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Nachkonziliare Kirche ohne christliche Wurzeln

2. April 2017 in Weltkirche, 49 Lesermeinungen
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Kardinal Sarah lässt auf der Liturgischen Tagung klare Botschaft verlesen - Kardinal sieht eine „schwere Glaubenskrise nicht nur bei Gläubigen, sondern auch und vor allem bei zahlreichen Priestern und Bischöfen“. kath.net-Bericht von Martin Lohmann


Herzogenrath (kath.net/ml) Erstaunte und sehr aufmerksame Gesichter waren am dritten Tag der 18. Liturgischen Tagung im Pfarrsaal von St. Gertrud zu beobachten, als Robert Kardinal Sarah, der römische Präfekt für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, zu Wort kam. Der aus Afrika stammende Purpurträger hatte zwar trotz mehrfacher schriftlicher Zusage seine Teilnahme absagen müssen – aus welchen Gründen auch immer –, doch sein Geist und seine Überzeugung waren anwesend. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, anstelle des wenigstens erbetenen Grußwortes einen kompletten Vortrag auszuarbeiten und diesen zu verlesen ausdrücklich gewünscht. Das, was ihm wichtig ist, wollte er zu Gehör bringen – auch wenn er sich gezwungen sah, nicht persönlich nach Herzogenrath zu kommen.

Kaplan Matthias Schmidt gab dem Vortrag des Kardinals seine Stimme. Und die Teilnehmer der Tagung staunten nicht schlecht angesichts der Deutlichkeit, mit der sich Kardinal Sarah zu äußern verstand. Von Zurückhaltung oder dem Befolgen eines angeblichen Denkverbots konnte wahrlich keine Rede sein. Suaviter in modo, fortiter in re – so war die Botschaft aus Rom zu vernehmen. Man könne, so der Kardinal beginnend, „gar nicht genug wiederholen, dass die Liturgie als Höhepunkt und Quelle der Kirche ihr Fundament in Christus selbst“ finde. Und das, was man das „liturgische Aggiornamento nennt, ist in gewisser Weise durch das Motu proprio „Summorum Pontificum“ von Papst Benedikt XVI. vervollkommnet worden.“ Zum Präludium der Kardinalsymphonie gehörte auch noch der Hinweis, dass sich die Liturgie ständig reformieren müsse, „um ihrer mystischen Essenz immer getreuer zu werden“.

Doch „meistens“ sei „diese ,Reform’, die an die Stelle der wahren, vom Zweiten Vatikanum gewollten ,Restauration’ oder ,Erneuerung’ getreten ist, mit einem oberflächlichen Geist und auf der Basis eines einzigen Kriteriums durchgeführt worden: Man wollte unbedingt ein als vollkommen negativ und überholt wahrgenommenes Erbe beseitigen, um eine Kluft aufzutun zwischen dem, was vor und dem, was nach dem Konzil existiere“. Heute aber bestehe letztlich kein Zweifel daran, dass das, „was man die ,Reform der Reform’ nennt und man vielleicht noch genauer als ,gegenseitige Befruchtung der Riten’ bezeichnen sollte, (…) eine vor allem geistliche Notwendigkeit“ sei. Diese betreffe beide Formen des römischen Ritus. Unter Berufung auf Joseph Kardinal Ratzinger/Papst Benedikt verweist Sarah auf die Krise der Kirche, die vor allem seit dem Konzil zu beobachten sei und in Verbindung mit der Krise der Liturgie gesehen werden müsse. Respektlosigkeit, Entsakralisierung sowie Horizontalisierung des wesentlichen Elemente des Gottesdienstes seien hier zu nennen.

Man könne „unsere Augen vor dem Desaster, der Verwüstung und dem Schisma nicht verschließen, die die modernen Förderer einer lebendigen Liturgie verursacht haben, indem sie die Liturgie der Kirche nach ihren Vorstellungen umgestalteten. Sie vergaßen, dass die liturgische Handlung nicht nur ein GEBET, sondern auch und vor allem ein MYSTERIUM ist, bei dem sich für uns etwas vollzieht, das wir zwar nicht gänzlich verstehen können, doch das wir im Glauben, in der Liebe, im Gehorsam und in einem anbetenden Schweigen annehmen und empfangen können“. Genau das sei die „wahre Bedeutung der aktiven Anteilnahme der Gläubigen“.

Der Kardinal sieht eine „schwere Glaubenskrise nicht nur bei den Gläubigen, sondern auch und vor allem bei zahlreichen Priestern und Bischöfen“, die uns unfähig gemacht habe, die „eucharistische Liturgie als ein Opfer zu begreifen“. Es sei „frevelhaft“, die heilige Messe auf ein „einfaches Gastmahl zu reduzieren“, auf die Feier eines profanen Festes „und auf eine Selbstzelebration der Gemeinschaft, oder – noch schlimmer – auf eine riesige Ablenkung von der Angst vor einem Leben, das keinen Sinn mehr hat oder gegen die Furcht, Gott von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, weil sein Blick entlarvt und uns dazu zwingt, die Hässlichkeit unseres Inneren in aller Wahrheit und unabgelenkt zu schauen“. Die Messe sei kein „amüsanter Zeitvertreib“. Viele Menschen wüssten nicht mehr, dass der Zweck Messfeier die „Herrlichkeit und die Anbetung Gottes ist, das Heil und die Heiligung der Menschen“. Selbst Priester und Bischöfe würden diese Lehre des Konzils nicht mehr kennen.


An der Wurzel der Liturgie finde sich die Anbetung – „und somit Gott“. Die „schwerwiegende und tiefgreifende Krise, die seit dem Konzil die Liturgie und Kirche selbst erschüttert“, habe ihren Ursprung darin, dass „im ZENTRUM nicht mehr Gott und seine Anbetung, sondern die Menschen und ihre angebliche Fähigkeit sind, etwas zu ,tun’, um sich während der Eucharistiefeier mit etwas zu beschäftigen“. Noch immer würden selbst Geistliche unterschätzen, welcher Schaden angerichtet wurde durch den „Relativismus bei der Vermittlung der Glaubens- und Morallehre, schwere Missbräuche, die Entsakralisierung und Banalisierung der Heiligen Liturgie sowie die rein soziale und horizontale Sicht der Mission der Kirche“.

Wenn man sich heute darüber beschwere, dass das politische Europa seine christlichen Wurzeln verleugne, dann müsse man zunächst feststellen: „Wer zuerst seine christlichen Wurzeln und seine christliche Vergangenheit aufgegeben hat – das ist mit Sicherheit die nachkonziliare katholische Kirche.“ Als einen der Belege, die man nennen könne, zitiert Sarah den Bischof von Metz aus dem Jahre 1968, wo dieser „einen entsetzlichen Unsinn“ verkündete und meinte, man müsse selbst die Auffassung über das von Christus der Welt gebrachte Heil überdenken, Apostel und die Christen in den ersten Jahrhunderten hätten, im Unterschied zu unserem erleuchteten Zeitalter, „vom Evangelium nichts begriffen“.

So gesehen brauche man sich über die „Verwüstungen, die Zerstörungen und die Kämpfe auf liturgischer, doktrineller und moralischer Ebene“ nicht zu wundern. Und dennoch gebe es viele, die den Ernst der Lage nicht verstanden haben oder nicht verstehen wollen: „Obwohl das Boot der Kirche das stürmische Meer dieser dekadenten Welt durchpflügt und die Wellen so sehr auf das Boot einpeitschen, dass es bereits mit Wasser gefüllt ist, schreit eine wachsende Anzahl von Geistlichen und Gläubigen ,Alles klar! (auf dem sinkenden Schiff)’.“

Die Krise der Kirche, die Krise des Glaubens, die Krise der Liturgie – das alles hängt zusammen. Es gibt zu wenige selbstverständliche Räume des Auftankens von Ehrfurcht, Anbetung und Andacht für die Seele. Heute komme es vor allem darauf an, die Augen zu öffnen und zu erkennen, worauf die Gläubigen „ein Recht haben: die Schönheit der Liturgie, ihre Heiligkeit, die Stille, die Andacht, die mystische Dimension und die Anbetung“. Die Liturgie müsse uns vor allem und gleichsam sicher „vor das Angesicht Gottes in eine persönliche Beziehung und intensive Vertrautheit bringen. Sie muss uns in die Vertrautheit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit hinabsenken.“ Schon allein deshalb müsse klar sein, dass die Liturgie kein „Essen im Freundeskreis, kein gemütliches Mahl in geselliger Runde“ sei, sondern ein heiliges Mysterium“.

Vorbildlich für die Feier der heiligen Messe seien „die Anmut und die Inbrunst“, mit der ein heiliger Pfarrer von Ars, ein heiliger Pater Pio oder ein heiliger Josemaria die Messe feierten. Das sei der Maßstab für die dringend benötigte liturgische Versöhnung, zumal man es ablehnen müsse, eine Liturgie einer anderen entgegenzusetzen. Kardinal Sarah spricht in diesem Zusammenhang von einem „Anfangen von innen her“, wo hingegen Show und modische Mätzchen und kesse Moralismen nur schädlich seien und Verwüstungen anrichteten.

Das päpstliche Dokument „Summorum Pontificum“ von Benedikt XVI. vom 7. Juli 2007 sei schließlich ein wichtiger Beitrag zum „gegenwärtigen und zukünftigen liturgischen Leben der Kirche, wie auch zur liturgischen Bewegung unserer Zeit , aus der immer mehr Menschen, insbesondere die jungen, soviel Gutes, Wahres und Schönes schöpfen“. Robert Kardinal Sarah schloss mit einem Zitat von Benedikt XVI. aus dem Jahre 2008: „Dann ist die Welt am Ziel, dann ist sie heil, wenn sie als ganze Liturgie Gottes, in ihrem Sein Anbetung geworden ist.“ Ein lang anhaltender Applaus signalisierte, dass die eben klare wie mutige Botschaft des Kardinals angekommen war – wenigstens in Herzogenrath. Zu hörende Bemerkungen wie „Stark“, „Hammer“ und „Das macht Mut“ offenbarten ein freudiges Erstaunen angesichts dieses deutlichen Signals aus Rom.

Eine sich anschließende (von Martin Lohmann moderierte) Podiumsdiskussion brachte das Tagungsthema sowie den Kardinalappell noch einmal in die Mitte des Dialogs. Neben dem Erzbischof von Portland/Oregon, Alexander Sample, nahmen der am Wyoming Catholic College lehrende Professor Peter Kwasniewski, der deutsche Prälat und Untersekretär im Päpstlichen Rat für Gesetzestexte, Professor Markus Graulich sowie der örtliche Gastgeber und Spiritus Rektor, Pfarrer Guido Rodheudt, teil.

Ja, es brauche eine Reform der Reform, auch wenn man sich auf den Begriff nicht festlegen müsse, meinte Erzbischof Sample. Die Notwendigkeit der Wiederentdeckung der Tiefe und des Reichtums heiliger Liturgie sei evident. Er selbst habe sich ja auch auf den Weg gemacht, die außerordentliche Messfeier zu entdecken. Gleichwohl habe er als Priester auch in der ordentlichen Form des Novo Ordus schon vorher die Stille der Andacht gesucht und auch gefunden. Doch in der alten Liturgie habe er dann zu seiner eigenen Überraschung erfahren, dass hier der eigentliche Charakter des priesterlichen Dienstes sich in einer viel tieferen Weise entfalten könne. So müsse man sein Bekenntnis in Herzogenrath verstehen, als er in einem Vortrag sagte: Auf einmal begriff ich viel klarer, was es bedeute, Priester zu sein.

Peter Kwasniewski betonte ebenfalls, dass die Liturgie sich stets an Christus orientiere, in diesem Sinne also auch eine Liturgie semper reformanda brauche, also eine behutsame Änderung hin zu der eigentlichen Quelle und ihrem Ursprung. Reform um der Reform willen brauche man nicht. Bewegung zu Gott hin schon. Markus Graulich bedauerte, dass die liturgische Ausbildung in neueren römischen Dokumenten „ein wenig auf die Seite geschoben“ werde. Es sei schade, dass man das formative Einüben und Lernen offenbar für nicht so sehr wichtig halte. Die Notwendigkeit der Wiederentdeckung der Bedeutung von Liturgie werde gleichwohl von einer Mehrheit von Persönlichkeiten in Rom erkannt.

Guido Rodheudt freut sich darüber, dass Kardinal Sarah auch weiter öffentlich über die Reform der Reform spricht und den Bedarf einer Reform der Reform festgestellt hat. Die Bestandsaufnahme des Kardinals sei schonungslos und ehrlich, Sarah sehe die Situation sehr klar. Als Pfarrer sei er froh, dass der Kardinal deutlich sage: Wir brauchen mehr Verbindlichkeit, mehr Anbetung, mehr Stille. Er als Priester, 1964 geboren, wolle eigentlich auf die Reform der Reform nicht mehr warten, weil er das zu seinen Lebzeiten wohl nicht mehr erleben könne. Aber man könne ja viel tun. Er zelebriere auch den neuen Ritus so, wie er wohl ursprünglich gewollt gewesen sei, also mit Andacht und Würde und im Licht der Tradition. Das sei so etwas wie bereits vor Ort gelebte Reform der Reform. Er, Rodheudt, fühle sich durch den Vortrag von Kardinal Sarah als Priester ermutigt, auf diesem Weg weiterzugehen.

Erzbischof Sample betonte, dass der Priester kein Showmaster der Liturgie sein könne und dürfe. Aber im Neuen Ritus gebe es halt viele Versuchungen, weil die Gemeinde viel intensiver auf persönliche Gesten, die jeweilige Betonung und Stimmlage achtet als im objektiven überlieferten Ritus. Der Meister der Liturgie sei Jesus Christus, nicht aber zum Beispiel Alexander Sample. Christus ist der Akteur der Liturgie, er sei der Handelnde in der Liturgie. Und das verlange viel Respekt und Ehrfurcht. Er als Bischof sei fest davon überzeugt, dass jeder Priester die außerordentliche Form der Messfeier kennen müsse, auch wenn er sie nicht vornehmlich zelebriere. Jeder Priester sollte sie wenigstens kennen.

Guido Rodheudt sprach im Blick auf die Glaubenskrise, die ja auch Priester und Bischöfe erreicht habe, davon, dass eine solche Krise auch damit zu tun habe, dass man „falsch gebetet“ habe. Ein anthropozentrischer Gottesdienst vernebele auch den Glauben, weil Gott nicht mehr Mittel- und Zielpunkt sei. Wer falsch bete, könne weder richtig glauben noch richtig handeln. Das liturgische Desaster sei so zerstörerisch gerade für die Seelen, weil vielfach der Glaube nicht mehr richtig gefeiert werde. Durch eine Wiederentdeckung der objektiven Liturgie, so könne man sagen, könne man nicht zuletzt dem Seelenheil der Gläubigen als Priester besser dienen und gerecht werden.

Von den Bischöfen wünsche man sich, dass sie mehr für die Verbindung der Gläubigen mit dem Reichtum der Tradition und vor allem die Stärkung des Glaubens an Gott tun – in ansteckend andächtiger Treue zu Jesus Christus.

So endete die eigentliche 18. Kölner Liturgische Tagung in Herzogenrath – vor einem Festakt am Samstag im ehemaligen Kloster Rolduc – mit viel Hoffnung, Wohlwollen und wertschätzender Gesprächsbereitschaft, um gemeinsam in der Kirche friedlich und engagiert zugleich die den Glauben stärkenden und befruchtenden Quellen einer reichen Liturgie zu finden, die vor allem eines vermag: den Menschen in das Mysterium der Gegenwart Gottes mitten in dieser Welt staunend zu führen und den Raum des Heiligen, den der Mensch so dringend braucht, andächtig und würdevoll zu erschließen.

Buchhinweise:
Markus Graulich (Hg.): Zehn Jahre Summarum Pontificum. Versöhnung mit der Vergangenheit - Weg in die Zukunft. (Pustet)
Peter A. Kwasniewski: Neuanfang inmitten der Krise. Die heilige Liturgie, die traditionelle lateinische Messe und die Erneuerung in der Kirche. Una Voce Edition.

Papst em. Benedikt XVI. empfing im Januar 2017 Kurienkardinal Robert Sarah



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Lesermeinungen

 Christophorus. 9. Juni 2017 

gelebter Glaube zeigt Ehrfurcht

Wenn Gottesdienst gefeiert wird und die hl. Messe dann sollte man spüren was der Priester glaubt. Das äußert sich im Reden, in Gesten und Bewegungen des Zelebranten. Es liegt an ihm ob das aussieht wie ein Schauspiel mit einem Nichts im Hintergrund oder ob da etwas spürbar wird von dem angesprochenen DU Gottes der unsichtbar mitten unter uns ist. Es gibt nur noch wenige Priester die mich das spüren lassen. Aber dann kommt diese unsagbare Freude auf Gott wirklich zu begegnen und deshalb kann ich es verstehen daß Leute oft weite Wege auf sich nehmen um solch einen Gottesdienst erleben zu können. Vor allem hier in Deutschland. Jeder Priester kann die Messe so lessen daß diese Freude ins Herz kommt. Ich kannte einen afrikanischen Priester der versetzte alle in die Gegenwart Gottes nur dadurch wie er das Wort VATER ausspricht - das ist es was ich meine. Die Priester - wir alle - müssen uns immer mehr bewußt werden wen wir ansprechen. Dann verschwindet die Leere und voll Freude wird das Herz


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 Bernhard Joseph 5. April 2017 
 

Verehrter Waldi,

da haben Sie wieder einmal mehr sehr schöne weil wahre Worte gefunden!

Aus Ihren Kommentaren weiß ich, wie sehr Ihnen der Wallfahrtsort Maria Vesperbild buchstäblich ans Herz gewachsen ist.

Danken wir Gott, dass es noch solche Orte gibt, an denen wir ihm begegnen dürfen.

Ich wünsche auch Ihnen Frohe und Gesegnete Ostern und das Gott Sie auf all Ihren Wegen behüten möge.


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 Laus Deo 5. April 2017 

@Pirmin Eucharistische Vereinigung

Hier kann man es schön lesen http://www.gott-und-gottesmutter.de/die-eucharistische-vereinigung.html


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 Laus Deo 5. April 2017 

Dreifaltigkeit Tabernakel @ Pirmin

Im Tabernakel befindet sich der ganze Jesus Menschheit und Gottheit. Die Gottheit ist immer Dreifaltig, es wurde jedoch "nur" der Sohn Mensch. Im Sakramentalen Sinn ist nur der Sohn im Allerheiligsten Sakrament, Geistig jedoch die ganze Dreifaltigkeit wie Msgr. Schlegl es gesagt hat. Die Muttergottes sagte es Don Gobbi in Fatima schön: Wie in der Herrlichkeit des Paradieses Jesus in innigster Einheit mit dem Heiligen Geist zur Rechten des Vaters sitzt, so ist, wenn er sich - von euch gerufen - in der Eucharistie gegenwärtig macht und zur Behütung in den Tabernakel, der von meinem mütterlichen Herzen umgeben ist, zurückgestellt wird, neben dem Sohn auch immer die wirkliche Gegenwart des Vaters und die wirkliche Gegenwart des Heiligen Geistes: da ist immer die göttliche und Heiligste Dreieinigkeit.Aber wie es im Paradies geschieht, so ist neben jedem Tabernakel auch die in Verzückung versetzte und freudenreiche Gegenwart eurer himmlischen Mutter und allen Heiligen und Engel


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 Waldi 5. April 2017 
 

Verehrter @Bernhard Joseph,

in der Hoffnung, dass sie diese Seite nochmals öffnen, möchte ich mich für Ihre Zustimmung bedanken. Vom Gründonnerstag 13. April bis Oster-Dienstag besuche ich wieder meinen geliebten Wallfahrtsort Maria Vesperbild mit seiner Fatima-Grotte. Seit 30 Jahren zieht es mich dort hin, weil die kath. Kirche an diesem Gnadenort ihren mystischen Glanz und ihre Heiligkeit so wohltuend bewahrt hat. Ich werde auch Sie gerne ins Gebet mit einbeziehen. Jedes Mal wenn ich dort ankomme, überwältigt mich tiefe Dankbarkeit und ein Gefühl zuhause angekommen zu sein. Die wunderbaren Erlebnisse, die mir dort in Wahrheit schon begegnet sind, entwaffnen jeden rationalen Widerspruch.
Durch eine wunderbare Heilungsgeschichte in der Bildzeitung 1986 von einem Augsburger Busfahrer, (ich war selber 25 Jahre Linienbus-Fahrer in München), wurde ich von der Gottesmutter 1987 zu IHREM Gnadenort geführt - und sie hat mich nie mehr los gelassen!
Ich wünsche Ihnen Frohe und Gesegnete Ostern und Gottes Segen.


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 Bernhard Joseph 5. April 2017 
 

Herzlichen Danke, verehrter Waldi, für Ihre treffenden Kommentare

Immer, wenn ich Ihre Kommentare lese, ergreift mich ein spontanes Gefühl der uneingeschränkten Zustimmung. Ich habe leider die vorkonziliare Kirche nicht erleben dürfen, habe aber eine vage Vorstellung, was Sie da mit dem verlorenen geistigen Heimatgefühl auszudrücken suchen.

In der Tat bemerkt man in vielen Gottesdiensten eine Freudlosigkeit, die zwar sehr geschäftig und kreativ auftritt, darum aber kein Empfinden der Heiligkeit hervorruft sondern den Glaubenden nur in der Öde des Alltäglichen zurücklässt.

Besonders schlimm wird es dann, wenn engagierte Gemeinderäte das Zepter in die Hand nehmen und statt Liturgie eine "Gemeindevorstellung" gegeben wird. Dann habe ich einfach das Gefühl, meine Zeit mit nichts vertan zu haben.


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 Stefan Fleischer 4. April 2017 

Alarmstufe ROT

"Das Kreuz gehörte für mich jungen Menschen nicht in die Kirchen."
Diesen Satz, den ich heute morgen gesehen habe, musste ich zweimal lesen. Da streiten wir uns über alles Mögliche und Unmögliche, und unsere jungen Christen (nur sie?) haben keine Ahnung mehr, was das Kreuz in unseren Kirchen / in unserem Glauben zu suchen hat! Kardinal Sarah untertreibt mit Sicht des Zustandes unserer Kirche heute in keiner Art und Weise. Werden uns wohl, wie den Kartoffeln, die Augen erst aufgehen, wenn wir ganz im Dreckt liegen?


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 Hilfsbuchhalter 3. April 2017 

Gelobt sei Jesus Christus!

Bin hier richtig gelandet? Grüß Gott!, btw.

Zu einer ebenfalls dürren Zeit des vergangenen Jahrhunderts wurden Sonette Reinhold Schneiders in Form von Zetteln herumgereicht. Mögen sich die trocknen Brunnen wieder mit Wasser füllen.

Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug' entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.


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 Adamo 3. April 2017 
 

@Pamir

Oh, Oh, Oh. lieber Pamir, hätten Sie doch lieber geschwiegen!


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 ThomasR 3. April 2017 
 

Kirche ohne christliche Wurzeln

bzw mit vom Innen abgeschnittenen christlichen Wurzeln= Kirche ohne Priester- und Ordensberufungen, ohne Familien die nur dank christlichen Wurzeln zu Hauskirchen werden.
Kirche von heute hat eine Ritze - sel. Paul VI


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 Waldi 3. April 2017 
 

Sehr verehrter Msgr. Schlegl,

ich mache nicht immer den gleichen Fehler, sondern spreche immer die selbe Wahrheit. Mit dieser Aussage: "Nachkonziliare Kirche ohne christliche Wurzeln", hat Robert Kardinal Sarah nicht eine Teilkirche gemeint, sondern die ganze vom Konzil erfasste. Ich habe vor vielen Jahren in Kroatien eine Heilige Messe erlebt, über die ich heute noch schwärme, obwohl ich sprachlich kein Wort verstanden habe. Aber ich wohne in Deutschland und werde die kath. Kirche so beurteilen, wie ich sie hier erlebe! Sie sind Jahrgang 1951 ich Jahrgang 1937, das heißt, dass ich die kath. Kirche vor dem Konzil 14 Jahre länger erlebt hatte als Sie. Und ich sage Ihnen auf den Kopf zu: Nach der Entwurzelung durch das Konzil habe ich nie mehr das geistige Heimatgefühl, die Mystik und die Heiligkeit in der kath. Kirche vorgefunden, wie vor dem Konzil. Das sind über viele Jahre erlebte Tatsachen, die mir auch der Papst nicht ausreden kann. Kardinal Sarah hat damit vollkommen recht! Die Kirche hat sich entwurzelt!


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 padre14.9. 3. April 2017 

@Schlegl "Die erwarten sich aber schon eine klare Theologie"

genau das erwarte ich hier. Dank an Msgr. Franz Schlegl, für die immer wieder gegebenen Klarstellungen. Ich habe dadurch schon viel gelernt.


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 ahr62 3. April 2017 
 

Es fehlt das konsequente Handeln

Sicherlich, die Ausführungen und Analysen von Kardinal Sarah sind richtig. Nur, warum handeln Gottesdienst- und Glaubenskongregation nicht entsprechend ihrem Auftrag? Ausführungen und Analysen, wie die von Kardinal Sarah, gab es schon in ähnlicher Weise von Kardinal Ratzinger. Nur, wie ist es bestellt um die theologischen Fakultäten in Europa? Warum werden Professoren an diesen Fakultäten zugelassen, die nicht den katholischen Glauben vermitteln? Welche Absolventen kommen von diesen Fakultäten als Priester und Referenten in die Gemeinden? Die Kardinäle und Bischöfe haben nicht nur den Auftrag, zu analysieren, Sie müssen auch handeln. Es ist besser, theologische Fakultäten zu schließen, als deren Unglaubenverbreitung weiterhin zu fördern. Es wäre auch mal ein Vorstoß, den ein und anderen Diözesanbischof abzuberufen. Rom ist für die Bischöfe nördlich der Alpen weit weg. Und auf diese Distanz bauen sie ihre Kirche, nicht die römisch-katholische.


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 Stefan Fleischer 3. April 2017 

@ SCHLEGL

Nur so nebenbei: Hier lesen aber auch viele Menschen mit, welche sich dann sagen: "Haben die keine anderen Probleme!?"


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 Bernhard Joseph 3. April 2017 
 

@Msgr. Franz Schlegl

Liturgische Missbräuche sind, ich denke, da sind wir uns einig, Ausdruck einer Glaubenskrise. Je mehr der Glaube verflacht desto häufiger trifft man die Neigung an, den Gottesdienst "interessanter" gestalten zu wollen.

Ich glaube Ihnen gerne, dass es in Osteuropa und im Baltikum noch nicht solche weitverbreiteten Missstände, wie sie Kardinal Sarah ja ausdrücklich anspricht, gibt, nur bleibt zu fragen, ob das auch in naher Zukunft noch so bleibt.

War nicht Byzanz auch einmal blühend christlich? Ganz Nordafrika war christlich und doch hat der Islam den Glauben in diesen Gebieten nahezu restlos verdrängt und das nicht nur durch die von ihm ausgehende gewaltsame Okkupation, sondern auch weil die byzantinische Kultur im Niedergang begriffen war.

Glaube fehlt in der Dekadenz immer die Vitalität, genau das sieht man heute in Westeuropa.


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 johann2 3. April 2017 
 

@SCHLEGL

Vielen Dank!
Bezügl. des bei Tisch Liegen, hatte ich mich doch nicht getraut hier darauf hinzuweisen.
Bezügl. des Missbrauchs des ordentlichen Ritus ([email protected] Joseph) stimme ich Ihnen auch zu. Das geht hier am Rhein zuweilen bis zu s.g. Karnevalsmessen. Aber das sind insgesammt doch die Ausnahmen. Gegen die erwähnten Selbstdarstellungen sind allerdings auch die Gottesdienste im außerordentlichen Ritus nicht immun, was bei youtube zu besichtigen ist.


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 SCHLEGL 3. April 2017 
 

@Bernhard Joseph

Leider gibt es liturgische Missbräuche, besonders in Westeuropa. Meine Erfahrungen jedoch aus Gesprächen mit Priestern aus Osteuropa und dem Baltikum, sagen mir, dass dies NICHTS mit dem "ORDENTLICHEN RITUS", wie Papst Benedikt XVI in genannt hat, zu tun hat, sondern mit krassestem Unverständnis mancher Liturgen und deren Mitarbeitern und einem gewissen Hang zur Selbstdarstellung.Ich habe so etwas weder in meiner 1. Pfarre (im 2. Bezirk in Wien), wo ich Kaplan war, noch in meiner 2. Pfarre (im 18. Bezirk), noch im Stephansdom erlebt. Die Messe haben wir an all diesen Orten gemäß dem neuen deutschen Messbuch zelebriert. In den 6 Kirchen meines Urlaubsortes (4 Pfarren und 2 Filialekirchen) in der Steiermark gibt es solche Missbräuche auch nicht und nur in einer einzigen Kirche gibt es einen Volksaltar. Das hat einmal ein paar Wiener, die auch dort auf Urlaub gewesen sind, aufgeregt, worauf ich denen eine kleine Vorlesung über Liturgiegeschichte gehalten habe. Die haben sich dann bedankt.


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 SCHLEGL 3. April 2017 
 

@Stefan Fleischer

Lieber Herr Fleischer! Ich sehe keinen Streit. Aber wenn theologisch und historisch nicht korrekt argumentiert wird, möchte ich mir schon erlauben dürfen etwas richtig zu stellen. Hier lesen nämlich viele Leute mit, die vielleicht selbst nicht schreiben. Die erwarten sich aber schon eine klare Theologie und wenn nötig eine Korrektur irriger Vorstellungen. Ein theologisches Forum ist kein Kaffeekränzchen.Msgr. Franz Schlegl


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 SCHLEGL 3. April 2017 
 

@ Pamir

Sie haben offenbar nicht verstanden, dass die SAKRAMENTALE Gegenwart, sich von der Allgegenwart Gottes deutlich abhebt! Die Allerheiligste Dreifaltigkeit ist überall,nicht nur in der Kirche, aber die Realpräsenz des Leibes Christi, der für uns am Kreuz geopfert worden ist,ist im Ziborium gegeben!
In ihren früheren Postings haben Sie Anklänge an die Irrlehre der Patripassianer, welche von Papst Dionysius im 3. Jahrhundert verurteilt worden ist, gebracht!
Abgesehen davon gibt es einen Tabernakel in der Mitte des Altars erst seit der BAROCKZEIT!In alten gotischen und romanischen Kirchen finden Sie den Tabernakel meist an der linken Seitenwand neben dem Hauptaltar! Wenn Christus im eucharistischen Opfer bei der Konsekration gegenwärtig werden soll, soll er eben NICHT schon vorher auf dem Altar sein!Darum wurde bereits am Ende des Konzils die Zelebration VOR dem ausgesetzten Allerheiligsten verboten!In der Bischofskathedrale durfte in der Mitte NIEMALS ein Tabernakel sein!Msgr.Franz Schlegl


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 Stefan Fleischer 3. April 2017 

Müssen wir wirklich

uns über Zelebrationsrichtung und andere hochtheologische Fragen streiten? Haben wir nicht das ganz andere Problem, dass sehr viele Katholiken, teil bis in höhere Chargen hinein, nicht mehr zu wissen scheinen, dass Gott nicht nur Liebe ist, sondern immer zuerst einmal Gott, der dreifaltig eine, in der Geschichte handelnde, personale Gott? So wichtig derartige Details auch sein mögen, für die so dringend nötige Neuevangelisation bringen sie überhaupt nichts. Solange der Mensch sich nicht wieder bewusst wird, dass dieser Gott AUCH sagt: „Ich bin der Herr, Dein Gott! Du sollst … „ werden Ehrfurcht und Gehorsam gegenüber Gott und der Kirche immer mehr zu Fremdwörtern, löst sich die Kirche immer mehr selber auf. Machen wir das also zuerst uns selber und dann soweit als möglich auch allen anderen wieder bewusst. Einen anderen Weg aus der Krise gibt es nicht.


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 Ehrmann 3. April 2017 

@pamir Sie meinen wohl "Mikrophone"- und : die Zelebrationsrichtung :GEOSTET,so will es auch Sarah

Geostet ist die Richtung der aufgehenden Sonne, des auferstandenen Christus. Das Symbolist schön und sollte wieder mehr beachtet werden, aber es ist nicht zwingend und war es meines Wissens nie.Kreise sind im kleinen Rahmen schön, in gößerer Gemeinschaft aber schließt ein Kreis aber ein uns aus, was am deutlichsten beim Vaterunser sichtbar wird, wie es in manchen Pfarren zu beten üblich ist.


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 SCHLEGL 3. April 2017 
 

@Waldi

Leider machen Sie immer den gleichen Fehler! Sie beziehen die Situation in nicht wenigen Kirchen Deutschlands (und anderen Ländern Westeuropas, wo es so bedauerliche Fehlentwicklungen und manchmal einen richtigen "Zirkus" gibt) auf die GANZE KIRCHE! Schauen Sie nach Kroatien, Slowenien, Polen, Litauen, Lettland, Slowakei usw.Dort werden Sich so etwas nicht finden.Msgr. Franz Schlegl


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 SCHLEGL 3. April 2017 
 

@ johann2

Zurzeit Jesu haben sich auch im Heiligen Land die griechisch/römischen Tischsitten durchgesetzt, das heißt, man LAG zu Tisch! Jeder hatte an seiner linken Seite einen Polster, auf den er sich stützen konnte (diese Pölster werden bei Mk 14, 15 und Lk 22,12 erwähnt!) Die Speisen standen in der Mitte! Die Apostel lagen neben Jesus, beziehungsweise im zugewandt! (Ich hoffe, dass jetzt nicht einige User in Ohnmacht gefallen sind).
Tatsache ist, dass im 3/4. Jahrhundert, wie die byzantinische Jakobusliturgie zeigt, eine Zelebration den Gläubigen zugewandt, selbstverständlich gewesen ist!Msgr. Franz Schlegl


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 johann2 3. April 2017 
 

Letztes Abendmahl

Gibt es geigentlich Informationen darüber, in welche Richtung stehend oder sitzend Jesus das letzte Abendmahl gefeiert hat?
Vielleicht könnte man sich dann danach orientieren.


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 Waldi 3. April 2017 
 

Robert Kardinal Sarah...

beschreibt bis ins Detail alles, was die kath. Kirche in ihre heutige Krise getrieben und damit vielen Menschen die Glaubensfreude und die Glaubenskraft entzogen hat. Ohne im einzelnen darauf einzugehen, liegt die ganze Ursache bereits in der Überschrift in aller Deutlichkeit begründet: "Nachkonziliare Kirche ohne christliche Wurzeln". Ohne mich als kleiner Laie mit diesem hochrangigen und beliebten Kardinal Sarah vergleichen zu wollen, habe ich seit Jahren immer wieder darauf hingewiesen, wie sehr die kath. Kirche sich seit dem Konzil selbst entwurzelt hat. Damit hat sie nicht nur sich selbst entheiligt sondern auch den Menschen die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten genommen! Die nachkonziliare Kirche erscheint mir heute als reine Menschenmache, ohne Beteiligung Gottes! Die "Mahlfeiern" sind heute weitgehend nur noch Betriebsversammlungen für banale Alltagsereignisse auf niedrigstem Niveau. Nach Heiligkeit und Mystik sucht man heute in kath. Kirchen vergeblich!


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 Maxim 3. April 2017 
 

Schlegl

Sarah:Texte vorausgesetzt!
Grundsätzliches zur Dreifaltigkeit:
Warum soll Gott Vater nicht auch im sakramentalen Sinne anwesend sein? Wer mich sieht, sieht auch den Vater usw.
Die Hl. Dreifaltigkeit ist uns immer ein Geheimnis: Zitate- neue Gotteslob Nr. 352: 2. Str.:
„Dein Wesen,Herr,o Gott dein Licht begreift ein Mensch doch nicht;..4.Str. ..nie ohne Sohn der Vater war..Folge?ohne Vater? Nr.353:Erhabene Dreifaltigkeit, in einem Licht der Gottheit eins, unendliches Geheimnis du und...Str.4..was alle Einsicht übersteigt,bekennt der Glaube einsichtsvoll usw.
Warum beten wir außer beim Opfermahl immer in Richtung Tabernakel? Glauben wir wirklich nicht an die Gegenwart der Dreifaltigkeit im Tabernakel?
Wundern wir uns, wenn dann der Glaube immer mehr verdunstet!
353 Str. 4 Was alle Einsicht übersteigt, bekennt der Glaube ehrfurchtsvoll:Drei sind in der Tiefe alle eins..
353 5,Str.: ...Mensch, bet das Geheimnis an, das kein Verstand begreifen kann.. (Ausnahme Wiener Gymnasialdirektor?)


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 Maxim 3. April 2017 
 

Leider kann und will ich nicht aus zeitlichen Gründen ewig rumdiskutieren.
Nur Einzelheiten:
Jesuiten: Eine DEUTSCHE (auch in den USA!)Jesuiten Zeitung hat vor einigen Jahren zugegeben, dass die Jesuiten in München Pasing und einige ihrer Klöster in Frankreich sogar gegen den ausdrücklichen „Befehl“ der Vorgesetzten nach dem Konzil den Volksaltar einführten. Angeblich sollen sogar einige deshalb diese Klöster gewechselt haben. Fragen Sie doch bei den Jesuiten nach.
Richtung Volk: Natürlich wird es in den ersten Jahrhunderten, wo es nur Hauskirchen gab, gemeinschaftliche (im Kreis)Messopfer gegeben haben. Wir haben als Pfadfinder im Lager auch nur im Kreis die Messe gehalten. In der Verfolgungszeit ( auch heute) wird es immer Aausnahmen geben.
Pius VI.: Warum soll ein Papst nicht auch einmal eine Ausnahme machen! Vor allem, da wir wissen dass es zu dieser Zeit nicht keine Mikroskope und Lautsprecher gab. Ich habe da schon Verständnis dafür.


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 Beda46 3. April 2017 

Tut gut aber dürfte nichts bringen

Die Liturgie hatte mich einst bezaubert und zur Konversion bewogen. Fast 10 Jahre lebte ich im "Paradies", dann kam: nicht das Konzil, sondern sein Geist. Jesus wurde gewissermaßen seiner Kleider beraubt, wobei die neue Kirche immer hartnäckiger seine prachtvollen Gewänder rühmte.

Ich geriet ins innere Exil: was mir die Liturgie einst gab, gibt sie mir noch heute -- allerdings, ohne es mir oder den Banknachbarn noch zeigen zu können. Was ich empfinde, ist selbst nicht wenigen Zelebranten offenbar fremd. Communio? Heimat?

Durch meine Vergangenheit geht es mir ja viel besser als den meisten anderen Wüstenwanderern. Ich wünsche ihnen, was ich hatte und verborgen noch habe. Kardinal Sarah lässt es möglich erscheinen.

Hoffnung für Deutschland habe ich aber keine, zumal jeder Schritt hin zum Mysterium gleichzeitig ein Schritt weg von der Ökumene bedeutete. (Neulich hatten wir Sonntags einen evangelischen Radiogottesdienst aus dem Fitness-Studio.)


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 Thomas-Karl 3. April 2017 

Versus populum und Anbetung

Noch eine Bemerkung zu Pius Parsch: Parsch trat für eine gute Sichtbarkeit des Altars (ohne Aufbauten) und für die Zelebration versus populum ein. Interessanterweise mit der Begründung, dass die Messe ein OPFER sei! Parsch spricht auch von "Messopferkirche".


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 F.candidus 3. April 2017 
 

Eine Frage

Hat in diesem Forum jemand eine Information darüber, wie Kardinal Sarah zu der Form der Eucharistiefeier steht, wie sie von den ersten Christen (Jerusalemer Urgemeinde, Paulinische Gemeinden) als Hausgemeinden gefeiert wurden? Siehe Apg2,42.46. Diese Gemeinden waren doch noch sehr nahe an Jesus (z.T. Zeitzeugen) und noch ca. 1500 Jahre vom Tridentinum entfernt.
Seine Meinung dazu würde mich doch sehr interessieren.


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 Thomas-Karl 3. April 2017 

Volksaltar etc

Beim Thema "Reform der Reform" u. Ä. kommen regelmäßig ähnliche Postings. Sei's drum. - Zum sogenannten Volksaltar: Spätestens seit 1921 wurden in der Krypta der (Benediktiner-)Abteikirche Maria Laach Gemeinschaftsmessen an einem freistehenden Altar gefeiert. Es gibt davon auch Bilder. Siehe den Aufsatz von Martin Conrad: Die "Krypta-Messe" in der Abtei Maria Laach, in: Archiv für Liturgiewissenschaft 41.1999, S. 1-40.


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 Chris2 3. April 2017 
 

Licht am Ende des Tunnels

Möge Gott diese wichtige Tagung für die ganze Kirche fruchtbar werden lassen und alle segnen, die sich für eine Reform der Kirche (reformare = Wiederherstellen), v.a. in der "Vertikalen", einsetzen. Ganz besonders Kardinal Sarah und den unermüdlichen Pfarrer Rodheudt. Wer weiß, vielleicht wird der nächste Papst aus Afrika kommen, wo der Glaube offenbar noch lebendig ist?


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 Stefan Fleischer 3. April 2017 

,gegenseitige Befruchtung der Riten’

Als ich heute diesen Text nochmals las, stach mir dieser Ausdruck wieder sofort ins Auge. Das ist auch meines Erachtens der Weg einer erfolgreichen Reform der Reform. "Einfach alles neu zu machen
ist noch lange keine Reform. Einfach zum Alten zurück zu kehren genauso wenig." schrieb kürzlich ein Aphoristiker.
Ein Vorschlag, den man vielleicht diskutieren könnte: Bei den fixen Teilen der Eucharistie zurückzukehren zum Latein, die variablen in der Volkssprache belassen. Das würde das über alle Sprachen und Kulturen hinweg Verbindende betonen, ohne die Verständlichkeit des Liturgie (für die regelmässigen Besucher!) zu beeinträchtigen.


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 Stefan Fleischer 2. April 2017 

Über den eigenen Schatten springen

Die deutsche Seite www.aphorismen.de veröffentlichte heute einen Aphorismus von Pater Walter Ludin, Luzern:
.
Wie können wir im Dunkeln über unsern Schatten springen?
.
Da fragte ich mich, ob nicht gerade in unserem Thema hier so viele Katholiken nicht in der Lage sind über ihren Schatten zu springen, weil sie sich dem vollen Licht unseres katholischen, allumfassenden Glaubens verschliessen.


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 SCHLEGL 1. April 2017 
 

@Pamir

Sie haben nicht genau zitiert, was Kardinal Sara WIRKLICH sagte! Er verlangte eine Zelebration" versus orientem", also nach Osten! Aber nicht zum Tabernakel! Denn ein Tabernakel steht erst seit der Barockzeit (!) mitten auf dem Altar, in der Gotik und in der Romanik ist er SEITLICH vom Altar, bis heute, sofern die Kirche nicht "barockisiert" worden ist. Übrigens habe ich Ihnen unter den Nachrichten"Und immer wieder: Ehrfurcht " in ihrer Ansicht, dass Gott der Vater in der Eucharistie gegenwärtig sei, die katholische Lehre gegen diesen Irrtum (Modalismus-Patripassianismus), der bereits von Papst Dionysius Ende 3. Jahrhundert VERURTEILT worden ist, dargelegt.Msgr. Franz Schlegl


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 Adamo 1. April 2017 
 

@Pamir - Richtung des Priesters -

Ich persönlich habe viel mehr Andacht beim Gottesdienst wenn ich verfolgen kann was der Priester am Altar vollzieht. Das kann ich leider nicht, wenn ich nur seinen Rücken sehe, das war schon zu meiner Ministrantenzeit so.


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 Karlmaria 1. April 2017 

Jeder bekommt genug Gnaden umselig werden zu können

Das ist ein Dogma der Kirche. Wir wandern nun mal hier durchs Jammertal und da kann es doch gar nicht anders sein als dass es immer und überall Probleme gibt. Das ändert nichts an der Tatsache dass Gott uns zugesagt hat dass jeder genug Gnaden bekommt um selig werden zu können. Und noch zwei weitere Aspekte gibt es: Erstens ist die Heilige Messe viel wertvoller wenn nicht so viel Fleisch dabei ist. Und zweitens sind jegliche Art von Problemen immer auch eine Gelegenheit Sühne zu leisten!

Sirach2,1 Mein Sohn, wenn du dem Herrn dienen willst, /
dann mach dich auf Prüfung gefasst!
2 Sei tapfer und stark, /
zur Zeit der Heimsuchung überstürze nichts!
3 Hänge am Herrn und weiche nicht ab, /
damit du am Ende erhöht wirst.
4 Nimm alles an, was über dich kommen mag, /
halt aus in vielfacher Bedrängnis!
5 Denn im Feuer wird das Gold geprüft /
und jeder, der Gott gefällt, im Schmelzofen der Bedrängnis.
6 Vertrau auf Gott, er wird dir helfen,
hoffe auf ihn, er wird deine Wege ebnen.


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 Selene 1. April 2017 
 

Wo er Recht hat,

hat er Recht, nämlich Kardinal Sarah.

Ich, Jahrgang 1951, habe die kirchliche Fehlentwicklung nach dem Konzil bewusst miterlebt.

Ich bin aber überzeugt, dass dies von den Konzilspäpsten Johannes XXIII und Paul VI so nicht beabsichtigt war.

Nur, wenn man irgendwo auf dem Weg falsch abgebogen ist, muss man zu dieser Stelle zurückkehren und dann einen neuen Weg einschlagen, statt weiter in die falsche Richtung zu laufen.


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 martin fohl 1. April 2017 
 

Das Problem

wurde schon angesprochen: Kardinal Sarah gehört zur aussterbenden "Species", solche Männer werden keine Führungspositionen mehr erhalten. Dafür wird die neue Nomenklatura schon sorgen! Übrig bleiben wird wohl nur ein kleiner Rest! Das kommt davon, wenn man Konformisten den Vorrang auf der Karriereleiter gibt und sich im konservativen Spektrum selbst zerfleischt und Neid statt Bruderliebe herrschen.


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 Maxim 1. April 2017 
 

Richtung des Priesters

Kardinal Sarah hat in seiner Bitte im letzten Jahr bezüglich der Liturgie auch ganz deutlich die Kehrtwendung der priesterlichen Gebetsrichtung zum Tabernakel hin angesprochen. Leider hat der Papst ihn nicht unterstützt, im Gegenteil.
Showmaster - Talkshows-:
Ich bin überzeugt, dass der Volksaltar, der ja im Konzil nicht vorgesehen was, sondern von den Jesuiten "rechtswidrig" eingeführt wurde, erheblich zu den liturgischen Mißbräuchen beigetragen hat. Schade,dass dieser Punkt (wohl wegen Franziskus)bei der Tagung anscheinend nicht angesprochen wurde.
Aber nicht umsonst steht schon im AT, dass der Priester mit dem Rücken zum Volk zu beten(zelebrieren) habe, um zu verhindern, dass sie sich zum Schluss selber "anbeten" lassen.


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 2.TIM. 3,1-5 1. April 2017 
 

Die Hoffnung lebt

Kardinal Sarah gibt uns Hoffnung in Zukunft wieder Kirchen zu finden in denen die Eucharistie wieder heilig gefeiert wird. Zurzeit finden in den meisten Kirchen "Sonntags​-Shows" statt in der man keine Stille findet den Herrn würdig anzubeten.


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 Laus Deo 1. April 2017 

Hoffentlich der nächste Papst:)

so ein eucharistischer und frommer Kardinal wünsche ich mir als nächsten Papst:)


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 lesa 1. April 2017 

Von der Peripherie zur Mitte

Solche wunderbar kraftvollen Worte helfen, "an die innerkirchliche Peripherie" zu gehen. Die Not und Erkrankung aufzeigenden, mutigen und stärkenden Worte werden zu einer neuen Sammlung zur Mitte, zu Christus verhelfen, von der aus erst die riesige, hierzulande vorerst noch hauptsächlich geistige Not angegangen werden kann. Eine in Oberflächlichkeit und Gerede sich mehr und mehr zerbröselnde Kirche soll wieder Salz werden für die Welt. "Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein". Es gibt sie allerdings noch oder wieder: Gebetsorte und Pfarren, an denen die Menschen geistig gesunde Kost zur Nahrung bekommen.


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 hortensius 1. April 2017 
 

Leuchttürme des Glaubens

Die angeblich rückwärtsgewandte vorkonziliare Kirche hatte Tausende von Märtyrern und Bekennern. Solche Leuchttürme des Glaubens hat die nachkonziliare Kirche nur in geringer Zahl


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 Adamo 1. April 2017 
 

Nachkonziliare Kirche ohne christliche Wurzeln

Robert Kardinal Sarah hat sehr klar die Wurzeln der Kirche aufgezeigt. Diese klarstellenden Worte wurden nach dem II.Vatikanischen Konzil und heute besonders in totaler Verblendung mit dem Schimpfwort als "RÜCKWÄRTSGEWANDT" bezeichnet! Gottes reichen Segen für Kardinal Sarah.


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 siebenschlaefer 1. April 2017 
 

Eine aussterbende Spezies von christgläubigen Bischöfen

und Kardinälen hat da gesprochen. Mir stehen die Tränen in den Augen darüber, dass man im öffentlichen bzw. kirchlichen Raum noch einmal die volle Wahrheit hören und lesen kann. Alle sollten diesen Vortrag von Kardinal Sarah lesen!


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 Corinquietum 1. April 2017 
 

Angelegentlich sei der Vortrag

unter folgendem Link zur Lektüre empfohlen: www.die-tagespost.de/dossier/art4507,177426
+Corinquietum


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 Magdalena77 1. April 2017 

Ich bin getröstet. Ein brillanter Vortrag von Kardinal Sarah. Irgendwann wird diese Wahrheit sich durchsetzen, nur: Wie viel Schaden wird bis dahin noch angerichtet werden?


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 Stefan Fleischer 1. April 2017 

Kardinal Sarah spricht mir aus dem Herzen!


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