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USA: Bischof ersucht Gläubige, die Kommunion kniend zu empfangen

24. April 2017 in Spirituelles, 26 Lesermeinungen
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Die äußere Haltung des Kniens unterstützt die innere Haltung der Demut gegenüber Gott, betont Bischof Robert Morlino.


Madison (kath.net/LSN/jg)
Robert Morlino, der Bischof der Diözese Madison (US-Bundesstaat Wisconsin), hat alle Angehörigen seines Bistums ersucht, die Kommunion kniend in den Mund zu empfangen. Damit soll die Ehrfurcht vor der realen Gegenwart Christi in der Eucharistie verstärkt zum Ausdruck gebracht werden, sagt Morlino bei der Chrisammesse am 11. April.

Die äußere Haltung des Kniens unterstütze die innere Haltung der Demut gegenüber Gott, ergänzt Brent King, Direktor der Öffentlichkeitsarbeit der Diözese Madison. Die Bitte seines Bischofs sei keine strikte Vorgabe. Niemandem würde die Kommunion verweigert, wenn er sie in die Hand empfangen wolle, fügt er hinzu.


In die Liturgie habe sich leider eine „Geschäftigkeit“ eingeschlichen, bedauert Bischof Morlino. Jeder habe das Bedürfnis, irgendetwas zu tun. Die „actuosa participatio“, die das Zweite Vatikanische Konzil vorgeschlagen habe, werde häufig missverstanden. Es gehe nicht um Aktivität, sondern um die innere Teilnahme am Geheimnis der Messe. Die Gegenwart Gottes in der Eucharistie solle die Menschen mit Ehrfurcht und Staunen erfüllen. Leider seien viele Teilnehmer zu beschäftigt, um sich darauf zu konzentrieren, sagt Morlino.


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Lesermeinungen

 Christophorus. 1. Mai 2017 

@Gebsy

Ich bin mir nicht sicher ob die "geistige Kommunion" das ist was Jesus wollte als er sagte: Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.
Nur um keinen Anstoß zu erregen nicht niederknien bei der Kommunion ?
Wenn Sie jemand verachtet, als gestrig einstuft oder schlecht über sie redet oder denkt - schenken Sie es Jesus. Idealerweise ist das ganze getragen von einer wohlwollenden Gemeinschaft aller Anwesenden. Mißgunst hat da rein gar nichts verloren. Denn die Kommunion mit Christus führt doch auch hin zur innigen Gemeinschaft mit den Glaubensbrüdern und Schwestern. Ob diese Gemeinschaft funktioniert merken Sie nach dem Gottesdienst vor der Kirche. Wenn da alles auseinanderstiebt dann ist was faul. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. (Joh 17,21)


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 christine.mm 26. April 2017 
 

fff Reale Kommunion - Geistige Kommunion

....
Also Beichte !!

Das Sakrament der Versöhnung, der Buße, der Sündenvergebung, also die Heilige Beichte, gehört unveräußerlich zur Heiligen Kommunion. Sei es nun, daß uns der Herr in einer Gestalt oder, wie von IHM eingesetzt und aufgetragen, in Seinen beiden Gestalten gereicht wird. Immer erhalten wir den ganzen Christus.
Trotzdem sollten wir den Herrn bitten, daß ER uns den Hunger nach der Versöhnung mit IHM in der Hl. Beichte und den Durst nach dem real gegenwärtigen NEUEN BUND IN SEINEM BLUT schenken möge, damit wir in großer Demut darum bitten mögen es doch, in diesem Konkreten, der orthodoxen/byzantinischen Kirche gleich zu tun. So wären Konsekrationsworte und gehandelte Realität in Einheit......
Der schon oft gelesene Vorschlag die geistige Kommunion als Ersatz für die reale Kommunion vorzuschlagen wenn die realen äußeren und innerlichen Lebenssituationen in Uneinheit mit Christus sind, ist nicht zielführend. Allerdings gilt für uns alle die stete Bitte um Erkenntnis/Umkehr


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 christine.mm 26. April 2017 
 

ff Reale Kommunion - Geistige Kommunion

.....
Geistige Kommunion immer.
Denn wenn wir Christus real empfangen = eines Leibes werden (!!!!) , aber nicht auch durch die geistige Kommunion = eines Geistes werden ....... was würde das aussagen von mir. Das käme dem Judaskuss gleich: Einheit vortäuschend, im Herzen aber teilweise oder gänzlich anderer Ansichten oder Absichten und/oder auch schon Taten sein .....!!!
Geistige Kommunion muß immer in Einheit mit dem Dreifaltigen Gott durch Gott Heiliger Geist sein. Denn wir sündigen, wie wir bekennen, " IN GEDANKEN, WORTEN UND WERKEN"

Also die Geistige Kommunion = Vereinigung, muß die reale Kommunion mit dem ganzen Christus, in der Gestalt Seines hingegebenen = uns ausgelieferten Leibes, begleiten. Und, wenn uns der ganze Christus, in der Gestalt des für alle vergossenen Blutes, des Neuen Bundes, zur Vergebung der Sünden für viele, gereicht wird, dann müssen wir wissen:in Uneinheit mit dem Heiligen Geist Gottes kann es keinen Neuen Bund in der Vergebung der Sünden geben.ALSO BEICHTE


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 christine.mm 26. April 2017 
 

reale Kommunion - geistige Kommunion

Zuallererst ein Vorschlag an alle:
Die konsekrierte Hostie IST Christus
Der konsekrierte Wein IST Christus
Diese beiden Gestalten des ganzen Christus sind von IHM bewußt s o eingesetzt mit dem Auftrag (!!!!!) wie ER zu handeln. Im orthodoxen/byzantinischen Ritus wird unverändert auch heute s o gehandelt. Nur die Petruskirche teilt aus "pastoralen Gründen" das Blut Christi (nahezu) nicht aus. Trotz des ausdrücklichen Auftrages Christi. So macht es im Erleben des Christen keinen Unterschied zwischen Wortgottesdienst mit Kommunionspendung und Eucharistiefeier. Man sollte darüber nachdenken. Jesus richtet unsere Sinn zuerst auf Seine Hingabe an uns und in einem zweiten Schritt auf den NEUEN BUND IN SEINEM BLUT ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. Dazu gehört die aktiv gesuchte Sündenvergebung durch den persönlichen Empfang des Bußsakramentes.

Weiters sollten wir entweder sagen "Das Allerheiligste Sakrament des Altares" oder "DER Allerheiligste". "Das" is sächlich !
Geistige Kommunion IMMER !!!!


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 rosenkranzbeter 26. April 2017 
 

Buße - Sühne - Fatima

Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist! Ich bete dich in tiefster Ehrfurcht an. Ich opfere dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Welt, zur Sühne für alle Lästerungen, Entweihungen und Gleichgültigkeiten, durch die Er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzen Mariens erflehe ich von dir die Bekehrung der armen Sünder. Amen (Gebet des Engels von Fatima / Portugal)


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 rosenkranzbeter 26. April 2017 
 

Anbetung für Berufungen - @Rosenzweig

Daraus könnte ein Netzwerk "Anbetung für Berufungen" entstehen. David Craig, der Begründer der US-Bewegung "adoration for vocations" war vor Monaten im deutschen Sprachraum unterwegs. Er gab auch Interviews, z. B. in Radio Horeb. Das Büro Kevelaer dieses Senders führt lädt jetzt jeden Freitag zur Anbetung für Berufungen ein, mit Zustimmung des Pfarrers. Wenn in dieser Sache an vielen Orten "am Herzen Gottes gerüttelt" (Zitat Benedikt XVI.) wird, ja dann ...


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 serafina 25. April 2017 
 

@gebsy

„Persönlich ziehe ich es vor, GEISTIG zu kommunizieren, um keinen Anstoß zu erregen“

Aus menschlicher Sicht verständlich, aber sollten wir nicht zur Ehre GOTTES die Menschenfurcht überwinden.
Ich weiß zwar nicht, wie der HERR darüber denkt, aber ich weiß, daß ER gesagt hat: „Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde ich vor meinem Vater im Himmel bekennen ((Mt 10,32).


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 mphc 25. April 2017 

Lieber Gebsy

Es gibt noch immer Kirchen, wo man ohne Aufsehen zu erregen kniend die Hl. Kommunion empfangen kann. Deshalb ist es vorzuziehen, in solchen Kirchen zu kommunizieren. Obwohl unsere Pfarrkirche in Sichtweite ums Eck liegt, fahren wir fast jeden Tag ca. 10 -15 min. in eine andere Kirche, weil unser Pfarrer ein liturgisches Verständnis hat, mit dem wir nicht können. Aber wir nehmen diesen fast täglichen Weg auf uns, um zu einer würdigen Messfeier zu kommen.


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 Christophorus. 25. April 2017 

Fortsetzung

Die Gläubigen können an die Kommunionbank kommen und knieend auch in die Hand die Kommunion empfangen. Es soll kein Zwang ausgeübt werden jeder soll so kommunizieren wie er das aufrichtig und im Einklang mit seiner inneren Gesinnung tun kann. Ich selbst bin Kommunionhelfer und habe schon erschütternd demütige stehende Handkommunionen erlebt. Man kann in diesem Moment mit offenerem Herzen sehen als sonst. Wir sollten es vermeiden in diesem heiligsten Moment Zwänge aufzubauen. Was nützt es dem der stehend und in die Hand kommunizieren will wenn man ihm die knieende Mundkommunion aufzwingt wenn er diese Haltung innerlich noch gar nicht einnehmen kann.
Auch sollten wir nicht werten und beurteilen was besser ist. Aber um gegenseitiges Verständnis werben das können wir schon. Die Kommunionbank finde ich auch deshalb besser weil dadurch der Zeitfaktor für den Einzelnen wegfällt - es eilt nicht mehr - denn der Spender geht einfach zum nächsten. Ich finde das sehr wünschenswert.


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 Christophorus. 25. April 2017 

Der Kommunizierende bestimmt wie er die Kommunion empfangen will.

Ich habe es auch schon erlebt daß mir der knieende Kommunionempfang verweigert wurde. Das war ein aufwühlendes und zutiefst verstörendes Erlebnis.
Doch der Kommunizierende darf bestimmen wie er den Leib und ggf. das Blut des Hernn empfangen will. Bei einer Übertragung aus Fatima habe ich mal gesehen daß ein Priester mehrfach die Handkommunion verweigerte - das find ich nicht richtig. Wenn unter beiderlei Gestalten kommuniziert werden kann dann darf der Kommuninempfänger auch darum bitten aus dem Kelch zu trinken.
Er entspricht damit dem Auftrag des Herren - wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt (es heißt nicht oder mein Blut trinkt).
Die ostkirchliche Methode mit dem Löffelchen die Msgr. Schlegl erwähnt hat ist mit Sicherheit auch eine sehr geeignete Methode unter beiderlei Gestalten zu kommunizieren ohne daß dabei das Blut Christi von der eingetauchten Hostie auf den Boden tropfen kann. Ich würde mir die Kommunionbänke sehr wünschen - so wie ich das in San Jose gesehen habe.


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 Rosenzweig 25. April 2017 

Anbetung um Geistliche Berufungen...

- wohl aufgrund jüngstem USA-Beispiel – sind im Bistum Augsburg bereits konkret in dafür eigens bestimmten Pfarreien oder ähnlich hl.Orten eingeführt.

So wie seit etwa 2 MONATEN für die Gebetsstätte Marienfried- jeweils der MITTWOCH in dieser Intention für Geistl. Berufungen als Tag+Nacht-Anbetung dafür bestimmt wurde.

Dazu kommen in Marienfried schon seit vielen Jahren festgesetzte Tages-Anbetungszeiten + seit ca.vier bis fünf Jahren - noch erweitert:
Mo. bis Frtg.- tags nach der Frühmesse 7:00 Uhr bis zur Abd.Messe 19:30 + freitags seit dem bereits - anschließend die Nachtanbetung!

Es ist sicher spürbar GNADE für diesen Ort - dass die ANBETUNG all`die JAHRE hindurch- auch von TREUEN BETERN opferbereit durchgetragen wurde + mit der GNADE GOTTES sicher auch TREU weiterhin..!
So dankb.froh verbunden...


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 Dismas 24. April 2017 

Dank an diesen guten Hirten!

Ja, es wird endlich überall Zeit, die Gläubigen über die ordentliche Form des Empfangs des Hll.Altarsakraments zu katechisieren und die Mundkommunion im Knien zu fördern. Es ist sehr auffallend, mit welchem geschäftlichem Eifer die Kommunionbänke aus den allermeisten Kirchen herausgeworfen wurden.Die Erlaubnis der außerordentlichen Form des Kommunionempfangs (Stehend in die Hand) ist auf modernistischen Druck erfolgt. Das Allerheiligste, der Leib des HERRN, ist das wertvollste was wir auf Erden haben und mit höchster Ehrfurcht zu empfangen und nicht in der Form eines Snacks beim Stehempfang auszuteilen. Auch sollte der Laie als Kommunionspender die absolute Ausnahme für den echten Notfall sein.


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 SCHLEGL 24. April 2017 
 

Man kann jedem Pfarrer in Stadtgebieten nur den Rat geben ein vorhandenes Kommuniongitter beizubehalten, im Stephansdom ist das selbstverständlich gewesen. Ein Beamter der Staatspolizei erklärte mir, dass damit auch eine Hemmschwelle gegeben sei. Sollte eine geistesgestörte oder aggressive Person das Kommuniongitter öffnen, oder sogar darübersteigen, wird dies als schweres Delikt angesehen und die betreffende Person kann auch mit Gewalt entfernt werden. Danach gibt es eine entsprechende Anzeige!
Im Dom haben wir Mundkommunion auf Knien, im Stehen, Handkommunion auf Knien und im Stehen. Alle Priester und Kommunionhelfer respektieren die Wünsche der Gläubigen.
In meiner byzantinischen Kirche empfangen die Leute die Kommunion unter beiden Gestalten ehrfurchtsvoll, aber stehend, mit einem goldenen Löffel in den Mund. Niemand spricht dort jemand die Ehrfurcht ab.Msgr.Erzpr. Franz Schlegl


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 Ehrmann 24. April 2017 

Fazit:In Österreich müßten Bischöfe die Pfarrer ersuchen, Knien zu ermöglichen!


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 Ehrmann 24. April 2017 

Es ist wie eine Neuauflage des kalten Krieges

In immer mehr Pfarren Österreich werden die letzten Kommuniongitter abmontiert (die Pfarrgemeinde ist dagegen!), wo es wegen des Denkmalschutzes nicht möglich ist, verlassen Priester den Alterraum noch bevor Gläubige sich niederknien können und stellen sich dvor, um des Kommunionempfang im Gänsemarsch zu erzwingen. Auf der anderen Seite ist es manchen Gottesdienstbesuchern schon gelungen, sich rechtzeitig zu nähern und dadurch den Priester zu vernalassen, hinter der Bank zu bleiben - manche Priester "spielen gerne mit", auch wenn vom Pfarrherrn anders instruiert, manchmal spenden Laien außen (Gänsemarsch) und Priester innen. Das Volk kann wählen - und die Knieenden, zunehmend auch mit Mundkommunion, werden immer mehr. In anderen Kirchen - ohne Kommunionbank - ist es oft rührend zu sehen, wie sich viele Gläubige mühsam frei niederknien und noch mühsamer wieder erheben. Einen Zugang zum Volk bedeuten diese Veränderungen jedenfalls nicht, vielmehr grobe Ehrfurchts- u. Lieblosigkeit.


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 agnese 24. April 2017 
 

Wie recht hat dieser Bischof,soll noch jemand sagen, nicht die Kirche schuld daran ist, die ganze
Neuerungen erlaubt zu haben beim Kommunizieren. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht knien kann musste früher auch nicht.Vor Allem Die Ehrfurcht vor Gott ist verloren gegangen.


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 christine.mm 24. April 2017 
 

Anbetung - Körperhaltung - Mund - Hände

Ich möchte vorausschicken, daß meine Lebensumstände bereits das Verlassen der Wohnung eher wenig ratsam gemacht haben. Unser Herr Pfarrer bringt mir den HERRN . Ich bin Gott zu großem Dank geradezu verpflichtet.

Ich habe die Mundkommunion nie aufgegeben, das jugendliche Knien mit oder ohne Kniebank ist mir Stück weise genommen worden: Über Stehen bis zum jetzigen Sitzen. Im Stehen fand ich meine körperliche Zuflucht in einer tiefen Verbeugung vor der Gegenwart unseres Herrn. Jetzt knie und verbeuge ich mich nur mehr innerlich. So innerlich war das immer so. Das Äußerliche geht nicht mehr.
Daß ich den Herrn auf meiner Zunge empfangen darf, dem wahrhaft tötlichsten Teil meines Körpers, nach dem Denkenkönnen und Hassenkönnen meines Kopfes und meines Herzens ist eine große Gnade. Denn meine Hände und Füße sind geradezu engelhaft unschuldig geblieben.
Das was heute mangelt ist eine gemeinsame gesittete Esskultur an einem gemeinsamen Tisch im elterlichen Haus. Die Kinder kennen es nicht.


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 gebsy 24. April 2017 

Vergelt's Gott!

Wenn alle Priester mit ihrem Bischof einer Meinung sind, wird es sicher zum Segen gereichen.
Vor über 30 Jahren habe ich als PGR die Bitte ausgesprochen, eine vorhandene Kommunionbank wieder zu nützen; wurde nicht berücksichtigt.
Ein Mann mit spastischen Lähmungen kniet sich mit einer Selbstverständlichkeit auf den Boden nieder; ein Zeuge für die Realpräsenz.
Persönlich ziehe ich es vor, GEISTIG zu kommunizieren, um keinen Anstoß zu erregen ... (http://www.gebsy.at)


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 Zeitzeuge 24. April 2017 
 

Vatikan; Kniender Kommunionempfang darf nicht verweigert werden,

alles Nähere siehe kath.net vom 07.02.2003 mit Hinweis auf die Gottesdienstkongregation.
Unsere geistig behinderte Tochter hatte über Ostern auch Probleme bei der ordentlichen Form der Munndkommunion mit ausserordentlichen Ausspenderinnen.
Ein jüngerer Priester aus meiner näheren Heimat wurde vom Bischof offenbar wegen "Konservativismus" versetzt, u.a. hatte er die Bitte geäussert, die Gläubigen möchten doch die Hl. Kommunion an der sensationellerweise noch vorhandenen Kommunionbank, Knien freiwilig, empfangen, aber leider ist der letzte wirklich gute Hirte meines Bistums 1966 zurückgetreten und 1967 verstorben!


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 rosenkranzbeter 24. April 2017 
 

Anbetung für Berufungen - @Don Giovanni

Verehrter, lieber Mitchrist! Anbetung für Berfungen gibt es auch in Deutschland.
z.B. www.weinbergsbitte.de

Ich bin der Meinung, dass würdiger Kommunionempfgang und Anbetung sich gegenseitig bedingen bzw. fördern.


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 Waldi 24. April 2017 
 

Genau das habe ich am Ostersonntag...

in unserer Pfarrei erlebt: "In die Liturgie habe sich leider eine „Geschäftigkeit“ eingeschlichen, bedauert Bischof Morlino". Ja, so ist es! Eingeleitet vom Eingangslied über den übereifrigen Friedensgruß bis zum Segen und "gehet hin in Frieden", erhebt sich ein Strudel von erregten Geschäftigkeiten, die mich an die Frankfurter Börse bei einem Aktien-Crash erinnern! Nach dem Gottesdienst habe ich oft das Gefühl so gestresst zu sein, wie einst als Münchner Liniebusfahrer nach acht Stunden Kampf im Verkehrsgewühl! Man kommt nicht zur Ruhe, um sehnsüchtig in der Stille die Stimme Gottes zu vernehmen! Es ist hinlänglich bewiesen, dass die Mystiker die tiefsten Gottes-Begegnungen in der Abgeschiedenheit der Wüste oder in der rauhen Bergwelt erlebt haben!


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 Waldi 24. April 2017 
 

Ich frage mich schon lange,

warum diese radikalen Umstürzler, von der Mundkommunion im Knien, zur Handkommunion im Stehen, nicht wenigstens eine bescheidene Kniebank für jene zulassen, die vor dem Allerheiligsten noch demütig und ehrfürchtig ihr Knie beugen und die Mundkommunion empfangen möchten! Vor einiger Zeit schrieb eine Ärztin mit tiefer Verbitterung, dass ihr in kurzem Zeitabstand in zwei kath. Kirchen in Berlin die Mundkommunion im Knien von den Priestern verweigert wurde! Der große, sichtbare Verlust an Demut beim Empfang der Handkommunion im Stehen, wird mir immer in Maria Vesperbild voll bewusst, wo, Gott sei Dank, die Mundkommunion im Knien noch die Regel ist. Nur sehr wenige erdreisten sich, allen anderen Gläubigen gegenüber, durch geforderte Handkommunion im Stehen demonstrativ den erkämpften "Fortschritt des Deutsch-Katholizismus" zu demonstrieren!


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 DonGiovanni 24. April 2017 
 

Liturgie, Kommunion, Anbetung

Habe einen Vortrag über die Anbetung um geistliche Berufungen in Amerika gehört - ein voller Erfolg.
Aber ich meine, dass die Anbetung nur dann zum Erfolg führt, wenn zunächst die Liturgie ehrfürchtig gefeiert wird und dazu gehört auch ein ehrfürchtiger Kommunionempfang.
Da beginnt die Anbetung und das ist die höchste Anbetung.
Liturgie, Kommunionempfang, Anbetung: Das muss auch stimmig sein. Dann kommen geistliche Berufungen. Wenn ein Priester die hl. Messe würdig feiert, anbetend feiert, werden die Gläubigen gerne die eucharistische Anbetung außerhalb der Messe fortsetzen.
Welcher deutsche Bischof hätte den Mut, das zu tun, was Bischof Morlino tat.


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 girsberg74 24. April 2017 
 

Man muss die Begründung sehen!

Dieser ist dann leicht zu folgen, sofern das Knie noch mitmacht. Oder habe ich Angst vor meinem Nebenan oder sonst wem?


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 bergkristall 24. April 2017 
 

Das begrüße ich sehr, danke Herr Bischof. In den Gebetsstätten Heroldsbach, Marienfried und Wigratzbad und sicher noch in anderen Kirchen wird das praktiziert.


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 Christophorus. 24. April 2017 

Der richtige Weg !

Kein Zwang, keine erzwungene Demutshaltung - eine schlichte Bitte.
Es gehört Mut dazu sich hinzuknien zum Kommunionempfang.
Ich habe in Kalifornien in einer gut besuchten Kirche In San Jose (our Lady of Peace- http://www.olop-shrine.org/) mit großer Freude erlebt daß dort eine ewige Anbetung existiert, daß dort Kommunionbänke wieder eingeführt wurden. Daß viele Menschen knieend und in den Mund die hl. Eucharistie empfangen - nur Äußerlichkeiten ?
Ich sehe es anders: Die äußere Haltung die wir dem Allerheiligsten erbieten wirkt auch wieder auf uns selbst zurück.
Aber man soll diese Haltung Anderen eigentlich nicht aufnötigen. Denn es gehört Mut dazu dies zu praktizieren - und Freiwilligkeit. Ich freue mich z.B. darüber daß mehr und mehr Menschen direkt vor der Kommunion ein Zeichen der Anbetung setzen durch eine Kniebeuge. Kommunionbänke würden es vielen Menschen wieder leichter machen die Kommunion in ehrfürchtiger Körperhaltung (die auf uns selbst zurückwirkt) zu empfangen.


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