Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  2. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  3. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  4. Vatikan besorgt über Einbrüche im weltweiten Tourismus
  5. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  6. Kontroverse um die "Tagespost"
  7. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  8. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  9. Corona: Ethikerin appelliert zu mehr Spielraum für Pflegeheime
  10. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  11. Ich glaube an … Engel?
  12. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  13. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  14. Papst fordert Abschaffung der Atomwaffen
  15. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!

Christus sei auch nicht 'nett' gewesen

15. Februar 2017 in Chronik, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pressesprecher Prüller: "Mich befremdet auch manchmal, wie schroff Papst Franziskus über laue Priester spricht oder über Christen, die seiner Ansicht nach nicht die Sache Jesu vertreten, während er für alle anderen Sünder Barmherzigkeit einmahnt."


Wien (kath.net)
"Mich befremdet auch manchmal, wie schroff Papst Franziskus über laue Priester spricht oder über die Christen, die seiner Ansicht nach nicht die Sache Jesu vertreten, während er für alle anderen Sünder Barmherzigkeit einmahnt." Dies vertrat Michael Prüller (Foto), der Pressesprecher des Wiener Kardinals Christoph Schönborn, in einem Kommentar in der Wiener Kirchenzeitung "Sonntag" zu den Anti-Franziskus-Plakaten in Rom. Prüller wies dann aber darauf hin, dass Franziskus für seine schroffen Wort in Christus ein beunruhigendes Vorbild habe. Er erinnerte an die Szene bei Lukas (11,37), als Christus sich von einem Pharisäer einladen lässt und Jesus seinen Gastgebern vorwirft, dass sie innerlich „voll Raubgier und Bosheit“ seien. Sechs Mal (!) habe Jesus ihnen ein „Wehe euch!“ entgegen geschleudert. Christus sei hier auch nicht "nett" gewesen, der Papst eben auch nicht.


Prüller meinte aber, dass man trotzdem nicht gegen den Papst plakatieren sollte. Der Pressesprecher erläuterte, dass ein Katholik, der den Papst nicht respektiere, auch den eigenen Glauben nicht respektiere. Dies bedeute allerdings nicht, dass man "jede Äußerung oder den Stil des Papstes" für eine Offenbarung halten und verteidigen müsse. Prüller bezeichnete es auch als "Fortschritt", dass diese Kritik jetzt nicht mehr hinter der Hand gehalten werde.

KATH.NET-Interview mit Dr. Michael Prüller im Rahmen der Zölibatsttagung


Archivfoto Pressesprecher Prüller (c) Erzdiözese Wien


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 quovadis 16. Februar 2017 
 

Der Watschenmann

war im Wiener Prater eine mannsgroße Figur, auf die man jederzeit einschlagen durfte. Heute ist das für manche der Papst Franziskus. - "Aber nein", werden sie sagen, "wir kritisieren ihn nur dann, wenn er gegen den katholischen Glauben lehrt." Und dann zitieren sie immer wieder Worte Jesu und wollen damit beweisen, dass SIE mit ihrer Kritik im Sinne Jesu reden?
Wenn nun Prüller das Handeln des PAPSTES mit Jesus vergleicht, dann ist das plötzlich nicht korrekt. - Bitte Gleiches Recht für ALLE, auch wenn es nur Papst Franziskus, der Watschenmann, ist.


1

0
 
 Tonika 15. Februar 2017 
 

Wer den Glauben respektiert und Gott fürchtet, kann nicht schweigen, wenn Papst ungerecht handelt.

Wer den Papst kritisiert, wenn er ungerecht und nicht im Sinne der Kirche, des Glaubens handelt, RESPEKTIERT eben doch seinen Glauben, so sehr, dass er nicht schweigen und alles hinnehmen kann.


12

0
 
 Tonika 15. Februar 2017 
 

Wer Kreuze ablegt, die Lehre verwässert, d. Evangelium nicht verkündet respektiert den Glauben nicht

Der Vergleich mit Christus hinkt. Die Frage ist warum ist Franziskus nicht schroff gegenüber Hirten die das Kreuz ablegen um intolerant Muslime zu gefallen und somit den Glauben an Christus preisgeben, sondern fördert sie und ist nett zu ihnen? Warum verurteilt, stellt der Papst nicht den spirituell verwahrlosten Jesuitenorden , der in etlichen Missbrauchskandalen verwickelt war und noch nur mit antikatholischen Aktionen auffällt unter Aufsicht oder zerschlägt ihn wie den Franziskaner- oder Malteserorden , sondern ist barmherzig und wohlwollend zu ihm? Warum ist der Papst nicht streng gegenüber antichristlichen Menschen, die den Glauben angreifen, sondern äußert duldsam und freundlich? Es ist seltsam, dass Franziskus s überhart gegenüber glaubenstreuen Katholiken, die sich KLARHEIT wünschen und die Lehre schützen wollen ist, während er zu allen anderen äußerst freundlich und barmherzig ist.


10

0
 
 Joy 15. Februar 2017 
 

Hm....

.... sehr spannend!!! Nach Jahrzehnten, wo es nur um das "Wie" ging in der Kirche und Bischöfe, denen es mehr um das "Was" ging, medial und auch sonst zurückgetreten wurden (vgl. Krenn) wird nun - zumindest bei Papst Franziskus - dieses "Wie" relativiert.... Zu hoffen, dass das auch Auswirkungen hat auf die Klarheit und den Mut der Hirten, auch jener in der Donaumetropole...


2

0
 
  15. Februar 2017 
 

Unangemessene Vergleiche

Es ist eine weitere Neuheit den amtierenden Papst mit Jesus Christus zu vergleichen.

Der Papst ist der Stellvertreter Jesu Christi auf Erden und ist nur ein sündiger Mensch.
Er ist außerdem nicht der `Nachfolger` Jesu` wie verschiedentlich angeklungen ist, sondern der Nachfolger von Petrus und wie dieser ein sündiger Mensch.
Insbesondere von Bergoglianer sind derartige gleichsetzende Äußerungen zu hören, insbesondere wenn anklingt dass der Verehrte gar barmherziger als Jesus handele.

http://www.huffingtonpost.com/2015/04/29/pope-francis-jesus-ii_n_7170120.html

Nicht nur glaubenstreue Priester, Gottgeweihte und Laien bekommen päpstliche `Schroffheiten` zu hören. Nahezu atemberaubend sind dessen Äußerungen gegenüber Jesus und Maria,
(Maria, die sich unter dem Kreuz betrogen fühlte. Jesus, der sich wie ein Idiot benimmt..., der sich bei seinen Eltern entschuldigen musste...

Herr Prüller Sie sind auf dem falschen DonauDampfer.


8

0
 
 Diasporakatholik 15. Februar 2017 
 

Seid christliche Vorbilder für die Mitmenschen!

Kleriker, aber auch sich als rechtgläubig verstehende Laienchristen, müssten Vorbilder an christlicher Lebensführung für ihre Mitmenschen sein.

Das galt zur irdischen Lebzeit des Herrn für die damaligen Rechtgläubigen Pharisäer, Schriftgelehrten und jüdische Geistliche.

Dies ist der Grund dafür, dass Christus gerade ihnen - aber auch seinen Jüngern - wiederholt schwer mahnend ins Gewissen redet:

"Mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird auch euch zugemessen - und sogar darüber hinaus."

Auch die Apostel verfahren so mit ihren Gemeinden.

Dieses immer noch geltende Prinzip sollten wir alle für uns selbst und unsere Lebensführung beherzigen, denn so legen wir gegenüber der Mitwelt Zeugnis ab für unseren Glauben.


5

0
 
 Kurti 15. Februar 2017 
 

Die Frage ist zu stellen, wann und wo man barmherzig und

wann und wo man hart sein soll. Jesus war nur zu den reumütigen Sündern barmherzig und nicht zu den verhärteten. Da hat auch der Papst und nicht nur der, sondern auch der Wiener Kardinal noch einiges zu lernen.


10

0
 
 Gandalf 15. Februar 2017 

Dieser Satz vom Schönborn-Sprecher ist doch bemerkenswert...

"Mich befremdet auch manchmal, wie schroff Papst Franziskus über laue Priester spricht oder über Christen, die seiner Ansicht nach nicht die Sache Jesu vertreten, während er für alle anderen Sünder Barmherzigkeit einmahnt."

P. S. Daher sollten alle, die hier schnell jede sachliche Kritik/Anfrage an Franziskus als böse und unkatholisch hinstellen möchten, in Zukunft schweigen ;-)


14

0
 
 Stefan Fleischer 15. Februar 2017 

Nach meinem Verständnis der Schrift

war Christus sehr schroff gegenüber den Selbstgerechten und Uneinsichtigen, aber sehr barmherzig gegenüber allen reumütigen Sündern, welche - wie der verlorene Sohn im Evangelium - umkehren und bekennen: "Vater, ich habe gesündigt!"


29

0
 
 jerule 15. Februar 2017 
 

Freimaurer feiern ihr 300-Jahr Jubiliäum 2017

Noch eine Info, die ich nicht vorenthalten möchte.

Gründung der 1. Loge in London 1717 nach Anleitung von Adam Weishaupt.
An diesen Jubiläen wird besonders gern gegen die Kirche in schlimmen Aktionen vorgegangen. Die machen sich absichtlich einen Spass daraus auf die Christen und die Kirche zu hauen. Viele Aktionen/Angriffe sind in 2017 zu erwarten. Ich sage das, damit man die Plakataktion in Rom gegen den Papst einordnen kann.

Ich möchte an die lebensändernde Episode im Leben des Hl.Maximilian Kolbe verweisen. Als junger Mann hat er die gottlosen Kundgebungen, sowie gewaltsamen Ausschreitungen der Jung-Kommis in Rom 1917 erlebt (Das Jahr der marx.Revolution).
Er war derart schockiert von diesen offenen Hass gegen die Kirche, dass er beschlossen hat - etwas zu tun.

Vielleicht machen jetzt die G.Soros finanzierten marxistischen und gewaltsamen Ausschreitungen in USA 2016/2017 gegen Trump mehr Sinn. Diesmal sind leider Freimaurer-Fernsehen und WP und NYT auch an der Hetze beteiligt.


15

0
 
 jerule 15. Februar 2017 
 

JESUS ist kein Gott der Liebe OHNE Wahrheit

Humorvoll gesagt: Jesus wird mir immer sympathischer ;-)
Diese Bibelstelle muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.
Jesus kritisiert seinen Gastgeber und "beleidigt" auch noch die Gäste. Haha.

# Wie oft erlebe ich diese übertriebene Freundlichkeit, wenn man bei jemanden in der Gunst stehen möchte.
# Christen lassen es unwidersprochen zu, dass Nicht-Christen die 'gelebte Lüge' ihres gottlosen Lebens ständig postulieren - besonders medial!
Alles wird akzeptiert, nur um ja nicht die befreiende Wahrheit des Wortes Gottes verteidigen zu müssen.

Ich hoffe, dass viele Kommentaristen auch dem Spiegel oder anderen Linken Medien regelmäßig widersprechen, freundlich aber deutlich und bestimmt.

Meiner Meinung nach darf man auch mal ordentlich "hinlangen", wenn es mal notwendig wird. Der Feind geht auch brutal gegen die Christen vor. Nur keine Schwäche zeigen, oder?


25

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst macht Süditaliener zu neuem Privatsekretär
  2. Papstmesse zum Hochfest Peter und Paul in der Covid-19-Zeit
  3. Fronleichnam im Petersdom
  4. ‚Streck dem Armen deine Hand entgegen’
  5. Das Geheimnis der Einheit, das Geheimnis des Heiligen Geistes
  6. Mexiko: Priester nimmt während der Messe Anruf des Papstes entgegen
  7. Medien: Dank aus aller Welt für übertragene Papstmessen
  8. Exsul Familia – Wie Jesus Christus, zur Flucht gezwungen
  9. Die Berufung der Krankenpfleger, Krankenschwestern und Hebammen
  10. Merkel lädt Papst Franziskus nach Deutschland ein








Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  2. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  3. Kontroverse um die "Tagespost"
  4. Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt
  5. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  6. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  7. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  8. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  9. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  10. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  11. Französische Nationalversammlung stimmt für neues Bioethikgesetz – „So sterben Zivilisationen“
  12. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  13. LEHRMÄSSIGE NOTE zur Abänderung der sakramentalen Formel der Taufe
  14. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  15. Hartl: „Schau in den Spiegel. Du siehst den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz