25 Februar 2017, 07:55
Vatikan: Neuerung bei Ad-Limina-Besuch von Bischofskonferenzen
 
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Suche nach geeigneten Formen noch nicht abgeschlossen - Ad-Limina-Besuch der chilenischen Bischöfe bereits unter neuem Modus.

Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus hat laut Aussage des vatikanischen Presseamts die Vorgehensweise bei den turnusmäßigen Besuchen von Bischofskonferenzen geändert, damit sie "wirkungsvoller und für alle hilfreicher" seien. Franziskus suche neue Möglichkeiten, die sogenannten Ad-limina-Besuche zu gestalten, teilte der Pressesaal am Freitag mit. Bei den Treffen berichten die Bischöfe über die Lage der Kirche in ihrem Land.

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Nach dem Ad-limina-Besuch der chilenischen Bischöfe diesen Montag hatte Franziskus am Dienstag ein weiteres Treffen einberufen, bei dem auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, sowie der Präfekt der Kleruskongregation, Kardinal Beniamino Stella, anwesend waren. Dies sei weder ein neues Modell, noch ein neuer Standard, so das Presseamt. Es müsse auch nicht zwangsläufig immer mehr als ein Berichterstattungstreffen des Papstes mit den Bischöfen geben.

Vatikansprecher Greg Burke hatte Ende Januar auf "Kathpress"-Anfrage die Änderung bestätigt, dass es seit Jahresbeginn keine schriftlichen Reden des Papstes bei den Treffen mehr gibt und stattdessen freie Gespräche hinter verschlossenen Türen geführt werden.

Das Kirchenrecht sieht vor, dass die katholischen Diözesanleiter regelmäßig zum Rapport "ad limina Apostolorum" oder "an die Schwellen der Apostelgräber" in Rom reisen. Üblicherweise finden solche "Ad-limina-Besuche" alle fünf Jahre statt; strikt geregelt ist dies nicht. Zwischen den jeweiligen Besuchen kann mehr oder weniger Zeit liegen. Die Bischöfe berichten dabei dem Papst und Vatikan-Ministerien über die Situation der Kirche in ihren Ländern.

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