Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  8. Wir können NICHT schweigen!
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  12. Was eine Messe wiegt
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Das also ist des Kandidaten Kern

27. Jänner 2017 in Kommentar, 26 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Bundeskanzler Schulz“ wird nur Realität werden, wenn das Ziel eine Rot-Rot-Grüne Koalition ist. Deshalb sollte sich die CDU profilieren, denn eine rotgrüne CDU braucht niemand. Der Wahlkampf 2017 kann spannend werden. Kommentar von Peter Winnemöller


Berlin (kath.net/Blog „katholon“/pw) Das also ist der Nominierung Kern, der Kasus macht mich nachdenklich. Längst hatte sich der Mainstream in Politik und Medien auf Angela Merkel als Alternativloskanzlerin 2017 eingeschossen. Keiner konnte sich Sigmar Gabriel als Kanzler vorstellen. Auch die Tatsache, dass dieser nun Außenminister werden soll, sprengt die Phantasie.

In der SPD wurde längst darüber diskutiert, ebenfalls für eine Kanzlerkandidatin Angela Merkel zu werben. Da darf man ruhig mal fragen, ob die Sozialdemokraten überhaupt noch eigene Ideen haben. In der Tat hat die derzeit amtierende Koalition eine fast lupenreine SPD- Politik mit Grünstich gemacht. Die SPD konnte viele Projekte umsetzen. Maas baut den Spitzelstaat aus, Nahles modelt den Arbeitsmarkt um und Schwesig ruiniert die Familie. Merkel steuert auf Sicht, lässt wenn es passt hunderttausende ohne Kontrollen ins Land und hält es für christlich, wenn bei CDU-Weihnachtsfeiern Weihnachtslieder gesungen werden. Der Ausstieg aus der Kernkraft wurde ebenso beschleunigt wie der Ausbau von (Vogelschreddern) Windkraftanlagen. Die Gesellschaft ist in den letzten vier Jahren erstklassig linksgrün konditioniert worden, sollte man denken.


Die Menschen lassen das nicht so mit sich machen. Längst mosern die Konservativen und suchen nach Alternativen. Der Schock eines US-Präsidenten Trump sitzt den europäischen Etablierten nicht weniger in den Knochen als ihren Gesinnungsgenossinnen in Washington. Die Grünen fühlen sich langsam so überflüssig, dass sie Gender und Diversität zu ihren Hauptthemen machen müssen. Man sollte überlegen, ob man nicht aufhören sollte, die Grünen im Bundestag zu diskriminieren. Am sichersten verhindert man dies darüber, sie nicht mehr zu wählen. Dann kann sie keiner mehr diskriminieren. Die CDU muss den Austritt prominenter Parteimitglieder verkraften. Inzwischen ist die erste Bundestagsabgeordnete ausgetreten und gehört der Fraktion nicht mehr an.

Die Alternativlose Kanzlerin beginnt längst ihre Fühler auszustrecken, woher und wohin der neue Wind weht. Der Wahlkampf hat längst begonnen. Die SPD ist bisher noch in jeder großen Koalition ein gewaltiges Stück geschrumpft. Sie verliert in der Partnerschaft mit der CDU immer an Profil. Diesmal ist der Grund auch für die CDU dramatisch, denn selbige hat mit Kanzlerin Merkel am Ruder die SPD links überholt. Projekt 18 Prozent wäre für eine solche SPD alternativlos geworden. Der Weg der Sozialdemokratie zur Splitterpartei wäre vorgezeichnet.

Der Retter kam aus Brüssel. Die große Überraschung war es nicht. In Brüssel gab es für Schulz nichts mehr zu holen. Der Versuch Kommissionspräsident zu werden, war gescheitert. Die Zeit als Parlamentspräsident ist beendet. In das Machtvakuum hinein zu greifen und den Vorsitz der SPD mit der Kanzlerkandidatur anzustreben, war für ihn die Rettung. Da wartet noch ein Sprung nach oben. Bundeskanzler Schulz hört sich für Schulz sicher gut an. Das wird aber nur dann Realität werden, wenn das Ziel eine Rot-Rot-Grüne Koalition ist. Vor einer grünen Wand, so die Perspektive, wird man den Handschlag von Pieck und Grotewohl wiederholen wollen. Für unser Land ist das eine gruselige Perspektive.

Besser eine gruselige Alternative als gar keine. So könnte sich nun auch die CDU einmal wieder profilieren. Falls sie es nicht tun sollte, wird sie alternativlos zwischen RotRotGrün und AfD zerrieben werden. Eine rotgrüne CDU braucht niemand. So hat der designierte Kanzlerkandidat Martin Schulz das Rennen um Berlin eröffnet. Was bislang in gähnender Langeweile unterzugehen drohte, der Wahlkampf 2017, kann nun durchaus spannend werden. Alles, was bisher alternativlos war, wird nun den Bach der politischen Geschichte hinunter gespült werden.

Gelingt es der CDU nicht, sich wieder als bürgerliche Kraft im Land aufzustellen, werden wir im September diesen Jahres erleben, wie Angela Merkel abgewählt werden wird und einem Bundeskanzler Schulz ihr Amt übergeben muss. Dank einer zurzeit noch profillosen CDU ist das leider jetzt eine realistische Option.

Der Wahlkampf startet – Jetzt!

Foto: Martin Schulz


Foto oben (c) kath.net/Petra Lorleberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  8. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  9. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  10. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  3. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  6. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  7. Bischofstreffen zu Ehe und Familie will Abschlussbericht publizieren
  8. Du bist eingeladen – mit deinem ganzen Leben
  9. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  10. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  11. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  12. 'Tatsächlich Gott'
  13. Wir können NICHT schweigen!
  14. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  15. „Warum bin ich Christ“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz