Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  10. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  13. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  14. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Orientalisches Christentum ist 'einem Vernichtungsfeldzug ausgesetzt'

10. März 2017 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sächsischer Landesbischof Rentzing traf orientalischen verfolgten Christen: „Ich erschrak darüber, dass ich bis dahin so wenig Notiz von den Geschehnissen in seiner Heimat genommen hatte.“


Dresden (kath.net) „Unsere Möglichkeiten mögen hier begrenzt sein. Aber wir können diese Verfolgung immerhin öffentlich anprangern. Und genau das sollten wir auch tun.“ Dies schrieb der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen, Carsten Rentzing, in einem Pastoralbrief an die Pfarrer, wie die Sächsische Landeskirche in einer Pressemeldung bekannt gab. Er wolle die Pfarrer seiner Landeskirche „ermuntern in den Gottesdiensten der verfolgten Glaubensgeschwister in besonderer Weise zu gedenken“. Der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sei er dankbar dafür, dass sie bereits seit einigen Jahren am Sonntag Reminiscere zum Gebet für die verfolgte Christenheit aufrufe.


Rentzing bezog sich in seinen Äußerungen auf Menschen, die verfolgt waren und mit denen er sprach. Sie hätten zwar alles verloren und Grund zu resignieren, aber dennoch vertrauten sie auf Gottes Barmherzigkeit, die sie nach eigener Aussage rettete. Gemäß der Pressemeldung hatte der Landesbischof die Schilderungen eines Flüchtlings als „furchterregend“ empfunden. Gleichzeitig wies er aber auch darauf hin: „Ich erschrak allerdings auch darüber, dass ich bis dahin so wenig Notiz von den Geschehnissen in seiner Heimat genommen hatte. Wissen wir, dass große Teile des orientalischen Christentums an ihren angestammten Orten einem Vernichtungsfeldzug ausgesetzt sind?“, zeigt er sich angesichts der Realität erschreckt. „Wissen wir nicht mehr, dass das Leid unserer Geschwister nicht ohne Auswirkungen auf uns selbst bleiben kann?“

Wegen des unerschütterlichen Glaubens der geflüchteten Christen, ihr Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit, sei der Landesbischof davon überzeugt, „dass unsere Kirche in den vergangenen Monaten zum Instrument der Barmherzigkeit Gottes wurde, indem wir Menschen, die Opfer der Unbarmherzigkeit der Welt wurden, halfen und ihnen beistanden. Diese Hilfe galt allen Menschen, ganz unabhängig von ihrer Glaubenseinstellung.“

Pressefoto Landesbischof Rentzing (c) Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  3. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  4. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  5. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  6. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  7. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  8. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  9. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  10. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  4. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  9. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  10. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  11. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  12. Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau
  13. Papst erlässt neues Verfahren zu Absetzung ostkirchlicher Patriarchen
  14. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  15. Papst Leo XIV. beruft obersten Kolumbusritter in den Vatikan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz