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Mann wollte nackt in den Kölner Dom - Verhaftet

20. Mai 2017 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Die Domschweizer hatten dem Mann den Eintritt in den Dom verwehrt.


Köln (kath.net) Die Domschweizer verwehrten am Donnerstag einem Mann im Adamskostüm den Eintritt in den Kölner Dom. Daraufhin stellte er sich mit erhobenen, gefalteten Händen und gut sichtbar direkt vor das Hauptportal des Doms. Die herbeigerufene Polizei verhaftete daraufhin den Mann, was er ohne Widerstand erlaubte. Mit Handschellen und einer übergezogenen Decke wurde er auf die Polizeiwache mitgenommen. Das berichteten die „Bild“ und weitere Medien.


Der „Kölner Stadtanzeiger“ gab die Erläuterung eines Polizeisprechers wieder, wonach nun geklärt werde, ob Alkohol oder eine psychische Störung das Verhalten des Mannes ausgelöst hätten.

Nach Angaben des „Focus“ wurde der Mann wieder freigelassen, nachdem er sich von der Polizei eine Gefährderansprache angehört hatte. Der 32-Jährige hatte gegenüber der Polizei erläutert, dass er ein Zeichen haben setzen wollen.

Nach Angaben der „Katholischen Nachrichtenagentur“ (KNA) handelte es sich bei dem Mann um einen Kölner. Laut Polizeisprecher werde gegen den Mann wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses ermittelt.


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Lesermeinungen

 Herbstlicht 20. Mai 2017 
 

Der 32-Jährige wollte "ein Zeichen" setzen, sagte er.
Mit Verlaub - welches Zeichen?
Und muss man dazu unbekleidet sein?

Ob Alkohol oder psychische Störung, ob sich in den Vordergrund spielen und dadurch Aufmerksamkeit erregen wollen oder das Eingehen einer Wette, wie auch immer: Der Mann tut mir leid!
Ein Mensch, im Einklang mit sich selbst, würde so etwas einfach nicht tun. Eine Art von Scheu, Respekt vor dem Ort sowie auch Selbstachtung würde ihn daran hindern, eine solche Aktion zu starten.


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