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Spricht der Papst Mutter Teresa am 19. Oktober auch heilig?

9. September 2003 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Italienische Medien berichten, Johannes Paul II. habe im Juni der Kurie angekündigt, er wolle die Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe am selben Tag selig- und heiligsprechen.


Rom (www.kath.net / CWNews.com) Bereits das Seligsprechungsverfahren für Mutter Teresa war auf Wunsch des Papstes beschleunigt, nun drängt der Pontifex offenbar auch auf eine rasche Heiligsprechung der Gründerin der "Missionarinnen der Nächstenliebe" und Friedensnobelpreisträgerin. Bereits im Juni habe er eine Nachricht an die Kurie gesandt, in der er andeutete, dass er Mutter Teresa am selben Tag selig- und heiligsprechen wolle, berichten italienische Medien. Offenbar zeigten sich die Prälaten nicht begeistert von der Idee, denn es war nichts mehr davon zu hören.

Mutter Teresa ist dem Papst ein großes Anliegen. Sie starb am 5. September 1997. Der frühest mögliche Termin der Eröffnung des Seligsprechungsverfahrens wäre laut den von Johannes Paul II. selbst erlassenen kirchlichen Bestimmungen (Apostolische Konstitution 'Divinus Perfectionibus Magister') der 5. September 2002 gewesen, fünf Jahre nach ihrem Tod. Die Popularität und die weltweite Verehrung von Mutter Teresa bewogen den Papst, das Seligsprechungsverfahren in Rekordzeit abzuwickeln. Dass er auch den Heiligsprechungsprozess für Mutter Teresa abkürzt oder gar bis zum 19. Oktober abwickelt, ist ihm durchaus zuzutrauen.

Aus dem Vatikan heißt es, dass der Wunsch des Papstes groß sei, das formal zu bestätigen, was die Menschen in aller Welt glauben - dass Mutter Teresa eine Heilige ist. In den Annalen der Kirchengeschichte zählt der heilige Antonius von Padua zu den Heiligen, die in der Rekordzeit von nur 352 Tagen nach seinem Tod heilig gesprochen wurden. Der heilige Albertus Magnus wurde von Papst Pius XI. im Jahr 1931 überhaupt ohne Verfahren und Zeremoniell heilig gesprochen.



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