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Heftige Kritik durch liberale Muslime an van der Bellens Kopftuchsager

28. April 2017 in Österreich, 10 Lesermeinungen
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„Krone“: Der Präsident der Liberalen Muslime in Österreich: „Mit allem Respekt vor Ihrer Person und Ihrem Amt, Herr Bundespräsident Dr. Van der Bellen, verlangen wir eine Klärung Ihrer Aussagen.“


Wien (kath.net) Der Terrorexperte und Präsident der Liberalen Muslime in Österreich, Amer Albayati, kritisiert heftig den Kopftuch-Sager des österreichischen Bundespräsidenten Alexander van der Bellen: „Kopftuchheuchelei und die Islamophobiekeule“ seien ein „niederträchtiges Werkzeug, erfunden von radikalen Islamisten“ und seien zu verurteilen. Das berichtete die „Krone“ „Mit allem Respekt vor Ihrer Person und Ihrem Amt, Herr Bundespräsident Dr. Van der Bellen, verlangen wir eine Klärung Ihrer Aussagen.“ Denn es gebe im Koran „weder Kopftuch, Hijab, Niqab, Burka, Tschador oder eine Ganzkörperverschleierung, das sind Symbole radikaler Islamisten, um Frauen zu unterdrücken und zu versklaven.“ Weitaus wichtiger wäre es, über die Forderungen nach islamischen Frauenrechten und Gleichberechtigung zu reden.


Ebenso sei auch die Islamophobiekeuel ein „niederträchtiges Werkzeug, das radikale Islamisten erfanden“, erläuterte Albayati nach Angaben der Kronenzeitung weiter. Vielmehr könnten Islamkritik und Meinungsfreiheit niemals Islamophobie oder Rassismus sein.

Erst vor kurzem hatte der Präsident der Initiative Liberaler Muslime bekanntgemacht, dass in Wien offenbar 51 meist von radikalen Fundamentalisten geleitete Moscheen und Gebetsräume existieren. Auch gegen die Kopftuchpflicht bei Kindergartenkindern (!) müsse die Stadt Wien endlich einschreiten, fordern die liberalen Muslime.


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