialismen, die zerstörerisch sind: Man zerstört nicht mit Waffen, sondern mit Ideen. Darum muss man sich gegen die ideologischen Kolonialismen verteidigen. Der Bischof von Chur wendet sich damit zusammen mit dem Papst gegen eine zum Teil auch von Kirchenvertretern betriebene Verharmlosung dieser mit dem christlichen Menschenbild im Widerspruch stehenden Ideologie. 
Beim vierten Thema geht es um den Missbrauch der Kirche für politische Anliegen. In der Pressemitteilung heißt es dazu: "Der Bischof wünscht ein Massnahmenpaket zur Aufklärung, nachdem viele Gläubige in den letzten Jahren ihren Austritt aus den staatskirchenrechtlichen Körperschaften erklärt oder sich ganz von der Kirche abgewandt haben, weil die Kirche von einigen Repräsentanten für (partei-) politische Stellungnahmen missbraucht wurde. Demgegenüber gilt es auf der Grundlage des 2. Vatikanischen Konzils aufzuzeigen, dass Gläubige guten Gewissens und mit vernünftigen Argumenten verschiedene politische Optionen wählen können, wenn es darum geht, wie wir in der Schweiz aktuelle Fragen zu Gerechtigkeit, Ökologie oder Ökonomie beantworten wollen."
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | lesa 31. Mai 2017 | |  | Ruhe, echte Liebe, Kraft Pionierarbeit. Ein Hirte, der auch andere Hirten stärken wird, gegen die Verwirrung, Erstickungsgefahr und akute Gefährdung der seelischen Gesundheit anzugehen. In völliger Seelenruhe, wie sie die Treue zur schützenden Wahrheit und zur eigenen Hirtenverantwortung mit sich mit sich bringt. |  0
| | | | | girsberg74 29. Mai 2017 | | | | Dieser Mann ist nicht umzubringen, vielleicht dass er leiden muss. @Fides Mariae „Wirklich gut!“
Ich stimme Ihnen voll zu, doch „maßregeln“ kann den niemand, denn wer hätte das Maß (Format), ohne sich an ihm und dem ihm eigenen Maß die Finger zu verbrennen. Seine Gegner und Feinde, werden das tun, was sie schon immer getan haben, vielleicht noch heftiger als bisher, doch „maßregeln“? – Nein! |  1
| | | | | 29. Mai 2017 | | | | Wow! Wirklich gut! Hoffentlich wird er jetzt nicht gemaßregelt... |  6
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuBistum Chur- Realitätsverlust im Bistum Chur
- Vatikan gibt Beschwerde gegen Statuten des Churer Priesterrates Recht
- Das Schweigen des Bistums Chur in der Causa Loppacher
- Schweizer Priester und Präventionsbeauftragter: ‚Ich stehe zu meiner Partnerin’
- Für die Lehre der Kirche
- Sendungsfeier im Bistum Chur und der Unterschied zwischen gemeinsamem und Weihepriestertum
- Priesterseminar Chur für alle Theologiestudenten geöffnet
- Gemeindeleiterin Schmid: ‚Ich habe Eucharistie gefeiert, weil ich einen Auftrag des Dekans hatte.’
- Bistum Chur: Positionen im Streit um Verhaltenskodex unverändert
- Daniel Krieg wird neuer Regens des Priesterseminars Chur
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
- Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
- Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
- „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
- 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
- Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
- Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
- Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
- 'Jesus macht alles und ich nichts'
- UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
- Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
- Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
- Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
- Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
|