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Teenager gesteht Mordkomplott gegen Papst Franziskus

6. April 2017 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Ein 17 Jahre alter Mann hat seine Rolle in einem Komplott zur Ermordung des Papstes gestanden. Das teilt das Justizministerium der Vereinigten Staaten mit - Der junge Mann war möglicherweise Sympathisant des Islamischen Staats (IS)


Philadelphia (kath.net/Catholic News Agency deutsch) Ein 17 Jahre alter Mann hat seine Rolle in einem Komplott zur Ermordung des Papstes gestanden. Das teilt das Justizministerium der Vereinigten Staaten mit.

Der Täter, Santos C., habe einen Plan entwickelt, wie Papst Franziskus durch einen Scharfschützen und Sprengkörper bei seinem USA-Reise im Jahr 2015 getötet werden sollte.


Vom 30. Juni bis 30. August 2015 habe er sein Vorhaben ausgearbeitet, "während des Besuchs des Papstes in Philadelphia, im Bundesstaat Pennsylvania, im September 2015 einen Anschlag zu verüben", hieß es.

Das Justizministerium präzisiert, der "Inhalt des Komplotts sei gewesen, einen Heckenschützen zu benutzen, um während der Papstmesse auf den Heiligen Vater zu schiessen und verschiedene Sprengkörper in der Umgebung zu platzieren."

Um den Plan durchzuführen "nahm der Täter Kontakt zu jemandem auf, von dem er dachte, es sei ein Heckenschütze. In Wahrheit handelte es sich dabei jedoch um einen verdeckten Ermittler des FBI".

So konnte ein Mordanschlag zwei Wochen vor dem Weltfamilientreffen verhindert werden.

Wie die Behörden berichten, beauftragte der Teenager auch den Kauf von "Materialien zur Sprengstoffherstellung".

Dem Täter drohen bis zu 15 Jahren Gefängnis und eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Dollar.

Wie die Agentur AFP meldet, war der junge Mann offenbar ein Sympathisant des Islamischen Staats (IS). Unklar sei, ob er direkten Kontakt mit IS-Mitgliedern gehabt habe. Wahrscheinlich werde Santos C. in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt behandelt, bevor er seine Haft antritt – falls er zu dieser verurteilt werde, hieß es zudem.

Hunderttausende waren bei der Abschlussmesse mit Papst Franziskus beim Weltfamilientreffen 2015 in Philadelphia anwesend.


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