Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Die Stunde der Heuchler
  8. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  9. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  10. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  11. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  12. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  13. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  14. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  15. „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“

Papst: Der Einsatz von Exorzisten ist ´unverzichtbar´

18. März 2017 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Exorzisten müssen "sehr sorgfältig und mit viel Klugheit ausgewählt werden" - VIDEOS: Papst leitet eine Bußzeremonie, dabei beichtet er selbst und hört die Beichte


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat Großzügigkeit im Beichtstuhl angemahnt und sich für fallweise Exorzismen ausgesprochen. Die katholische Bußpraxis müsse "glaubwürdiger Spiegel der Barmherzigkeit Gottes" sein, sagte er am Freitag vor Teilnehmern eines Kurses am vatikanischen Gnadengerichtshof, der sogenannten Pönitentiarie. Dabei gelte es, Strenge sowie Mangel an Verständnis zu vermeiden. Ein Beichtvater, der seine Tätigkeit im Gebet reflektiere, wisse gut, "dass er selbst der erste Sünder ist und der erste, dem vergeben wurde".

Franziskus mahnte Beichtseelsorger weiter, um die "Gabe der Demut" zu bitten. Es müsse deutlich werden, dass Vergebung ein freies Geschenk Gottes sei. Priester spielten nur die Rolle von "einfachen, wenngleich notwendigen Verwaltern" nach dem Willen Jesu, so der Papst. "Ihm wird es sicher gefallen, wenn wir von seiner Barmherzigkeit großzügig Gebrauch machen", fügte er hinzu.


Der Einsatz von Exorzisten bleibe auch in der heutigen Zeit unverzichtbar, sagte der Papst. Zur Beichte erschienen bisweilen Menschen mit "spirituellen Störungen". Sofern diese nicht, wie in den meisten Fällen, psychische Ursachen hätten, dürften Seelsorger "nicht zögern, sich an diejenigen zu wenden, die in den Diözesen mit diesem sensiblen und notwendigen Dienst betraut sind, also die Exorzisten", sagte Franziskus vor Teilnehmern eines Kurses für Beichtseelsorge am Freitag im Vatikan.

Der Papst betonte, zur Beurteilung vermeintlicher "spiritueller Störungen" müssten Priester Psychologen und Mediziner zu Rate ziehen. Nötig sei auch eine Berücksichtigung der "existenziellen, kirchlichen, natürlichen und übernatürlichen Umstände". Konkrete Beispiele nannte der Papst nicht. Mit Blick auf die Exorzisten sagte Franziskus, diese müssten "sehr sorgfältig und mit viel Klugheit ausgewählt werden".

Die Apostolische Pönitentiarie ist einer der drei obersten Gerichtshöfe der katholischen Kirche. Sie ist unter anderem für das Ablasswesen und die Aufhebung von Strafen zuständig.

Papst Franziskus beichtet im Petersdom und hört danach selbst die Beichte


Fastenzeit 2017: Papst Franziskus leitet die Bußzeremonie im Petersdom


Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  8. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  14. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  15. US-Vizepräsident J.D. Vance verurteilt klar Abtreibung: Wie heidnische 'Menschenopfer'!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz