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'katholisch.de'-Chef-vom-Dienst beschimpft AFD-Wähler als 'A...löcher'

13. Februar 2017 in Deutschland, 66 Lesermeinungen
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Steffen Zimmermann, Chef vom Dienst der von den deutschen Bischöfen mit 2 Millionen Euro Kirchensteuer subventionierten Website, beschimpft AFD-Wähler auf Twitter. Es kommt zu heftigen Reaktionen - UPDATE: Twitterauftritt offenbar gelöscht


Bonn (kath.net)
Steffen Zimmermann, der Chef vom Dienst des offiziellen Online-Auftrittes der katholischen Kirche (katholisch de) in Deutschland, hat am gestrigen Sonntag auf Twitter AFD-Wähler als "A...löcher" beschimpft. Wörtlich schreibt Zimmermann auf Twitter: "Diese hasserfüllte Frust-Truppe soll eine Alternative sein? Vielleicht für Arschlöcher. Aber nicht für Deutschland." Der Tweet wurde gestern am Nachmittag nach der Wahl des neuen deutschen Bundespräsidenten abgesetzt. Unmittelbar danach gab es bereits heftige Reaktionen auf Twitter. Henning Hoffgaard, ein Sprecher der AFD: "Ist das jetzt die offizielle Position der katholischen Kirche? Hunderttausende AfD-Anhänger als "Arschlöcher" zu bezeichnen?" Kurze Zeit später wurde der Twitter-Account von Zimmermann offensichtlich auf "geschützt" umgestellt, so dass Außenstehende die Verbalentgleisung nicht mehr sehen konnten, allerdings wurden bereits zuvor Screenshots vom Tweet veröffentlicht.


"katholisch.de" gilt als innerkirchlich einseitig und umstritten und wird von der Deutschen Bischofskonferenz mit zwei Millionen Euro Kirchensteuergelder jährlich subventioniert.

Erst vor wenigen Tagen beklagte
Kardinal Reinhard Marx eine zunehmende Verrohung in den öffentlichen Debatten und hat die Christen dazu aufgerufen, aufzustehen, wenn eine Diskussion statt offen und fair, nur noch rücksichtslos geführt werde: „Wie schrecklich ist es, dass unsere Sprache so verroht ist. Wie wir sprechen, so handeln wir möglicherweise später“. Link: „Mit der Verrohung der Sprache beginnt die Gewalt.“.

Der Twitterauftritt von Steffen Timmermann ist inzwischen auf Twitter nicht mehr auffindbar, vermutlich wurde er gelöscht. Der Link führt ins Leere: @steffmann.


Zur Dokumentation: Screenshot der umstrittenen Twitteräußerung




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